Warum Kupplung schwellend belastet?

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2 Antworten

1. Eine Kupplung (am Fahrzeug) wird unter Betriebsbedingungen schwellend belastet, wenn die Lastzu- oder -abnahme von Nulllast ausgehend immer in die gleiche Kraftangriffsrichtung zu- oder abnimmt. Beispiel ein Fahrzeug wird ausschließlich durch den Antriebsstrang Motor/Kupplung vorwärts getrieben oder geht dauerhaft in Schiebebetrieb. (Fuß immer mehr oder weniger stark auf Gaspedal oder Fuß vom Gaspedal und Umkehrung der Kraftrichtung, dabei nur kurzer Wechsel der Lastrichtung, dann schwellend in die andere Richtung. Praxis ununterbrochenes Fahren auf gerader Strecke oder am Berg, oder Umkehrung bergabwärts ohne Gas)

Schwellend in eine Richtung liegt immer bei statischen Antriebssträngen vor. Z. B. Verbrennungsmotor treibt Generator im Dauerbetrieb. Bei Stromentnahme steigt die Last an der Kupplung schwellend an bzw. nimmt bei Stromentlastung wieder ab. Ändert aber nicht die Dreh-/Kraftrichtung und geht nicht durch Nullast.

2. Ruhende Last hat keine Lastveränderung. (Fahrzeug steht ausgekuppelt.)

3. Eine Kupplung wird unter Betriebsbedingungen wechselnd belastet, wenn die Lastzu- oder -abnahme sich durch Lastrichtungsänderung laufend von einer Angriffsrichtung zur entgegengesetzten Angriffsrichtung ändert. Beispiel Kupplung am Fahrzeug wird von Antrieb auf Schiebetrieb belastet (Fuß vom Gaspedal nehmen und gleich wieder beschleunigen, die Drehrichtung der Kupplung ist zwar immer noch gleich, aber die Last kommt nicht mehr vom Motor sondern von der Fahrzeugkarosserie "von hinten" und kurz darauf wieder in Beschleunigung. Praxis: fahren im Stau) Noch ein Praxisbeispiel: Exzenterantrieb.

Na dann, viel Spass.

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Weil sie wahrscheinlich kein Drehmoment für Rückwärtsfahren übertragen muss

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