Warum kristallisiert nur ein Stereoisomer aus einer Glucose-Lösung aus?

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2 Antworten

In einem gegebenen Lösungsmittel ist eine Form der Glucose besser löslich, die andere nicht. Wenn du jetzt die Maximalkonzentration der einen Form irgendwie überschreitest (Suppe eindampfen, anderes Lösungsmittel dazu, pH ändern...), fängt diese an, auszukristallisieren, die andere aber nicht. Wenn dann erst einmal erste Kristalle da sind, können sich weitere Moleküle der selben Sorte an diese Kristallisationskeime anlagern, die der anderen Sorte aber nicht. So wird, wenn du das geschickt anstellst, nur eine Form ausgefällt. Dieses Verfahren nennt man Umkristallisierung.

Weil sie unterschiedlich löslich sind. Die weniger lösliche Variante kristallisiert zuerst aus.

Aber sie kristallisieren ja nicht nacheinander aus sondern ausschließlich eine...

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@Joni1234

Die beiden Formen stehen ja auch in einem Gleichgewicht zueinander bzw. sind ineinander umwandelbar...

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@Joni1234

Wenn die schwerer lösliche Form fertig ist mit Kristallisieren, ist die Glukose alle.

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@jobul

Ah okay, das heisst die Form, die in dem benutzten Lösungsmittel schlechter lösbar ist, kristallisiert zuerst und ausschließlich aus, wenn ich das richtig verstehe.

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@Joni1234

Das verstehst du richtig. Wenn die andere Form mit Auskristallisieren an der Reihe wäre, ist nicht mehr genug Glukose da.

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