Warum lebt die Arbeiterbiene im Winter länger als im Sommer?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Toastiix, eine sehr gute Frage! Das längere Leben einer "Winterbiene" ist schon im Larvenstadium angelegt. Eine Winterbiene wird im Spätsommer/ Herbst geboren und hat höhere Fettanteile im Körper gespeichert. Außerdem muß eine Biene im Winter nicht Kilometer weit fliegen und Nektar/Pollen sammeln. In der kalten Zeit ziehen sich die Bienen zu einer Kugel zusammen ( die Wintertraube) Diese Kugel ist jedoch nicht statisch sondern die Bienen rotieren. Das heisst sie wandern ständig von außen nach innen. Es gibt sogenannte "Heizbienen", die durch ständiges vibrieren der Flugmuskeln Wärme produzieren. Dazu können sie die Flügel "aushängen", sie laufen sozusagen im "Leerlauf"! Das alles bewirkt das Winterbienen länger leben. Sie müssen noch im Frühjahr die erste neue Brut großziehen. Spätestens im März/April ist die nächste Generation Bienen heran gewachsen, dann sterben die Winterbienen langsam aus und ein neuer Zyklus beginnt! MfG

Danke für`s Sternchen!

0

Weil sich die Winterbienen weniger an den Arbeiten im Bienenvolk beteiligen und sich weniger abrackern. Gut geschont kommen sie so über den Winter und beginnen mit ihren Hauptaufgaben erst zum Ende des Winters.

Ich tippe auf runtergefahrenen Stoffwechsel

Bienen im Winter haben wesentlich weniger zu tun, als im Sommer (im Prinzip nur wärmen und relativ wenig Brut großziehen). im Sommer wird geflogen was das Zeug hält, Futter geholt, Waben gebaut, Vorräte eingelagert, ...

weil sie im winter nicht die schwere arbeit des nektarsammelns machen muß

Was möchtest Du wissen?