Warum kucken die Menschen aufs Äussere und sind damit zufrieden mit dieser Denkweise, wissen die nicht das man mit Oberflächlichkeit nicht glücklich wird?

11 Antworten

Unerfahren - Was ich will | Erfahren - Was ich brauche

Was man gerne möchte und was man bekommt, sind 2 verschiedene Paar Schuhe!

Menschen, die sehr extrem nach Äußerlichkeiten gehen, sind schlichtweg einfach unerfahren. Denn sie kennen die Kehrseiten, dieser Medaille nicht.

Sicher bestimmen Ausnahmen die Regel, manchen ist das egal, denn für sie gelten andere Prioritäten (Sex etc)

Jeder achtet auf gewisse Weise auf das Aussehen, eine Blume sollte für einen selbst, schön sein um sie im Endeffekt zu pflücken. Doch viele vergessen schnell, was vergänglich ist und welche Dinge auf ewig Bestand haben.

Denn erst Charakter festigt eine Beziehung, die Ansicht von Schönheit, ändert sich mit der Zeit und das verkraftet so mancher nicht.

Was will man bitte mit Schuhen, die zwar verdammt gut aussehen, sie jedoch unbequem sind!

Wer weis was er will, lernt zu lieben und schätzt Dinge, die für das Auge unsichtbar bleiben.

Äußerlichkeiten sind scheinbar nur das - aber auch wieder nicht.

Wenn man Äußerlichkeiten auf Zweier-Partnerschaften projiziert, dann kann man damit grandios "baden gehen".

Andererseits sind Äußerlichkeiten aber auch das erste, was man von einer anderen Person registriert. Ist das Äußere direkt abstoßend, dann kommt man womöglich garnicht dazu, diese Person näher kennenzulernen. Ist es allzu anziehend, dann womöglich auch nicht, weil selbige quasi umdrängelt ist.

Von solchen Extremen mal abgesehen bilden wir aber mit zunehmender Lebens- erfahrung ein Gespür für Äußerlichkeiten aus. Man versucht, hinter die "Maske" zu sehen - manchmal schafft man das recht gut, manchmal nicht.

Damit ist man allerdings erst bei der nächsten Schicht angelangt. Auch erste Gespräche reflektieren nicht zwingend den Charakter - man versucht dann, auch dabei tiefer zu blicken, was aber genauso schief gehen kann, wie die reine äußere Betrachtung.

Daß man auch nach "der Entblätterung" diverser Schichten noch nicht auf dem "Boden der Tatsachen" angelangt ist, zeigt die recht hohe Scheidungsrate sehr deutlich.

Schönen Gruß

Nun, zuerst sieht man ja auch nur das Äußere. Es wäre falsch, das Gegenteil zu behaupten. Um einem Menschen hinter die Fassade zu gucken, dauert es schon eine Weile.Und manche Menschen wollen auch nur das Äußere. Dass die vermutlich eher keine dauerhafte Beziehung wollen, bzw. führen können, ist allerdings auch wahr.

Ich hatte eine gute, sehr hübsche Freundin. Sie hat dann geheiratet und später einmal sagte sie mir, dass ihr Mann sie noch nie ungeschminkt gesehen hatte. Sie stand immer vor ihm auf, um sich zurechtzumachen. Als sie schwanger war und nicht mehr so hübsch, hat ihr Mann sie nicht mehr angerührt.

DAss die Ehe nicht hielt, konnte man sich denken.

Weil wir Menschen eben Tiere sind bei denen die Optik bei der Partnerwahl entscheidend ist.

Hunde erkennen anhand des Geruchs ob ein/e potentielle/r PartnerIn für sie geeignet ist, wir Menschen verlassen uns da eben auf die Augen, also dem Sinn der bei uns am besten entwickelt ist.

Auch du bist oberflächlich. Wenn ein/e potentielle/r PartnerIn nicht zu einem Mindestmaß deinen optischen Ansprüchen entspricht, hat er/sie keine Chance bei dir und du ziehst ihn/sie gar nicht erst als potentielle/r PartnerIn in Betracht.

Alle Menschen sind bis zu einem gewissen Grad oberflächlich. Es kommt darauf an, welchen Einfluss man den Äußerlichkeiten bei der Partnersuche beimessen möchte. Aber komplett ausschalten kann man das nicht, das ist gegen die menschliche Natur.

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