Warum lässt Gott, falls es ihn gibt, Leid zu?

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30 Antworten

Leid als das Zufügen von seelischen und physischen Schmerz, von Armut, Hunger und Erniedrigung ist leider eine der menschlichen Eigenschaften im Handeln gegenüber anderen Menschen. Der transzendente Bezug zu "Gott " in diesem Handlungsgehäuse ist nur eine weitere Funktion zur Legitimation dieser Un-taten, ist zugleich aber auch Ausdruck menschlicher Projektion - denn dieser "Gott" ist das was wir Menschen sind - grausam und gütig zugleich, strafend und belohnend zugleich, haßerfüllt und liebend zugleich.

"Gott" das ist der Aushang dessen was wir Menschen selbst sind - nur eben uns Menschen überragend um ihn ihm, dem Unsterblichen und Überragenden, rückversichernd den unsäglichen Moment der eigenen Endlichkeit überwinden zu können und uns selbst in diesem "Gott" einen Ankerpunkt zu geben - leider aber auch eine Rechtfertigung für unser Tun, indem wir ihm die gleichen Merkmale wie uns zuschreiben "müssen."

Das Leid, das Mensch über die Welt bringt wird über Gott gleichsam transformiert in eine Hoffnung und ein Vertrauen das in den selbigen Faktoren zum Glauben sich verwandelt um sich in Gott neu zu erfinden resp. seiner "Erlösung" von uns selbst.

Wenn wir davon ausgehen,dassGott kein anatomisches, personales, organisches, menschliches, sondern ein energetisches Wesen mit Bewusstsein und Bewusstheit undSatan keine Erzeugung und Erschagfung Gottes ist

dann können wir weiter überlegen.

Satan ist die negative Polung Gottes, welches sich quasi verselbständigt hat und von Gott sich getrennt hatte, weil

  • Satanselbst Gott sein will
  • eigene Schöpfungen kreieren will
  • mit den Schöpfungen Gottes nicht einverstanden gewesen war

Satan ist somit die Dualseele Gottes....

Gottes Seinsformen (Positivität) sind ua Allliebe und Allgüte...

Satans Seinsformen (Negativität) sind ua Machtgelüste, Neid...

Die Allgüte und Allliebe implizieren keine Verhaltensmuster wie Machtmissbrauch, Unterdrückung, Beeinflussung, Manipulation etc...

Gott lässt somit jedem Wesen dessen Willen und Entscheidungsfreiheit, ohne sich einzumischen und zu manipulieren bzw. zu unterdrücken...

Jede Seele, welche in den Anfängen der 'Zeiten' (ich weiß, im Jenseits existiert keine Zeit; dies ist nur für uns zur Verständlichkeit) sich von Gott getrennt hatte (und das sind ua alle Menschen), hat diese ua auch beide Polungen 'mitgenommen'...

und auch den Freien Willen und die Freie Entscheidungswahl...

Warum? Wenn er uns angeblich so sehr liebt?

Aus der Beachtung des Freien Willen und der Freien Entscheidungs-Wahl, welche eine jede Seele bzw. hier bei uns auf Erden ein jeder Mensch besitzt

ansonsten wäre diese 'Freiheit' für die Katz, wenn Gott sich dann jedesmal einmischen, beeinflussen, manipulieren, unterdrücken etc. pp. würde, zumal durch die Freigabe dieser 'Freiheiten' Gott sich nun zurückziehen musste und sich aus den Entscheidungen der Menschen herauhalten musste...dafür hat die Seele / jeder Mensch auch die Konsequenzen zu übernehmen...

Jede Seele / jeder Mensch besitzt somit Bewusstein, beide Polungen, Freien Willen, Freie Entscheidungs-Wahl und kann nun somit sein Leben selbst gestalten

und ist am Ende auch selbst (mit)verantwortlich für all das Leid (bei sich / auf der Welt).

Nun hat auch ein jeder Mensch - wie oben bereits angedeutet- die Konsequenzen zu übernehmen. Mann kann nicht das eine fordern und das andere nicht übernehmen...

Gott ist doch mächtiger?

Wie bereits geschildert: Machtmissbrauch, Unterdrückung, Manipulation etc. sind nicht des Gottes Seinsformen...

und da Satan sich von Gott getrennt hatte (wie auch wir als Seelen), müssen Satan auch freiwillig sich dazu entscheiden, wieder zu Gott zurückkommen zu wollen...

und nicht durch Zwang, Unterdrückung, Machtmissbrauch, Überredung, Manipulation, Trick usw. usf...diese sind des Satans Verhaltensmuster...

Wir alle müssen lernen: Was ist negativ, was positiv?

und dann daraus unsere Erkenntisse ziehen...

Ein IS-Terrorist sieht seine Gesinnung und seine Tat positiv, wir nicht. Wir sehen dafür die Freiheit in der Mode als etwas positives, der Islam-Fundi eben nicht...

Zudem haben wir Menschen noch bestimmte Lebensaufgaben zu erledigen, Lernprozesse zu bewältigen, karmische Beziehungen aufzulösen...

alles Prozesse für die geistige Weiterentwicklung...

Weshalb soll Gott sich jedesmal in unserer geistigen Weiterentwicklung einmischen, wenn wir doch bereist die Fähigkeiten (Freier Wille, Liebesempfindung, Entscheidungs-Wahl, Vernunft, Verstand etc.) besitzen und Regeln - Gebote - Verbote kennen?

Gruß Fantho

Falls es einen allmächtigen Gott geben sollte, würde dieser Leid und Schmerz nicht nur zulassen, sondern wäre dafür (Mit)Verantwortlich.

Wenn wir davon ausgehen das Gott, die Menschheit, das Universum und im Grunde schlicht alles erschaffen hat, muss dieser auch das Böse, das Leid und den Schmerz erschaffen haben.

Die meisten werden dir Antworten das entweder der Mensch selbst oder ein irgendwie gearteter Teufel, das Böse in die Welt gebracht haben, dass entspricht soweit ich weiß jedenfalls der Auffassung vieler Religionsgemeinschaften.  

Da Gott aber nach den meisten Religiösen Lehren sowohl Erschaffer der Menschheit als auch des Teufels ist, und er Kraft seiner Allmacht (die Allwissenheit einschließt) bei der Schaffung dieser Wesen genau wissen musste was diese anrichten, lässt dies eigentlich nur den Schluss zu das es Gottes Wunsch war das das Böse und Schlechte auf die Welt gelangt. Sonst hätte er diese Wesen ja schlicht anders erschaffen, aufgrund seiner Allmacht wäre er ja jederzeit dazu fähig.


Hier werden viele mit dem freien Willen argumentieren. Es ist aber Grundsätzlich so, dass es bei Existenz eines Allwissenden Gottes keinen  freien Willen geben kann, denn Allwissenheit schließt die genau Kenntnis der Zukunft und jeder Entscheidung die ein Mensch in der Zukunft treffen wird ein, die Zukunft würde also bereits feststehen, damit wäre der freie Wille bestenfalls eine schöne Illusion.

Zudem unterliegt dieser Freie Will bereits Einschränkungen, Ich beispielsweise habe nicht die Fähigkeit aus dem Stand zu fliegen, Ich empfinde dies aber nicht als Einschränkung sondern als normal, hätte ich nicht die Fähigkeit böses zu tun wäre das Prinzip grundsätzlich das gleiche.

Ebenfalls existiert noch die Auffassung dass unser irdisches Leben nur eine Prüfung ist und es deshalb  Leid und Schmerz gibt. Ein allmächtiger Gott hat es aber keinesfalls nötig irgendjemanden zu prüfen, denn er kennt das  Ergebnis aufgrund seiner Allmacht bereits. Eine Prüfung wäre also vollkommen sinnlos.

Diese Erkenntnisse lassen mehrere Schlüsse zu:

Entweder es gibt einen Allmächtigen Gott dieser ist aber
keinesfalls Gut, sondern ein Sadist der seinen Spielfiguren(uns Menschen) gerne beim Leiden und Katzbuckeln zusieht.

Oder aber es ist schlicht so dass kein Gott existiert, jedenfalls
keiner der ansatzweise allmächtig ist.

Ich persönlich bin von letzterem überzeugt.  

Aus unserer Sicht ist Leid schwer zu ertragen. Aber vielleicht gibt es eine andere Sicht. Es gibt Freud und Leid. Vielleicht stehen die im Gleichgewicht. Viel Leid gibt viel Freud. Ohne Leid gibt es keine Freude. Gibt es eine gerechte Verteilung? Wer Leid erfährt wird das verneinen. Wer Freude erfährt wird das bejahen. Da wo es Täler gibt da gibt es auch Berge. Naturgesetz? Gottes Gerechtigkeit ist uns Menschen unerklärlich.

Hallo Liara220,

aufgrund des vielen Leides auf der Erde ist es völlig verständlich, wenn man sich fragt, warum Gott es zulässt. Selbst einige Bibelschreiber stellten sich diese Frage, wie z. B. der Prophet Habakuk, der ebenfalls viel Leid mit ansehen musste und sich deswegen mit folgenden Worten an Gott wandte: "Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? [Wie lange] werde ich zu dir [wegen der] Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? Warum läßt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und [warum] sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und [warum] entsteht Gezänk, und [warum] wird Streit geführt?" (Habakuk, Kapitel 1, Vers 2, 3). Dass Gott diesem treuen Mann wegen seiner Fragen nie Vorwürfe gemacht hat, zeigt, dass er sehr gut versteht, wenn auch uns diese Frage beschäftigt. Es ist ihm auch nicht egal, dass heutzutage soviel Leid geschieht. Woher weiß man das?

Das geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo Gott mit Blick auf sein in Ägypten leidendes Volk sagt: "Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden." Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“   Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘  “Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.   Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen, damit sich seine falschen Behauptungen letztendlich als falsch herausstellen würden. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, da du meine Trübsal gesehen hast; du hast gewusst von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit wahr, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?

Ja, es wird ein völlig neues Zeitalter anbrechen, das im letzten Teil der Bibel, der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Dann wird auch die schon seit langem geäußerte Bitte aus dem "Vater-unser" erfüllt werden, die da lautet: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10). Wenn Gottes Wille auf der ganzen Erde geschehen wird, dann wird es überhaupt kein Leid mehr geben und das für immer!

LG Philipp

earnest 01.09.2016, 18:07

Und wieder einmal dein Versuch, mit der Bibel die Bibel zu "beweisen" ...

Die von dir hier in Aussicht gestellte wunderbare Zukunft: Dein Wort in Gottes Ohr.

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Schau mal, der Mensch hat doch einen freien willen oder ? Jeder Mensch könnte dem anderen Schaden wenn Gott jz das ganze Leid etc. Nicht zulassen würde hätte der Mensch keinen freien Willen mehr und außerdem würde die Religion dann noch Sinn ergeben wenn es kein Leid etc. geben würde dann müsste das Jenseits ja auch nicht existieren, Im Jenseits bekommt jeder das was er verdient.

Hallo Liara,
Die Frage, warum Gott Leid zulässt beschäftigt Theologen schon lange und ist sehr komplex. Ich verstehe das auch nicht ganz und ich weiß nicht, ob es überhaupt einen Menschen gibt, der das versteht. Meine persönliche Meinung dazu ist, dass Gott uns schon beschützen könnte, aber es nicht immer tut, weil es oft Konsequenzen von unserem eigenen Handeln sind oder er uns dadurch seine Macht zeigen will oder so was. Auf alle Fälle will er nicht, dass wir durch das Leid "zerbrechen" (auch wenn es sich manchmal si anfühlt), Gott wird vorher eingreifen. Er will, vllt auch durch uns den Teufel zeigen, dass er selbst viel mächtiger ist.
Bissle durcheinander und verwirrend, wenn irgendwas nicht klar ist, kommentiere einfach:)
LG Delfin 28

PS: Gibts eine konkrete Situation, an die du bei der Fragestellung gedacht hast?

Wenn es Gott gibt, gibt es auch ein ewiges Leben nach dem Tod. In gewisser Hinsicht ist dann das irdische Leben dafür da, dass man sich eines glücklichen ewigen Daseins als würdig erweist - jedenfalls wäre das eine mögliche Erklärung.

Diejenigen, die unschuldig sterben oder gute Menschen sind und zu vergeben gelernt haben, haben der Bibel nach Aussicht auf ein gutes ewiges Dasein. Diejenigen jedoch, welche andere benachteiligen oder gar Schmerz oder sogar Tod in die Welt bringen, erwartet in der Ewigkeit der gerechte Lohn für seine Taten.

Eine strafe für schlechte Taten wäre ungerecht, wenn die Taten ungeschehen gemacht würden oder unmöglich zu tun wären. Andererseits ist ungerecht, wenn man Gott etwas vorwirft ohne dabei das zu berücksichtigen, was mit der Vorstellung eines Gottes untrennbar verbunden ist, nämlich das ewige Dasein.

Nicht der Teufel erzeugt Leid, sondern die Menschen. Menschen lassen andere Menschen verhungern, verdursten oder quälen bzw. töten sie direkt. Der Teufel mag vielleicht, so er existiert, die Menschen beeinflussen, aber das Leid verursacht nicht der Teufel, sondern die Handlungen von Menschen.

Selbst Naturkatastrophen sind nicht parteiisch und auch deren Zweck ist nicht, Leben zu vernichten, sondern im Gegenteil die Welt in einem ausreichenden Gleichgewicht zu halten, dass Leben möglich ist, bestenfalls bleibt oder wieder wird. Man muss diese Naturkatastrophen nur ausreichend verstehen, um dies erkennen zu können. 

Verletzte und Tote gibt es in Bezug auf Naturkatastrophen eigentlich nur dann, wenn die Menschen nicht ausreichend vorbereitet und vorsichtig genug gewesen sind, bevor das entsprechende Ereignis eintrat. Bei wiederkehrenden Katastrophen kann man sich aber entsprechend vorbereiten und kann auch entsprechend vorsichtig sein, wenn man schon unbedingt in einem entsprechend gefährdeten Gebiet trotz dieser Gefahr sein will.

Wie man es auch sehen will, so ist Gott keineswegs für die Fehler von Menschen verantwortlich, denn sie haben ihren freien Willen und sind daher selbst für das verantwortlich, was aufgrund ihrer Entscheidungen und Handlungen geschieht.

Sollte es kein ewiges Leben nach dem Tod geben, so gibt es auch Gott nicht und auch dann kann man Gott nicht für das Leid in der Welt verantwortlich machen, weil es Gott dann gar nicht geben würde.

Hi Liara220

Deine anfangs sehr komplex scheinende frag lässt sich eigentlich leicht beantworten wenn man es in 4 Fälle aufteilt.

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Fall 1) Gott ist ein übernatürliches Wesen was ein bewusstsein hat:(unwarscheinlich)

Darauß folgt , dass ihm das Leid auf der Welt scheinbar irgendwie befriedigt und er es gut findet das eben dieses Leid auf der Welt exestiert.

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Fall 2) Gott und der Teufel exestieren:(unwarscheinlich)

In diesem fall wird aus der gesamten existenz der Menschheit zu einem Schwanz-Vergleich zwischen dem "guten Gott" und dem "bösen Teufel".

Wer von beiden kann mehr Menschen retten oder und ins Unheil stürzen.

Allerdings würde dieser fall zeigen , dass Gott kein allmächtiges Wesen ist und ihn somit nichtmehr göttlich machen.

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Fall 3) Gott ist bloß ein Impulsgeber:(möglich)

Hir geht man davon aus , dass Gott bloß einen kleinen Stein ins rollen gebracht hat und ab dem moment sich nicht mehr mit unserem Universum , existenz , Porblem und Leid auseinander setzt.

Oder ums abzukürzen: " Gott ist tod."

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Fall 4) Es hat nie ein Gott in irgendeiner Form exestiert:(sehr warscheinlich)

Ist ziemlich selbst erklärend oder ?^^

Wo niemand mit einem Bewusstsein exestiert hat kann es auch niemanden geben der sich um das Leid in der Welt kümmert oder es verursacht.

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Für mich ganz persönlich ist Fall Nr.4 der mit abstand warscheinlichste und logischste.

Aber jeder muss selbst Wissen was er denkt , ich finde es zwar albern zu denken , dass es ein Wesen gibt was darauf steht von uns angebetet zu werden aber seih es drum.

Das schon äthliche male die ganzen Glaubens-Bücher durch einfachste Logik wiederlegt wurden macht Fall 1 , 2 extrem unwarscheinlich und zudem auch unlogisch weil es keinen anhaltspunkt für soetwas gibt.

Fall 3 ist meines erachtens nach bloß eine ziemlich unbefriedigende und blöde aber mögliche antwort darauf wie alles entstanden ist




Das ist nicht in ein paar wenigen Sätzen zu erklären. Zumindest nicht so, dass jeder es zumindest nachvollziehen kann.

Ich versuche es daher einmal mit einem "Gleichnis":

Diese ganze materielle Welt, unsere Existenz hier ist wie ein gigantisches Computerspiel (eine Matrix gewissermaßen). Irgendwann haben wir uns freiwillig, aus Neugier, oder weil wir einmal in eine andere Rolle schlüpfen wollten, dazu entschlossen, dieses Spiel zu spielen. Die Spielregeln waren uns absolut bekannt, aber wir haben uns eingebildet, dass wir so "gut" sind, dass wir damit keine Probleme haben würden. Und wir haben uns jedes Eingreifen Gottes verbeten. Das hat Er uns zugesichert, also dass Er nur dann Eingreifen wird, wenn es im Rahmen der Spielregeln erlaubt ist. Also wenn wir Ihn entweder selbst deutlich darum bitten, oder wenn wir einen positiven Punktestand erreichen, der dies zulässt.

Und nun sind wir so in dieses Spiel vertieft, dass wir unsere wirkliche Existenz vergessen haben und es für die einzige Realität halten. Das heißt, wir haben nicht einmal mehr den Wunsch, dieses Spiel abzubrechen und jedes mal, wenn ein Leben vorüber ist beginnen wir sofort eine neue Spielrunde.

Gott weiß schon, dass dieses Spiel für uns nicht immer ein wirkliches Vergnügen ist, aber was soll Er machen? Uns da mit Gewalt herausholen? Wir würden sofort ein neues Spiel beginnen, weil wir süchtig danach geworden sind und uns wie Glückspielsüchtige einbilden, beim nächsten Mal erfolgreicher zu sein. 

All das Leid, das wir hier erfahren, ist nichts anderes als das Leid, das wir in einem Albtraum erleben. Zwar unangenehm, aber nach dem Aufwachen schnell vergessen, da es nicht wirklich real ist.

Heraus kommen wir aus dieser selbst geschaffenen "Spielfalle" nur, wenn wir aufgrund unserer Erfahrungen erkennen, dass es in diesem Spiel keinen wirklichen Gewinner geben kann. Wenn wir zu der Einsicht kommen, dass das, was wir dafür aufgegeben haben (unsere ewige Existenz in der ewigen spirituellen Welt) und millionenfach glücklicher gemacht hat (und das dauerhaft), als wir es in diesem Spiel jemals sein können. 

Hier ist doch alle vergänglich. Kennst du auch nur einen Menschen, der immer glücklich ist???

666Phoenix 01.09.2016, 09:44

Pardon! Unausstehliches Bibelgewäsch! Durch nichts nachzuvollziehen und durch nichts zu belegen!

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RevatiKKS 03.09.2016, 04:21
@666Phoenix

Da musst du dich nicht entschuldigen, es ist schon klar, dass das nicht jeder nachvollziehen kann.

Allerdings wundert es mich nun, wo das alles in der Bibel stehen soll. Wenn ich das eher gewusst hätte, dann wäre ich bestimmt ein guter Christ geworden:-)

Jetzt mal im Ernst:  Das Vedische Wissen ist das einzige, das Antworten auf alle Fragen liefert. Und überprüfbar sind diese Informationen auch. Das einzige Problem für die meisten Menschen ist dabei, dass sie sich nicht auf den Vorgang einlassen mögen, der die Beweise liefert.

Ich will jetzt hier keine lange Diskussion anfangen. kann ich auch gar nicht, denn ich bin wieder in Indien und irgendwie klappt das meistens nicht mit der Verbindung zu "Gute Frage net".

Aber in deinem Fall gehe ich ohnehin davon aus, dass du ganz fest in deiner Meinung verankert bist, da wären weitere Kommentare nur Zeitverschwendung.

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Islam-Version: Dieses Leben ist kurz, es ist nur eine Prüfung. Diese Welt ist so aufgebaut, das diese gar nicht gerecht sein kann. Ohne die Krankheit würdest du die Gesundheit nicht kennen. Gerechte Strafen kann es auf dieser Welt nicht immer geben. Den Menschen ist es überlassen, wie "fair" und "Gerecht" diese Welt sein soll. Selbst wenn es 10 Mrd. Menschen geben würde, es wäre kein Problem für jeden zu Sorgen (kein Hunger zum Beispiel).

Du siehst zum Beispiel, wie kleine Kinder leiden müssen oder auf der Flucht erschossen werden, ertrinken, usw. usf. Was tust du dagegen? Alles auf Gott schieben ;)

Halbkornbrot 01.09.2016, 12:01

Warum hat es denn ein allwissender Gott nötig, jemanden zu prüfen, er muss das Ergebnis doch bereits kennen?

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muhamedba 02.09.2016, 11:00
@Halbkornbrot

Gott weiß alles - in anderen Worten... wenn du die Wahl hast nach links oder rechts zu gehen, du links gehst, er wüsste sogar, was passieren würde, wenn du nach rechts gegangen wärst, da er eben alles weiß. Das wird für dich nicht Sinn machen aber hier mal ein anderes Beispiel dazu... stell dir vor du wachst auf und stehst vor "Gericht". Dir wird vorgelesen, was du gemacht hast, bist zum Ende der Prüfung, ohne das durchlebt zu haben. Da wir Menschen gleich sind und oft uns gar nicht solche schlimmen Dinge zutrauen würden, würdest du sagen "nein, hätte ich so nicht getan". Du weißt nicht, was in Zukunft passieren wird. Stell dir vor in 2-3 Jahren spielst du Lotto, was eine Sünde ist und trotzdem gewinnst du 20 Millionen. Jetzt wirst du denken "wenn das eine Sünde ist, wieso gibt mit Gott dann die 20 Millionen?" - weil du damit deine Sünde tilgen kannst, indem du gutes mit dem Geld tust oder eben weitere Sünden begehst. Wenn dir das dann jemand vorlesen würde, dann könntest du nicht einmal sagen "das ist unfair" - Gott ist gerecht.

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aliumei13 01.09.2016, 22:11

wunderschöne worte akhiii sehr berührend:)Traurig aber wahr

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Gott mischt sich niemals ein - weder in die eine noch in die andere Richtung. Alles, was passiert, passiert. Somit ist dieses irdische Leben die ideale "Plattform" für unser Wachstum. Wäre immer alles eitel Sonnenschein, wäre das Leben stinklangweilig UND wir würden und nicht weiterentwickeln, da wir keinen Grund mehr hätten, dazuzulernen oder nach neuen Lösungen zu siuchen.

Liara220 31.08.2016, 23:05

Aber warum müssen kleine Kinder krieg erfahren , werden misshandelt usw wo ist Gott da ? Er liebt doch grade die Kinder so.. Die vollkommen unschuldig sind ..

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DottorePsycho 01.09.2016, 16:12
@Liara220

Woher hast Du das, dass Gott gerade die Kinder so liebt?

Ich habe kein Stück mehr Wissen über Gott u.ä. als Du, aber in meinen Augen macht es Sinn, dass - wenn es einen Gott gibt - er ALLES geschehen lässt.

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HydrorDE 31.08.2016, 23:22

*hust* Noah *hust*

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1. es gibt einen Gott. *Warum lässt er Leid zu?* weil diese "Welt" ist nicht das "echte" Leben, wir sind quasi die "Spieler" dieser Welt und Gott schaut wie wir mit all dem umgehen also sei es Leid etc. Gott testet uns, unsere "ausdauer" und schaut wie wir mit dem Leid zb umgehen. Und nach dem Tod beginnt erst das richtige Leben.Hoffe du verstehst wie ich es meine.

Ja ich finde das ist das größte Mysterium Gottes und ich kann verstehen, wenn man dadurch an der Liebe Gottes zweifelt. Aber ich bin überzeugt, dass Gott mit allen Leidenden mitleidet und ihnen Gnaden schenkt, die niemand von außen erkennt.

"Wir fragen doch oft, ob es nicht besser wäre, in einer Welt ohne Schmerz, ohne Lähmungen, ohne Tränen, ohne Behinderte, ohne Blut, ohne Rollstuhl zu leben. Um uns herum versuchen die Menschen alles Leidvolle auszumerzen. 

Sie bringen z.B. Ungeborene um, wenn sie behindert sind. Man will eine Welt ohne Tränen, ohne Schmerz. Die Heilige Schrift macht uns deutlich, dass ohne Schmerz, Tränen und Tod die Welt viel abstoßender sein würde. Vor allem wäre der Mensch weitaus schlimmer, wenn nicht sogar teuflisch, jedefalls vollkommen egoistisch. Niemand würde dann sein Mitleid brauchen, seine Liebe wünschen.

 Interessant ist das Zeugnis einer Familie mit einem behindertem Kind. Das Kind fordert die Liebe der ganzen Familie heraus. Erstaunlich ist, welche Liebe sich da auch bei den Geschwistern entfaltet. Wäre das behinderte Kind nicht, hätten sich die hohen Werte im Menschen überhaupt nicht entwickelt. Alle wären auf sich selbst zurückgefallen. 

Gott hätte zahllose Möglichkeiten, eine andere Welt ohne all dieses Leid zu schaffen. Er ist der Gott des Unmöglichen. Die Sünde hat das Leiden in die Welt gebracht und Gott hat es zugelassen. Da er die unendliche Liebe ist, muss er der Menschheit damit etwas Gutes tun wollen, etwas, das Wichtigeres im Menschen wachsen lässt.

 Man bedenke, was für eine Menschheit das geworden wäre, die vielleicht Gott nicht mehr erkannt hätte, wenn die Menschen nur noch Leidenschaften, aber keine Liebe mehr hätten entwickeln können. Die Menschheit ohne leidende Menschen wäre dann eine Katastrophe, wäre wie ein kalter Ofen, an dem jeder frieren müsste. Dann vegetieren wir nur sinnlos bis zum Tod dahin. Die Macht des Bösen lässt Gott nur zu, weil er die Liebe ist.

Hans Buob
„Gott wo warst du?“

earnest 31.08.2016, 23:36

Wie bitte? "Ohne Schmerz, Tränen und Tod" wäre "die Welt viel abstoßender"?

Lies doch bitte selbst diesen Satz noch einmal in Ruhe - und erkenne, wie grotesk er ist.

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alexander329 31.08.2016, 23:39
@earnest

Nein ist er nicht. Ohne, gäbe es kein Mitleid, welches Liebe ist. Ohne Liebe und Mitleid, wäre die Welt abstoßender.

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earnest 01.09.2016, 06:22
@alexander329

Bist du vielleicht Masochist?

Denn dann könnte man deinem Satz eine gewisse Logik nicht absprechen.

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alexander329 01.09.2016, 12:42
@earnest

Du verstehst, wie fast alle Atheisten, die geistigen Dinge nicht. Könnt ihr ja auch nicht, da ihr nicht an diese Dinge glaubt.

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earnest 01.09.2016, 18:04
@alexander329

Alexander, unterlasse bitte das typische "Ausweichverhalten": immer dann, wenn die Argumente ausgehen, auf Unterstellungen zurückzugreifen.

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alexander329 01.09.2016, 21:10
@earnest

earnest - diese Sätze nur bei Masochisten gelten zu lassen war doch sicher ironisch oder beleidigend von dir gemeint. Soll ich darauf antworten - nein ich bin kein Masochist?

Leid und Schmerz hat nun mal eine weitere Tragweite als du dir als Atheist vorstellen kannst und betrifft auch Geist und Seele des Menschen, wo sie etwas bewirken können . Es geht da nicht um Sexuelles. Du glaubst aber nicht an eine Seele. Wo ist bei meinen Feststellungen nun ein Ausweichverhalten?

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Adon01Adam01 31.08.2016, 23:43

aah emmm diese worte sind Poesie in meinen Ohren. Wunderbar *Applaus*.

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666Phoenix 01.09.2016, 09:47

Diese Ergüsse kann man nur und ausschließlich nur nachvollziehen, wenn man von einer noch nie bewiesenen Prämisse ausgeht: "Gott existiert"!

Selbst wenn die darauf aufbauenden Argumentationen in sich logisch geschlossen sind, werden sie nicht wahrer!

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alexander329 01.09.2016, 12:44
@666Phoenix

Beim ersten Satz gebe ich dir uneingeschränkt recht, der zweite Satz ist ja dann wohl Glaubenssache und ist für dich unwahr - für mich nicht.

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Was Gott wollte , das ist ein Gegenüber , das ihn liebt . Wenn er jetzt den Menschen sündlos und super gut geschaffen hätte . Woraus sollte Gott erkennen , daß ihn dieser Mensch liebt ? Er hätte sich einen Robotter geschaffen .  Ein Gegenüber ist doch jemand , der einen Willen hat , Entscheidungen treffen kann , Verantwortung übernehmen kann . Die Liebe ist doch freiwillig . 

 Durch den eigenen Willen kam nun Leid in die Welt . Der Mensch wollte sich Gott nicht mehr unterordnen und wenn Gott noch so gut ist ! Also tat der Mensch aus freiem Willen Schlechtes , Böses , ja er mordete . Ja , dabei werden Unschuldige betroffen . Der Mensch macht sich selber alles kaputt ! Wenn er vor Gott sich verantworten muß nach seinem Tod , wird ihm auch jeder Unschuldige, den er mit hineingezogen hat in seine falschen , egoistischen Entscheidungen  seinem  Schuldkonto zugerechnet . 

Wenn dem Menschen aufgefallen ist , in was er sich verrannt hat , hat er die Entscheidungsfähigkeit und den Willen mit bekommen , sich zu entscheiden Gott wieder neu zu suchen , ihn um Vergebung zu bitten . So kommt der Urzustand , wie Gott den Menschen wollte wieder zum Vorschein : Er liebt ihn freiwillig  und tut dann viel weniger Sünde , noch wird er Unschuldigen schaden . Angenommen die ganze Welt würde in Gottes Arme laufen , dann hätten wir hier Himmel auf Erden .Das ganze Neue Testament erklärt den Erlösungsplan ... 

Der Teufel war einst so ein herrlicher Engel , es gab kein Leid . Da hat er sich gegen Gott entschieden und versucht nun immerzu jeden Menschen den er kriegen kann  auf seine Seite zu ziehen . Das erzeugt Leid , Leid , Leid ! Jetzt kommt es drauf an , auf wen der Mensch hören will .  --- Und diese Entscheidung hast auch DU !!!!! 

earnest 01.09.2016, 08:00

Woher weißt du, was Gott wollte?

Und laß doch bitte den Teufel in der Hölle, da gehört er hin. Wir leben im 21. Jahrhundert.

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666Phoenix 01.09.2016, 09:50
@earnest

Das ist auch für mich immer wieder höchst faszinierend: alle Gottesknechte erklären, "er" sei nicht begreifbar, maßen sich aber immer wieder an, "ihn" zu kommentieren, zu rechtfertigen und erklären!

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Falbe 01.09.2016, 10:03
@earnest

@ earnest : Was Gott will steht in SEINEM WORT , der Bibel - ja , von Menschen zwar geschrieben - aber wie - bitteschön - soll er sonst seinen Willen auf der Welt verbreiten ? - 

und was den Teufel angeht : sein bester Trick ist zu sagen : " mich gibt es nicht" da hat er nämlich freie Bahn ungehindert zu wirken , was und wo er will .

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earnest 01.09.2016, 10:36
@Falbe

Ach, da möchte jemand mal wieder die Bibel mit der Bibel "beweisen".

Gut, dann "beweise" ich dir mit Harry Potter, dass Menschen fliegen können.

Was den Teufel betrifft: Der Teufel war bei seinem Trick so geschickt, dass er seine Existenz ausgelöscht hat.

;-)

P.S.: Ein allmächtiger Gott könnte zum Beispiel die BILD-Zeitung aufkaufen und seine Existenz in ihr verkünden. Das würde mächtig für Auflage sorgen.

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666Phoenix 01.09.2016, 13:22
@earnest

mächtig für Auflage sorgen.

Oder für Lacher über diese erbärmliche Gestalt! Denn wenn "er" es könnte, hätte "er" es längst getan!

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Das Leben ist eine Prüfung.

Und Wir werden euch ganz gewiß mit ein wenig Furcht und Hunger und Mangel an Besitz, Seelen und Früchten prüfen. Doch verkünde frohe Botschaft den Standhaften,
die, wenn sie ein Unglück trifft, sagen: „Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück.“
Sie sind es, denen Segnungen von ihrem Herrn und Erbarmen zuteil werden, und sie sind die Rechtgeleiteten. (2:155-157)

earnest 01.09.2016, 09:56

Mein Leben ist keine "Prüfung".

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Es haben sich zwar alle Religionen listige AUSREDEN ausgedacht für diese zentrale Frage, die die Menschen schon zehntausende von Jahren beschäftigt. Eine von vielen Ausflüchten ist das Gerede vom "freien Willen".

Keine dieser billigen Ausreden überzeugt aber.

Der wahre Grund, auch wenn Milliarden Menschen immer noch heftig Augen und Ohren davor verschließen ist: Ein gibt keine solchen Götter, wie die Menschen sie sich erschaffen haben.

nur durch leid lernt der mensch, ein vollmensch zu werden

earnest 03.09.2016, 07:04

Grundsätzlich stimme ich dir zu, auch wenn mir der Begriff "Vollmensch" nicht gefällt.

Das Leid kriegt mensch aber gratis vom Leben geliefert.

Dafür braucht mensch keinen Gott.

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nowka20 04.09.2016, 00:04
@earnest

@earnest!

gott setzt die rohdaten, damit das leben das leid liefern kann.

aber gratis wird es nicht geliefert, sondern es muß errungen werden. aber darin sind die menschen gaaaaanz groß!

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