Warum leben so viele Erdogan Fans in Deutschland?

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11 Antworten

Weil sie gern in einer freiheitlichen Demokratie leben wollen und alle Vorteile mitnehmen, aber trotzdem einen starken Führer, der ihnen sagt wo es langgeht geil finden.

Ja, diese Menschen sollten raus aus Deutschland. Sofort. Im Prinzip sind es Parasiten, die eine Demokratie ausnutzen und trotzdem einen Diktator bewundern. Aber da kommt wieder die Demokratie ins Spiel, da darf man sich die Hose naß freuen beim Gedanken an einen Proto-Diktator, der mit harten Hand herrscht, das ist kein Grund für rechtliche Konsequenzen.

Und das ist auch gut so.

Weil sie gern in einer freiheitlichen Demokratie leben wollen und alle Vorteile mitnehmen, aber trotzdem einen starken Führer, der ihnen sagt wo es langgeht geil finden.

Wie soll denn das zusammen passen? Dein Erklärungsversuch schein mir keinen Sinn zu ergeben. 

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@DreiGegengifts

Das deckt sich mit meiner Erfahrung, Menschen verhalten sich oft widersprüchlich, z.B. Homosexuelle die sich Muslimen anbiedern, wie man es bei den Grünen findet

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Und was ist mit der NPD?
Es wurde wieder beschlossen, dass diese Partei weiterhin bestehen bleibt.

Sind NPD-Anhänger für eine Demokratie? Sind sie nicht Fan von einem ganz bestimmten Ex-Diktator!
Wohin jetzt mit denen? Warum werden sie in Deutschland geduldet?

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Weil es niemand mehr beweisen kann und die NPD nicht durch ihr Eigengewächs groß wurde, sondern von außen hin - mit der Absicht, sie zu verbieten - gepusht wurden. Es wurden Informanten eingeschleust, welche dann aber bei der eigentlichen Gerichtsverhandlung nicht genannt wurden, was zu einem Beenden des Prozesses geführt hat. Außerdem durften die von den Informanten gesammelten Beweise nicht mehr verwendet werden.

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Weil es in Deutschland eben gewisse soziale, berufliche und daraus resultierend auch finanzielle Vorteile gibt, die man in der Heimat (etwa Türkei) nicht hat.. sich aber immer noch als nicht zugehörig fühlt & der Heimat mental näher steht als Deutschland.

Wirr.

Aus der Türkei stammende Türken sollen besondere Erdogan Fans sein, weil es ihnen hier (angeblich) beruflich und sozial besser geht (was übrigens falsch ist)? Wie passt denn das zusammen?

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Kenne so einen Türken. Ihm ist Deutschland lieber weil er hier mehr Geld verdienen kann, fühlt sich aber 100% als Türke (ist auch ok), insgeheim sind es denke ich aber auch die westlichen Freiheiten warum er gerne hier lebt (er kifft viel). Erdogan mag er weil er die Türkei wirtschaftlich vorangebracht hat, ich vermute, dass viele Türken sich vor allem über türkische (staatsnahe) Medien informieren. Als patriotischer Türke wäre ich denke auch Erdogan-Anhänger.

Kenne so einen Türken. Ihm ist Deutschland lieber weil er hier mehr Geld verdienen kann

Eher unwahrscheinlich. Türken arbeiten in Deutschland überdurchschnittlich viel in harten und schlecht bezahlten Jobs. Die meisten Türken sind nur hier, weil sie hier aufgewachsen sind. Die Zahlen auswandernder Türken nimmt stetig zu, während die Zuzugsquote immer weiter zurück geht.

Darüber hinaus ist allgemein ein Trend zur Rückwanderung in die Türkei zu verzeichnen. Im Jahr 2008 zogen beispielsweise 28.741 Türken nach Deutschland, im gleichen Jahr jedoch 38.889 Türken aus Deutschland in die Türkei.[38] Dieser Trend setzte sich auch in den Folgejahren fort. Auch 2010 und 2011 verließen mehr Türken Deutschland, als Türken nach Deutschland zogen.[39][40]

https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkeist%C3%A4mmige\_in\_Deutschland#R.C3.BCckwanderung\_in\_die\_T.C3.BCrkei

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die westlichen Freiheiten warum er gerne hier lebt (er kifft viel

Oh ne, da bist du falsch informiert. Das Kiffen wird in der Türkei meist nur mit Geldstrafen bestraft. Da ist die Türkei liberaler als Deutschland. Auch dem  Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke wurde landesweit das OK gegeben. 

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Erdogan mag er weil er die Türkei wirtschaftlich vorangebracht hat

Das erklärt natürlich jetzt auch wieder null, warum in Deutschland lebende türkische Staatsangehörige häufiger Erdogan gewählt haben, als die in der Türkei lebenden Türken.

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@DreiGegengifts

Also,dass viele, gerade jüngere Türken wieder zurück in die Türkei gehen habe ich auch schongelesen. Schade ist nur, es gehen meistens die gut ausgebildeten und gutintegrierten zurück, also die Menschen, die wir echt gebrauchen könnten. DieTürken auf die wir sehr gut verzichten könnten (ungelehrte, ALG2 Empfänger,Kriminelle, …) bleiben leider hier. Zudem kehrt sich der Trend gerade auch wiederum. Viele Türken kommen nach einiger Zeit dann doch lieber wieder zurück undmehr und mehr Türken beantragen nun auch Asyl.

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Stimmt schade das die nicht in die Türkei zurück müssen,gerade die radikalen davon.Die Erdogan zu allen folgen würden.

Nun, grundsätzlich darf jeder leben, wo er möchte und gleichzeitig seine Meinung vertreten. Andererseits kenne ich kein Freiland-Huhn, das für Käfighaltung demonstriert. Aber jedem das Seine. Überzeugen wirst du solche Hühner ohnehin nicht, also spar dir die Zeit und die Nerven, sie wären verschwendet. :)

Nein. Man darf nicht grundsätzlich leben wo man möchte. Es wird zwar ganz gerne so vermittelt, als wäre das eine Art Menschenrecht, ist es aber nicht.

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@Chinanski

LOL

Ich muss sagen, ich habe einen Moment gebraucht, um deinen Kommentar zu verstehen. Zwar habe ich es überhaupt nicht so gemeint, aber du kannst beruhigt sein, der Beißreflex funktioniert. xD

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Türkischstämmige Menschen neigen leider häufig zum Konservatismus, manche sogar zum Nationalismus.

Das kann man alleine schon daran erkennen, das man immer wieder Kinder und Jugendliche trifft, deren Familie hier in der dritten Generation in Deutschland lebt und die noch immer behaupten, sie seien Türken.

Die Türkei hat früher (Osmanisches Reich) fast ganz Arabien und große Teile des Balkans beherrscht. Ihr Auftreten kam dem "Herrenmenschentum" der Nazis recht nahe. Man galt als etwas besseres, alleine schon, weil man Türke war. Die Kränkung der Niederlage und der Zerstörung eben dieses Reiches nach dem ersten Weltkrieg wurde nie richtig verschmerzt. Anders als Deutschland fristete die Türkei ja auch viele Jahrzehnte lang eher ein Dasein als rückständig geltendes Land. Das schmerzt.

Erdogan bezieht sich auf eben dieses untergegangene Osmanische Reich.
Er betreibt eine "wir sind wieder wer" Politik und spielt mit den gekränkten nationalistischen Gefühlen der Türken.

Die Leute die in den 50ger und 60ger Jahren als Gastarbeiter aus der Türkei zu uns gekommen sind, waren überwiegend ungebildet und arm. So ein bisschen nationalistisches Großtun ist natürlich toll für sie, ihre Kinder und ihre Enkelkinder.

Wenn man Türke ist, dann ist man Türke. Das hat nichts mit konservativ zu tun oder Nationalismus.
Wer bist denn DU, zu beurteilen was jemand ist? Es steht dir nicht zu darüber zu beurteilen, wer sich wie definieren soll!

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@Islaay

Nur so aus Interesse ...

Wie definiert sich denn "Türke" sein? Über das Blut? Das ist ja purer Rassismus.

Die türkischstämmigen Kinder, die hier geboren wurden, hier aufgewachsen sind, hier Kindergarten und Schule besucht haben, sind Deutsche. Wenn ihre Eltern ihnen etwas anderes einreden ist das nationalistischer Unsinn mit einer ordentlichen Portion Rassismus. Damit sind diese Eltern kein Stück besser, als irgendwelche glatzköpfigen deutschen Nazis.

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Ich bin Türke und komme aus einem kommunistischen sozialistischen Haushalt. Mir wurde nie eingetrichtert, dass ich Türke bin. Zumindest nicht zu Hause.
Das ist die deutsche Gesellschaft und die deutschen, die das einem sehr gut vermitteln!
Seit wann sind wir Türken für die deutschen denn bitte deutsche? Seit den Reformen bei der Migrationspolitik? Seit dem Deutschland zugibt ein Einwanderungsland zu sein?

Man muss sich nicht mit dem Blut definieren, um einem voll zugehörig zu fühlen. In Deutschland leben nicht nur deutsche, sondern viele andere Gruppen. Genauso wie es in Spanien die Basken gibt, oder in der Türkei Kurden. Sind jetzt Kurden aus der Türkei Türken nach deiner 'Theorie'!

Ich bin Türke und daran wird deine Haltung auch nichts ändern!

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@Islaay

Schade.

Vor allem für deine Kinder.

Ich hoffe, Du bist wenigstens konsequent und hast dann auch auf den deutschen Pass verzichtet. Und falls das der Fall ist, jammerst Du hoffentlich auch nicht über irgendwelche angeblichen Benachteiligungen. Ist ja klar, dass Staatsbürger andere Rechte und Pflichten haben, als Gäste, oder?

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Hör mir mal zu. Ich bin in diesem Land kein Gast. Ich bin in diesem Land geboren, wahrscheinlich genauso wie du!
Ich habe das Recht hier zu leben als Bürger dieses Landes genauso wie du! Oder warum bin ich der Gast?!
Ich muss kein deutscher sein, um hierher zu gehören.
Du akzeptierst die Menschen nicht wie sie sind und wie die sie sich definieren. Das ist ne andere Art von Rassismus. Und wenn jemand nicht deiner Vorstellung von Zugehörigkeit entspricht, dann ist er der 'Gast'!

Warum gehst du nicht auf mein Kommentar ein? Deutschland hat bei der Integrationspolitik verkackt und jetzt plötzlich aber sind wir 'deutsche'!?

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@Islaay

Es ist leicht mit dem Finger auf den Staat zu zeigen und ein bisschen zu jammern. Tatsache ist, dass Integration in erster Linie eine Bringschuld ist. Wer hierher kommt und sich dafür entscheidet zu bleiben, muss sich aktiv integrieren. Man kann z.B. nicht erwarten, dass deutsche Schulen und Kindergärten Generationen von jungen türkischstämmigen Kindern unsere Sprache beibringen müssen, weil ihre verborten Eltern auch nach 30 Jahren Deutschland noch immer darauf bestehen, ihren Kindern zuerst Türkisch beibringen zu müssen. Der Fehler liegt in diesem Beispiel bei den Eltern, nicht beim Staat.

Dazu führt diese Selbstdefinition "Türke zu sein" zu einer Aus- und Abgrenzung von der übrigen Gesellschaft. "WIR sind Türken und das sind Deutsche. Wir könnten zwar Deutsche werden, wollen wir aber nicht."

Warum eigentlich nicht? Ist Türke sein so viel besser? Auch wenn man noch nie länger in dem Land gelebt hat, viele angebliche Türken noch nicht mal richtig - d.h. schulisch ausgebildet - Türkisch lesen und schreiben können, Türkisch mit Akzent sprechen und in der Türkei sofort als Auslandstürken erkannt werden?

Den Status als Gast gebe ich jedem, der hier lebt ohne dazugehören zu wollen oder längerfristig zu können. Kein Gast zu sein bedeutet auch, sich zu Deutschland zu bekennen und die Staatsangehörigkeit anzunehmen. Wenn Du hier geboren bist, dann hattest (oder bekommst noch) die Gelegenheit, das zu tun. Wenn Du dich dagegen entscheidest und lieber die Staatsangehörigkeit eines Landes behälst, dass Du wahrscheinlich nur aus dem Urlaub kennst, dann spricht das Bände. Dann steh aber auch zu deiner Entscheidung und erwarte nicht, mit Staatsbürgern gleichgestellt zu sein.

Das unbegrenzte Aufenthaltsrecht für Menschen mit türkischem Pass ist ein Entgegenkommen der Bundesrepublik. Aber so ist das mit Ausnahmen und Entgegenkommen. Schnell wird so etwas als selbstverständlich angesehen und noch mehr eingefordert.

Gast zu sein ist auch nicht etwa schlecht. Es ergeben sich daraus einfach nur andere Rechte und Pflichten. Es gibt weder ein Grundrecht, noch ein Menschenrecht darauf, ohne passende Staatsbürgerschaft in jedem Land dieser Welt leben zu können.

Übrigens ist das in der Türkei auch nicht möglich. Wer da länger als 6 Monate leben will, der braucht ein Visum und hat damit selbstverständlich trotzdem nicht die gleichen Rechte, wie die Türken.

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Sorry du bist mir in der Denkweise zu begrenzt. Ich möchte mit dir nicht mehr diskutieren.... schönes Leben noch!

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Jeder der pro Erdogan ist ist ein Feind der Demokratie und es ist doch fragwürdig was so Leute hier noch machen. Wer Erdogan so gut findet kann ja in die Türkei. Jede mündige und intelligente türkischstämmige Person die ich kenne hat dein Problem mit Erdogan. 

Es gibt auch Amerikaner, die Trump-Fans sind udn die in Deutschland leben. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Wenn man nur Fan von Leuten aus dem Land sein darf, in dem man lebt, dann müssen die Kids mal alle ihre Fanposter von sonstwem abhängen.

Erdogan ist der Antichrist und Trump der Messias um uns zu Retten mit Putin.

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Viele Türken sind eben nicht integriert.

Weil man in dem Land lebt, welches man toll findet und nicht in dem Präsidenten.

Weil Auswanderer oft ein idealisiertes Bild von der Heimat mit sich herumtragen oder auch von dem Gegenteil - so, wie auch die Deutsch-Amerikaner.

Das ist ein Grund. Ein anderer - der weniger bei den Amerikanern, aber durchaus bei den Türken zum Tragen kommt - ist, dass man sich in seinen Ansichten radikalisert, je einsamer man mit seiner Ansicht ist und je weiter die Ansicht der anderen von der eigenen abweicht. :)

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@Hacker48

dass man sich in seinen Ansichten radikalisert, je einsamer man mit seiner Ansicht ist und je weiter die Ansicht der anderen von der eigenen abweicht

Dem ist nachweislich nicht so. Die Ansichten des Durchschnitts passen sich an, statt sich weiter zu trennen.

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@DreiGegengifts

Das ist nicht korrekt. Menschen sind unterschiedlich. Manchen mögen sich assimilieren. Aber viele werden das nicht tun, werden versuchen ihre Ansicht zu verteidigen und sich in der Folge radikalisieren.

P.S. Aber wenn du von einem Nachweis sprichst: Her damit. :)

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@Hacker48

Das ist nicht korrekt.

Doch das entspricht den sozialwissenschaftlichen Studien zu dem Thema. Der Durchschnitt passt sich sogar recht zügig an. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. 

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