Warum läßt sich Hörverlust nicht ausgleichen?

5 Antworten

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Töne sind zunächst mal Sinusschwingungen.

Reine Sinuswellen sind aber langweilig.

Jeder Grundton hat auch Oberwellen (die doppelte und mehrfache Freuenz), die erst den Klang ausmachen, so dass man hören kann, ob ein C auf dem Klavier, einer Blockflöte oder dem Cello gespielt wird.

Wenn du die Grundwelle anhebst, werden auch die Obertöne stärker, so dass sich der blecherne Klang ergibt.

Du kannst das mit deinen Equelizer sanft beeinflussen, doch viel lässt sich da nicht machen.

"Wenn du die Grundwelle anhebst, werden auch die Obertöne stärker, so dass sich der blecherne Klang ergibt." Das ist falsch. Wenn du mit einem EQ einen bestimmten Frequenzbereich manipulierst, manipulierst du auch tatsächlich nur diesen Frequenzbereich.

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Das ist Bullshit. Die Oberwellen entstehen bei der Klangerzeugung oder werden durch Digitalfilter oder sonstige Effekte hinzugefügt.

Wenn man im EQ einen bestimmten Frequenzbereich anhebt, wird nur dieser verstärkt, denn das ist seine Aufgabe. Der erfindet keine Oberwellen dazu und verstärkt auch nicht, was nicht soll.

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Weil dein graphischer EQ ein viel zu grobes Werkzeug dafür ist und du zwangsläufig auch Frequenzen manipulierst, mit denen du überhaupt kein Problem hast. Hörprobleme entstehen oft durch Schädigung einzelner Hörzellen und eine dieser Zellen ist jeweils nur für einen sehr kleinen Frequenzbereich zuständig.

Zusätzlich dürftest du dich an das Klangbild gewöhnt haben. Deine Klangortung funktioniert mittlerweile im Alltag vermutlich mit deinen Defiziten gut, weil sich dein Gehirn daran gewöhnt hat. Wenn du nun versuchst, dies auszugleichen, ergibt das ein für dich ungewohntes Klangbild.

Hast du ein "Spektrogramm" von deinem Hörvermögen?

Dann verfüttere dieses doch in umgekehrter Form (also so, dass oben unten ist und andesrum) an den EQ ;-D

Wenn du 6000 nicht hörst, hörst du 6100 vermutlich auch schon schlecht. Die 6000Hz zu verstärken ist noch nicht alles. Es ist hier wichtig zu wissen, wie groß und tief die jeweiligen Löcher sind und wie weich der Übergang zwischen hören und nicht-hören ist, denn sonst wird das nichts mit dem Ausgleichen. ;-)

Vielen herzlichen ´Dank.

Ja, von meinem Hörvermögen habe ich ein Spektrogramm. Ich habe auch die gesamte Hörkurve, also das Spektrogramm, dass der HNO Arzt aufgenommen hat, auf den Equalizer einen dbx 231 übertragen und so die Einbrüche bei den jeweiligen Frequenzen ausgeglich, aber mit dem erfolg , dass die ganze Geschichte noch schlechter klingt.

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@Klausikeyboard

Dann hast du entweder...

...die Hörkurve auf den EQ 1:1 übertragen:

Du musst die Hörkurve umgekehrt(!) anwenden.

Wenn deine Kurve z.B. bei 600dB -12dB sagt, musst du das zugehörige Register im EQ auf +12dB stellen (und umgekehrt).

Schaue dir die Kurve eines normalhörenden im Internet an. Die ist ohnehin nicht linear. Das musst du evtl. berücksichtigen (Differenz aus normaler Kurve und deiner Kurve in den EQ einstellen).

...oder dich einfach an den Fehlklang gewöhnt und empfindest das "richtige" nun als ungewohnt und damit als schlecht. Hier einfach mal ein paar Tage "ertragen". Dann klingt es jeden Tag besser :-).

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@Franky12345678

Nochmals vielen herzlichen Dank. Die Hörkurve habe ich natürlich genau umgekehrt übertragen. Ich habe natürlich auch die Differenz zwischen Ausgangskurve , als alles noch "normal" klang und jetziger Kurve gebildet und diese dann genau umgekehrt übertragen. Ich muss wohl jetzt mit diesem "Fehlklang" leben, obwohl ich eigentlich HiFi -Fan bin. Ich habe inzwischen festgestellt, dass alle Frequenzgangbeeinflussungen in diesem Fall das Ergebnis nur verschlechtern. In den meisten Fällen kommt bei meinenntest nur als Ergebnis ein Klang zustande , der an übersteuerte alte kleine Kofferradio erinnert, falls du diese noch kennst. Der Klang wird dann kreischend, schreiend, wie übersteuert, obwol ich strikt auf Aussteuerung max. 0dB achte, ohne dass eine weitere Zunahme der Brillanz oder der Höhen zustande kommt. Das ungedämpfte Schlagzeugbecken fängt dann an möderich zu zischen und zu scheppern.

Nochmals herzlichen Dank

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@Klausikeyboard

Ich weiß jetzt, was du meinst. 

Da läuft technisch was verkehrt!

Solche Übersteuer-Verzerrungen werden nicht von einem Equalizer oder einem Hörschaden verursacht.

Kann das sein, dass die Aussteueranzeige vor den Equalizer sitzt?

Denn ein eigentlich nicht übersteuertes Signal kann in oder nach einem Equalizer übersteuert sein.

Oder dass der EQ falsch angeschlossen oder defekt ist (Wie ist deine Anlage überhaupt angeschlossen?)

Oder sind deine 0dB von so nem analogen Pegelmeter mit Zeiger? Das wäre auch schon übersteuert (die ignorieren kurze Dynamiksprünge).

Ich würde den Pegel einfach mal ein ganzes Stück zurückdrehen (oder die Register am EQ insgesamt absenken) und dafür den Verstärker weiter aufdrehen. Wenn es wirklich gutes Hifi ist, ist der dadurch etwas schlechtere Rauschabstand noch im vertretbaren Rahmen. Wenn die Verzerrungen weg sind, übersteuerte es im EQ.

Es liegt imho nicht am Prinzip, sondern die Technik kommt an irgendeiner Stelle nicht mit.

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