Warum lässt uns Gott überhaupt die Wahl an ihn zu glauben oder auch nicht an ihn zu glauben, will er sich damit den Vorwurf ein Despot zu sein ersparen?

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25 Antworten

Nein, das hat einen anderen Grund. 

Die Veden erklären das wie folgt: 

Unser vergängliche materielle Welt ist nichts als ein von illusionierender Energie bedeckter Teil der ewigen spirituellen Welt, in der Krsna, Gott, absolut im Mittelpunkt steht und von allen geleibt und geschätzt wird. 

Liebe ist etwas, was man nicht erzwingen kann, wer möchte geliebt werden, weil die andere Person gar keine andere Wahl hat?

Wir Lebewesen in der materiellen Welt hatte "eigene Ideen", wollten auch im Mittelpunkt stehen wie Gott, selbst einmal Gott spielen. Das können wir hier, was aber gar nicht möglich wäre, wenn wir uns ständig an Gott erinnern würden. darum aufgrund unseres eigenen freien Willens und um uns eigene Erfahrungen sammeln zu lassen, hat Gott uns die Möglichkeit gegeben, nicht an Ihn zu glauben, Ihn sogar zu vergessen. 

Das heißt aber nicht, dass wir Ihm gleichgültig sind. Nein, er wartet vielmehr darauf, dass wir wieder "zu Verstand" kommen. All die verschiedenen Religionen haben somit eine Daseinsberechtigung. Denn sie bieten den Menschen die Möglichkeit, Gott entsprechend ihres eigenen Bewusstseinsstandes, entsprechend ihrer Fähigkeit und Bereitschaft Regeln zu folgen, wieder näher zu kommen.

Ohne Regeln ist das nicht möglich. Selbst in der spirituellen Welt folgt man Regeln. Nicht um der Regeln willen, sondern aus gegenseitiger Zuneigung, aus Liebe heraus gibt es natürlicherweise eine gewisse Art, wie man miteinander umgeht und wie man es nicht tun sollte.

Will man also diese materielle Welt (die letztendlich nur eine vorübergehende Illusion, eine Matrix ist) wieder verlassen, dann sollte man sich daran gewöhnen, nicht immer nur den eigenen Impulsen und Wünschen zu folgen, sondern religiöse Prinzipien zu beachten. Diese sind allerdings nur der Anfang. Denn hat man seine vergessene, gewissermaßen eingeschlafene Liebe zu Gott wieder erweckt, dann braucht man keine Regeln mehr, sondern handelt aus Liebe heraus.

Hier kann man mehr darüber erfahren: http://www.prabhupada.de/bg/Prabhupada%20-%20Bhagavad-gita%20Wie%20Sie%20Ist.pdf

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Kommentar von RudolfFischer
29.07.2016, 11:08

Sehr interessant. Ich bin ohne das Studium östlicher Weisheiten zu ähnlichen Theorien gekommen. Verträgt sich alles gut mit den zentralen christlichen Lehren und ermöglicht, dass alle Menschen, gleich welcher Überzeugung, gut zusammen leben können.

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Gott will gar nix...

Du kannst genauso fragen: Warum lässt Gott die Möglichkeit zu, sich selbst zu verleugnen/vergessen?

Vielleicht ist das Bedingung des kosmischen Spiels, sich selbst zu suchen und zu finden (was nie verloren war). Ein Versteckspiel mit sich selbst. Ohne  Evolution und (scheinbare) Trennung gibt's auch keine Einheitserfahrung, keine Möglichkeit zur Selbsterkenntnis...

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Womit du allerdings Recht hast.

Ein Gott der eine Hölle und einen Teufel zulassen würde, würde als einziger verdienen darin zu schmoren. Oder anders ausgedrückt, gäbe es Gott tatsächlich, wäre er ein Despot, der den Teufel als Sündenbock bräuchte um seine eigene weiße Weste zu erhalten.

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Gott liebt die Menschen, alle. Die Menschen wurden mit einer unsterblichen Seele und ihrem freien Willen ausgestattet, sie können Gott folgen müssen aber nicht! Und werden trotzdem geliebt, wie Kinder von ihren Eltern geliebt werden - egal welchen Mist die Kinder verzapfen.

Im Gegensatz dazu stehen die Engel, die weder eine unsterbliche Seele haben noch bedingungslos geliebt werden.

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Kommentar von WeicheBirne
28.07.2016, 14:25

Im Gegensatz dazu stehen die Engel, die weder eine unsterbliche Seele haben noch bedingungslos geliebt werden.

Da würde mich jetzt mal eine Quellenangabe interessieren.

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Es war es leid sich um alles zu kümmern und hat uns ein Gehirn gegeben und freien Willen damit nicht er ständig belangt/befragt werden muss. War doch voll die gute Idee von ihm. Wenn Gott so etwas ist wie ein Vater und wir so etwas sind wie seine Kinder - dann wär ich als er auch derbst überfordert mit einigen Millionen Menschen die für jede Frage vor der Tür stehen und so tun als hätte ich auf alles eine Antwort die ihnen helfen könnte.

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Das wäre mehr oder weniger der Punkt, ja. An sich drückt Gott uns nämlich eine Waffe an den Kopf. "Glaub an mich oder Hölle."

Glauben nicht durch direkte Gedankenkontrolle zu erzwingen, lässt eine scheinbare Wahl und eine scheinbare Fähigkeit unser Schicksal mit unserem "freien Willen" selbst zu bestimmen. Und es gibt eine Entschuldigung, wenn er die Waffe dann abfeuert.

Wir hatten ja die Wahl. Das wir in die Hölle kommen, war unsere Entscheidung und Gott ist nicht Schuld daran.

Ergo kann er Menschen mit ewiger Folter bedrohen, ohne dabei der Böse zu sein.

Das Denkmuster eines selbstgerechten Psychopathen.

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Kommentar von Fantho
30.07.2016, 02:30

Diese Aussage beweist erneut, wie kleingeistig und engstirnig diese Sicht der Dinge ist...

Schon erstaunlich, dass Du immer noch anderen (Gott) die Schuld zuweisen und nicht die Konsequenzen übernehmen möchtest, obwohl Du selbst (als Seele) um diese Freie Wahl gebeten hattest....

Solches Verhalten wäre als ein erbärmliches zu benennen und zeugte davon, dass diese Denke von einem wenig selbstbewussten und schwachen Menschen herrührte...

Allliebe (Gott) kennt keine Folter, für diese seelische Folter ist eine jede Seele selbst verantwortlich...

Gruß Fantho

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Die Frage ist genauso wenig zu beantworten wie das Allmachtsparadoxon oder andere Folgende Fragen die den (christlichen) Glauben in Frage stellen

-Schöpfung der Existenz-Logiklücke

-Jesus ist Horus 

-Die Existenz des Unheils widerlegt Gott wie wir ihn kennen

-Allwissenheits-Prüfungs-Paradoxon

-Die Unmöglichkeit des Alten Testaments und seine Verbindung zum Neuen Testament

-Schöpfung/Zulassung einer Hölle (Gott "liebt" den Menschen ja)

Das sind alles Fragen auf die der Glaube anscheinend keine Antwort hat, vorausgesetzt man findet sich mit Sachen wie "Hat er halt so gemacht" nicht ab. 

Befasst man sich näher und objektiv mit dem Thema, wird jedem Menschen mit wenigstens etwas "Restverstand" sofort auffallen, das an der Geschichte etwas nicht stimmen kann. 

Mit der Vorstellung, die erste Ursache, der große Unbekannte, der dafür gesorgt hat, dass es etwas statt nichts gibt, könne das Universum gezielt gestalten und zu Millionen Menschen gleichzeitig sprechen, entzieht man sich völlig der Verantwortung, eine Erklärung zu finden. Es ist die entsetzliche Zurschaustellung einer selbstzufriedenen, das Denken leugnenden Wundergläubigkeit.


- Richard Dawkins.


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Kommentar von HumanistHeart
28.07.2016, 13:24

Manchmal hast Du recht vernünftige Antworten.

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Kommentar von Fantho
28.07.2016, 20:49

Allmachtsparadoxon

Wurde bereits von mir widerlegt...

Gruß Fantho

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Vielleicht weißt Du etwas von dem Kampf zwischen Satan und Jesus, bevor diese Erde geschaffen wurde. Genau der Kern Deiner Frage ist der Vorwurf Satans, dass Gott ein Despot sei. Immerhin sind ein Drittel der Engel (Himmelsbewohner) seiner Anklage aufgesessen. Und es kam zu einem Kampf, den der große Widersacher Gottes nicht gewann.

Aber das Problem war damit nicht beseitigt. Beseitigt wurde es nur durch die Offenbarung der Liebe Gottes durch Jesus am Kreuz. Damals hat Satan bewiesen, dass er der Despot ist.

Und wir haben heute die Wahl, wem wir angehören wollen: Jesus und Gott Vater und dem Heiligen Geist oder aber Satan und seiner abgefallenen Truppe.

Sobald man sich für Satan etc. entscheidet, wird man echt unfrei. Nicht nur das, man kommt zu völlig irrigen Ansichten. Und nur wenige finden aus dieser Fehleinschätzung wieder heraus. Das Gegenteil von Despotismus ist die freie Entscheidungsmöglichkeit. Die hat uns Gott geschenkt. Mit seiner Kraft ist es möglich, sich gegen das Böse zu wehren. Und das ist eigentlich das Ziel des Glaubens, dass wir in das Paradies ohne Sünde und ohne Satan zurückkehren. Es wurde von Jesus versprochen, dass wir bei ihm sein sollen in Ewigkeit.

Es ist eine Irrlehre, wenn man die "katholische Hölle" und das "Fegfeuer" in seine Gedankenwelt aufnimmt, denn die Bibel kennt kein Fegfeuer und die Hölle ist der Abfallhaufen für diejenigen, die am Ende wegen ihrer Entscheidung vernichtet werden müssen, denn das Böse kann nicht ewig bestehen. Deshalb brennt niemand ewig, sondern allenfalls für das Zeitalter der Vernichtung mit unbekanntem Zeitmaß.

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weil Gott den Menschen mit Freiheit und Verantwortung will und nicht als willenlose Marionette mit Kadavergehorsam.

Die Freiheit des Menschen lässt auch die Entscheidung gegen Gott und für das Böse zu. Gott nimmt das in Kauf, weil er keine Zwangsbeglückung will und die Entscheidung seiner Geschöpfe respektiert.

Du wirst ja wohl auch nicht wollen, dass dich jemand unter Zwang und falscher Ergebenheit liebt, du willst um deiner selbst willen und aus ganzem Herzen geliebt werden. Genauso verhält es sich auch mit dem Glauben und mit dem Unglauben. Gottes Offenbarung steht, entweder man lässt sich darauf ein oder man lehnt sie ab.

will er sich damit den Vorwurf ein Despot zu sein ersparen?

Gottes Wesen ist Liebe, seine Allwissenheit und Weisheit beinhalten keine menschliche Denkweisen.

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Kommentar von HumanistHeart
28.07.2016, 13:28

Die übliche, das Kernproblem umschiffende, nichtssagende Antwort.

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Wenn du von Gott sprichst, dann denke ich allein an den in der Bibel beschriebenen Gott der Christenheit. Der Gott des Islam beispielsweise hat eine völlig andere Einstellung zu den Menschen.  

Dieser in der Bibel und speziell im Neuen Testament beschriebene Gott liebt seine Geschöpfe und hat sie nicht als willenlose Marionetten erschaffen, sondern als wertvolle Persönlichkeiten und als sein, in manchen Dingen könnte man fast sagen, "gottähnliches Gegenüber". Deshalb hat er den Menschen auch mit entsprechenden Eigenschaften und Vollmachten bzw. Entscheidungsfreiheiten ausgestattet.

Eine davon ist, mit ihm zu gehen, sich für ihn zu entscheiden, oder eigene Wege zu suchen und sich gegen ihn zu entscheiden. Logischerweise hat er darum auch die Konsequenzen seiner Entscheidung zu tragen.

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Kommentar von Ryuuk
28.07.2016, 22:46

Das die Konsequenzen aber das schlimmstmögliche Schicksal überhaupt darstellen, macht sehr deutlich diese unsere scheinbare Entscheidungsfreiheit lediglich ein abgekartetes Spiel ist. "Tu was ich sag, oder stirb!" ist ja auch keine Wahl, sondern eine Drohung.

Und da es Gott ist, der festgelegt, wie diese Konsequenzen aussehen ist auch klar, dass er absolut nicht vorhat uns tatsächlich eigene Wege gehen zu lassen.

Womit klar wird, dass die angebliche Liebe Gottes reine Vortäuschung ist, sonst würde er nicht jeden Weg, der nicht zu ihm führt, in der Hölle enden lassen.

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Hast Du jemals Deine Eltern die Frage gestellt, ob sie sich des Vorwurfes Despoten zu sein entziehen wollten, als sie Dir die Wahl überließen, sich für die eine oder andere Sache entscheiden zu dürfen? Denke mal nicht...

Es ist eine eigenartige Denke, die hier anheim gestellt wird: Auf der einen Seite würde man Gott als Despoten hinstellen, hätte der Mensch keine Wahlfreiheit und würde der Mensch wie eine Marionette von Gott gelenkt werden, und auf der anderen Seite unterstellt man Gott, er wolle sich dem Vorwurf eines Despoten entziehen, weswegen er uns den Freien Willen gab...

anstatt zu sagen, Gott tat dies aus einer Güte heraus...

Gott wird in den Köpfen jener negativ denkenden Menschen stets als schlechtes Wesen dargestellt werden; auch wenn Gott nur gute Taten vollbrächte...

Vielleicht hätte Gott jenen Menschen diese Wahlfreiheit nicht überlassen sollen, denn sie sehen stets nur das Schlechte in einem anderen Wesen / Menschen und sind auch noch für das Geschenk der Freiheit undankbar...

Gruß Fantho

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Es fing an in 1. Mose 2 Vers 17 an, wo Gott sagt, sie sollten nicht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen essen, denn wenn sie davon essen, werden sie sterben.

Doch der Mensch aß davon.

Somit starb der Mensch.

In 5. Mose 30 Vers 19 sagt Gott: das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch. So wähle das Leben, auf dass du lebst, du und deine Nachkommen.

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Kommentar von WeicheBirne
28.07.2016, 13:30

Allerdings kommt dazwischen noch 1. Mose 11:5-6 wo Gott den Turmbau zu Babel unterbindet und ihnen somit keinen freien Willen läßt:

http://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/1_mose/11/#1

Jahwe kam herab, um sich anzusehen, was die Menschen da bauten - eine Stadt mit einem Turm! Da sagte er: "Es ist offensichtlich: Sie sind ein einziges Volk und sprechen nur eine Sprache. Und was sie jetzt begonnen haben, zeigt, dass ihnen künftig nichts unmöglich sein wird. Sie werden alles tun, was sie sich ausdenken.

Nach Gottes Aussage hätten die Menschen schließlich auch selber ewiges Leben und ein Paradies für sich schaffen können. Gott ist aber schon ein wenig machtgeil und behält die Allmacht lieber für sich selbst. Vielleicht möchte er, daß die Menschen ihn weiterhin brauchen.

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Es gibt zwei Möglichkeiten, deine Frage zu beantorten.

Nichtgläubiger: Das es keinen Gott gibt, gibt es auch keine Wahl, die er zulassen könnte oder verhindern wollte.

Glaübiger: Menschen können Gottes Beweggründe nicht begreifen. Er lässt den Menschen halt die Wahl, weil er es so beschlossen hat. Dass Menschen ihn "Despot" nennen könnten wäre sicher kein Kriterium für ein Höheres Wesen.

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Gott möchte, dass wir an ihn glauben und ihn lieben.

Echte, wahre und Wirkliche Liebe und Zuneigung kann aber nur in völliger Freiheit geschehen. Das gilt auch für den Glauben.

Was würde es bringen, wenn man Roboter darauf programmiert, jeden Tag zu sagen, wie sehr sie einen doch lieben und mögen. Es wäre klar, dass sie nur "blind" ihrer Programmierung folgen.

Deshalb gibt Gott uns die absolute Freiheit, uns für oder gegen ihn zu entscheiden. Dass diese Entscheidung Konsequenzen nach sich zieht, ist eine durchaus logische Folge. Da Gott der Schöpfer ist, hat er auch das Recht, die Rahmenbedingungen seiner Schöpfung festzulegen.

Deshalb verheißt uns Gott, dass wir seine Kinder werden, wenn wir an ihn glauben. Das bedeutet, dass wir auch autoamtisch seine Erben, die Erben seiner Herrlichkeit werden dürfen

(Römer 8,17).

Das ist doch ein wunderbares Angebot...

"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat"

(Johannes 3,16).

"Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben" (Johannes 1,12).

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Kommentar von WeicheBirne
28.07.2016, 14:12

Gott möchte, dass wir an ihn glauben und ihn lieben.

Das stimmt. Darum hat Gott auch den Turmbau zu Babel unterbunden. 1. Mose 11:5-6

http://www.bibel-online.net/buch/neue\_evangelistische/1\_mose/11/#1


Jahwe kam herab, um sich anzusehen, was die Menschen da bauten - eine Stadt mit einem Turm! Da sagte er: "Es ist offensichtlich: Sie sind ein einziges Volk und sprechen nur eine Sprache. Und was sie jetzt begonnen haben, zeigt, dass ihnen künftig nichts unmöglich sein wird. Sie werden alles tun, was sie sich ausdenken.


Hätte Gott nicht dazwischengefunkt, hätten die Menschen ihr eigenes Paradies ganz ohne Gott schaffen können. Dann hätten sie ihn nicht mehr gebraucht und nicht mehr geliebt.

Absolute Freiheit hat Gott uns also nicht gegeben. Er hat eben das Motto: "Du kannst tun was Du willst so lange Du nicht so mächtig wirst wie ich."


Das setzt folgende Aussage in ein sehr interessantes Licht

Echte, wahre und Wirkliche Liebe und Zuneigung kann aber nur in völliger Freiheit geschehen.


Gott zwingt uns ihn zu brauchen damit wir ihn lieben.

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Kommentar von Ryuuk
28.07.2016, 23:14


Echte, wahre und Wirkliche Liebe und Zuneigung kann aber nur in völliger Freiheit geschehen. Das gilt auch für den Glauben.

Nur ist der Glauben daran gebunden das wir in die Hölle kommen wenn wir nicht tun wie Gott will.

Wenn du jemandem die Wahl gibst, dich zu lieben oder du folterst ihn, ist das keine Freiheit. Solange es also Konsequenzen für Nicht-Glauben gibt, kann niemand Gott wirklich Lieben, weil niemand frei ist.

Was würde es bringen, wenn man Roboter darauf programmiert, jeden Tag zu sagen, wie sehr sie einen doch lieben und mögen. Es wäre klar, dass sie nur "blind" ihrer Programmierung folgen.

Und wenn du einem Menschen sagst, das zu tun, oder er kommt in die Hölle, ist auch klar das er nur kuscht, weil er bedroht wird

Deshalb gibt Gott uns die absolute Freiheit, uns für oder gegen ihn zu entscheiden

Und es wird uns mit fürchterlichen Konsequenzen gedroht, sollten wir uns gegen ihn entscheiden. "Tu wie ich will oder sonst..." Das klingt in der Tat nach absoluter Freiheit.

Dass diese Entscheidung Konsequenzen nach sich zieht, ist eine durchaus logische Folge.

Nein, ist es nicht. Absolute Freiheit bedeutet, das beide Entscheidungen gleichwertig ist. Die Wahl zwischen Himmel und Hölle ist absolut nicht gleichwertig.

Was hättest du lieber? Sex mit mir, oder eine Kugel durch den Kopf?

Klingt das nach einer absolut freien Entscheidung für dich?

Da Gott der Schöpfer ist, hat er auch das Recht, die Rahmenbedingungen seiner Schöpfung festzulegen.

Das Recht des Stärkeren vielleicht, aber das ist auch nur Tyrannei.

Das ist doch ein wunderbares Angebot...

Du kannst entweder auf alle Ewigkeit in der Hölle gefoltert werden, oder du kannst alle Ewigkeit an der Seite eines Psychopathen verbringen, der dich lieber auf alle Ewigkeit foltern würde anstatt dich eine unabhängige Existenz führen zu lassen.

Ich kann mir nichts schöneres Vorstellen.

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wieso soll ein allmächtiger gott denken wie menschen?

wir denken menschlich und er ist göttlich?

gaube oder glaube nicht? ich denke das spielt nur eine rolle unter menschen in den religonen die relions macht über andere menschen wollen?

man könnte ja auch alles mit seinen hören macht oder allmächtiger gott aus machen und nie über einen menschliche religon?

gottes willen im dialog mit ihm zu erkennen versuchten?

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"Warum lässt uns Gott überhaupt die Wahl an ihn zu glauben oder auch nicht an ihn zu glauben, will er sich damit den Vorwurf ein Despot zu sein ersparen?"

Nein, Gott ist ein liebender Gott und Liebe zwingt nicht.

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Nicht Gott lässt uns das entscheiden. Das entscheiden wir selbst.

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Kommentar von Centario
28.07.2016, 10:59

Wer es glaubt....?

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Die Wahl und die Möglichkeit auf Entwicklung ist doch letztendlich was den Menschen ausmacht.

Wäre dem nicht so, dann wären wir allenfalls Marionetten.

....und Gott ist bestimmt kein Marionetten-Spieler.

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Kommentar von Ryuuk
28.07.2016, 23:21

Er ist nur ein Psychopath, der die Menschen lieber bis auf alle Ewigkeit Foltern würde, bevor er sie, eine von ihm unabhängige, Existenz führen lässt.

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Er ist der absolute Despot, der Diktator schlechthin, denn er hat alles in die Bahn geworfen, er hat alles ins Rollen gebracht.

Wir, als seine kleinen Despoten haben uns allmaechtig gefuehlt, obwohl wir es nicht sind. Wir sind nur Teil des Ganzen, aber glauben, das wir alleine fuer die Dinge Schuld sind.

Er ueberlaesst uns alles, was immer es ist,Hauptsache er kann sich erkennen und damit wir uns selbst.

Nicht umsonst heisst es, wenn du dich selbst erkennst, dann erkennst du Gott.

Denke darueber nach!

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die menschen sollen die freiheit erlernen

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