Warum läuft in meinem Leben alles schief gerade?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Hallo Inoo!
In deinem Leben läuft nicht ALLES schief, sondern du bist GESCHOCKT  wegen des schwerkranken Zustands deiner Oma und der Aussicht, dass sie
demnächst wohl sterben wird.
Es hat aber keinen Sinn, in diesem Schockzustand zu verharren.
Das ist, nehme ich an, auch nicht im Sinn deiner Oma, dass du deine berufliche Zukunft gefährdest, um jetzt mehr Zeit für sie zu haben.
Denk mal darüber nach!
Falls du doch zu dem Ergebnis kommst, dass sie dich DAUERND an ihrer Seite haben möchte, dann solltest du dich arbeitsunfähig schreiben lassen.

Wenn du dich entschließt, trotz dieser Situation deine Ausbildung nicht zu gefährden, und dort hinzugehen, dann tu es mit wirklicher ENTSCHLOSSENHEIT! Du tust es dann, weil es AUCH im Sinne deiner Oma ist. Und dann musst du deine Kräfte auch ausreichend beeinander halten.

Ich wünsche dir eine für dich gute Entscheidung!

Du bist der einzige Mensch, der deine Oma pflegen und unterstützen kann?

Wo sind deine Eltern und der Rest der Familie? Das dein Leben gerade aus der Bahn kommt, dass hast du zu verantworten, weil DU DEINE Handlungen nicht auf DEIN Leben abstimmst sondern auf das Leben anderer.

Das kannst du tun, steht jedem / jeder frei, ist aber DEINE Entscheidung und du musst mit den Konsequenzen leben. 

Das mit deiner omi tut mir furchtbar leid! Besonders wenn es so plötzlich kommt und man weiß, dass die geliebte Person nicht mehr allzu lange leben wird, ist dies für einen unglaublich mitnehmend.

Ich denke, dass deine Oma einen großen Stellenwert hat. Aber denke auch daran, dass du gerade das machst, was für die Zukunft entscheidend bzw. sehr wichtig ist: eine gute Ausbildung. Ich kann beide Seiten verstehen: du möchtest so viel wie möglich bei deiner Oma sein. Die Chefin braucht dich aber und möchte, dass du auch dran bleibst. Sie bezahlt dich und kann deswegen auch einfordern, dass du zuverlässig täglich erscheinst. Wenn dem nicht so ist, dann kann das ganz schnell zu ende gehen, weil sie dich rauswirft. Du könntest danach versuchen, dir eine andere Stelle zu suchen, die bessere oder verkürzte Arbeitszeiten hat. Aber es kann gut sein, dass du bei der Suche Schwierigkeiten wegen der Kündigung haben wirst.

Deshalb würde ich an deiner Stelle - so schwer es auch ist - zuverlässig zur Arbeit erscheinen und immer danach zur Oma fahren. Deine Oma will bestimmt auch nicht, dass du dir die Zukunft verbaust. Das Timing ist unfassbar schlecht, aber zu welchem Zeitpunkt ist es denn recht?
Wichtig ist, dass du dich durch viele Gespräche, durch Bücher, durch das innehalten, etc. auf den Tod vorbereitest. Sprich auch mit deiner Oma über deine sorgen. Vielleicht hilft es dir, wenn du gemeinsam mit deinen Verwandten einen Zeitplan aufstellst: wenn du beim arbeiten bist, kümmern sich verschiedene Angehörige um sie und wenn du deine Arbeit beendet hast, kannst du ja wieder zu ihr gehen! Den Rat, nicht während deiner Arbeit an deine Oma zu denken, werde ich dir nicht geben. Sowas ist unmöglich. Aber versuche trotz allem, eine gewisse Distanz zu wahren, sonst reißt dich der Kummer die nächsten Jahre so in Stücke, dass du am Ende nicht mehr aufstehen und weitermachen kannst! Wenn du nicht mehr schlafen kannst , dann nehme beruhigungsbäder, höre sanfte Musik, schreib deine Gedanken auf,... Vielleicht hilft es.

Wenn es wirklich, wirklich gar nicht geht, dann könntest du dich evtl. beim Arzt krank schreiben lassen, wenn er ernstzunehmende belastungserscheinen bemerkt. Weiß aber nicht, ob das bei dir geht.

Ganz liebe grüße, ultraviolet4

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Du bei Deiner Oma sein möchtest. Es tut mir wirklich sehr leid für Dich und Deine Familie. Bei mir im Verwandtenkreis gab es eine ähnliche Situation. Doch überlege Dir einmal, was Deine Oma wirklich wollen würde. Sie würde es nicht wollen, dass Du Deine Ausbildung wegen ihr aufs Spiel setzt! Versuche Deiner Arbeit nachzugehen und besuche Deine Oma, wenn Du von der Arbeit kommst.

Das mit dem Hospitz ist eine sehr gute Idee. Dort werden Menschen, die so schlimm krank sind, auf eine ganz liebevolle Art betreut und gepflegt.


Diese Situation ist vollkommen neu für dich und du bist damit überfordert. Sicherlich bist du auch noch sehr jung und hast keinerlei Erfahrung diesbezüglich. So eine Situation ist dann wie ein Schlag ins Gesicht.

Es ist schön und gut, wenn du deine Oma pflegen willst, aber es ist nicht wirklich sicher, wie lange du das machen kannst, sollst, musst...

Es gibt bestimmt noch andere Leute, die sich um deine Oma kümmern können, du wirst nicht die einzigste Person sein. Es gibt Hilfen, die man in Anspruch nehmen kann, Soziale Pflegedienste...

In erster Linie musst du auch an dich denken. Wenn du deine Ausbildung nur mit Glück bekommen hast, solltest du dankbar sein und alles daran setzen, sie zu behalten. Die Chefs haben meistens kein Verständnis dafür, wenn du wegen der Oma zu Hause bleibst.

Hey Hallo, Es ist schwer zu sagen was jetzt in dem Fall Richtig ist. Vielleicht wechselt ihr euch ab dass du nach der der Abreit zur Oma gehst und zum Mittag deine Mutter? Vielleicht ist das eine idee. Das kannst aber Nr du einschätzen

Du bist außerordentlich zu loben, weil solche Einstellung, wie Du sie hast, immer seltener wird.

Jedoch kostet Pflege sehr viel körperliche und emotionale Kraft. Eine Zeitlang gelingt das (ich spreche aus eigener Erfahrung).

Oftmals wird die zu pflegende Person bedauert, aber an den Pflegenden wird nicht gedacht. Oft fehlt das erbauende Lob.

Ein Wort zur Vorsicht: diese Situation könnte sich bald auf deine emotionale und körperliche Verfassung auswirken, und du kannst dann nicht mehr so für die Oma da sein. Hast Du oder ihr schon mal an Pflege im Hospitz gedacht? 

Doch ich denke, am meisten macht Dir dieGewissheit zu schaffen, dass Deine liebe Omi stirbt. Wie wirst Du damit umgehen? Die Trauer ausleben — weinen hilft — und die Geborgenheit Deiner Liebsten suchen.

Gläubige Menschen haben da einen kleinen Vorteil. Sie trauern auch, aber sie haben eine Hoffnung.

Inoo123 08.11.2016, 08:09

Das ist gerade das schwere für mich..ich hänge sehr an meiner Oma und besonders ich als einer von 4 enkeln, habe immer sehr viel zeit mit ihr verbracht.. über ein Hospitz haben wir auch schon in der Familie geredet, aber Sie will das absolut nicht.. sie will in ihrem gewohnten, geliebten Umfeld bleiben :( ich liebe sie einfach so sehr und will sie nicht gehen lassen 

0

Wenn sie nur noch 4 Wochen zu Leben hat würde ich die Ausbildung nicht ernst nehmen und bei ihr bleiben.Du kannst dir nächstes Jahr wieder eine Stelle finden.Aber eine Möglichkeit,um deine Oma  wiederzusehen hast du nicht.

es gibt pflegedienste , und deine eltern sind auch noch da... eine ausbildung hinschmeisen , du bist ja auf dem besten weg dorthin , ist dummheit..davon wird deine oma nicht wieder gesund. lass deine mutter sich auch mal kümmern und wendet euch an den behandelnden doc, wegen einem pflegedienst

Tu das was du für richtig hältst

OhNobody 08.11.2016, 07:48

Sehr konstruktiv ...

0

Was möchtest Du wissen?