Warum lassen die schulischen Leistungen in der Pubertät nach?

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4 Antworten

Hi Inaina,

ich denke man kann das nicht pauschal sagen. Bei manchen ist das in der Tat so, muss aber nicht sein. Die Pubertät ist aber halt ein Lebensabschnitt in dem der Körper wirklich großen Veränderungen gegenüber steht - sowohl körperlich als auch geistig. Zu diesen Veränderungen gehört z.B. auch, dass sämtliche Nerven im Gehirn neu verknüpft werden. Und diese Veränderungen lösen unter anderem Stimmungsschwankungen und andere "Neuerungen" im Leben aus. Das ist aber nur eine Phase die definitiv vorüber geht mit der Zeit.

Manche haben darunter mehr zu leiden, andere weniger. Manche Leute werden plötzlich vergesslich, das war auch bei mir so in dem Alter und ich kann mich heute noch an die Worte meiner Eltern erinnern die mir ständig eine Diskussion zum Thema reingedrückt haben. Ich war der klassische "Turnbeutelvergesser"... ;-) Aber wie gesagt: das war nur eine Phase und hat sich mit der Zeit gelegt!

Und um auf Deine Aussage zurück zu kommen das man doch gerade in dem Alter checken sollte, dass Schule wichtig ist, sei gesagt, dass diese Erkenntnis bei vielen Jugendlichen früher oder später kommt.

Leider ist es aber nun mal so, dass unser Schulsystem wenig Rücksicht auf die Pubertät nimmt. Schon in der vierten Klasse wird z.B. entschieden ob man aufs Gymnasium geht oder nicht. Zu dieser Zeit ist man aber gerade mal 9 oder 10 Jahre alt und alles läuft noch ganz anders im Leben. Wenn dann zwei oder drei Jahre später die Pubertät einsetzt, sieht die Welt ganz anders aus und schulische Leistungen verschlechtern sich teilweise so rapide, dass manche die Schule wechseln müssen...

Besser wäre es also vielleicht, wenn sich das Schulsystem endlich an die menschlichen Bedürfnisse anpassen würde. Warum nicht sechs oder sieben Jahre Grundschule?? Dann ist man 12 oder 13 Jahre und es wäre wahrscheinlich viel besser abzuschätzen was ein Schüler leisten kann oder will...

Aber ok - war nur ein Gedanke am Rande. Sorry für die Ausschweifung! ;-)

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So vernünftig denken Pubertierende nun mal nicht, da fahren die Gefühle Achterbahn, Weltschmerz wird erlebt, ganz viel Wut und ganz viel Traurigkeit, und Verliebtheit und Parties sind dann gegenwärtig wichtiger als irgendein Test. Und das darf auch mal sein. Diese Phase sei jedem gegönnt, die ist o.k. Sage ich als jemand, der so ein Teenie war und dann das Studium beendet hat. Eine solche Phase muss nur wieder enden, damit Zukunftsperspektiven einem wieder so wichtig erscheinen, wie sie sein müssen.

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Ja aber wie du gesagt hast in der Pubertät hat man seine " Probleme " und da das alles ungewohnt ist rückt Schule eher in der Hintergrund Vorallem so 8-9 Klasse ist das schlimm weil man auch die Lust zum lernen verliert ... Aber das kommt wieder ;)

Hoffe konnte helfen
Grüße iMpex ;)

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Wenn aber die ganzen Probleme (D.h. Stress mit Familie, Freunden oder auch beziehungsprobleme usw.) aufeinander treffen, kann man sich schlecht auf die Schule konzentrieren. Zudem hat man viel weniger Zeit und die schule wird ja auch nicht immer einfacher :)

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Kommentar von Inaina2002
08.01.2016, 22:28

Stimmt...

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