Warum lässt Gott das Böse zu?

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Gott ist unser Schöpfer.

Er ist Barmherzig und Allvergebend,sodass er uns alles im Diesseits verzeiht,sofern wir nur bereuen und versuchen uns zu verbessern.


Nun wieso lässt er böses zu?


Erstmal,das Böse tun wir,und nicht unser Schöpfer(Allah).

Wenn ich dich haue,so war dies mein eigene Freie Entscheidung.


Wieso macht aber Allah nichts dagegen?


Das diesseteige Leben ist eine Klausur,die viele Fragen/Prüfungen beinhaltet.

Darunter fallen Kriege etc.. damit Allah uns testet.


Z.B ein Kind stirbt,laut dem Islam kommt das Kind ins Paradies.

Und die Eltern werden mit Geduld geprüft.




“Meinendie Menschen, sie würden in Ruhe gelassen werden, wenn sie bloß sagten:"Wir glauben", und meinen sie, sie würden nicht auf die Probegestellt?” (Quran 29:2)


Man darf nicht vergessen,dass es um das Jenseits geht und dafür werden wir halt geprüft.


Wer erwartet umsonst ins Paradies zukommen ist irrational

Man lernt auch z.B für eine Klausur Stundenlang!




As salamu alaykum Bist du Moslem ? Und wie alt?

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@Huaweis

Und noch etwas: würde es auf dieser Welt kein Leid kein Unheil... geben bräuchten wir das Paradies nicht oder? P.s Huaweis Antwort ist sehr gut es wurde alles genannt. Den Stern hat er sich verdient.

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Hallo sammmy2,

vielleicht wäre zuerst einmal zu klären, wie das Böse überhaupt in die Welt kam. Die Bibel zeigt, dass ein ursprünglich guter Engel dadurch zum Teufel wurde, dass er die erste Lüge äußerte. Angetrieben von dem Wunsch, etwas zu erlangen, was eigentlich nur Gott zusteht, nämlich angebetet zu werden, belog er Eva, die erste Frau und verleitete sie zum Ungehorsam gegen Gott. Ihr Mann, Adam, schloss sich der Rebellion an und auf diese Weise kam das Leid und der Tod in die Welt. (siehe 1. Mose 3:1-6)

Viele Menschen fragen sich, ob nicht letztendlich Gott selbst für das Böse verantwortlich ist, da er bei seiner Schöpfung einen Fehler gemacht habe. Dem ist jedoch nicht so, da alle Dinge, die Gott hervorgebracht hat, vollkommen sind. Die Bibel sagt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er." (5. Mose 32:4). Die Menschen, und auch die Engel, waren somit nicht fehlerhaft erschaffen worden und daher durchaus in der Lage gewesen, Gott treu zu bleiben.

Dass sich sowohl Menschen als auch Engel dennoch für die Sünde entschieden, hat mit ihrer Willensfreiheit zu tun. Jeder von uns kann entscheiden, ob er das Gute oder das Böse erwählt. Gott hat uns nicht als Roboter erschaffen, die automatisch und zwanghaft seinen Willen tun. Er wünscht sich jedoch, dass ihm seine vernunftbegabten Geschöpfe aus Liebe gehorchen, ähnlich wie sich das Eltern von ihren Kindern wünschen.

Es stellt sich natürlich die Frage, warum Gott das Leid bis heute zugelassen hat. Der tiefere Grund hat mit der in Eden begonnenen Auflehnung gegen die göttliche Herrschaft zu tun. Seit dieser Zeit bemühten sich die Menschen, alle möglichen Regierungsformen auszuprobieren. Außerdem waren die meisten Menschen nicht bereit, sich der göttlichen Herrschaft zu unterstellen. So bevorzugen Menschen bis heute selbst über Recht und Unrecht zu entscheiden, statt sich zu erkundigen, was Gott gefällt und was nicht.

Dadurch, dass Gott Zeit verstreichen lies und Menschen die Gelegenheit gab, zu beweisen, dass ihr von Gott unabhängiger Lauf der bessere ist, wurde deutlich, ob der Mensch damit Recht behalten sollte oder nicht. In all den Jahrhunderten Menschheitsgeschichte wurde jedoch eines immer deutlicher: Menschenherrschaft trägt nicht zum Wohl und zum Glück der Menschen bei. Das bestätigt die Bibel mit folgenden Worten: "All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat. (Prediger 8:9)

Keine Regierung auf der Erde konnte bisher Kriegen, Verbrechen, Ungerechtigkeiten und Krankheiten ein Ende machen. Gerade in unserer Zeit wird mehr als deutlich erkennbar, wie sehr doch die menschlichen Regierungen versagt haben. Die Zustände auf der Erde werden von Tag zu Tag schlimmer und sogar der Fortbestand der Menschheit ist in Gefahr.Gott wird dem Treiben der Menschen jedoch nicht endlos zusehen. In dem Bibelbuch Apostelgeschichte, Kapitel 17:31 steht: "Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

Wenn Gott die Erde richtet, wird er dafür sorgen, dass alle menschlichen Regierungen beseitigt werden und an deren Stelle das Königreich Gottes zu herrschen beginnt (siehe Daniel, Kapitel 2, Vers 44). Dies ist das Reich Gottes, um das viele im sogenannten "Vaterunser" beten, wenn sie sagen: "Dein Reich komme". Das wird einen neuen Zeitabschnitt in der Menschheitsgeschichte einläuten. Dann wird es hier auf Erden endlich Ruhe und Frieden geben und niemand wird mehr krank oder sterben.

Dass Gott nicht schon längst in das Weltgeschehen eingegriffen hat, zeigt im Grunde, wie groß seine Geduld ist. Bei der Zulassung des Bösen geht es nämlich nicht nur um die Frage, ob Gott das Recht hat, über die Menschen zu herrschen, sondern auch darum, ob es Menschen gibt, die Gott aus selbstloser Liebe dienen. Diese Streitfrage bezüglich der Treue des Menschen gegenüber Gott ist von weitreichender Bedeutung. Der Teufel hatte nämlich behauptet, es gäbe keinen einzigen Menschen, der Gott aus echter Liebe dient.

Das wurde an dem Beispiel eines treuen Dieners Gottes aus alter Zeit mit Namen Hiob deutlich. Satan behauptete, er könne ihn sowie jeden anderen Menschen von Gott abwendig machen, wenn er ihn unter Druck setzen würde. (siehe Hiob, Kapitel 1, Verse 8 - 12) Durch Gottes Geduld kann jeder Mensch den Beweis erbringen, wer in dieser Streitfrage Recht behält: Satan oder Gott.

Fortsetzung...

Fortsetzung...

Hätte Gott gleich zu Anfang das Böse ausgemerzt, in dem er die Rebellen sofort vernichtete, dann wären die erwähnten Streitfragen für immer ungeklärt geblieben. Vielleicht wird die Sache durch folgende Veranschaulichung deutlicher:

"Wie könnte ein Familienvater am besten die in aller Öffentlichkeit erhobene Anschuldigung widerlegen, er würde seine Stellung als Familienhaupt missbrauchen, und die Behauptung, seine Kinder wären besser daran, wenn sie ihre Entscheidungen unabhängig von ihm träfen, sowie die Anschuldigung, sie alle würden ihm nicht aus Liebe, sondern um materieller Vorteile willen gehorchen? Wären die Anschuldigungen oder Behauptungen in den Augen der Nachbarn zweifelsfrei widerlegt, wenn er den Falschankläger einfach erschießen würde? Welch eine vorzügliche Rechtfertigung es doch statt dessen wäre, wenn er seinen Kindern die Gelegenheit gäbe, für ihn als Zeugen aufzutreten, um so bezeugen zu können, daß ihr Vater seiner Familie in gerechter und liebevoller Weise vorsteht und sie bei ihm bleiben, weil sie ihn lieben! Würden einige seiner Kinder sich auf die Seite des Anklägers stellen, das Haus verlassen und durch Aneignung eines anderen Lebensstils ihr Leben ruinieren, würde aufrichtigen Beobachtern nur bewußt werden, daß die Kinder sich besser seiner Leitung unterstellt hätten." ("Unterredungen anhand der Schriften" S. 83)

Wie Du siehst, ist die Frage, warum Gott das Böse zulässt, komplizierter als die meisten zunächst denken. Die Art und Weise, wie Gott in dieser Sache vorgegangen ist, zeugt jedoch von seiner großen Weisheit und seinem Weitblick.

LG Philipp

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Ich als Christ, um genau zu sein als Mormone, sehe das so, dass Gottes größte Gabe an den Menschen, neben dem Leben, die Entscheidungsfreiheit ist. Entscheidungen führen immer Konsequenzen nach sich, seien diese nun positiv oder negativ. Wenn Menschen aufgrund Entscheidungen und Taten anderer leiden, haben sie zumindest Verheißungen in Bezug auf die Ewigkeit (siehe Matthäusevangelium 5,3-12). Denjenigen jedoch, die andere benachteiligen, steht demnach etwas anderes in der Ewigkeit bevor, sofern sie nicht umkehren.

Natürlich ist es, ausschließlich bezogen auf das irdische Dasein, ungerecht, wenn manche Menschen andere schlecht behandeln und vielleicht sogar noch nach weltlichem Gesetz ungestraft davon kommen, aber wenn man sich ein Urteil bilden will, muss man das Gesamtbild, also alles, was mit der entsprechenden Sichtweise verbunden ist, berücksichtigen und im Falle Gottes gilt dies auch für die Verheißungen in Bezug auf die Ewigkeit. Wer glaubt, dass Gott schlecht ist, nur weil er in der Welt Leid zulässt, der vergisst, dass die Bibel verheißt, dass denen, die unter dem Unrecht anderer im irdischen Dasein am meisten leiden und dabei ihren guten Charakter bewahren, die größten Segnungen der Ewigkeit bevorstehen. Ebenso glaube ich, dass niemand vergebens lebt und stirbt, selbst wenn man nicht einmal lebendig geboren wurde, sondern dass man nur so viel Entwicklung erfährt, wie man für die Ewigkeit benötigt. Wenn ein Kind früh stirbt, dann, weil - so glaube ich - dass es für dieses Kind nicht wichtig war, Erfahrungen zu sammeln, die es nicht erlangen konnte, sondern nur das, was es tatsächlich erlebt und erhalten hatte. Ebenso sehe ich das in Bezug auf alle eventuellen Einschränkungen, insbesondere wenn diese unverschuldet sind. 

Nicht nur als Mormone, sondern durchaus aus eigenem Glauben, wobei ich zwischen der Kirchenlehre der Mormonen und meinem persönlichen Glauben, trotz aller Gemeinsamkeiten, sehr gut differenzieren kann, glaube ich durchaus, dass geschlossene Bündnisse, wie beispielsweise die Liebe und Ehe, ewig Bestand haben können, also im irdischen und im himmlischen Dasein, und dass in der Ewigkeit sowohl ein Wiedersehen durchaus möglich ist, wie auch die Familie ewig bestehen kann.

Ebenso glaube ich persönlich, dass einzig das eigene Gewissen, welches man in der Ewigkeit meinem Glauben nach nicht mehr unterdrücken kann, entsprechend beeinflusst, wie man die himmlische Ewigkeit erfährt. Ich glaube nicht an eine raumzeitliche Trennung im ewigen Dasein, sondern eher im geistigen Empfinden in Bezug auf die persönliche Seligkeit. Demnach werden die schlimmsten Übeltäter die größten Gewissensqualen durchstehen, aber wenn sie es schaffen, durch Umkehr und Reue schließlich Vergebung, also Frieden mit ihrem Gewissen zu finden, so glaube ich, dass sie in der Ewigkeit zu denen mit der größten Demut und Nächstenliebe gehören, denn sie lernen die Gabe der Vergebung dann am meisten zu schätzen. Deshalb glaube ich nicht, dass es etwas Gutes ist, negative Entscheidungen zu treffen und entsprechend zu handeln, aber ich glaube in der Tat, dass Gottes Liebe sich sowohl im irdischen Dasein zeigen kann, als auch im ewigen Dasein. Beispielsweise kann man durch eine Lebensweise, zu der Christus laut dem Neuen Testament der Bibel geraten hat, durchaus schon im irdischen Leben die Segnungen der Liebe Gottes erfahren - und sofern dies im irdischen Dasein trotzdem, aus welchen Gründen oder Einflüssen auch immer verwehrt sein sollte, sind da immer noch die Verheißungen in Bezug auf die Ewigkeit, welche noch weit größer sind, und jedes irdische Leid um ein vielfaches wieder aufwiegen.   

Ich als Christ, um genau zu sein als Mormone

Mormonen sind keine Christen, sondern Mitglieder einer christlich orientierten Sekte.

Entscheidungen führen immer Konsequenzen nach sich

Richtog. Aber damit beantwortest du die Frage nicht! Du lässt einen entscheidenden Aspekt aus, der deine gesamte Argumentation ad absurdum führt:

Entscheidungen erfordern Wahlmöglichkeiten!

Wenn sich ein Mensch zwischen "gut" und "Böse" (was es nicht gibt) entscheiden muss, dann muss es bereist "Gut" und "Böse" gegeben haben!

Wenn der Mensch also angeblich selbst oder durch den Teufel die Wahl getroffen haben soll, dass er Böses tun wollte, dann musste es das Böse bereits geben. Gott muss also das Böse geschaffen haben, aber dann selbst festgelegt haben, was in seiner Schöpfung gut und was böse ist.

Verstehst du das Problem? Gott hat gemäß der Bibel ALLES GUT gemacht. Wenn Gott aber DER Schöpfer ist und außer ihm keiner, wo sollen dann Böse Dinge her kommen? 

Ebenso glaube ich, dass niemand vergebens lebt und stirbt,

Wenn du dich damit besser fühlst, dann ist das ok für DICH! Aber es entspricht nicht der Realität. Es gibt weder einen Sinn noch einen Zweck für unsere Existenz. Der Mensch redet sich das gern ein, weil er sehr arrogant ist, aber de facto gibt die Natur keinen Anlass dazu, dass sie einen Sinn erfüllen würde, der irgendeinem höheren Wesen dienen könnte.

Was soll Gott denn davon haben, dass wir existieren?

glaube ich durchaus, dass geschlossene Bündnisse, wie beispielsweise die Liebe und Ehe, ewig Bestand haben können, also im irdischen und im himmlischen Dasein, und dass in der Ewigkeit sowohl ein Wiedersehen durchaus möglich ist, wie auch die Familie ewig bestehen kann.

Die Ehe ist schon immer nur ein künstliches Zweckbündnis gewesen. Der romantische Gedanke kam erst recht spät hinzu.

Der Mensch ist von der Natur nicht auf Monogamie festgelegt.

"In der Ewigkeit" hat der Mensch nichts zu suchen, da Leben generell endlich ist.

das eigene Gewissen

... ist ebenfalls künstlich. Es muss geschult werden, gefüttert. Je nachdem welche Ideologie, Gesellschaft und Erziehung uns prägt, fällt auch das Gewisse aus. Was für den einen ein gutes Gewissen ist, ist für den anderen ein schlechtes. Auch hier gilt: Es gibt keine Möglichkeit zu Verallgemeinern. 

Beispielsweise kann man durch eine Lebensweise, zu der Christus laut dem Neuen Testament der Bibel geraten hat,

Christus hat gar nichts getan, da es ihn nicht gibt. Es ist umgekehrt: Die NT-Autoren haben mit Hilfe der Jesus-Geschichte eine Botschaft verbreiten wollen. Und die lautete:

"Es ist möglich das mosaische Gesetz zu erfüllen, wenn man nicht den Buchstaben sondern den SInn des Gesetzes erfasst. So kann man ein guter JUDE sein"

durchaus schon im irdischen Leben die Segnungen der Liebe Gottes erfahren - und sofern dies im irdischen Dasein trotzdem, aus welchen Gründen oder Einflüssen auch immer verwehrt sein sollte, sind da immer noch die Verheißungen in Bezug auf die Ewigkeit, welche noch weit größer sind,

Es gibt nur das irdische Leben!

"Liebe Gottes" habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen - schon gar nicht bei Gläubigen Menschen.

und jedes irdische Leid um ein vielfaches wieder aufwiegen.   

Aufgrund solcher Aussagen warne ich eindringlich vor den Gefahren durch Religion und Sekten!

Menschen werfen ihr Leben weg um künstlichen Regeln zu folgen, koste es was es wolle, nur weil sie sich ein besseres (himmlisches) Leben erhoffen. DAS IST HEUCHELEI! Man ist damit extrem egoistisch und trägt dazu bei, dass Kriege entstehen!

Ja richtig: Kriege! Weil Menschen denken, sie müssten sich jetzt für die Sache aufopfern, um belohnt zu werden, tun sie alles was ihnen ihre Religion einredet. Auch wenn Mormonen (aktuell) noch nicht so handeln, tun sie es auf andere Weise, indem sie den Menschen die SInne vernebeln mit falschen Geschichten und Moralvorstellungen.

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@wildcarts2

Mormonen sind keine Christen, sondern Mitglieder einer christlich orientierten Sekte.

Wenn ein Mensch dadurch ein Christ ist, dass er an Christus und an Gott glaubt, nach christlichen Werten, wie Christus sie der Bibel nach lehrte und vorgelebt hatte, lebt, dann sind Mormonen in der Tat Christen. Man braucht nur authentische Quellen heranziehen, wie Mormonen leben und woran sie glauben, und selbst das Neue Testament lesen um zu erkennen, dass ihr Glaube und ihre Lebensweise dem entspricht, was Christus laut der Bibel lehrte und vorlebte.

Aber damit beantwortest du die Frage nicht! Du lässt einen entscheidenden Aspekt aus, der deine gesamte Argumentation ad absurdum führt:

Wenn ich immer einzelne Satzteile aus dem Kontext reißen würde, würde ich das auch Dir entsprechend belegt unterstellen können, aber warum sollte ich auf ein solches Niveau sinken?

Entscheidungen erfordern Wahlmöglichkeiten!

Das man keine Wahl hat, ist eine Unterstellung, für die ich immer wieder Gegenbeispiele erlebt habe. Egal wo ich hingehe, so habe ich immer die Wahl, wann oder welchen Weg ich gehe oder auf welche Weise ich diesen Weg beschreite und das ist nur eine Veranschaulichung zur Entscheidungsfreiheit. 

Wenn sich ein Mensch zwischen "gut" und "Böse" (was es nicht gibt) entscheiden muss, dann muss es bereist "Gut" und "Böse" gegeben haben!

Ich weiß zwar nicht, was Du mit "bereist" meinst, aber gut und böse definiert nicht die Wesen nach meinem Verständnis, sondern das was Wesen aus den Konsequenzen ihrer Entscheidungen heraus bewirken, insbesondere in Bezug auf die Auswirkungen auf Andere.

Verstehst du das Problem?

Ja, ich verstehe es. Du glaubst nicht, dass Entscheidungsfreiheit existiert. Ich kann damit leben, dass Du nicht daran glaubst und auch die Vorstellung davon absurd findest. Ähnlich sehe ich es mit dem, was Du als Problem ansiehst, da Du diese Problematik auf Details aufbaust, die für mich absurd sind.

Was soll Gott denn davon haben, dass wir existieren?

Um diese Frage zu beantworten, sollte man erst einmal aus der Position Gottes darüber nachdenken, was Gott als Wesen dazu veranlasst hat, durch die Erschaffung einer Schöpfung, also dessen, was wir als Universum verstehen, zu einem Gott ( = Schöpfer) zu werden. Der Grund, "weil er es kann", ist wohl etwas sinnlos im Vergleich zu der Arbeit, die wohl dahinter gesteckt haben dürfte.

Die Ehe ist schon immer nur ein künstliches Zweckbündnis gewesen. Der romantische Gedanke kam erst recht spät hinzu.

Auf welche Fakten begründest Du das? Sicher ist es so, dass es lange Zeit so war und mancherorts sicher auch heute noch so ist, dass es Zweckehen gibt, aber das bedeutet keineswegs, dass Ehen auch aus Liebe geschlossen werden und wurden. Es ist sicher nicht nachweisbar, aus welchem Grund diese zuerst geschlossen wurden, denn vor allem in Bezug auf vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden geschlossenen Ehen kann man nicht beweisen, ob wirklich Liebe im Spiel ist. Das ist auch bei heute lebenden Ehepartnern nicht möglich, sondern sie können es nur für sich wissen und durch Aufmerksamkeiten verbaler oder nonverbaler Art zeigen.

Der Mensch ist von der Natur nicht auf Monogamie festgelegt.

Dem mag so sein. Der Mensch ist auch nicht durch Geburt auf einen Glauben fixiert, sondern erst durch das, was er durch verschiedene Einflüsse, wie beispielsweise Erziehung, soziales Umfeld, Kultur und auch sein geistiges Selbst entsprechend annimmt.

"In der Ewigkeit" hat der Mensch nichts zu suchen, da Leben generell endlich ist.

Sofern Du damit die Einheit zwischen Geist und irdischen Körper eines Menschen meinst, stimme ich dem zu.

Es muss geschult werden, gefüttert.

Natürlich wächst das Gewissen mit der Erkenntnis und man kann es auch zu unterdrücken lernen, wodurch es als Ratgeber schwächer wird, das bedeutet aber keineswegs, dass es nicht ein Teil des eigenen geistigen Selbst ist. In dieser Hinsicht machst Du einen Argumentationssprung, der mir wirklich absurd erscheint.

Christus hat gar nichts getan, da es ihn nicht gibt.

Sicher, er existiert heute nicht als Mensch. Daher gibt es ihn nicht (als Menschen), das sagt aber nichts darüber aus, ob er als Mensch gelebt hat. Ich betone hiermit Deine Wortwahl in Gegenwartsform im zweiten Satzteil.

Es gibt nur das irdische Leben!

Wenn Du das glauben willst, bitte schön. Das ist Deine Sache. Ich habe Anlass zu glauben, dass dies nicht zutreffend ist, ja sogar, dass weniger allein die moderne christliche Sichtweise zum einen Leben und dann nur noch Ewigkeit, als vielmehr die buddhistische Sichtweise zur Reinkarnation, oder noch besser eine Vereinheitlichung beider zutreffend ist.

Menschen werfen ihr Leben weg um künstlichen Regeln zu folgen, koste es was es wolle, nur weil sie sich ein besseres (himmlisches) Leben erhoffen. DAS IST HEUCHELEI!

Was für ein BLÖDSINN!
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@wildcarts2

...

Man ist damit extrem egoistisch und trägt dazu bei, dass Kriege entstehen!

Zeige mir einen Mormonen, der anderen Menschen einen anderen Glauben oder eine andere Sichtweise vorwirft und ich zeige Dir einen Mormonen, der nicht daran glaubt, was einem Mormonen wichtig sein sollte. Dies gilt genauso für einen Christen im Allgemeinen.

Da diese Unterstellung also schon mit den entsprechenden Werten nicht vereinbar ist, halte ich es für unnötig auf die danach folgende Unterstellung einzugehen. 

Natürlich gab und gibt es Verletzte, Tod und Kriege hinter dem Vorwand des Glaubens, aber so wie die Kreuzzüge, die Inquisition, die Hexen- und Ketzerverfolgungen ebenso wie bei dem, was man heute als Terrorismus bezeichnet, aber all diese Handlungen, egal ob in Vergangenheit oder Gegenwart (und vermutlich auch Zukunft) haben nichts mit dem gemeinsam, was mit der Religion vereinbar ist, die damit in Verbindung gestellt wird. Für die Gegenwart gilt dies zumindest momentan insbesondere für den IS und die Handlungen seiner fanatischen Mitglieder.

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@JTKirk2000

@JT 

Wenn ein Mensch dadurch ein Christ ist, dass er an Christus und an Gott glaubt, nach christlichen Werten, wie Christus sie der Bibel nach lehrte und vorgelebt hatte, lebt, dann sind Mormonen in der Tat Christen. Man braucht nur authentische Quellen heranziehen, wie Mormonen leben und woran sie glauben, und selbst das Neue Testament lesen um zu erkennen, dass ihr Glaube und ihre Lebensweise dem entspricht, was Christus laut der Bibel lehrte und vorlebte.

  • Was den Christen  so ganz konkret ausmacht ist dass er an die Dreifaltigkeit Gottes glaubt .Und diesen Vater den Sohn und den Heiligen Geist bekennt .

Tust du das denn ? 

Wenn nicht ,dann hast du ein grosses Problem aus christlicher Sicht . Ich habe grossen Respekt vor eurem sittlichen Bestreben ..Aber Eure Lehre ist einfach keine Christliche mehr ...das muss auch gesagt werden .

Das Buch Mormon hat keine Relevanz für einen Christen .

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@Waldfrosch4

Und diesen Vater den Sohn und den Heiligen Geist bekennt .

Tust du das denn ? 

Ich weiß nicht, was Du mit Dreifaltigkeit meinst, aber ich sehe das so, wie es in der Bibel steht: Christus betete zum himmlischen Vater, sprach ihn selbst als Vater an und bezeichnete ihn auch so anderen gegenüber laut der Bibel. Ebenfalls laut der Bibel bezeichnete der Vater bei verschiedenen Gelegenheiten seinen Sohn, an dem er Gefallen gefunden habe, folglich sehe ich es als logisch an, dass es sich bei diesen beiden um zwei Wesen handelt. Zudem spricht Christus zwar laut einer Stelle der Bibel davon, dass der Vater und der Sohn eins sind, aber dies hatte damals mehrere Bedeutungen. Dies ist nur in Einklang mit den anderen Beschreibung zu bringen, wenn man nicht die Bedeutung annimmt, dass damit gemeint ist, dass sie tatsächlich ein Wesen seien, sondern nur, dass sie in allem einig sind. Ebenso sagte Christus laut der Bibel, dass man nur sein ist, wenn man eins ist. Dies bestätigt die Annahme, dass es nicht um eins, als ein Wesen geht, sondern lediglich um geistige Einigkeit.

Warum sollte ich an den Heiligen Geist zweifeln? Nur weil ich nicht immer, wenn ich vom Vater und vom Sohn schreibe, auch den Heiligen Geist erwähne, bedeutet dies keineswegs, dass ich dem Heiligen Geist anders gegenüber stehe, in dem Sinne, dass ich beispielsweise dessen Existenz anzweifelte. Wenn es darum geht, ob ich an die Existenz des Heiligen Geistes glaube, lautet meine Antwort definitiv ja, denn alles andere wäre, nach allem, was ich an Inspirationen durch den Heiligen Geist erfahren habe, eine Verleumdung meinerseits.

Das Buch Mormon hat keine Relevanz für einen Christen .

Das Buch Mormon ist genau das, was schon auf seiner Titelseite steht: "Ein weiterer Zeuge für Jesus Christus". Um genau zu sein ist es eine Schriftensammlung, die unabhängig von den Schriften der Bibel entstand und überliefert wurde, vieles vom christlichen Evangelium besser verständlich macht, anderes ergänzt, aber in anderer Hinsicht ist es aber auch so, dass die Bibel manches wieder besser verständlich macht oder ergänzt. Für die Mormonen ersetzt das Buch Mormon die Bibel nicht, sondern sie ergänzen einander, auch was die Verständlichkeit angeht.

Würden die Christen das Buch Mormon, unabhängig von ihrer Glaubensrichtung kennen, würden sie eventuell trotzdem nicht zum Mormonentum konvertieren, aber sie würden mit entsprechender geistiger Offenheit erkennen, dass das Buch Mormon durchaus für die christliche Lehre relevant ist.

Was den Christen  so ganz konkret ausmacht ist dass er an die Dreifaltigkeit Gottes glaubt. 

Tatsächlich? Wenn Du das glaubst, schau Dir mal die Schriftstellen Matthäusevangelium 22,37-40 und 25,40, Jakobusbrief 2,14-26 und 1. Korintherbrief 13,1-3. Wenn man all diese Schriftstellen berücksichtigt, macht einen Christen nicht allein sein Glaube aus, sondern erst seine entsprechenden Taten aus der richtigen Intention heraus.

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@JTKirk2000

Wenn ein Mensch dadurch ein Christ ist, dass er an Christus und an Gott glaubt, nach christlichen Werten, wie Christus sie der Bibel nach lehrte und vorgelebt hatte, lebt, dann sind Mormonen in der Tat Christen.

Wenn dem so wäre, auch dann wärt ihr noch eine Sekte und keine Christen!

Dem ist aber nicht so! Ein Christ hat reichlich wenig mit dem Bibeljesus zu tun. Man lebt nach den Interpretationen des Christentums und erhebt Jesus unbiblischerweise zu Gott.

Welche "christlichen" Werte soll Jesus denn in der Bibel gelehrt haben? Mir sind da keine bekannt, die zum Christentum passen würden, denn der Bibeljesus soltle das Judentum anpreisen und keine neue Religion.

Und wie Jesus zu leben ist nicht möglich, denn er ist nur eine fiktive Figur.

Das man keine Wahl hat, ist eine Unterstellung, für die ich immer wieder Gegenbeispiele erlebt habe. Egal wo ich hingehe, so habe ich immer die Wahl, wann oder welchen Weg ich gehe oder auf welche Weise ich diesen Weg beschreite und das ist nur eine Veranschaulichung zur Entscheidungsfreiheit. 

Du hast mein Argument offensichtlich nicht verstanden, schade...

Ja, ich verstehe es. Du glaubst nicht, dass Entscheidungsfreiheit existiert. Ich kann damit leben, dass Du nicht daran glaubst und auch die Vorstellung davon absurd findest. Ähnlich sehe ich es mit dem, was Du als Problem ansiehst, da Du diese Problematik auf Details aufbaust, die für mich absurd sind.

Nein du verstehst nicht.. lies bitte noch einmal-.--

Natürlich gibt es Entscheidungsfreiheit! Aber ich kann mich nur zw. Dingen entscheiden, die bereits EXISTIEREN! Wenn etwas aus Gottes Sicht Gut oder Böse ist, dann gibt es das bereits. Ich entscheide mich also zwischen zwei Möglichkeiten, die Gott geschaffen hat....

Daran ist nichts absurd, sondern absolut logisch.

Um diese Frage zu beantworten, sollte man erst einmal aus der Position Gottes darüber nachdenken,

Was niemand kann, da es keinen Gott gibt...

Aber aus Sicht der jeweiligen Interpretation irgendeines Gottes könnte man diese Anwort zwar suchen, aber niemals finden, weil keine Religion diese Frage beantwortet. Oder kennst du eine?

Sicher ist es so, dass es lange Zeit so war und mancherorts sicher auch heute noch so ist, dass es Zweckehen gibt, aber das bedeutet keineswegs, dass Ehen auch aus Liebe geschlossen werden und wurden.

Das habe ich so auch nicht gemeint oder gesagt. Ob jemand dieses künstliche Modell benutzt, weil er jemanden auch liebt, tut nichts zur Sache, wenn man das MODELL als künstlich ausweisen will.

Der Mensch ist auch nicht durch Geburt auf einen Glauben fixiert,

Korrekt. Das ist auch nicht möglich, weil Glauben nichts natprliches ist. Ohne das dir jemand von einem Gott erzählt hätte, könntest du keinen Glauben haben.

Sofern Du damit die Einheit zwischen Geist und irdischen Körper eines Menschen meinst, stimme ich dem zu.

Nein, das meine ich nicht, denn es gibt keine unterschiedlichen Bestandteile eines Menschen, die man auseinandernehmen könnte. So etwas wie "Geist" gibt es nicht. Unsere Gedanken, Gefühle etc. sind nur Biomasse, die durch chemische und elektrische Impulse funktioniert. Ist der Stecker gezogen, hört beides auf zu exisiteren.

Es gibt nichts, was dem Menschen innewohnt und Ewig ist. Wenn du daran glaubst, hast du dich schon wiedersprochen, denn die Bibel sagt davon nichts.

Sicher, er existiert heute nicht als Mensch. Daher gibt es ihn nicht (als Menschen), das sagt aber nichts darüber aus, ob er als Mensch gelebt hat. Ich betone hiermit Deine Wortwahl in Gegenwartsform im zweiten Satzteil.

Oh mann.... Du betonst die Grammatik, weil du damit ablenken willst...

Jesus hat nie exitistiert, ausser in Büchern und Gedanken einige Menschen. 

Wenn Du das glauben willst, bitte schön. Das ist Deine Sache. Ich habe Anlass zu glauben, dass dies nicht zutreffend ist, ja sogar, dass weniger allein die moderne christliche Sichtweise zum einen Leben und dann nur noch Ewigkeit, als vielmehr die buddhistische Sichtweise zur Reinkarnation, oder noch besser eine Vereinheitlichung beider zutreffend ist.

Ich glaube rein gar nichts, ich WEISS es. Die Ideen über Ewiges Leben entspringen der menschlichen Fantasie. NICHTS ist ewig!

Welchen Anlass hast du denn zu GLAUBEN statt zu Wissen? Ein altes Märchenbuch? Die Fantastereien eines UFO-Gläubigen?

Was für ein BLÖDSINN!

Nein, leider harte Fakten.

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@JTKirk2000

Das Buch Mormon ist genau das, was schon auf seiner Titelseite steht: "Ein weiterer Zeuge für Jesus Christus". Um genau zu sein ist es eine Schriftensammlung, die unabhängig von den Schriften der Bibel entstand und überliefert wurde, vieles vom christlichen Evangelium besser verständlich macht, anderes ergänzt, aber in anderer Hinsicht ist es aber auch so, dass die Bibel manches wieder besser verständlich macht oder ergänzt. Für die Mormonen ersetzt das Buch Mormon die Bibel nicht, sondern sie ergänzen einander, auch was die Verständlichkeit angeht.

Und genau da liegt der grobe Fehler:

Die Bibel wurde nicht für Christen geschrieben und es gibt auch kein "christliches Evangelium"!

Die Bibel wurde VON JUDEN FÜR JUDEN geschrieben. Daran gibt es keinen Zweifel und auch keinen Anlass anderes zu vermuten. Das NT bezeugt es selbst, dass der Jesus-Mythos dazu gedacht war, die Juden zu einem reformierten, einfacherem Judentum zu bringen.

Außerdem bezeugst du damit, dass ihr euch nicht an die Bibel haltet:

Offenbarung 22:18-19:

Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. 19 Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.

Tatsächlich? Wenn Du das glaubst, schau Dir mal die Schriftstellen Matthäusevangelium 22,37-40 und 25,40, Jakobusbrief 2,14-26 und 1. Korintherbrief 13,1-3. Wenn man all diese Schriftstellen berücksichtigt, macht einen Christen nicht allein sein Glaube aus, sondern erst seine entsprechenden Taten aus der richtigen Intention heraus.

Erneut ein grober Patzer!

Die Trinität ist DIE Basislehre des Christentums. Ich muss Waldfrosch4 mit seiner Definition des Christseins voll zustimmen!

Das Christentum ist nämlich eine rein römische Erfindung. Sämtliche christlichen Lehren basieren auf römischen und anderen Lehren, die lediglich eine Bibeltapete übergezogen bekommen haben: Trinität, unsterbliche Seele, Hölle ... etc.

Wer mit Bibeltexten argumentieren will, was ein Christ ist, der disqualifiziert sich komplett!

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@JTKirk2000

haben nichts mit dem gemeinsam, was mit der Religion vereinbar ist,

Doch das haben sie sehr wohl, denn sie gehören zum eigentlich Sinn und Zweck einer jeden Religion:

MACHTERLANGUNG und -ERHALTUNG!

Für die Gegenwart gilt dies zumindest momentan insbesondere für den IS und die Handlungen seiner fanatischen Mitglieder.

Du kennst dich offenbar auch im Islam nicht aus!

IS und Salafisten üben ihre Religion wesentlich näher an der Wurzel und ihrem Sinn und Zweck aus, als alle anderen Moslesms.

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Aber eines muss man dir lassen: Du bist wenigstens so fair und sagst deutlich, dass es DEIN GLAUBE ist. Viele andere hier schreiben so über ihren Glauben, als wären es Tatsachen.

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