Warum laden die Seiten trotz VPN-Verbindung so schnell?

5 Antworten

Die Reisegeschwindigkeit der Daten ist nahezu Lichtgeschwindigkeit.

Wir, in der WG haben einen Glasfaser Anschluss mit 100 Mbit, soweit ich weiß, aber trotzdem.

Das ist nicht entscheidend. Es geht ja nicht um die Datenrate, es geht um die "Reisegeschwindigkeit". Auf einer ISDN-Leitung mit 64 k wären die Daten genauso schnell in Neuseeland. Nur weniger Daten pro Zeiteinheit.

Bei einer 100k Leitung merkst du sowas nicht würdest du das gleich mit einer 16k oder 6k Leitung machen würdest du ein unterschied merken. Ansich sind die Server von den meisten Vpn Anbietern sehr gut. Das einzige was ich bei zack der Speedtest leicht gemerkt habe war ein erhöhter Jitter und Ping.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Zwecks Anonymität und der Datensammelwut von Google & Co. nutze ich Proton-VPN und mir fällt keine wirkliche Geschwindigkeitseinbuße beim Surfen auf.

Den Zahn muss ich Dir ziehen. Da nützt auch ein VPN nicht viel. Damit bekommst Du vielleicht Deine IP-Adresse verschleiert - das war's aber auch schon. Anonym bist Du damit auch nicht.
Es ändert sich nur die "Protokollstation", die (weil technisch notwendig) Deine Verbindungen protokolliert.

VPN ist klasse um Geo-Restriktionen zu umgehen und vor allem in öffentlichen Netzwerken anderen Netzwerknutzern das mitlesen zu erschweren.
Nicht aber um google & Co vom Datensammeln abzuhalten.

"(weil technisch notwendig)"

Das stimmt nicht ganz. Kommt das Angebot ohne Nutzungsdauer- und -mengenlimituerung aus wäre das theoretisch schon möglich. Ist nur den allermeisten Anbietern viel zu kompliziert umzusetzen.

Des Weiteren könnte man dann die Ausnutzung eventuell vorhandener Sicherheitslücken nur deutlich schwerer nachvollziehen oder entdecken.

0
@asdundab
Das stimmt nicht ganz. Kommt das Angebot ohne Nutzungsdauer- und -mengenlimituerung aus wäre das theoretisch schon möglich. Ist nur den allermeisten Anbietern viel zu kompliziert umzusetzen.

Eine gewisse Protokollierung ist technisch notwendig und nicht vermeidbar.
Es ist eher die Frage, wie lange diese gespeichert werden.

Es wurden schon Verbindungsprotokolle von VPN-Anbieter an US-Behörden rausgegeben, obwohl in den AGBn was anderes behauptet wird. Wenn ich das recht im Schädel habe, war das z. B. NordVPN.

Wie gesagt: VPN hat seine o. g. Anwendungsgebiete.
Es bietet aber keinen garantierten Schutz, wenn man anonym agieren möchte.
Da klingst Du Dich besser ins TOR-Netzwerk ein und verlässt es nicht (also keine Internet-Seiten ansteuern.)

0
@mchawk777
"Es wurden schon Verbindungsprotokolle von VPN-Anbieter an US-Behörden rausgegeben, obwohl in den AGBn was anderes behauptet wird. Wenn ich das recht im Schädel habe, war das z. B. NordVPN."

Ist mir schon bekannt. Ist bei den meisten Anbietern wohl so, insb. ProtonVPN auch.

0

Dann nutz mal einen anderen, unbekannten, möglichst kostenfreien VPN-Anbieter.

Du wirst wahrscheinlich etwas merken ...

Weil die viel langsamer sind, oder?

0
"Zwecks [...] der Datensammelwut von Google & Co."

Dagegen hilft ein VPN kaum.

"Wie ist das technisch möglich, dass das trotz der Weltreise der Daten binnen Sekunden vonstattengeht?"

Der Großteil der Strecke wird über Glasfaser übertragen. Darin werden die Daten mit annähernd Lichtgeschwindigkeit übertragen. Daraus ergibt sich für eine Weltumrundung eine Dauer von 134 ms, diese Verzögerung dürftest du beim Surfen nicht wirklich stark merken.

Wenn die Serverkapazitäten ausreichend dimmensioniert sind ist auch keine Verringerung der max. Datenrate festzustellen.

Was möchtest Du wissen?