Warum lässt Gott Tiere sterben?

34 Antworten

Tiere müssen sterben, weil sie genau wir Menschen nicht unsterblich sind. Wenn Tiere und Menschen unsterblich wären, dann würde die Erde inzwischen vermutlich mehrere hundert Kilometer hoch mit Lebewesen bedeckt sein, die keinen Platz zum Stehen, keine Luft zum Atmen und nichts hätten, um ihren Hunger oder Durst zu stillen. Und die unterste Schicht wäre am schlechtesten dran, denn dort wäre es auch noch dunkel, weil kein Sonnenlicht bis dort gelangen könnte. Jedes Leben hat ein Anfang und ein Ende - ob man religiös ist oder nicht, muß man das als gegeben akzeptieren.

Und die unterste Schicht wäre am schlechtesten dran, denn dort wäre es auch noch dunkel, weil kein Sonnenlicht bis dort gelangen könnte.

Wenn Lebewesen unsterblich wären, wäre die Erde ein riesiger, sich windender Lebewesen-Fleischhaufen. Ja ne, is klar.

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@Trashtom

Nun, die Frage war, warum Gott die Lebewesen nicht unsterblich gemacht hat. Ich gehe davon aus, das der/die Fragesteller(in) ganz bewußt die Sterblichkeit in Frage stellt, nicht jedoch die Vermehrung. Natürlich müßte jemandem mit einem gewissen mathematischen Grundwissen klar sein, daß Vermehrung ohne Sterblichkeit nicht zu kriegen ist. Aber die Mathematik lassen wir mal außen vor, denn es geht um Glauben. Und wenn wir glauben wollen, dann müssen wir eben feststellen, daß Gott Tiere und Menschen sterblich gemacht hat. Gleichzeitig hat er ihnen auch den Trieb zur Vermehrung gegeben. Und er hat sogar gesehen, daß das gut war. Zumindest steht es so in der Bibel. Als gläubiger Mensch muß man das hinnehmen als das, was Gott sich so gedacht hat. Als nicht religiöser Mensch betrachten wir die Exponentialfunktion und stellen fest, daß ein Universum ohne Tod bei gleichzeitiger Vermehrung mit den uns bekannten "Naturgesetzen" nicht vereinbar ist. Also egal ob jemand glaubt oder nicht - ohne Tod kein Leben in der Form, wie es uns bekannt oder auch nur vorstellbar ist.

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@GanMar

Es geht um dein bizarres Gedankenbeispiel von gestapelten Lebewesen und dass die Unteren im Fleischhaufen weniger Luft bekommen. ^^ 

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@Trashtom

Damit wollte ich eigentlich die Unmöglichkeit einer solchen Erscheinung andeuten. Über die hydrostatischen Verhältnisse in einer derartigen Schichtung habe ich aus Gründen der Appetitlichkeit überhaupt nicht spekulieren wollen ;)

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Daran ist ja wohl nicht Gott schuld. Du kannst als Christ doch nicht alles Gott in die Schuhe schieben! Denk' mal bisschen offensichtlich. 

Gott erschafft -> Menschen -> züchten Tiere -> nutzen die Tiere

Der Mensch trägt die komplette Verantwortung. Was sollte Gott, denn deiner Meinung tuen? Sich einfach den Menschen offenbaren und die Menschen bestrafen? Das würde zum Massaker führen. 

Sowie trägt, der Tod zum "Leben nach dem Tod", oder "Wiedergeburt" hinzu. Außerdem würde, dass irgendwann so und so passieren!

Schönen Tag

Was sollte Gott, denn deiner Meinung tuen?

Das was er immer tut: Nichts.

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@Trashtom

Glaube daran, was du für richtig hälst. Aber lass andere Menschen in Ruhe!

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Alles auf dieser Welt ist endlich.

Ich musste auch den Tod vieler geliebter Haustiere verkraften, mit denen ich aufgewachsen bin und es war für mich jedes Mal ein enormer Trost, dass wirklich keines von ihnen leiden musste, sondern friedlich eingeschlafen ist.

Das ist ein großes Glück, finde ich.

LG

Ein schwer erkranktes und letztlich daran gestorbenes Haustier mag einem Menschen sehr am Herzen gelegen haben, aber es wurde immerhin innerhalb seines körperlichen Lebens (im Normalfall) geliebt und ausreichend versorgt.

Sei Dir gewiss - auch Tiere haben eine unsterbliche Seele, welche ihren "höheren" Werdegang beschreitet !

Mir persönlich liegen vor allem diese ca. 36.000 Menschen auf diesem Planeten am Herzen, welche jeden Tag (!) unschuldig qualvoll verhungern !

Letzteres hat im Prinzip meistens noch nicht mal mit Krankheit zu tun, es liesse sich mit definitiv möglicher humanitärer Hilfe völligst vermeiden (die Mittel sind da !) .

Hallo Christin... ;)

Wäre es nicht viel schrecklicher wenn alle Lebewesen auf der Welt unsterblich wären? Die Folgen wären katastrophal, wegen Ressourcenknappheit, es gäbe keinen Fortschritt mehr bzw. keine Entwicklung und das eigene Leben könnte man vermutlich auch nciht mehr genießen, wenn es kein Ende hat...

Es gäbe keine Fortpflanzung, keine Evolution und damit vielleicht gar kein Leben.

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