Warum kriegt man in der Schule bei 50% Punkten nur eine 4?

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12 Antworten

Die Vier ist eine Eins mit 'nem Strich durch. Man nennt sie auch die Eins des kleinen Mannes :)

Zur Frage :

Du machst einen kapitalen Fehler in Deiner Rechnung. 3 ist nicht die Hälfte von 6 sondern von 8. Teile die 8 mal in der Mitte von oben nach unten und Du erhältst zwei 3en - eine nach links und eine nach rechts geöffnete. Da es aber nur 6 Noten gibt muss man das Ganze schrumpfen. Dadurch wird dann die Hälfte von 6 eine 2kommaundetwas...Logischerweise wäre dann eine 4 die Hälfte von 10. Man sieht sofort, dass man mit 50% richtiger Antworten total begünstigt dasteht. Freu Dich darüber...

Also manchmal verblüffst Du selbst mich. Besser kann man das nicht erklären ;-)

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@schillibilli

Na ja, den letzten Satz meiner "Erklärung"...

"Man sieht sofort, dass man mit 50% richtiger Antworten total begünstigt dasteht."

verstehe ich selber nicht... Irgendwie beim "Denken" verhaspelt... Dachte aber, dass meine lesenden Kritiker, die wohl zu 100% nur aus schillibillis zu bestehen scheinen, in diesem Fall Großmut walten lassen, da sie den darauf basierenden Anfang ja wahrscheinlich auch schon nicht verstanden haben :)))))

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Ist das vom Lehrer, von der Schule oder vom Ministerium so festgelegt?

Ich weiß jetzt nur, dass bei uns der IHK-Notenschlüssel bei 30% eine 5, bei 50% eine 4 usw. gibt, mit kleineren Abständen, je weiter man nach oben kommt.

Man könnte natürlich auch die Schwierigkeiten der Aufgaben anders verteilen.

Z. B. nimmt man jede Menge sehr leichte Aufgaben, die eigentlich jeder schafft, nur eben nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit. Dann ist das für die Schlechten eine Herausforderung, für die Guten eine Konzentrationsübung und für die sehr Guten ein Kampf gegen die Langeweile.

Man könnte auch jeweils 1/6 sehr leichte, leichte, einigermaßen leichte, einigermaßen schwere, schwere und sehr schwere Aufgaben stellen, und dann die Noten so verteilen wie du vorschlägst. Dann würde sich für den Durchschnittsschüler nicht viel ändern, die Schlechten aber würden frustriert, weil sie nur einen geringen Teil der Aufgaben schaffen.

Vermutlich hat sich dieser Notenschlüssel so verbreitet, weil er sich bewährt hat, also ausreichend gute und durchschnittliche Schüler nicht zu sehr frustriert, aber den sehr guten Schülern immer noch genug Anreiz gibt, auch die schweren Aufgaben anzupacken.

Ich würds mal so erklären: Die 1 ist eine besonders gute Note, deshalb wird die vermutlich außen vor gelassen, weil man die nur mit herausragender Leistung erzielen können soll. Dann gibt es nur noch 2-6 = Mitte 4.

Noten sind keine Rechenergebnisse, sondern handliche Codes für Bewertungen. 3 ist der Code für "befriedigend", also eine zufriedenstellende Leistung.
Wenn jede zweite Antwort falsch ist, kannst du statt zu lernen auch wild geraten haben. Das ist unbefriedigend, reicht aber gerade so aus. Darum bekommst du ein "Ausreichend", das hat den Code 4.

Eine 4 = ausreichend.

Das ist für mich selbsterklärend. Es reicht aus, wenn man grad so die Hälfte weiss.

Eine 1 gibt es normalerweise auch nur, wenn man komplett alles richtig hat, sonst wäre es kein "sehr gut" mehr.

eine 4 ist gerade so noch durchgekommen und eine 5 ist durchgefallen

wenn man eine 5 bekommt, hat man die prüfung auch nciht bestanden

stell dir jetzt mal vor, du wirst von jemandem bedient, derjenige erfüllt dir einen auftrag, du verhandelst mit dem/derjenigen und der hatte bei der abschlussprüfung mehr als die hälfte der fragen falsch beantwortet. für mich würde das dann den eindruck machen, als wenn er/sie weniger als die hälfte von seinem job versteht also mit dir auch nicht zusammenarbeiten kann.

ich würde mit so einem nicht arbeiten wollen

Wenn man die Hälfte nicht weiß, ist die Leistung doch eher ausreichend und nicht mehr "befriedigend" ;).

Wie bitte?

Du kannst dich nicht beschweren, bei uns wäre das schon 'ne 5 (also die schlechteste Note, wir haben keine 6 ), wenn man nur 50% oder weniger hat!

Dann lern doch mal richtig, dann musst du dir solche Fragen nicht stellen!

deine berechnung ist mathematisch richtig, aber nicht pädagogisch

Die Hälfte zu wissen ist (anscheinend) ausreichend; also 4

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