warum lässt mich dieser Autounfall nicht los :-(?

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6 Antworten

tod ist für uns eigentlich etwas, das anderen passiert. gelegentlich kommt er in der nachbarschaft an und das macht uns nachdenklich oder auch traurig, da wir dann erst merken, wie der tod das leben berühren kann.

Vielleicht stehst du noch unter Schock? So etwas nimmt einen einfach mit, das finde ich nicht ungewöhnlich. Lass es einfach zu, dass du traurig und entsetzt darüber bist.

Es gibt Menschen, die trifft das besonders und menschen, denen das Wurscht ist. Aber die meisten werden doch sehr berührt. Das ist normal.. Mach dir keine sorgen, das wird mit der zeit besser.

Das ist normal, ich hab als Kind einen tödlichen Unfall gesehen und wenn ich heute an dieser Stelle vorbeikomme, muss ich immer noch daran denken > bin 53!

Ich glaub , weil du dir einfach Gedanken machst, weil sie so jung war . Es war ja sehr unerwartet.Sie wurde abrupt aus dem Leben gerissen. Ich wes net wo du arbeitest . Als Altenpfleger ,Sanitäter oder Arzt wirst du desöfteren mit dem Tod konfontiert. Du bist darauf vorbereitet gedanklich. Bei der Hektik geht schnell was unter. Aber zu Hause hast du genügend Zeit um über Geschehnise dir Gedanken zu machen. Ich saß auch einmal im Rollstuhl und da kam meine Nachbarin auf mich zu. Sie meinte ,sie hat die ganze Zeit an mich gedacht und sie war sehr traurig , dass ich im Rohlstuhl sitze , weil ich so jung bin. Ich hab mir auch dann Gedanken gemacht , warum sie sich über mich Gedanken gemacht hat.Fand ich irgendwie rührend. Wir kennen uns auch nur flüchtig. Meine Oma kannte ich schon länger , aber bei ihrer Beerdigung hab ich gar keine Träne vergossen.Manche Erreignis verbleiben und man verarbeitet es . Sie sind nicht wirklich relevant aber trotzdem machen wir uns Gedanken. Manchmal gibt es bei mir selbst so Momente , wo ich einfach anfange zu weinen über Situationen oder über Menschen ,die ums Leben gekommen sind . Ohne das wir sie wirklich kannten. Ich find deine Frage interessant ! Es gibts z.b Hebammen , die schon viele Todgeburte miterlebt haben . Aber nie zusammengebrochen sind. Nach dreißig Jahren erleben sie nochmal eine Todgeburt , und dies bewegt sie oder die Sache geht ihnen nicht mehr aus dem Kopf. Diese Situation geht ihnen sehr nahe.Manchmal sind die Gefühle stärker und dein eigenes Empfindung sehr empfänglich auf Reize und Situationen. Besonders beim Thema Tod. Ich glaub , du kannst es noch gar nicht fassen , warum sie nicht mehr lebt oder leben durfte. Da sie sehr jung war und ihr ganzes Leben noch vor sich hatte. Sie ist dir aufgefallen . Im positivem Sinne. Du tust es unterbewusst hinterfragen. Warum gerade sie!? Es ist immer ziemlich traurig ,wenn so ein junger Mensch aus dem Leben gerissen wird. Man ist zutiefst erschüttert . Ich kann mich noch erinnern an den Amoklauf in Oslo.Wo viele Jugendliche getötet wurden. Zu diesem Zeitpunkt flog ich genau nach Oslo. Als ich es in den Medien venahm , hab ich auch jede Tag geheult . Ich kenne keiner der Opfer. Aber unterbewusst konnte ich es nicht verstehen , warum sie alle sterben mussten. Wenn ich aber die Breichte aus Syrien lese, dann denk ich nur ,es ist schlimm. Die außenstehenden Länder müssen eingreifen. Wirklich traurig bin ich nicht. Es gibts aus psychologischer Sicht bestimmt eine konkreter Erklärung dafür .

Vielleicht warst du ja in sie verknallt und kannst sie deshalb nicht vergessen

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