Warum lassen organische Lebensmittel den Methanolgehalt im Blut kaum ansteigen im Vergleich zu Aspartam?

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1 Antwort

Wenn du dir die Struktur von Aspartam ansiehst (Dipeptid aus Aspartat und Phenylalanin) dann findest du am C-Terminus einen Methylester.

Wenn dein Körper nun Aspartam in seine nutzbaren Bestandteile zerlegt, entstehen dabei die beiden Aminosäuren und Methanol. :)


eisenbahnen 02.07.2017, 18:08

Ja schon klar aber warum lässt dann frei nach der Propaganda von Searle der Tetrapack Tomatensaft mit sechsfach höherem Methanolgehalt der ja soooviel gefährlicher sein müsste niemanden an Vergiftungserscheinungen erkranken? Im Vergleich nach 6 Liter Cola Light reichen locker aus um sehr deutliche Vergiftungssympthome wie Sehbeinträchtigungen und nervöse Effekte zu erzeugen. Wer mir nicht glaubt darfs gerne mal ausprobieren. Dagegen ist sowas aber noch niemandem nach einem Liter Tomatensaft passiert. Dieser lässt den Blutanteil von Methanol nachgemessen viel schwächer ansteigen als Aspartam. Woran liegt das? Liegt das an der starken chemischen Bindung von Methanol an Pectine in organischen Lebensmitteln? Pectine werden vom Körper größtteils als Ballaststoffe unverändert wieder ausgeschieden.

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