Warum lassen sich die Menschen nicht mehr wie in meiner Jugend noch Milch und Brötchen an die Tür bringen?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Grüss Gott zahlenguide,

interssante Frage die Du da gestellt hast.

Die Arbeit im Sinne von Wertschöpfung war früher die selbstverständliche Daseinsvorsorge. Heute sind sehr viele Menschen mit Verwaltungestätigkeiten beschäftigt, die keine Produktivtät darstellen sondern im wesentlichen Verwalten und verteilen. Die Zahl der Ämter einer Stadt entspricht ungefähr der Zahl an Bediensteten, die früher für eine Stadt tätig waren. Diese Ämter die Versicherungen, Juristen, Politiker Parteien verursachen den Firmen und Bürgern sehr viel Arbeit
die aber auch nicht produktiv ist also nur Entscheidungen, Vermögen, Güter und die Verantwortung dafür hin und herschiebt ohne dass ein Wert dadurch geschaffen wird.

Damit all diese "Leistungen" auch bezahlt werden können werden hohe Abgaben für Rente Krankenversicherungen, Arbeitslosenversicherung Pflegeeversicherung Steuern, Strafmandate für Falschparken und und und erhoben.

Diese Kosten werden auf je Stunde geleistete Arbeit ungelegt. Diese wird dadurch so teuer, dass es einfach zu teuer wird Milch, Eier und Brötchen von Haus zu Haus zu bringen. Auch für die kreativen Leistungen Schönheit und Qualität von Handwerksleistungen sind diese Kosten ein unüberwindliches Hindernis, mit der Folge dass die Welt kulturell und mitmenschlich immer ärmer und einsamer wird.

Das Vertrauen der Mensch untereinander ist mittlerweile so runiniert worden, das nicht mehr wie früher Menschen gibt, die sich in der Kneipe zusammensetzen, weil dabei mansches Wort gesprochen wird was gegen einen verwendet werden kann.... ich möchte die Antwort  gern positiv enden - die Chance die bleibt ist ... auf Gott vertrauen.

P.S. die stadt ist voll von Lieferwagen mit Zustellungssaervice - aber die beschriebenen Probleme bestehen dennoch.


Vielen Dank für den Stern - hat mich echt gefreut.

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Es wird viel teurer und dadurch nehmen viel weniger Leute den Service in Anspruch - dadurch wird es dann noch teurer.

Frische Milch kann man heutzutage eine volle Woche aufbewahren. Vor 50 Jahren waren es auch mit Kühlschrank maximal zwei Tage. Wenn Du für zwei Frühstücksbrötchen 5€ ausgeben willst, wirst Du den Service vielleicht immer noch bekommen.

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