Warum lassen wir den Markt nicht einfach sich selbst regeln?

20 Antworten

Ich denke du vermischt hier vieles. Einige Entwicklungen haben wir in der Tat heute, weil Politiker/Einzepersonen/Unternehmen zu viel Macht haben, d.h aber nicht, dass wir den Markt freier machen sollten, weil du damit das Problem nicht behebst.

Ein Blick in die USA genügt da.

Dort ist die wirtschaftliche Freiheit auf unserem Niveau.

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die "Korrupten Politiker", tuen genau das was der Markt will.
Der Markt sagt was er will, durch Lobbying und macht was er will durch Spenden an die jeweiligen Politiker.
Das nennt sich Korporatismus und ist eine Natürliche Entwicklung im Kapitalismus

Wir können ja mal in den USA schauen, wo das größtenteils der Fall ist.

Die meisten Bürger können sich keine vernünftige Bildung mehr leisten,
keine Krankenpflege ohne sich Massenhaft zu verschulden (selbst den Krankenwagen zu rufen ist schon sehr teuer)
Lebensstandards, die nur mit einem oder mehreren Berufen aufrecht zu erhalten sind,
Mindestlohn, welcher durch Inflation ständig gesunken ist und somit weit unter einem vernünftigen lohn steht (Erklärung für den bedarf an mehreren Berufen),
Kooperationen, welche den Mindestlohn umgehen, indem sie ihre Arbeiter als Selbstständig einstufen,
Medikamente welche das Hundertfache kosten als die Produktionskosten ergeben,
mangelnder Klimaschutz,
mangelnde Entwicklung der Infrastruktur wie z.B. öffentlichen verkehr,
Obdachlosigkeit,
Abhängigkeit der Politik auf Spenden über den Markt,
das ausbreiten der Corona Pandemie (was letztes Jahr zu 25% der Weltweiten Corona toten geführt hat, in einem Land von 4% der Weltbevölkerung)
und schließlich ein Wunsch nach Sozialismus (die Mehrheit der Jugend sieht Sozialismus als eine bessere Alternative als Kapitalismus an)

Ein freier Markt würde besser funktionieren, als einer, in den Politiker, die teilweise korrupt und/oder inkompetent sind, ständig rein pfuschen.

Wohl eher das Gegenteil. Korruption würde evtl. zwar nicht mehr benötigt, weil diejenigen ihre Macht dann direkt Nutzen können, aber die resultierenden Probleme werden sich dadurch verschlimmern.

Ein freier Markt ist ein Utopie, genauso wie der Kommunismus. Mag eine nette Idee sein, funktioniert in der Realität nicht. Der "freie" Markt ist real nichts anderes als das Recht des Stärkeren, wirklich frei sind nur die, die die Marktmacht haben. Und diese werden Kartelle/Monopole usw. bilden und es wird eben kein freier Markt mehr sein.

Der freie Markt funktioniert, das ist nunmal Realität. Nein noch besser, er ist die Realität. Ansonsten könntest du nicht von den Mechanismen profitieren. Das Recht des Stärkeren kann quasi alles bedeuten. Du kannst die Moralhoheit haben, die finanziell größte Macht oder auch intellektuelle Größe. Besonders finanzstarke Unternehmen wären ohne Lobbyarbeit längst übern Jordan gegangen. Das Großunternehmen mit steigender Größe immer unflexibler und verschaltelter werden, ist die markteigene Selbstregulierung. Deshalb werden selbst Monopole früher oder später aufgressen. Man denke nur an die amerikanischen/britischen Gleis- und Zugbaugesellschaften der letzten Jahrhunderte.

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@Tonis9706
Der freie Markt funktioniert ist der Realität. Nein noch besser, er ist die Realität

Nein, wir haben zahlreiche Regulierungen die es in einem freien Markt nicht geben würde, sogar in den USA. Mindestlohn z.B.

 Das Recht des Stärkeren kann quasi alles bedeuten. 

Das ist schon recht eng gefasst auf das du alles tun darfst und du dich an keinerlei Vorgaben halten musst.

Du kannst die Moralhoheit haben, die finanziell größte Macht oder auch intellektuelle Größe.

Intelligenz und besonders Moral sind auf einem freien Markt völlig unwichtig, es zählt nur die finanzielle Macht. Wer weniger auf das Geschäft angewiesen ist und das auch weiß wird für sich deutlich mehr rausholen können. Im Zweifel wenn er weiß das sein Gegenüber annehmen muss, auch das letzte Hemd.

 Besonders finanzstarke Unternehmen wären ohne Lobbyarbeit längst übern Jordan gegangen.

Nun ja, das glaube ich nicht, allerdings ist Lobbismus ja nicht grundsätzlich ein Problem sondern nur dann, wenn nur bestimmte Gruppen diese effektiv betreiben können. Bei einem wirklich freien Markt würde Lobbyismus aber unnötig werden.

Das Großunternehmen mit steigender Größe immer umflexibler werden, ist die markteigene Selbstregulierung. LG

Das liegt dran, weil es eben keinen freien Markt gibt und diese mit ihrer Marktmacht eben nicht drauf angewiesen sind sich so stark zu optimieren wie kleine Wettbewerber.

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@LtLTSmash
Nein, wir haben zahlreiche Regulierungen die es in einem freien Markt nicht geben würde, sogar in den USA. Mindestlohn z.B.

Weil wir Regularien haben, funktioniert der Markt nicht? Interessant....

Das ist schon recht eng gefasst auf das du alles tun darfst und du dich an keinerlei Vorgaben halten musst.

Ganz nach dem Prinzipien des Marktes. Siehste, davon profitieren wir beide.

Intelligenz und besonders Moral sind auf einem freien Markt völlig unwichtig, es zählt nur die finanzielle Macht. Wer weniger auf das Geschäft angewiesen ist und das auch weiß wird für sich deutlich mehr rausholen können. Im Zweifel wenn er weiß das sein Gegenüber annehmen muss, auch das letzte Hemd.

Nein. Die Realität zeigt das Gegenteil. Die reichsten Menschen der Welt stammen aus "durchschnittlichen" Familien.

Nun ja, das glaube ich nicht, allerdings ist Lobbismus ja nicht grundsätzlich ein Problem sondern nur dann, wenn nur bestimmte Gruppen diese effektiv betreiben können. Bei einem wirklich freien Markt würde Lobbyismus aber unnötig werden.

Doch immer. Die Interessen einer Gruppe können nicht so wichtig sein, den gesamten Markt zu verzerren.

Das liegt dran, weil es eben keinen freien Markt gibt und diese mit ihrer Marktmacht eben nicht drauf angewiesen sind sich so stark zu optimieren wie kleine Wettbewerber

Sie können sich garnicht so optimieren wie Wettbewerb. Wir reden nicht von kleinen Wettbewerbern. Diese können effektiv nicht viel tun. Aber andere Großunternehmen und mittlere Unternehmen schon. LG

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@Tonis9706
Weil wir Regularien haben, funktioniert der Markt nicht? Interessant....

Das habe ich nicht geschrieben. Ich sagte wir haben deswegen keinen freien Markt mehr. Die Betonung liegt auf "frei". Wir haben eine soziale Marktwirtschaft.

Nein. Die Realität zeigt das Gegenteil. Die reichsten Menschen der Welt stammen aus "durchschnittlichen" Familien.

Das mag sein, das sagt allerdings wenig über die Gesamtheit aus und durchschnittlich ist ja auch schon ein gewisses Starkapital. Wenn Elon Musks Vater nicht Ingenieur gewesen wäre sondern H4 Empfänger aus Duisburg oder Texitilarbeiter in Bangladesh, meinst du er stünde heute an der gleichen Stelle? Es wäre mal interessant zu wissen wie viele Millionäre aus den untern 10% der Bevölkerung entstammen, da wirste wohl mit ner 0 anfangen. Die meisten reichen Leute sind reich geboren worden, das ist wohl so. Kenne aber direkt kleine Statistik.

Doch immer. Die Interessen einer Gruppe können nicht so wichtig sein, den gesamten Markt zu verzerren.

Darum müssen ja auch alle beteiligten Gruppen gehört werden, dann passt es. Woher soll die Politik die Expertise bekommen wenn sie nicht Fragen dürfen. Kritisch ist erst wenn eine Teilgruppe zu viel Einfluss hat.

 Aber andere Großunternehmen und mittlere Unternehmen schon. 

Meist haste nur eine handvoll und die teilen sich den Markt einfach auf, nach dem Motto die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Dann kann man auch nicht mehr von einem Markt sprechen.

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@Tonis9706

Vielleicht noch ein Nachsatz.

Weil wir Regularien haben, funktioniert der Markt nicht? Interessant....

Ich würde sogar sogar sagen WEIL wir diese Regularien haben funktioniert erst so etwas wie ein Markt, aber es entspricht nicht dem theoretischen Ideal einen freien Marktes in dem der Staat sich aus allem raushält.

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@LtLTSmash
Das habe ich nicht geschrieben. Ich sagte wir haben deswegen keinen freien Markt mehr. Die Betonung liegt auf "frei". Wir haben eine soziale Marktwirtschaft.

Dann habe ich den Punkt wohl falsch verstanden.

Die positiven Effekte eines freien Marktes probiert der Staat über jene "soziale Marktwirtschaft" mitzunehmen, ohne die Härte abzubekommen. Was übrigens auch ausschließlich durch die positiven Eigenschaften, wie der großen Wachstumsphasen in besonders liberaler Zeit.

Aber deiner Aussage würde ich zustimmen. Wir haben keinen freien Markt. Aber was ein freier Markt bringt, sehen wir an der EU. Die EU profitiert ungemein vom Freihandel. Das sollte globaler Standard sein.

Das mag sein, das sagt allerdings wenig über die Gesamtheit aus und durchschnittlich ist ja auch schon ein gewisses Starkapital. Wenn Elon Musks Vater nicht Ingenieur gewesen wäre sondern H4 Empfänger aus Duisburg oder Texitilarbeiter in Bangladesh, meinst du er stünde heute an der gleichen Stelle?

Auch in Bangladesch gibt es ähnliche Fälle. Aber ja, wäre seine Erziehung schlechter gewesen, was in ärmeren Familien durchaus die Regel ist, wäre er natürlich ein anderer Mensch. Und auch die Eltern sind nicht unwichtig. Zumindest bei Menschen die nicht so Risikobereit sind und so auf die Matratze ihrer Eltern zurückgreifen können. Für einen Elon Musk ist das aber ziemlich zweitrangig. Seine ersten Gelder hat er aus eigenem Kapital. So wie es jeder verdienen kann. Bereits ziemlich schnell kamen die Investoren hinzu.

Es wäre mal interessant zu wissen wie viele Millionäre aus den untern 10% der Bevölkerung entstammen, da wirste wohl mit ner 0 anfangen. Die meisten reichen Leute sind reich geboren worden, das ist wohl so. Kenne aber direkt kleine Statistik

https://de.statista.com/infografik/25938/anteil-selbstgemachter-milliardaere-in-den-forbes-400/

Es gibt mehr Selfmade-Milliardäre als man denken mag.

Darum müssen ja auch alle beteiligten Gruppen gehört werden, dann passt es. Woher soll die Politik die Expertise bekommen wenn sie nicht Fragen dürfen. Kritisch ist erst wenn eine Teilgruppe zu viel Einfluss hat.

Das sehe ich grundlegend anders. Da hört die Freiheit des Einzelnen auf. Durch seine Marktverzerrung schadet er unweigerlich anderen Berufsgruppen und womöglich sogar dem Endkunden, wenn durch seine Lobbyarbeit eine neue Schlüsseltechnologie verschlafen wird.

Meist haste nur eine handvoll und die teilen sich den Markt einfach auf, nach dem Motto die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Dann kann man auch nicht mehr von einem Markt sprechen.

Dahingehend hast du Recht. Teilweise ist das nur durch die staatlichen Regularien möglich, teilweise auch nicht unbedingt. Deshalb sollte der Staat die Aufgabe innehaben Konzerne nach einer gewissen Zeit des Destehens(möglicherweise auch durch einen Volksentscheid) zerschlagen und auf klein- und mittelständische Unternehmen aufteilen zu lassen. Aber wer würde jemanden in der Region dann noch wählen? Vielleicht jemand der eine staatliche Entschädigung erhält? Ein Großteil des Gehaltes wird z.B durch eine Form des Alg1 ersetzt, der restliche Betrag von Steuergeldern oder aus dem Geldpool des Großunternehmens.

Die Patente könnte man ebenfalls der deutschen Industrie freigeben. LG

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@Tonis9706
Die EU profitiert ungemein vom Freihandel. Das sollte globaler Standard sein.

Das stimmt, aber man muss vorher die Spielregeln klären und das wird wohl der schwere Part

Auch in Bangladesch gibt es ähnliche Fälle

Ausnahmen bestätigen die Regel. Es geht ja um Wahrscheinlichkeiten und je besser deine Starposition desto größer die Erfolgswhrscheinlichkeit. Hintergrund dessen ist ja nicht irgendeine Leistung zu schmälern sondern die Legitimation einer gewissen sozialen Sicherung für die, die weniger Glück hatten.

Du kennst ja sicher den Spruch "Jeder ist dseines Glückes Schmied", heißt überspitzt, jeder der es nicht schafft, egal warum, ist selber Schuld und jeder der es schafft hat das nur sich selbst und sonst niemanden zu verdanken. Und damit versuchen gewisse Grupen, zu denen auch der FS gehören könnte, den Sozialstaat abzuschaffen.

Es gibt mehr Selfmade-Milliardäre als man denken mag.

Da wären die weiteeren Details und eine Ausweitung auf Millionäre, insbesondere weltweit mal interssant, da würde sich das Bild sicher verschieben. Aber natürlich gibt es das, gerade in den USA. Immer wenn neue Technologien aufkommen ergeben sich große Chancen in Kombination mit einem riesigen Binnemarkt. Da werden auch Millardäre gemacht. Leider scheinen gerade die US Millardäre schnell zu vergessen woher sie kommen, aber ich glaube die Amis ticken da generell anders als wir.

Das sehe ich grundlegend anders. Da hört die Freiheit des Einzelnen auf. Durch seine Marktverzerrung schadet er unweigerlich anderen Berufsgruppen und womöglich sogar dem Endkunden, wenn durch seine Lobbyarbeit eine neue Schlüsseltechnologie verschlafen wird.

Das ist ja was ich meine, die MArktverzerrung kommt ja gerade dann auf, wenn einzelne Gruppen zu großes Gewicht erhalten. Wenn alle Seiten ihre Ansichten gleichwertig vortragen können passiert das nicht (korruption mal außer acht gelassen)

Deshalb sollte der Staat die Aufgabe innehaben Konzerne nach einer gewissen Zeit des Destehens(möglicherweise auch durch einen Volksentscheid) zerschlagen und auf klein- und mittelständische Unternehmen aufteilen zu lassen.

Das wird eher nicht passieren, zu sehr möchte die Politik Weltmarktführer im Land haben, das wird im Mittelstand schwierig. Man sieht ja mit welcher Macht Großkonzerne wie Nestle, Apple, Amazon uva. quasie ohne Rücksicht auf lokale Gestze agieren können. Ich denke hier muss man an vielen Stellschrauben drehen, ein Kernpunkt ist das unterlaufen von Steuerverpflichtungen zu beenden damit auch kleiner UInternehmen besser Chancen am Markt haben.

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Hallo Kapitalist, der freie Markt kann regeln, was du haben willst. Er kann nicht regeln, was du brauchst. Du musst zb keine Milch trinken, du musst aber Wasser trinken. Wenn nun eine Firma(Nestlé zb) immer mehr Quellen kauft, könnte es sein, dass die sich ein Monopol für die Zukunft aufbauen wollen. Und wenn Nestlé die einzige Quelle für dein Wasser ist, zahlst du deren Preis oder verdurstest. Mal davon abgesehen, wer vorher noch betroffen war vom Aufkauf der Quelle(Dorfbewohner, die nun nicht mehr an sauberes Wasser kommen). Dem Markt ist menschliches Schicksal egal. Wir leben aber als Menschen auf dieser Erde, nicht als Brennstoff für einen Markt. Manche vergessen das nur allzu gern, obwohl ich nicht ganz verstehe, warum. Grüße!

önnte es sein, dass die sich ein Monopol für die Zukunft aufbauen wollen

Das hat dann mit freiem Markt nichts mehr zu tun.

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@lesterb42

Naja, wenn der Markt frei ist, und eine Firma bessere Preise bezahlt, wer sollte sie dann abhalten, ein Monopol aufzubauen? Gruß!

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@lesterb42

Das wäre ein Eingriff des Staates, somit kein freier Markt. Meine Sorge ist, dass wegfallende Kontrollmechanismen zu einem wirklich freien Markt führen könnten. Es gibt Menschen, die das befürworten, es war ja auch die Frage des FS. Im Prinzip ist die Globalisierung genau das- es gibt kein kontrollierendes Weltkartellamt. Man nimmt von da, wo sich niemand dagegen wehren kann um es teuer an die zu verkaufen, die es sich leisten können. Nestlé ist da wirklich ein gutes Stichwort.

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@IwieAnders

Deshalb haben wir das in D auch ein wenig anders geregelt, was dann auch in Ordnung ist.

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Ich stimme dir zu (fast) 100% zu dass das am besten wäre, man müsste ein politisches System so gestalten dass es keinen Korporatismus gibt, dass es keinen Lobbyismus gibt, dass es keine Subventionen gibt etc.

In unserem aktuellen System gibt es all das, und Politiker setzen sich - um wieder gewählt zu werden - dafür für ihr Klientel das (angeblich) beste heraus zu schlagen.

Unter dem Strich wäre so ein System natürlich besser da sind wir zwei uns zumindest einig, aber erklär das mal dem Sepp der zwar keine Lust hat den Studenten ihr Studium zu bezahlen aber dann doch gerne eine ordentliche Rente haben will, oder dem Max der gerne fette Studienbeihilfen haben will aber dafür keine Kulturvereine mitfinanzieren will falls er mal arbeitet, oder der Sophie die sich darüber ärgert in ihrem Job als Künstlerin nicht so viel Kohle zu machen wie ein Informatiker und daher ein "gerechteres" System haben will als den Kapitalismus oder dem Thomas der ein Unternehmer ist und sich drüber ärgert dass er zu wenig Subventionen kriegt und es schade findet dass die jungen Burschen nicht mehr wie früher bei der Bundeswehr gedrillt werden.

Was ich sagen will: Die Menschen haben alle ein Problem mit staatlichem Zwang und Umverteilung wenn es ihnen schadet aber begrüßen jede staatliche Maßnahme die ihnen nützt (egal ob sie anderen schadet).

Eventuell könnte man in der Verfassung festhalten "Subventionen sind verboten, Unisversitäten dürfen nicht mti Steuern finanziert werden, für Äpotheker gibt es Niederlassungsfreiheit, Steuern dürfen maximal 20% des Einkommens ausmachen, Öffnungszeiten dürfen nicht vom Staat vorgeschrieben werden" etc.

Im Europäischen Raum jedoch wäre sowas schwer durch zu setzen da Kapitalismus hier leider als Begriff negativ behaftet ist. Eine Partei wie die Partei der Vernunft von Oliver Janich die hier gute Ansätze hatte hat keine Sau gewählt.

Und du kennst ja die Gesellschaft hier: Wenn jemand vorschlägt Schulen oder Unis zu privatisieren oder die Staatlichen Renten durch ein System wo man sich selbst aussucht wie man fürs Alter vorsorgt zu ersetzen dann kreischen alle.

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