Warum lebt Gott außerhalb der Erde(Himmel) und der Teufel innerhalb der Erde(Hölle), hat Gott mehr Kraft als der Teufel oder wollen sie sich nicht begegnen?

24 Antworten

Gott und der Teufel sind beide Gottheiten in der Fantasie. Da sie aber völlig gegeneinander mit ihrem Wirken auf die Menschheit vorgehen, halten sie Abstand zu einander, so gross wie möglich. Damit sie sich niemals begegnen, lebt Gott ausserhalb der Erde, der Teufel versteckt sich samt seiner Grossmutter tief in der Erde, aus der er ab und zu mal auftaucht, wenn er Begierde nach einem Opfer empfindet. Schliesslich braucht er ja auch Brennmaterial, um das Höllenfeuer aufrecht zu erhalten.

So ist es !

Aber keine Angst vor dem Teufel, ausser er begegnet dir verkleidet in Menschengestalt. Zu deinem Schutz vor ihm begleitet dich aber der Gott aus dem Himmel. Den wirst du zwar niemals sehen, aber du kannst es glauben, der wird dir helfen.

Ist doch auch ´ne schöne Fantasie-Vorstellung, oder ?


Man sollte seine Mythologie schon besser kennen wenn man etwas kritisiert. Der Teufel ist mitnichten ein Gott sondern ein gefallener Engel, also eine von Gott geschaffene Kreatur.

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@MonkeyKing

Monkey, Satan wird aber auch als der Herrscher dieser Welt genannt. "Der Herrscher der Welt kann mir nicht beikommen", sagte Jesus vor seinem Tod. Aber du hast recht, der Teufel war einmal der "schirmende Cherub" (ein Engel Gottes) der Erde, bis Schlechtes an ihm gefunden wurde.

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@MonkeyKing

Ach Ja, du "MonkeyKing",du hast ja Gott und den Teufel persönlich kennengelernt.

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Du stellst zwei Behauptungen auf, und fragst, weshalb das behauptete, so sei? Aber diese Behauptungen stammen ja nicht von Dir selbst, sondern, Du hast sie übernommen. 

Was ist der Realitätsgehalt solcher Vorstellungen, die aus ferner Vergangenheit des Menschen kommen?

Gott ist das Ewige, aus dem alles Raum - Zeitliche hervorgegangen ist (denn alles, was Anfang und Ende hat, kann nicht aus sich selbst entstehen).

Gott ist also die höchste Realität und damit, bildlich gesprochen, über allem. Alles, was über der Erde war, bezeichnete man früher als "Himmel" . Der Begriff hat aber auch einen anderen Aspekt: Himmel bedeutet "Leidlosigkeit", denn alle Gläubigen wollen in den Himmel kommen. 

Als Teufel bezeichnete man alles das, was aus dem menschlichen Inneren kommt, mit dem man nicht einverstanden war, aber auch nicht durchschauen konnte. Heute würden wir sagen, es ist unsere Unwissenheit über uns selbst und die Natur. Diese Unwissenheit bewirkt, dass wir Dinge tun, die wir nicht wollen, oder die wir wollen, aber anderen Menschen oder der Natur schaden.

Der "Teufel" "lebt" im Inneren der Erde, also im Mittelpunkt der Erde, weil wir, wenn wir uns mit dem vergänglichen Körper identifizieren, nur ein irdisches Bewusstsein haben. Solange wir uns von dieser Identifikation bestimmen lassen, hat der "Teufel" Macht.

In Wirklichkeit ist das Leben ewig. Nur die Lebensformen sind vergänglich. Man muss sich also mit dem Ewigen, dem Leben an sich, identifizieren, dann überwinde man allmählich über mehrere Erdenleben den "Teufel", denn er hat nur Existenz durch uns Menschen. So wie eine schlechte Mathearbeit nur Existenz hat durch die Unfähigkeit des betreffenden Schülers. Sobald er richtig rechnen kann, ist dieser Fehler beseitigt.

Liest man Hiob 1:1-12, Lukas 10:18 und Offenbarung 12:9, dann kann man eher davon ausgehen, daß der Satan im Himmel ein und aus geht und daß es ihm wohl auch keine Probleme macht, immer wieder dort aufzukreuzen, nachdem er bereits rausgeschmissen wurde.

Das sind unter dem Strich alles mehr oder weniger nette Geschichten, die man glauben kann oder auch nicht. Lediglich Geglaubtes läßt sich nicht in Tüten abfüllen und wiegen.

Aber wenn schon kein Kraut dagegen gewachsen ist, daß eine Mehrheit der Menschen jedes und alles, was mit Urängsten verbunden ist, mystifiziert, personifiziert und indoktrinierend benutzt, dann macht es besonders Sinn, solche Dinge bewußt nüchtern mit ganz realen Dingen zu vergleichen:

Auch so mancher politischer Ismus wurde irgendwann verdammt, verschwand in der Versenkung und ist steigt dann plötzlich wieder zur hochgejubelten Weltrettungsideologie auf. Geht die Sache danach erneut schief, dann passiert ebenfalls das, was auch in Religionen geschieht: "Das konnte ja niemand ahnen", "keiner hat was gewußt", "alle waren unschuldig und sind nur getäuscht worden", und die ganz Exotischen orten auch da den Teufel, der das alles gemacht hat.

Du könntest genauso gut fragen, warum ausgerechnet ein kleiner Hobbit den Ring in den Vulkan schmeissen musste und nicht ein starker Mensch.

Das sind einfach nur GESCHICHTEN, die sich mal jemand ausgedacht hat. Im Falle der Religion wurde das gezielt konzipiert, um damit bestimmte Ziele umsetzen zu können.

Die Idee, der Teufel würde in der Erde wohnen bzw. in der Hölle, ist nur eine 1zu1 Kopie der römischen Hades-Geschichte. Damit sollten Probleme des Monotheismus ausgeräumt werden, die es im Polytheismus nicht gab. Der Teufel wurde einfach zu einem Gegenspieler Gottes gemacht, um Gut und Böse besser darstellen zu können und gleichzeitig ein Konzept von Strafe und Belohnung zu etablieren.

Auch wenn Christen es gern behaupten, so hat die Bibel mit all dem nichts zu tun. Es ist eine rein römische Erfindung, die widerrum die Basis-Idee von der griechischen Religion kopiert hatten.

Wenn es um Götter geht ist es sinnfrei zu spekulieren oder interpretieren. Es gilt einfach das, was die jeweilige Religion dazu sagt. Wenn die Katholische Kirche eine Lehre aufstellt bzw. eine Geschichte erzählt, dann kann man nur sie fragen, warum sie das derart darstellen. Ebenso kann man eine evangelische, islamische, jüdische etc. Darstellung immer nur bei den entsprechenden Religionen selbst in Frage stelle.

Geschichten über Götter sind grundsätzlich frei erfunden und haben IMMER das selbe Ziel: Sie sollen zum einen einen Herrscher legitimieren und zum anderen ein Gesetz. Damit soll aus einem Volk eine homogene, leicht zu regierende Masse erzeugt werden. Denn Religion ist ein rein politisches Konstrukt, dessen Inhalte irrelevant sind.

Es ist völlig egal ob der jeweilige Gott Eigenschaft X oder Y hat, ob es ein oder mehrere Götter sind, ob sie einen direkten Plan mit den Menschen haben sollen oder nur indirekt Auswirkungen auf ihn haben. Es ist egal ob ein Himmel, eine Wiedergeburt oder sonst etwas versprochen wird.

Einzig allein entscheident ist für eine Religion, dass ihre Geschichte in sich selbst möglichst stimmig ist und die Menschen überzeugt. Damit muss dann eine Lehre und vor allem eine Regelsammlung, ein Weltbild, Feindbilder und Moral vermittelt werden. Denn auf diese Weise ist es einfacher als Regierung zu tun was man will. Man beruft sich einfach darauf, dass es der Wille der Götter sei. Außerdem regieren sich die Menschen vielfach selbst, indem sie z.B. andere zur Rechenschaft ziehen, an den Pranger stellen, anklagen oder wieder auf den "rechten Weg" zurückbringen, wenn diese von der allgemein gültigen Norm abweichen. So hat die Regierung weniger zu tun.

Also mach dir keine Gedanken darüber, welchen Sinn religiöse Geschichten haben bzw. welche Logikfehler sie enthalten. Sie sind alle de facto frei erfunden und haben grundsätzlich viele Fehler die Realität betreffend. Man kann Religion bzw. deren Inhalte nicht logisch erklären. Lebe lieber in der Realität und lass dich nicht von religiösen Lehren beeinflussen. Religion schadet dem Menschen nur und lenkt ihn von der Realität ab.

Sowohl Gott als auch der Teufel sind beides Geisteswesen die in keinster Weise an Orten gebunden sind.
Der Himmel/das Paradies ist kein Ort den man jetzt wahrnehmen kann( vllt so ähnlich wie eine andere dimension).
Die Hölle als solches gibt es laut Bibel noch nicht und wird erst am Ende der Welt entstehen und dort wird der Teufel nicht herrschen sondern gequält werden.

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