Warum lässt man nur so "wenige" Medizin studieren?

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Es müssen aber auch die Kapazitäten der Universitäten stimmen. Was nutzt ein Studium wenn die Hörsäale mit Hunderten von Studenten überfüllt sind und keine Sitzplätze mehr vorhanden, die Praktika wegen Überfüllung der Räume nur eine begrenzte Anzahl aufnehmen kann? Ein Hotel mit 50 Zimmern kann auch keine 200 Gäste aufnehmen, nur weil die Nachfrage da ist.Leider ist es beim Medizinstudium immer noch so, dass diejenigen mit einem Einserschnitt studieren können, aber längst nicht die besseren Ärzte werden. Genauso wie Söhne/Töchter von Ärzten i.d.R. auch meinen Medizin studieren zu müssen. Das nimmt wirklichen Interessenten die Plätze weg. Hier helfen aber nur Beschwerden bei den Unis selbst.

Leider ist es beim Medizinstudium immer noch so, dass diejenigen mit einem Einserschnitt studieren können, aber längst nicht die besseren Ärzte werden.

So ist es. Deshalb wird ja auch darüber diskutiert, die Zulassungskriterien zu ändern.

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Hi Akiral,ordnungspolitoische Gründe sind ursächlich.zB soll verhindert werden,dass in den Praktika 25 Studenten um einen Pat.herumstehen und jed will an ihm perkutieren und auskultieren.Er wird sich wie ein geklopftes Schnitzelfleisch vorkommen.Oder:25 Studenten otoskopieren an einem Pat.,was für ihn unangenehm oder gar gefährlic,weil ein besonders eifriger Praktikant mit dem Otoskop so herunfuhrwerkt das trommelfell durchbohrt.Der Aerztmarkt fasst nur eine bestimmte Menge von Absolventen.Es ist sinnlos,dass fertige Aerzte Taxifahren,weil sie erst in 2-3Jahren einen Ausbildungsplatz bekommen.Offenbar existiert wohl ein Bedarfsplan,aber die Rechtsträger der Krankenanstalten wollen oder können nicht mehr TÄ einstellen.Um da zu einer guten Lösung für alle Beteiligten zu kommen,müsste der tatsächliche Bedarf erhoben und ein Interessenausgleich gefunden werden.Mir fällt leider auch nicht viel ein.LG Sto

Hmmm... Also wird aus praktischen Gründen reguliert.

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@AkiraL

Es ist sinnlos,dass fertige Aerzte Taxifahren,weil sie erst in 2-3Jahren einen Ausbildungsplatz bekommen.

Es ist sinnlos, wenn mehr Studienplätze abgeboten würden, als Bedarf an ausgebildeten Ärzten besteht. Denn ausgebildete Ärzte als Taxifahrer braucht keiner!

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Weil Ärzte wirklich nur die Besten werden sollten, weil es um Menschenleben geht. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich würd mich nicht von einem "Dummen" operieren lassen. Es ist einfach ein andere Job als ein Mechaniker oder so der was repariert, eine Maschine ist egal, aber ein Menschenleben ist mitunter das "heiligste" was es für die Menschheit gibt. Das ist der Grund dafür.

In der heutigen Zeit ist der Mechanikerjob ein voll technisierter und kein "Dummenjob". Der IQ eines Mechanikers muss und liegt nicht unter dem von Ärzten. Nur das Ärzte länger studieren, ihre Ausbildung machen. Es gibt genügend dumme Ärzte übrigens.

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@Padri

Das eins mal klar ist: ich sage nicht dass Handwerker dumm sind. Nur für ein Medizinstudium muss man sehr viel können und jeden Tag Stunden lernen (ich habe eine Freundin die studiert). Jedenfalls ist es nicht einfach so zu selectieren, da es meist ja nur um den Abi-Schnitt geht

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@Dexter99

Weil Ärzte wirklich nur die Besten werden sollten, weil es um Menschenleben geht.

Der beste Arzt entwickelt sich aber nicht automatisch über den Abischnitt. Dieses Auswahlkriterium allein ist völlig falsch. Es gibt Studiengänge mit gleichem oder höheren geistigen Anspruch, die dennoch zulassungsfrei sind. Aber eben nicht, weil sie angeblich leichter sind, sondern weil die Nachfrage geringer ist. Der NC in Medizin bemisst sich demnach nicht nach dem Schwierigkeitsgrad sondern ergibt sich nur aus der Nachfrage.

Definiere "guter Arzt" bzw. "die besten Ärzte"! Und zwar einmal aus fachlicher Sicht und einmal aus Patientensicht.

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