Warum lassen soviele ihre Katzen draußen alleine rumstreunen?

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12 Antworten

Es stimmt zwar das Katzen nicht wenige Vögel fangen aber bei uns gefährdet das die Bestände nicht.  Hier sind Vögel an die Verluste durch Raubtiere angepasst und brüten sogar mehrmals im Jahr. Katzen können manchmal zwar etwas Einfluss auf die Bestände haben sie aber nicht gefährden. Vogel sind viel eher durch die ganzen Pestizide gefährdet weil Menschen immer Makelloses Obst usw wollen. auch durch die aufgeräumten Gärten .  Da gibt es zb nur sehr wenige Insekten und Nistmöglichkeiten. Und bei so einigen wird zu viel gespritzt. Auch daß sie in einigen Ländern in Südeuropa zu tausenden gefangen und gegessen werden ist eine Bedrohung.  Die intensive Landwirtschaft für billige Lebensmittel ist eine viel größere Bedrohung.

Allipo 05.07.2017, 22:00

Natürlich gibt es auch unzählige weitere vom Menschen geschaffene Missstände für Fauna und Flora aber
leider ist mittlerweile der siedlungsnahe Raum auch durch die immer weiter fortschreitende intensive LWS für sehr viele Vogelarten in den letzten Jahrzehnten immens wichtig zum Erhalt ihrer Populationen geworden. 
daher müssen nun auch die leider immer größer werdende Menge oft uninformierten Katzen Halter ihre liebgewonnenen, aber nachhaltig Natur schädigenden Gewohnheiten ablegen. 

Im Sinne der Erhaltung unseres Lebensraumes

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Wenn Katzen sich im Freien ungehindert bewegen können, dann ist das eine recht naturnahe Art und Weise der Katzenhaltung.

Dass dabei der eine oder andere Vogel durch sie gefangen wird, ist ebenfalls natürlich.

Daraus leitet sich aber nicht eine Gefährdung des Vogelbestandes ab.

Das unsere Vogelbestände gefährdet sind hat andere Ursachen, die hauptsächlich in der großflächigen und industriell geführten Landwirtschaft zu suchen sind.

Diese intensive ertragsorientierte Landwirtschaft nimmt den Vögeln (und nicht nur diesen) den Lebensraum und die Ernährungsgrundlagen.

Dagegen sollten sich sogenannte "Naturschützer" stellen - was sie in der Regel aber nicht tuen - weil sich hier keine populistischen Horrorbild- Szenarien anbieten.

Denn ein Bild mit einer Katze, die einen Vogel im Maul trägt, erzeugt mehr Mitleid und Spendenbereitschaft, als wenn ein Traktor das Großfeld bestellt und dadurch Tausenden Vögeln die Lebensgrundlage nimmt.

Auch der sogenannte "Naturschutz" ist heute ein knallhartes Geschäft.

Sein Profit macht er, indem er fernab jeder fachlichen Urteilsfähigkeit seiner Betreiber Mitleid erzeugt und leichtgläubige Menschen abzockt.

Mit besten Grüßen

gregor443

Allipo 02.07.2017, 19:47

Felis catus wurde in menschlicher Dekadenz einiger "Tierfreunde" ans Ende unserer heimischen Nahrungskette gesetzt und müsste damit eigentlich das exorbitante Regulativ sein damit dieser Kreislauf funktionieren könnte.

Wenn es aber draußen regnet stürmt und schneit, und im Winter der Überlebenskampf für wildlebende Geschöpfe hart wird, geht sie Heim.
Und sie verhungert auch nicht, wenn sie die eine oder andere Vogelart regional ausgerottet hat, es werden sogar immer mehr nachgezogen und gefüttert, bzw. wild vermehrt
Vielen Streunerkatzen-Haltern ist leider total egal was hier geschieht aber es wird mittelfristig große Konsequenzen für uns Alle haben.

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Hallo Allipo

Ich bin total überrascht, wie viele Diskussionen du angestossen hast.

Meine Katzen sind Freigänger, dürfen tags und nachts raus, da sie es so gewohnt sind. Meine Älteste ist 18 und hat in jüngeren Jahren oft Vögel als Beute gebracht; auch Mäuse und ganz selten eine Ratte; da bin ich erschrocken.

Heute jault sie immer noch gerne, wenn sie nach Hause kommt, hat aber keine Beute mehr.

Vögel, die gesund sind, können Katzen kaum fangen. Vögel sind ja nicht aus Dumms-Dorf und bauen ihre Nester bestimmt nicht dort, wo Katzen Zugriff haben.

Vögel bauen Nester, wo die Jungvögel sicher sind! Wenn eines raus fällt oder geschubst wird, dann will es die Natur so, und dies "ausgestossene" Jungvögelchen wird von Katze/Kater gefressen. Auch Kätzinnen müssen ihre Jungen ernähren. Dies rein von Natur aus gesehen.

Mein Nachbar hatte sich anerboten, eine Tanne in meinem Garten zu fällen; er fühlte sich durch Vogelgezwitscher gestört. Nun bewohnen sie die andere Tanne in meinem Garten :-) auch Raben und Elstern kommen zu ihrer Zeit hier vorbei. Die letzte Tanne !  Die anderen Gärten sind äusserst aufgeräumt. Hier gibt es auch Winterquartier für Insekten und Igel etc

Aber:  Lasst die Natur natürlich sein! Unsere Löwen sind Katzen

Obwohl ich Hundebesitzer bin, will ich nicht, dass Hunde Katzen jagen; ein schwieriger Grat

LGrüessli

2hexlis 03.07.2017, 01:48

BOAH Allipo

du scheinst hier nur auf "Wählerstimmen" aus zu sein, wie der "Trump"-el in Amerika!

Immer auf Angriff und kein Verständnis für Tatsachen. Für dich sind Tatsachen Fake-News.

Das kommt mir vor, wie hier mit meinen Nachbarn. Ich habe Hunde und Katzen, die frei leben und einen Garten, der nicht allen gefällt, da Insekten auch ihren Platz haben, wie auch "Unkraut". - Und dies seit über 10 Jahren.

So, wie du argumentierst, glaube ich, willst du bestimmt nicht mein Nachbar sein!!! Viel zu unaufgeräumt - kein schwarz und kein weiss - aber bunte Farben - aber nur dort, wo sie wollen :-D

Ebenso mit Vögeln (meine 2. Tanne ist etwa 10+ Meter gross); nur dass es mal erwähnt wurde.

Und ein Vogel zwitschert jeden morgen ab 5 Uhr die Melodie von:

"Vögeli pfiifed - isch e Freud - de Winter isch wäg - es tuet mir nid leid" (ein altes schweizer Volkslied).

Lass gut sein; Trotz Katzen sind die Vögel glücklich :->

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Allipo 03.07.2017, 08:53

Hallo 2hexlis,

vor noch gar nicht all zu langer Zeit 25 Jahren waren Streuner, heute "Freigänger" genannt aus vielen guten Tierschutz-Gründen sehr verachtet.

Mittlerweile gibt's viel zu viele Streuner (Freigänger) wsl. schon über 10Mio. allein in D.
Es ist ja für den Katzenhalter auch dtl. bequemer die Tür aufzumachen als sich eigentlich um sein Tier zu kümmern, was es ja auch oft gar nicht will.

meinetwegen darf jeder Katzenfreund gerne soviele Katzen tierwohlgefährdungsfrei halten wie er gern möchte, kann dann auch gerne hunderte Katzenklos jeden Tag säubern!
nur bitte niemals glauben, dass die heimische Vogelwelt insbesondere die Jungvögel hier als Spass-Jagd-Opfer für ihre gelangweilten Klein-Raubtiere zur freien Verfügung stehen.
Wir reden hier auch nicht von bedauerlichen Einzelfällen sondern von 300 Mio Jungvöglen in Deutschland jedes Jahr, die qualvoll und sinnlos von etwa 10 Mio in D lebenden Hauskatzn meist nur Stunden nachdem sie das Nest verlassen haben getötet werden.
meist betreuert jeder Katzenhalter, das seine Katze soetwas noch nie getan hätte, so kommen wir jedoch nicht weiter, denn bereits viele heimische Vogelarten sind, im immer wichtiger werdenden siedlungsnahen Raum bereits ausgerottet oder in ihrer Population stark gefährdet.

Ich frage mich oft was Menschen wie auch du z.B. von weitgehend nicht domestizierten, wilden Raub-Tieren erwarten?

Die Hauskatze ist ein phänomenales Tier wir hätten mit ihm genauso gewissenhaft umgehen sollen wie seinerzeit die Ägypter!
Ich denke in unserer für dieses Tier wohl, künstlich anmutenden und abstrakt gefährlichen Welt sind dtl. über 50% der Hauskatzen permanent Risiken der Tierwohlgefährdungen in unterschiedlicher Ausprägung ausgesetzt und kein Tier schöpft auch nur annähernd sein eigentliches herausragendes Potential aus!

Nun sollen sogar weitere Wildkatzen wie der Serval oder die Bengalische WK eingekreuzt und viel Geld bringen - unglaublich Tierwohl-Verachtend 

Ein Dilemma unentwegt, sehr sehr schade

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Wenn man sich Tiere anschafft, sollte man sie auch artgerecht halten. Und dazu gehört für Katzen, dass sie stromern dürfen. Ja, die Katzen jagen Vögel, aber Füchse eben so, Marder fressen die Eier und auch Raubvögel schnappen sich die Federtiere. Der Mensch vergiften mit den Pestiziden auf den Feldern die Nahrung der Vögel, und durch die alljährlichen Frühjarsstürme werden viele Gelege zerstört. Wie willst du dagegen etwas unternehmen? Die Katzen tragen einen Teil dazu bei, ja, aber Hauptproblem ist und bleibt der Mensch.

SedOwl 02.07.2017, 19:22

Wie so oft zu kurz gedacht! Marder, Fuchs oder Greifvögel sind natürliche Prädatoren, daran ist die Reproduktionsrate auch bei Vögeln angepasst. Hauskatzen haben nie dazugehört, und gehören generell nicht dazu. Man kann aber den Hauskatzen für genetisch bedingte Verhaltensmuster keinen Vorwurf machen - ich würde gern mit den Haltern angemessen verfahren...

Das der Rückgang vieler Vogelarten andere Ursachen hat, sei hier nur angemerkt, ohne an dieser Stelle näher darauf eingehen zu wollen. "Vergessen" wird jedoch, dass Hauskatzen eine vermeidbare, zusätzliche und keinesfalls unerhebliche Verlustursache darstellen.

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Tarsia 02.07.2017, 19:26

Der Mensch ist aber die größte Ursache für den Rückgang der Vogelpopulation - und da sollte am Verhalten der Menschen angesetzt werden. Die Katzen leiden drunter, dass der Mensch sich in seinem Konsumenten nicht zügeln kann.

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SedOwl 02.07.2017, 19:42
@Tarsia

@Tarsia, sicher ist der Mensch die größte Ursache für den Rückgang der meisten Arten, da sollte freilich angesetzt werden. Aber warum Offenkundiges ständig verdrängen oder immer auf Andere schieben, jeder rücksichtslose Katzenhalter kann hier seinen Beitrag leisten...

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Allipo 14.07.2017, 10:26

@Tarisa

wie auch in diesem unnötigen Fall!

Schließlich lassen ja die Katzenhalter ihre Tiere draußen ihre substanzielle Mortalität frei in unserer Natur ausleben!

Zum Leid unzähliger Tiere, die auf diesen Lebensraum angewiesen sind.

Und dies passiert in unserer westlichen zivilisierten Welt ja auch erst seit wenigen Jahrzehnten in diesem verheerend großem Ausmaß, sodass die Folgen derart große irreparable Schäden zeigen.

Ob dies nun aus Ignoranz, Bequemlichkeit oder aus purer Dummheit geschieht, sei erst mal dahingestellt.

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Katzen sind eben keine Wohnungstiere.
Mein Kater ist auch zu alt, um noch Vögel zu erwischen, und wenn, ist das eben der Lauf der Natur.
Die Vögel werden doch auch von Wildkatzen, Füchsen etc. gefangen.
Außerdem waren Katzen eben früher wild und haben nur draußen gelebt.
Was glaubst du denn, soll da passieren?
Alle unsere Katzen hatten Freigang und es ist nie etwas passiert.
Im Gegensatz dafür kenne ich mehrere Katzen, die ohne Freigang unglaublich unglücklich waren/wären.

Allipo 03.07.2017, 16:12

bitte sei mir nicht böse aber so ein völlig falsches Bild von der Natur erschreckt doch immer wieder!

bei solch einer Katz die aus Langeweile und Trieb jagt, handelt es sich um einen Störkörper in der Fauna! 
Ohne den Menschen, der erst seit wenigen Jahrzehnten derartig in dieser Anzahl Hauskatzen bewirtet, und zur Spaß-Jagd rauslässt wären diese t. w. Populationsgefährdenden Rückgänge einiger Vogelarten ausgeblieben.

Das ist wissenschaftlich bewiesen!

Denn hier gibt es überhaupt kein elementar wichtiges sogn. "Räuber-Beute" Gleichgewicht!

d.h. die Katz, wenn die nicht schon zu fett ist, kann alles was sie kriegt meist qualvoll töten, satt wird sie dann beim Streuner-Halter!

Jede in Deutschland streunenden einzelnen Katze tötet ca. 30-40 vorwiegend Jungvögel im Jahr!
Das macht bei geschätzten 9 Mio. Streuner-Katzen dazu zählen auch die, die hier komischer Weise "Freigänger-Katzen" genannt werden.

  300 Millionen unnötig und qualvoll in D getötete Vögel pro Jahr !

wenn zumindest die meisten Streuner-Katzen Halter ihre Tiere in der Haupt Vogel-Brutzeit vom 15.März bis 31.Juli im Haus ließen wäre ein derart großer Schaden dtl. gemildert.

Aber viele Streuner-Katzen Halter können oft nicht mal einen Tag auf ihr Tier zu Hause aufpassen und fragen hier sogar ob man seine Katz gleich nach der Kastration am selben Tag bereits wieder rauslassen darf und kennen die Vogelbrutzeiten überhaupt gar nicht!


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Die einzige Spezies die in der Lage ist eine andere wirklich auszurotten und das auch gnadenlos tut ist der Mensch.  

Also finde ich solche Diskussionen immer sehr lustig.  Kein MENSCH denkt darüber nach was er dem Planeten selbst hier antut.  Ungeziefer ? Zack - Gift drauf - fertig. Und was fressen dann die Vögel ?  Interessiert das irgendjemanden ?
Nee - das Ungeziefer muß weg - bah - Käfer, Fliegen, Mücken - das geht doch gar nicht...

Schnecken am Salatkopf im Garten ?  Ameisen auf der Terrasse ? Selbstverständlich - Gift und weg mit den Viechern. 

Tauben auf dem Dach ?  Die machen doch Dreck - abschießen die Viecher

Und die Landwirte ?  Die sollen mal ganz ruhig sein. Tonnenweise Gift auf die Felder - wen interessiert das schon was dabei alles kaputtgeht ? Hauptsache die Ernte stimmt.

Brut und Setzzeit ?  Hundehalter sind die Bösen die ihre Fiffis da frei laufen lassen und dafür sorgen daß die Bodenbrüter ausgerottet werden.

Wenn der Traktor über das Gelege brettert und Mähmaschinen die Rehkitze schreddern - ist halt Pech..

Aber die Katzen - ja die sind gefährlich und rotten die Singvögel aus.

Meine Erfahrung nach 30 Jahren Katzenhaltung - im Frühjahr erbeuten Katzen auch mal einen Jungvogel der noch nicht richtig fliegen kann oder mal eine unvorsichtige Amsel. Einen erwachsenen, gesunden Vogel kriegen Katzen in aller Regel nicht.

Das ist Natur - fressen und gefressen werden.  Die Vogelbestände wären ohne Menschen nicht gefährdet - auch nicht wenn es die doppelte Menge Katzen gäbe...

Wir sollten mal aufhören immer den Schuldigen woanders zu suchen. Wir Menschen zerstören den Planeten - das schaffen wir ganz alleine.

Allipo 02.07.2017, 23:31

Es bringt m. M. nichts hier nun unzählige Missstände undifferenziert gegenüber zu stellen um dann von einer wirklich unnötigen Misere abzulenken!

Denn ohne einige viele Menschen, die erst seit wenigen Jahrzehnten derartig in dieser Anzahl Hauskatzen bewirten, und zur Spaß-Jagd rauslassen wären diese t. w. Populationsgefährdenden Rückgänge einiger Vogelarten ausgeblieben.
Das ist wissenschaftlich bewiesen!
Denn hier gibt es überhaupt kein elementar wichtiges sogn. "Räuber-Beute" Gleichgewicht!

d.h. die Katz, wenn die nicht schon zu fett ist, kann alles was sie kriegt meist qualvoll töten, satt wird sie dann beim Streuner-Halter!

Jede in Deutschland streunenden einzelnen Katze tötet ca. 30-40 vorwiegend Jungvögel im Jahr!

es ist total unnatürlich und degeneriert das vom Menschen gepäppelte kleine Raubtiere während der Vogelbrutzeit in teilweise extremer Anzahl aus Langeweile und ihrem unstillbaren Jagdtrieb folgend unnötigerweise vorwiegend viele Jungvögel qualvoll töten!

Deine und alle anderen ehemals aus dem Nahen Osten hier eingebrachten Katzen, die sich hier so nördlich nie ohne den menschlichen Eingriff angesiedelt hätten und sich auch nur tw. gering domestizieren konnten, gehören genauso wenig in Vogelbrutgebiete, wie ein Krokodil in einen Kindergarten.

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NikeViktoria 03.07.2017, 13:54

Genau so ist es. Danke, dass du es ansprichst!!! Deshalb ist bei uns Vogelschonzeit. Es ist verboten Gift zu spritzen, Hunde frei laufen zulassen, während der Brutzeit und wir leben am Rande des Naturschutzgebietes. Hier tummeln sich zig 1000 verschiedene Vogelarten und keine davon ist gefährdet, weil wir eine Naturschutzpolizei haben.

Aber schön, dass du es ansprichst. Es ist immer der Mensch. Egal bei welchem Thema. WIR HABEN DIE ERDE GELIEHEN! SIE GEHÖRT UNS NICHT!!!

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Weil Freigang einer Katze der artgerechten Haltung entspricht.

Natürlich fangen Katzen Vögel, aber nicht in dem Ausmaß, daß Bestände gefährdet werden.

Es ist keine schöne Vorstellung, daß eine Katze ein Vogeljunges tötet, aber wenn eine Dohle das tut, macht sich auch niemand dafür stark, daß Dohlen draußen nicht existieren sollten.

Das ist so in der Natur und die hat nur wenig sinnlose Vorgänge eingerichtet.

Ein Glöckchen am Halsband schränkt eine Katze in ihrer Lebensform ein und es besteht die Gefahr der Strangulation, also kein geeigneter Kompromiss. 

L. G. Lilly

Allipo 02.07.2017, 19:26

doch - viele Bestände von einigen Vogelarten sind auch durch die immer weiter wachsende HK-Guerilla gerade in den wichtigen siedlungsnahen Brutplätzen bestandsgefährdet ausgerottet - leider

200 - 300 Millionen Jungvögel jedes Jahr sinnlos aufs Konto der spassjagenden Hauskatze

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lisfi 02.07.2017, 19:46
@Allipo

Diese Zahl hat man mal in Amerika festgestellt,ist aber längst widerlegt.Und du machst aus Vögeln noch Jungvögel und aus Katzen ,Hauskatzen.

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Lilly11Y 02.07.2017, 19:46
@Allipo

Das Wort Guerilla ist die Verkleinerungsform des spanischen Wortes guerre (Krieg) , also etwas in der Art "Kleinkrieg".

Katzen führen keinen Kleinkrieg gegen Vögel und jagen nicht aus Spaß. Sie müssen jeden Tag ihren Jagdinstinkt trainieren um so faszinierend überlebensfähig zu sein, wie sie es sind. Das ist eine kluge, instinktive Entscheidung der Katze. 

Was deine Info über die Rolle der Katze beim Aussterben von Vogelarten angeht, müßten das neue Erkenntnisse sein. 

Wenn die Katze verantwortlich wäre, müßte jeder zweite Vogel; in Siedlungsgebieten jeder Vogel von einer Katze gefressen worden sein, diese Erkenntnis stammt von dem Vogelexperten Lars Lachmann. 

Aber ich informiere mich gerne über deine Theorie, die ich sehr interessant finde.

L. G. Lilly

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Tarsia 02.07.2017, 19:32

Und Millionen von Tieren die geschlachtet werden, dessen Fleisch weggeworfen wird, Millionen Menschen die sterben weil andere Menschen Kriege führen, Millionen von Tieren die drauf gehen, weil der Mensch irgendwas anstellt was sie tötet. Den Lebensraum einschränkt beispielsweise. Warum machst du hier so Hetze gegen Katzen?

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Allipo 02.07.2017, 19:39

sicherlich gibt es viele, sogar bestimmt sehr viele tierwohlverachtende Dinge die unbedingt schnellstmöglich abgestellt werden sollten.
es nütz m.M. nach jedoch nichts viele andere Missstände undifferenziert gegenüber zu stellen um dann das eigene Fehlverhalten als unwichtig abzutun!

Aufklärung ist hier elementar: 
denn viele oft Streuner-Katzenhalter tragen, oft unwissend einen leicht vermeidbaren aber nicht unerheblichen Anteil dazu bei und sind dazu leider sehr oft extrem uneinsichtig.

Denn leider ist mittlerweile der siedlungsnahe Raum auch durch die immer weiter fortschreitende intensive LWS für sehr viele Vogelarten in den letzten Jahrzehnten immens wichtig zum Erhalt ihrer Populationen geworden. 
daher müssen nun auch die leider immer größer werdende Menge oft uninformierten Katzen Halter ihre liebgewonnenen, aber nachhaltig Natur schädigenden Gewohnheiten ablegen. 


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lisfi 02.07.2017, 19:57
@Allipo

Was willst du denn damit sagen?Die Landwirtschaft erhält die Vogelpopulation?Hast du schon mal was von Monsanto gehört?Vor 50 Jahren gab es jedenfalls mehr Katzen und mehr Vögel.

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kuechentiger 02.07.2017, 20:26
@lisfi

Richtig. Und witzigerweise zählen einige Vogelarten, für deren Bestandsrückgang gern die Katzen verantwortlich gemacht werden, in einigen EU-Ländern zum jagdbaren Wild. Zum Beispiel Feldlerchen.

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Koboldsbraut 04.07.2017, 00:11
@Allipo

Komm her und erzäh das meinem Kater.. Ich mache ne Woche Urlaub, so lange gebe ich Dir, bis Du auswanderst nach Italien und Dich da um die Netze kümmerst, die von Menschen aufgestellt werden und Tausende Singvögel beim Flug ins Winterquartier zu fangen.

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VanessaxMe 02.07.2017, 23:00

Jedes Tier hat seine eigenen natürlichen Feinde das war schon immer so und wird auch immer so bleiben, wie bei den Löwen, sie suchen sich nicht die gesunden und starken Tiere aus sondern die kleinen Schwachen oder eben die ganz alten.
Die Natur muss sich ja auch was dabei gedacht haben, es ist zwar auch schade um die vogelbestände aber es gibt ja nicht nur eine Stelle wo die Vögel nisten. :)

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ich habe 2 katzen, bei freigänger, ich würde die niemals einsperren

grösstenteils bringen sie mäuse und ratten... ab un an mal nen vogel, das ist natürliches verhalten

dafür fressen vögel würmer, willst die auch weg sperren?

Allipo 02.07.2017, 18:50

die Vögel haben seit Jahrtausenden hier ihren Lebensraum, und viele kommen über tausend Km extra eben wegen keiner großen Raubtierdichte hier zum brüten her.

Die vielen ganzjährig versorgten Hauskatzen leben erst seit wenigen Jahrzehnten in solch eine Dichte hier in Mitteleuropa und es ist dekadent diese Tiere auch noch zur Spassjagd in der Vogelbrutzeit rauszulassen, und übrigens auch verboten.

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Felsbroeckchen 02.07.2017, 18:56
@Allipo

meine sind freigänger die kannst net daheim einsperren und mit spassjagd hat das null zu tun...

es ist instinkt... und katzen sind net die einzigsten tiere die vögel fangen

du tust gerade so das katzen ganze vogelarten auslöschen

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SedOwl 02.07.2017, 19:27
@Allipo

Hi, Allipo, ein Lichtblick!!! Es gibt noch Leute, die mitdenken - Danke!

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lisfi 02.07.2017, 20:04
@Allipo

Bei uns lassen die Waschbären kaum ein Vogelei übrig.Wem schieben wir denn das in die Schuhe?

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NikeViktoria 03.07.2017, 13:47
@Allipo

Eine Katze ist ein Raubtier, so wie ein Löwe oder Tiger. Nur eben in Miniausgabe. Und Raubtiere, so wissen wir, müssen jagen. Das ist die Natur und es wird immer so sein. Zum Spass jagt KEINE Katze. Einfach deshalb nicht, weil sie SPASS, so wie wird es kennen, NICHT KENNT! Sicher ist es schlimm, wenn Katzen Vögel jagen und töten. Aber ich denke, der Tod gehört zum Leben und die Natur kann man nicht ändern, nur die Natur kann uns ändern. Der Mensch ist IMMER die Ursache und daran wird sie NIE was ändern. LG Nike

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Allipo 03.07.2017, 19:11
@NikeViktoria

@NikeViktoria

es ist unerheblich ob man die triebhafte Jagd und das sinnlose töten von Tieren, die letzlich gar nicht in den Lebensraum der von eingen Menschen fast auf der ganzen Welt verbreiteten Hauskatze, nun mit Freude, Spass oder Erregung bezeichnen.

Wenn wir mal von den armen total verwilderten Hauskatzen, die es vllt. teilweise auch mal besser hatten absehen, dann benötigen die allermeisten Haus-Katzen hier eben gar keine Beute zum überleben, sie werden vom Halter ganzjährig versorgt und es ist für mich eine unbegreiflich, totale dumme Ignoranz vieler Halter die ihre Hauskatzen eben zum Spass zum jagen rauslassen ohne darüber lange nachzudenken.

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Tarsia 02.07.2017, 18:57

Nein Allipo, es gibt keine gesetzlichen Vorschriften, die Katzen während der Brutzeit im Haus zu behalten!

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Sag mal - bist du nicht der Troll, der vor ein paar Monaten hier schonmal - mit zwei verschiedenen Accounts - die gleichen Fragen mit genau den gleichen Ausdrucksweisen gestellt hat?

Lies mal, was die echten Vogelschützer zu dem Thema zu sagen haben - die haben mehr Ahnung als du.
http://www.komitee.de/content/vogelschutz-praktisch/hauskatzen-und-vogelschutz

Allipo 02.07.2017, 23:41

ach wie niedlich, alle Zahlen nett aufgehübscht und den Star zum Bösen erkoren!

Du liest auch das was dir in Kram passt.

deutlich besser recherchiert finde ich das:
http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-90848738.html

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kuechentiger 03.07.2017, 15:18
@Allipo

Was ist das für eine blöde Antwort? Ich glaube nicht, dass der Spiegel mehr Ahnung von Vogelschutz hat, als die Vogelschützer, die persönlich mit den Problemen konfrontiert sind und sich vor Ort einsetzen!  Die sind an der Quelle, weil sie selbst im Vogelschutz arbeiten. 

Und dieser dämliche Spiegel-Artikel ist reine Meinungsmache. Der kam damals raus, als diese angeblich wissenschaftliche Studie in USA gemacht wurde. Einer der beteiligten "Wissenschaftler" ist ein verurteilter Tierquäler - er hat  die Katzen seiner Nachbarn vergiftet. Und das ist kein Fake...

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Allipo 03.07.2017, 19:22
@kuechentiger

Dieser Spiegel-Artikel regt dich aber sichtlich sehr auf, und m.M. nach ist jeder sinnlos getötete Vogel nunmal eben einer zuviel!

Übrigens kennen mittlerweile alle hier aktiven Tier- und Umweltschutz Org. die  exorbitante Lobby der Katzenfutter-Hersteller und Halter - insofern braucht man sich über viele Studien dieser TSO nicht allzu sehr zu wundern.

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kuechentiger 03.07.2017, 21:36
@Allipo

Gehört also das "Komitee gegen den Vogelmord" deiner Meinung nach zur Lobby der Katzenfutterhersteller, oder was?!

Und den Spiegel-Artikel kannte ich bereits. Aufgrund solcher Artikel habe ich auf amerikanischen Internetseiten - bei Zeitungen etc. - recherchiert und bin auf ziemlich merkwürdige Sachen gestoßen. Eben das mit dem verurteilten "Katzenhasser", der bei diesen Studien mitgewirkt hat. 

Und dass in landwirtschaftlich genutzten Gebieten die Kleinvögel absichtlich vergiftet werden, weil sie als Ernteschädlinge gelten.

Und dass es dort schießwütige Organisationen gibt, die Leuten auf amtliche Nachfrage Wildtiere vom Grundstück schaffen und nur drauf warten, dass sie auch auf streunende Katzen angesetzt werden. 

Und auch, dass bei der Unmenge Vögel, die es in dem Riesen-Land gibt, die den Katzen unterstellten Opfer nur 2 - 3% ausmachen. Also - viel Lärm um nichts. 

Die Situation in Neuseeland und Australien ist eine völlig andere und mit Europa oder Amerika überhaupt nicht zu vergleichen. Und das ist nicht die Schuld der Katzen, sondern derer, die sie dort eingeschleppt haben!

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Weil Luxustier-Halter völlig jenseits von Tier- und Umweltschutz sind. Es sind einfache Egoisten, die für ihr Bild von tollen Tierfreund (Ich halte mein tier gaanz artgerecht) auch über Leichen gehen.

SedOwl 02.07.2017, 19:57

Hi, Quaeror, korrekt und auf den Punkt gebracht!! - Danke!

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Da gebe ich dir recht. Und die Empfehlung, den Katzen ein Glöckchen umzuhängen, weil dann Vögel ihr Nähern bemerken und rechtzeitig fliehen können, führen leider viel zu wenige durch.

martinzuhause 02.07.2017, 18:44

etwas natur sollte man schon noch lassen.

oder sollte man eulen auch glöckchen umhängen um die armen mäuse zu schützen?

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Tarsia 02.07.2017, 18:48

Warum sollte man auch riskieren, dass sich die Katze am Halsband aufhängt und welding drauf geht? Einer Katze ein Halsband umzubiegen ist tödlich für das arme Ding. Mal ganz davon abgesehen, dass die Glocke die Katze innerhalb kürzester Zeit in den Wahnsinn treibt. Willst du bei jeder Bewegung so ein bimmeln im Ohr haben? Eine Katze hört viel besser als wir Menschen, so eine Glocke ist super laut und unglaublich nervig!

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Hamburger02 02.07.2017, 19:16
@Tarsia

Immer noch besser, als die vielen getöteten Jungvögel.

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LukaUndShiba 02.07.2017, 18:52

Zum einen ist das Glöckchen extrem störend für das empfindliche Gehör und wer draußen Katzen ein Halsband um tut ist irre!

Das Halsband stellt eine wahnsinnige Gefahr da!

Viele Katzen erhängen sich weil sie z.B, im Gebüsch hängen bleiben und nicht los kommen,

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Tarsia 02.07.2017, 19:21

Du willst also eine bestimmte Gruppe von Lebewesen quälen, damit eine andere bessere Überlebenschancen hat? Was ein Blödsinn. Der Hauptgrund für den Rückgang der Vogelpopulation ist der Mensch mit seinen Pestiziden, dem Dünger, seinem Bebauen und zerstören der Natur, nicht die Katzen!

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Hamburger02 02.07.2017, 19:26
@Tarsia

Ich will nur Vogelmörder, die nicht in die Natur gehören, davon abhalten, ihrem verwerflichen Tun nachzugehen. Jedenfalls auf meinem Gelände wird keine Katze Vögel jagen, das garantiere ich. Die Katzen brauchen dann auch kein Glöckchen mehr.

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SedOwl 02.07.2017, 19:33
@Hamburger02

Hi, Hamburger02 - wir sollten uns hinsichtlich der Methodik dringend austauschen... Ich löse das Problem ebenfalls effizient, aber ständig kommen neue Katzen nach...

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Hamburger02 02.07.2017, 19:59
@SedOwl

Ungern in der Öffentlichkeit und mit Unbekannten...das ist aber nicht gegen dich.

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SedOwl 02.07.2017, 20:14
@Hamburger02

Du hast logischerweise mein vollstes Verständnis. LG.

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Tarsia 02.07.2017, 19:34

Dann fang mal bei deinen Nachbarn an - das sind auch Vogelmörder die nicht in die Natur gehören ;-)

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SedOwl 02.07.2017, 19:53
@Tarsia

Endlich sind wir bei der eigentlichen Ursache - den Haltern... Hast du hier Ideen - Katzenhalter zeichnen sich m. W. leider nur selten durch Logik und Vernunft aus...

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Weil katzen ihre Freiheit brauchen und nicht eingesperrt wollen sein du willst doch auch nicht eingesperrt sein

Allipo 05.07.2017, 19:20

Katzen als Raubtiere brauchen exakt  ihren Lebensraum in dem ein fein justiertes "Räuber-Beute Gleichgewicht" über viele Jahrhunderte gewachsen ist!

Andernfalls wird es nicht lange funktionieren und viele Arten werden ihren eigentlichen Lebensraum verlieren.

Warum haben eigentlich so viele Katzen-Halter fast gar keine Biologischen-Grundkenntnisse. Einige wissen nicht einmal wo diese Gattung Felis-Catus überhaupt herkommen.

Felis catus ist ein phänomenales Tier wir hätten mit ihm genauso gewissenhaft umgehen sollen wie seinerzeit die Ägypter!

Dort durften ausschließlich ausgebildete Experten Umgang mit diesem Tier haben und es wurde auch nur an Korn-Großspeichern zur Mäusedezimierung eingesetzt.
Normalbürgern war jeglicher Kontakt oder gar die Zucht untersagt. Die Ägypter wussten genau welche Gefahren von diesem Tier in den falschen Händen ausgehen kann.

Ich denke in unserer für dieses Tier wohl, künstlich anmutenden und abstrakt gefährlichen Welt sind dtl. über 50% der Hauskatzen permanent Risiken der Tierwohlgefährdungen in unterschiedlicher Ausprägung ausgesetzt und kein Tier schöpft auch nur annähernd sein eigentliches herausragendes Potential aus! 

Ein Dilemma unentwegt, sehr schade!
und zum Thema Intelligenz bei Katzen hat sich KatjaBerlin u. a. hervorragend geäußert:
http://katjadittrich.de/die-wahrheit-uber-katzen/
ferner ist wissenschaftlich bewiesen:
dass dieses Tier sich nahezu überhaupt nicht dem Menschen und seinem Lebensraum gegenüber in den zurückliegenden 9.500 Jahren domestiziert hat. 

Wissenschaftler haben nur 13 unwesentliche DNA Unterschiede vom Urgenom der aus dem Nahen- Osten stammenden Wildkatze/ bzw. Hauskatzen "Felis Catus" entschlüsselt. 
es ist ein Wildtier geblieben und hat sich zu dem "subventioniertem Raubtier" in unserem Lebensraum weltweit von vielen gutgläubigen Menschen millionenfach empor heben lassen.
http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-90848738.html

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