Warum leb ich überhaupt?

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Ich könnte toben vor Wut. Eine halbe Stunde schreibe ich eine Antwort und dann kommt hier eine Fehler-Meldung und alles ist weg. Habe noch überlegt: Sichern? Näää, passiert ja nix. Mein Gott, wo ist denn da der ... Sinn ...

Ja ja, ich hör auf.

Du fragst, was der Sinn des Lebens ist und erwartest eine klare Antwort? Kaum tust du das. Das, was du hier liest, sind alles Meinungen. Glaube von mir aus.Jeder, *jeder*, kann diese Frage beantworten, selbst, wenn die Antwort "kein Sinn" oder "der Tod" ist.

Ich helfe Menschen. Nein, nicht wie du denkst. Ich bin auf Seiten ähnlich der Wikipedia aktiv und vielen, vielen Leuten damit unmerklich eine Stütze im einfachen Alltag. Das tue ich, immerhin ein Sechszehnjähriger, seit nunmehr über vier Jahren schon. Ich bin auch ein Autor, wenn augenblicklich auch nur für mich. Da ich nur konsumiere, möchte ich der Welt etwas zurückgeben. Gut, in erster Linie mache ich es des Spaßes wegen, aber du weißt, was ich meine. So ist nicht alles sinnlos... oder? Eigentlich doch. Aber auch wieder nicht.

Das ist, was man aus dem Leben machen kann: Hilfe anderer. Das gibt mir irgendwie eine Richtung.

Und doch ist man nur ein Puzzleteil, unwichtig im Strom der Zeit. Du kannst auch ein großes Teil sein wie Lincoln oder Aristoteles, am Ende vergeht aber auch ihre Erinnerung. Jemand erinnert sich an dich, sicher.. vielleicht auch noch in 10.000 Jahren. Aber irgendwann,  *irgendwann*, endet diese Erinnerung spätestens mit dem Ende der Menschheit... *dieser* Menschheit jedenfalls. Mit der Erde? Mit dem Universum!? Wer weiß.

Ich habe mich intensiv mit diesem und so vielen anderen, zusammenhängenden Themen beschäftigt. Ich bin übrigens agnostischer Theist, oder auch ein eigenartiger Jugendlicher.

Wieso also lebe ich? Zum Helfen? Irgendwo ist das doch auch nutzlos.

Die Sache ist aber die, und das *ist* sie zweifellos, egal, wie du es nennen willst. Du lebst. Du bist. Du existierst. Doch wieso? Ich bin, wie gesagt, agnostischer Theist. Ich bin von etwas Höherem überzeugt, kann aber an nichts Explizitem festhalten. Die Seele? Das Ich? Ein Gott? Ob er, sie, es, sie (plural) oder sonst was... es ist nicht möglich, Gott zu definieren, etwas Höheres als man selbst zu analysieren, scheint mir recht schwierig. Den Katalysator der Welt, wenn man so will. Viele zweifeln die Existenz eines solchen Wundernis ab, viele jedoch sind in der einen oder anderen Art und Weise davon überzeugt. Ich glaube, *dass* es *etwas* Größeres gibt. Was, weiß ich nicht. Ein Halt, irgendwo sicherlich. Das ist aber meine rationale Schlussfolgerung. Wenn es *nichts* gibt, gibt es doch auch etwas. Das Universum, die Welt hier, die existiert, und das ist eine Tatsache. Nur wieso tut sie das? Oder die ... Universen...? Immerhin ist doch nichts ewig, so sagt man doch, oder? Was ist dann an der Grenze des Universums? Wer beweist mir, dass nicht endlos ist... noch schwieriger... wer das Gegenteil?

Ich schweife wohl ab. Passiert alles zufällig? Es gibt wohl vielleicht das Schicksal. Definiere Schicksal. Wie willst du etwas verändern, wenn alles, was du tust, "deine" Bestimmung ist? Ist es deine Bestimmung, zu entscheiden? Entscheidest du dann noch? Was ist dann Zufall? Ereignisse, Schlüsselpunkte, die in deiner Schicksalslinie überraschend auftreten? Einfache Zufälle ergeben keinen Sinn. Ist etwas ein Zufall, dann gibt es auch etwas Anderes, das dies nicht vorhersieht. Gibt es nur den Zufall, ist er die "Bestimmung". Irrelevant, wie man "Schicksal" auslegt, irgendwie ist es auch nur eine Bezeichnung für die Existenz... wer weiß. Höheres. Genau. Definiere Höheres. Habe ich ja schon mal erwähnt. Viel Glück dabei.

Monty Python's "Der Sinn des Lebens" greift diese Frage einmal, scherzhaft utner 1.000 Banalitäten auf: Etwas wie "Leben, nett zum Nachbarn sein, eine Familie gründen und arbeiten." Einfach, aber irgendwo auch wahr und absolut richtig.

Die verhasste Antwort ist wohl die korrekte: Das Beste aus dem Leben machen. Bspw. wissen alle, dass in 100 Jahren ewig viele Probleme auf uns zukommen; die Ozonschicht verdichtet sich, das Klima steigt? Joa! Wissen wir! Ja... machen wa auch ma was dagegen... irgendwann... Interessiert ja keinen, da man da nicht mehr lebt.. wer bitte weiß denn das? Wer weiß, was *nach* *dem* *Leben* geschieht?

Lebe so, wie du es für richtig hältst. Schade niemandem. Die Leute, die nur an sich denken und alles ausblenden, das schadet oder dem man schadet, die haben doch in gewisser Weise gegen die Frage um den Sinn des Lebens verloren, denn dieses als solches wird irgendwie missachtet. Equality. Das Beste draus machen bedeutet nämlich bei weitem nicht unbedingt etwa Reichtum. Glücklich sein definitiv, ja. Glücklich machen wohl auch. Das Beste draus machen.

Lebe so, dass du am Ende deines Lebens nichts zu bedauern hast, dass du nichts *nach* deinem Leben bedauern musst. Denn wer weiß, was kommt? Wer weiß, was der Sinn ist? Tu, was du kannst. Fertig.

Hier die schwammige, gequirlte Sche** eines Teenagers. Grüße.

fortschritt evolution vernichtung anderer und verbreitung des eigenen samens durch positive mutationen wie manche formen der schizophrenie gibt es immer bessere lebensformen es wird immer weiter perfektioniert  du musst nicht den weg gehen der dir vorgeschrieben wird sondern deinen eigenen weg brech aus und mach dein eigenes ding auch wenn es auch mal gammeln heisst in der ruhe liegt die kraft und die zeit arbeitet für uns wenn wir keine fehler machen     auch durch stundenlanges äh ich weiss nicht was ich tun soll ist quatsch zu verurteilen von den erwachsenen weil das heisst das du im kopf erlebtes verarbeitest und noch zeit brauchst bis zum nächsten schritt es ist trotzdem wachsen

Da fällt mir der Spruch ein: "Nimm das Leben nicht zu ernst, du kommst da eh nicht lebend raus".

Ich persönlich versuche einfach, glücklich zu sein und so viel wie möglich aus diesem Leben zu machen. Ich umgeb mich mit den Leuten, die ich mag, geb einen Großteil meines Geldes für Konzerte in ganz Deutschland und darüber hinaus aus, probiere im künstlerischen Bereich möglichst Vieles aus (Romane schreiben, Fotografieren, Malen, Zeichnen, Musik machen und so weiter) und es macht mir Spaß, Neues zu lernen und Fremdes kennenzulernen.

Klar, es gibt ein gewisses System in dem wir alle unsere Rolle zu spielen haben, aber deshalb muss man noch lange kein langweiliges Leben haben :)

Du hast recht. Wir alle sterben irgendwann einmal. Das ist kein Grund, das Leben nicht so angenehm wie möglich zu gestalten. Viele Menschen benötigen dafür Geld; die einen mehr, die anderen weniger. Geld bekommen die meisten Menschen, indem sie arbeiten (oder dem Staat auf der Tasche liegen).

Was genau passt dir an diesem Konzept nicht? Du kannst auch versuchen, mit gar nichts klar zu kommen. Niemand schreibt dir vor, arbeiten zu gehen. Jedem das Seine. Du kannst auch irgendwo hin auswandern, musst aber dir eine Strategie überlegen, langfristig nicht zu verhungern.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Kulturwissenschaften

(1.)

Mach daraus (deinem Text) einen song (vll. Hip-Hop (sag ich als Metal fan  ^^))

2. Man soll in seiner Zeit auf der Erde glücklich sein. Glücklich sein, nur des Glücklichseins wegen. Mach es dir zur Aufgabe, eine schöne Zeit hier zu haben und helfe anderen, dass es ihnen genauso geht.

3. Höre diese Lied während dem Nachdenken an:

    https://www.youtube.com/watch?v=PVjiKRfKpPI

Das sind nur die Gedanken eines 17 Jährigen ohne viel Lebenserfahrung, also denke selber darüber nach. Und teile vll. auf was du kommst.

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