Warum leben Mönche im Kloster?

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9 Antworten

Gute Frage, wo "mon-achos" eigentlich "Ein-Siedler" heißt, also jemand, der für sich allein irgendwo lebt.

Ein Motiv, zusammenzuziehen, ist, dass man in Arbeitsteilung sehr viel mehr erledigen kann. Dann braucht man aber ganz andere Regeln als als Einsiedler, um noch zur Ruhe und inneren Einkehr zu kommen.

Im christlichen Bereich soll das Klosterwesen entstanden sein, als ein römischer Offizier andere Gleichgesinnte um sich geschart hat, die sich auch zurückziehen wollten, und dann - wie er es gewohnt war - eine kasernenartige Unterkunft gebaut hat und quasi-militärischen Gehorsam erwartet hat. (Vielleicht weil er nichts anderes kannte.)

Mönche leben in Klöstern, weil sie mit der Kinderproduktion nichts zu tun haben, und einfach ihre Ruhe haben wollen.

Kein anderes Geschlecht, also auch kein Ärger mit der ewigen Suche nach einem Geschlechtspartner, der sich Kinder wünscht.

Dasselbe trifft auch auf die Insassen der Frauenklöster zu. 

Nein, ich denke, sie tun das, um die Ruhe und innere Einkehr zu haben.

Draussen in der immer hektischer werdenden Welt wäre das Gebet wohl auch nur schwer möglich.

damit sie nicht so schnell auf "dumme" gedanken kommen

Warum ?  Einfach , das sind Dienstwohnungen !   

Haben ein Dach über dem Kopf und werden gut versorgt!

Wapiti201264 18.05.2017, 10:28

...versorgen sich selbst.

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tetanus112 18.05.2017, 10:33
@Wapiti201264

Sie stellen auch Güter her, die sie gegen Bares verkaufen. Ein Kloster ist auch ein Wirtschaftsbetrieb. Oder sie bauen z.B. Weintrauben an und stellen Wein her..

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Nein! Sie tun dies, um unter ihresgleichen zu sein und um nicht abgelenkt zu werden von den weltlichen Dingen.  Ein Kloster ist keine Strafanstalt!

Die wollen nicht von den täglichen Einflüssen der "Welt" abgelenkt werden, damit sie in Ruhe "ihrem Gott" dienen können.

Trifft auf alle Religionen zu.

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