Warum leben so viele den Islam falsch?

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21 Antworten

Ganz einfach, liebe salma:

Deine Religion ist im ursprünglichen Wortsinne UN-MENSCHLICH:

Denn: Sie überfordert die Gläubigen heillos!

Sie verlangt die totale Unterwerfung, die Opferung eines Großteils der Zeit, eine total fremdbestimmte und der menschlichen Natur widersprechende Lebensweise:

Der Mensch WURDE GESCHAFFEN:

  • als Allesfresser
  • als jemand, der Nahrung, Kleidung und Behausung herstellt (anstatt 5x tägl. zu beten)
  • als jemand, der an Sex Spaß hat (und nicht als jemand, der heiratet)
  • als jemand, der in aller erster Linie auf sich selbst und dann erst auf Andere achtet
  • der seinem Sinn für Ästhethik durch die verschiedensten Formen der Kunst (Musik, Malerei, Tanz, Theater...) Ausdruck verleiht

- all das soll in Deiner Religion "haram" sein!?

Weißt du was: Ich finde es überhaupt nicht TRAURIG, sondern schlicht natürlich, dass viele Jugendliche dazu sagen: "Rutsch mir den Buckel runter!"

Naja, sie setzen Prioritäten.

Auch im Christentum ist es so, dass in der heutigen Gesellschaft viel weniger Zeit mit religiösen Aktivitäten, wie z.B. Gottesdiensten verbracht wird.

Neben Schule, Jobs, Hausaufgaben und Freunden, haben einige vielleicht einfach das Gefühl, nicht noch mehr zu schaffen.

Gleichzeitig ist die Pubertät bzw. auch das Kindesalter ja auch eine Zeit der Selbstfindung. Viele Grenzen werden überschritten, um zu testen. Manche testen Alkohol, Drogen und andere halt Schweinefleisch - Dinge, die ihnen sonst verboten waren.

Gleichzeitig wird in Deutschland von einigen Ramadan im Wachstum nicht gerne gesehen. Warum?
Weil eine unausgeglichene Ernährung (wie sie beim Ramadan auf jeden Fall vorliegt!) Risiken birgt. Man muss sehr auf seine Ernährung achten, um bei starken Diäten oder halt auch langen Fastenzeiten, seinen Körper trotzdem ausreichend zu stärken.
Der Wasseranteil im Körper liegt bei erwachsenen Frauen bei etwa 46%, bei Kindern bei 75%. Einen Tag lang nichts zu trinken, ist für Kinder also sehr gefährlich!

Durchhaltevermögen ist aber auch eine Fähigkeit, die nicht jeder besitzt, die du dir, wenn du sie hast, nicht abgewöhnen solltest.

Kurz und bündig:
Religion ist weiter in den Hintergrund gerückt, weil ihre Macht durch unsere Gesellschaft geschwächt wird. Bestimmte Dinge bergen Risiken oder Unannehmlichkeiten (z.B. Ramadan ), weshalb sie von einigen vermieden werden.
Es bleibt die Entscheidung eines jeden einzelnen, wie stark er einer Religion folgen möchte und was er dafür in Kauf nimmt.

Das bedeutet: Falsch ist relativ. Deiner Meinung nach ist das falsch. Ihrer Meinung nach vielleicht nicht.

Lg, LordZnarf

Danke für die Antwort ich verstehe dich auch aber im Islam ist es so gesehen entweder man ist Gläubig oder man ist Ungläubig und zum beispiel das 5mal am Beten macht den Unteschied zu den anderen Religionen.

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@salma1

LordZnarf hat es wirklich geduldig zu erklären versucht, aber Du hast offensichtlich NICHTS verstanden.

Es ist in jedem Glauben so, dass man entweder gläubig oder ungläubig ist, jedoch herrscht zum einen unendlich viel Uneinigkeit darüber, wie der Islam zu leben ist, zum anderen bleibt es eines jeden sündigen Muslimen eigene Entscheidung, welche Gebote er überschreitet und welche nicht. Schließlich ist er auch der einzige, der mit den Konsequenzen leben muss.

Fünfmaliges Beten am Tag ist im Quran nicht vorgeschrieben, aber Du glaubst, dass es vorgeschrieben ist, weil Du es glauben willst. Dann bitte! Andere sehen das anders.

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Weißt du, was wirklich traurig ist?

Dass du dich für etwas Besseres hältst. 

Kennst du den Spruch Leben und leben lassen?  Denk mal drüber nach. Und sollte es wirklich so sein, dass Moslems nach dem Tod die Quittung von Gott für diverse (Un)taten bekommen, dann kann es dir doch eigentlich egal sein. Allah regelt das schon.

In diesem Sinne:  nicht traurig sein. ^^

Ja okay aber ich finde es Schade dann zu sagen man ist ein Muslim wenn man nicht nach den Regeln im Islam nachgeht denn entweder man ist gläubig oder man ist es nicht.

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@salma1

Liebes Kind, der Glaube lebt im Herzen und lässt sich nicht an Oberflächlichkeiten festmachen.

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Ich würde Dir als selbst "Ungläubiger" empfehlen einmal Schriften von moderner eingestellten Muslimen zu lesen. Dann wird Dir vielleicht deutlich, dass man im 21. Jahrhundert die Religion nicht mehr so buchstabengetreu auslegen muss, wie vor 1.000 Jahren. 

Das betrifft auch die angeblichen Vorschriften, die man einhalten "muss" um ein "richtiger" Muslim zu sein. Empfehlen würde ich da Mouhanad Khorchide oder auch Nasr Hamid Abu Zaid. Es ist Zeit, auch im Islam dem religiösen Fundamentalismus und seinen angeblich unverrückbaren Dogmen und Vorschriften  "goodbye" zu sagen.

Aus deiner Sicht magst Du ja Recht haben.....

allerdings, wie ich in den anderen Antworten und Kommentaren gelesen habe, bringst Du da zwei Dinge durcheinander.....

1.) WER ist und bleibt Muslim ?

--> Jede/r wo bestätigt, dass Allahs Regeln unverändert gelten....

2.) WAS wirft einen aus dem Islam ?

--> wenn jemand sagt, irgendetwas gilt nicht mehr.... (oder Dinge als erlaubt erklärt, die Allah verboten hat... oder Dinge für verboten erklärt, die Allah erlaubt hat....)

3.) WAS ist mit den Muslimen, die sich nicht an die Regeln Allahs halten ?

--> sie sündigen !... und spätestens mit durchziehen des nächsten Ramadan sind alle Sünden weggewaschen

sie dürfen NUR eines nicht tun: behaupten, dass irgendetwas nicht gilt.....

4.) der Idealtodestag für einen Muslim wäre also, der letzte Tag des Ramadan....freigewaschen von jeglicher Sünde.....

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btw.: 

sollte ich irgendetwas falsch dargestellt haben, oder mißverstanden haben, bitte ich um Ergänzung/Korrektur.....

so, wie obig erwähnt, wurde es mir von aktiven Moscheemitgliedern erklärt, in einem Gesprächskreis....

Begünde das "Falsch" auf empirisch, faktisch/wissenschaftliche Weise und weise empirisch ohne Annahme und unter Zuhilfename ausschließlich empirisch überprüfter Drittquellen, dass diese Regeln auch nur einen mm etwas ausrichten.

Was meinst du genau?

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@salma1

Was ich genau meine ist, dass wenn man eine Lebensweise als falsch kritisiert, dann sollte man hierzu exakte Gründe angeben, aufgrund empirischer Fakten, welche durch Dritte wiederholbar und wissenschaftlich nachvollziehbar sind.

Irgendwelche Anweisungen aus Mythen und Sagen reichen da nicht, sondern handfeste empirische Eckdaten, wissenschaftlich zumindest herleitbar.

Z.B. Rauchen. Falsch. Falsch? Zu begründen über die erwiesene gesundheitsschädliche Auswirkungen. Empirisch belegbar, beweisbar. Also deutlichst falsch.

Nunja, man belege bitte gleichsam empirisch, dass der Verzehr von Schweinefleisch und/oder das Nichtbeten dazu führt, dass man in die Hölle käme - bei der Gelegenheit müsste man die Existenz der Hölle gleichermaßen belegen.

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@feinerle

Auf die Zwölf. Da wird nie im Leben eine plausible Antwort zu kommen ;)

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Da sehr viele hier bereits geanwortet haben fasse ich mich kurz:
Etwas "falsch" ausleben, ist die Falsche Bezeichnung. Es kommt drauf an, wie gläubig und überzeugt man ist. Bei jeder Religion gibt es diejenigen, die das locker sehen und eben die Strenggläubigen.

Du solltest nicht auf die Sünde anderer achten. Es gibt halt Menschen, die viele Sünden machen aber dafür bekommt man die entsprechende Strafe. Guck selber auf deine Taten. Außerdem gehört es sich nicht für ein Muslim, dass man sich so gut darstellt oder auch schlecht. Deine Taten solltest du für dich behalten und nicht über deine Geschwister kritisieren. Sowas mag Allah nicht. 

Na gott sei dank leben sie ihn falsch. Sonst müssten die ja. z.B. herumrennen und jeden Ungläubigen killen, wenn er keinen Tribut zahlen will.

Und ob man Regeln befolgt hängt von vielem ab. Je mehr man daran glaubt, desto eher gehorcht man.

jeder kann seine relegion eben leben wie er will. solange er sich an irdische gesetze hält. die haben hier eben vorrang.

daran haben sich hier auch alle götter zu halten.

Ja aber unsere Religion ist nicht so deshalb sollten sie nicht sagen das sie Muslime sind

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@salma1

auch der islam ist wie alle anderen relegionen und der islamische gott wie alle anderen götter.

da gibt es keine unterschiede

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@salma1

Wenn eure Religion nicht so ist, welche ist dann schon so. Es geht immer darum, dass Menschen das tun müssen was die Götter sagen und wer das nicht tut ist böse und kommt in die Hölle.

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Schau doch lieber auf deine eigenen Fehler. Die Sünden anderer hat dich nucht zu interessieren (solange sie niemanden damit schaden)

Warum maßen sich so viele Muslime an, zu wissen, was richtig und was falsch ist?

Es ist einfach nur traurig ...

Jeder definiert sich das eben selbst..

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@kasva

Das wäre ja noch ok. Aber den anderen vorschreiben zu wollen, was sie alles nicht dürfen, ist Heuchelei.

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Wer muslime ist richtet sich nach dem Islam wen er das nicht tut zählt er als ungläubiger also

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@salma1

Das richtet sich nach dem Islam? Nach welchem Islam?

Es gibt etliche Gruppierungen innerhalb des islam und innerhalb der Gruppierungen gibt es auch noch teilweise heftigste Meinungsverschiedenheiten darüber, was nun richtig und was falsch ist.

Und Du willst jetzt wen genau aus dem Islam hinausdefinieren?

Mach Dich nicht lächerlich!

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Weil jeder für sein eigenes Leben verantwortlich ist und das eine Sache zwischen ihm und Allah ist.

Allah wird Dich nicht fragen wieso Mustafa/Ali/Ayse nicht gebetet haben, also kümmere Dich um Deine eigenen Gebete und Verständnis vom Islam.

Alles Liebe

Möglicherweise haben sie hier gelernt, dass es - sorry - Blödsinn ist, an sowas zu glauben.

Du kannst doch Dein Ding machen. Lass es andere aber auch tun.

Mein problem ist nur das sie sagen sie seinem Muslime. Mir ist es egal wer welcher Religion nach geht oder sogar gar keine Religion hat

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@salma1

Es sind eben schlau gewordene Muslime.

Verrat mir eins: WAS genau bringt Dir das Beten?

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Das ist ein Zeichen dafür das wie Gläubig sind und und Zeit für Allah nehmen. Das 5 mal am Beten macht den Unterschied zu den anderen Religionen aus

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@salma1

Nun ja. Christliche Möche haben früher noch öfter gebetet

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Warum leben so viele den Islam falsch?

Wer legt denn im Islam fest, was für ALLE Muslime weltweit richtig zu sein hat?

? Das steht doch im Koran.

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@Walum

Okay, frage ich anders: Wer legt im Islam weltweit für ALLE Muslime die einzig richtige Koranauslegung fest?

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denkbequemlichkeit

Im Christentum gibt es keine Regeln.

Relevant ist das Glauben daran,

1. dass Jesus für die Vergebung der Sünden aller Menschen gestorben ist,

2. die Befolgung der 10 Gebote,

3. Du sollst Deinen Nächsten lieben, wie Dich selbst und

4. Du sollst die Frohe Botschaft (1.) verkünden.

Wie Du das umsetzen sollst, ist Dein eigenes, persönliches Problem.

Okay dankeschön

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zum beispiel 5 mal am Tag beten muss

im Koran steht nur 2 mal... daher liegst du falsch.

Was redest du für einen Unsinn ich glaube du solltest dich richtig informieren bevor du lügen veröffentlichst.

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@salma1

Sure 24,58

O die ihr glaubt, es sollen die, welche eure Rechte besitzt, und
die unter euch, die noch nicht die Reife erlangt haben, euch um
Erlaubnis bitten zu dreien Zeiten: vor dem Morgengebet, und wenn ihr eure Kleider ablegt wegen der Mittagshitze, und nach dem Abendgebet – für euch drei Zeiten der Zurückgezogenheit. Nach diesen ist es für euch und für sie keine Sünde, wenn die einen von euch sich um die andern zu schaffen machen...

2 mal. mehr nicht.

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@wickedsick05

Immer schön zu sehen wenn den strenggläubigen das magische Handbuch erklärt wird.

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Des Assimilations wegen (Anpassung an die Gesellschaft).... 

Gute Integration. Integration lebt schließlich auch davon, dass man Teile seiner Identität aufgibt um neue anzunehmen

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Niemand muss sich an religiöse regeln halten, man muss sich nur an die Gesetze des Staates halten, in dem man sich aufhält. wir sind alle freie Menschen.

Es ist unrecht Menschen wegen so etwas zu verurteilen!

Ja das finde ich auch gut so aber dann sollte man nicht sagen das man muslime ist wenn man nicht nach dem Islam lebt

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@salma1

Doch, sowas darf man sagen. Man schadet ja niemanden mit dieser Aussage. Wie du das findest ist egal.

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Doch man schadet meiner Religon sonst denken andere auch Falsch bsp wenn ein 'muslime' nicht fastet und in Ramadan ein Eis draussen ist denken anderen das wir nur so tun als ob wir fasten und sowas

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@salma1

nein, das ist total egal. Einer Religion kann nicht geschadet werden, da sie nichts festes ist oder etwas was denken und fühlen kann.

Jeder darf denken was er will! Das ist nun mal so. Keine Religion der Welt darf Leuten den Kopf verbieten. Und ob man nun fastet oder nicht ist die eigene Entscheidung. Eine Religion kann eben nichts verbieten, nur ein Staat.

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Ja okay wenn du es so sagst ich finde es aber trotzdem Schade wenn man sich als Muslime ausgibt

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@salma1

Das ist dein gutes recht das so zu sagen, aber jemanden ändern darfst du nicht!

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Hab ich auch nicht vor bin selber erst 13 ich habe einfach nur gefragt warum das so ist mir ist es egal aber man soll nicht sagen ja ich bin moslem alhamdulillah und so im Namen unseres Gottes zu sprechen und dabei zu lügen

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@salma1

Das ist keine Lüge. Lass die doch den Islam auf ihre eigene Art und Weise interpretieren. Jeder stellt sich seinen Gott doch anders vor. Ob es einen Gott gibt oder wie er ist und was seine Sicht der dinge ist werden wir alle zu Lebzeiten nicht erfahren.

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