Warum krieg ich nur Absagen, ich bin am Ende ...?

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5 Antworten


sind auch nicht zu persönlich

DA liegt der Fehler. Eine Bewerbung MUSS persönlich und authentisch sein und eine klare Aussage geben, warum du dich genau für diesen Beruf und genau für diese Firma entschieden hast.

Dein Fragetext liest sich so, wie wenn du dich einfach überall bewirbst in der Hoffnung irgendwo klappt schon, also Gießkannenprinzip. Das ist falsch.

Du mußt die Firma davon überzeugen, daß genau du die richtige für diese Stelle bist - und warum du das denkst. Natürlich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, sondern gleichzeitig bescheiden bleiben.

Wenn der Bewerberprozess aber bereits abgeschlossen ist, kriegst du natürlich Absagen, wenn die schon jemand haben. Ist in meiner Firma auch so. Es findet ein Assessmentcenter für Azubi statt und von denen, die DA sind, wird einer genommen.

Diejenigen, die nicht kommen (weil sie krank sind oder das verpeilt haben) bekommen keine zweite Chance, da mit denen gearbeitet wird, die eben tatsächlich kommen. Von 10 Bewerbern kommen im schlimmsten Fall nur die Hälfte - Begründung der Absagen ist egal, aber denen wird nicht hinterhergelaufen

Und was weiterhin wichtig ist: Laß keine Germanistikstudenten über Bewerbungen drüberschauen! Sondern Leute die sich auskennen. Wenn du fliegen willst, frag die Adler und nicht den Pinguin, der es selbst nicht kann.

Und ein professionelles Bewerbungsbild: gerne ein etwas anderes Format, oder außergewöhnlich aufgenommen. Mit Oberkörper und Armen oder schwarzweiß oder sepia - auf jeden Fall zeigst du dich da von der besten Seite - wie die aussieht, sagt dir der Fotograf.

Selbst geschossene Bilder oder von irgendwo gespeichert ausgeschnitten, ist das schlimmste was man machen kann - dann lieber kein Bild. Gar kein.s

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"Mein Freund der Germanistik studiert hat hat sich meine Bewerbungen durchgeschaut und findet die super"

sagt so absolut überhaupt nichts aus. tut mir leid, wenn ich so direkt bin, aber germanistik ist ein brotlose schwafelfach - auf seine meinung brauchst du eigentlich nichts geben.

passe deine bewerbung und deine unterlagen genau auf ein unternehmen und die stelle an, dann klappt das auch. sieh bewerben als vollzeitjob an. du musst dich 8h am tag mit stellensuche und dem verfassen individueller unterlagen auseinandersetzen. so machst du aus mehrmonatiger suche eine suche von allerhöchstens ein paar wochen.

grüße aus einer personalabteilung.


Hihi, genau meine Gedanken!


Und was weiterhin wichtig ist: Laß keine Germanistikstudenten über
Bewerbungen drüberschauen! Sondern Leute die sich auskennen. Wenn du fliegen willst, frag die Adler und nicht den Pinguin, der es selbst nicht kann.


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Hmm...kann es sein, dass die unternehmen vielleicht irgendwie an deiner Schreibweise merken, dass du dich noch gar nicht richtig entschieden hast? Du schreibst nämlich, dass du dich ziemlich Breitband beworben hast. Vielleicht solltest du erstmal deinen Interessebereich etwas eingrenzen, denn der Job muss dir auch Spaß machen. Glaub mir, ich weiß, wie schlimm es ist, einen Job auszuüben, den man nicht leiden kann.

Nun, eine deutsche Staatsbürgerschaft könnte dein Problem auch lösen, DE ist leider - für meinen Geschmack - sehr verschroben und dekadent.

Als freizügigkeitsberechtigte Unionsbürger haben Sie uneingeschränkten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. 

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@Incendiary

Was für eine Logik. Ich sagte, dass eine deutsche Staatsbürgerschaft vielleicht von Vorteil wäre, nicht dass sie nicht arbeiten darf oder gleich von allen aussortiert wird, was bitte hat dein Kommentar damit zu tun?!

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