Warum konvertieren immer noch so viele Menschen zum...Islam?

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15 Antworten

Verfügst du denn über die dafür nötigen Statistiken, um diese Aussage zu fällen? Konversionen gibt es immer, aber der Großteil des Wachstums der Ummah ist der höheren Geburtenrate unter Muslimen zuzuschreiben.

Dies entspricht wohl eher deiner subjektiven Wahrnehmung. Und was bedeutet für dich "so viel"?

Konvertiten ganz gleich von welcher zu welcher Religion sind mir nicht ganz geheuer, da ich ihr neues Glaubensbekenntnis zumindest oft für ein Lippenbekenntnis halte das nur den Zweck einer Zugehörigkeitserklärung hat, z.B. um eine kirchliche Heirat zu ermöglichen.

Der Islam ist prinzipiell weder besser noch schlechter als das Christentum.

Nur wird derzeit sowohl von einigen sunnitischen als auch schiitischen Strömungen die Religion missbraucht um vor allem junge Männer in Krieg und Terror zu treiben.

Etwas Hintergrund dazu hier: http://www.trend.at/politik/international/sunniten-schiiten-kurden-islam-iran-karte-tuerkei-5122902

So etwas ist aber auch Christen nicht fremd: z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Nordirlandkonflikt

Ich bin der Meinung das es im Leben eines Menschen Situationen geben kann durch die er seinen Glauben verlieren kann.

Ebenso können vor allem Menschen anderen den Weg zum Glauben ebnen. Ob dies dann mit Extremismus verbunden ist hängt von den gleichen Menschen ab. Tanach, Bibel oder Koran sind daran jedenfalls nicht schuld.

So müsstest Du eher fragen warum glauben Menschen, und warum erkennen sie nicht das ihr Glaube missbraucht wird. Einen großen Anteil daran haben aber auch Unzufriedenheit oder gar Wut und Hass. Diese Emotionen machen Menschen leicht beeinflussbar.

Naja, letztendlich ist jedem Menschen selber überlassen, welcher (oder ob er sich überhaupt) einer Religion zuwendet.

Ich persönlich bin nicht gläubig, halte den Islam aber irgendwie doch für eine sehr interessante Religion, da es zwar viele Regeln gibt, an die man sich zu halten hat, aber trotzdem ist die Religion interessant; hat was, finde ich :)

Und wenn du mit deiner Frage auf die Anschläge, die jüngst passiert sind, anspielst:
die Menschen, die diese Anschläge ausgeübt haben, verkörpern erstens Mal keinen friedlichen Islam und zweitens, wie ich finde, überhaupt keine Religion mehr, da Religion nicht gleich Terror ist.
Diese Menschen sind nicht 'der Islam', auch wenn sie von den Medien meistens so dargestellt werden und Rechtsradikale oder leicht zu beeinflussende Menschen den Medienmüll auch noch glauben und weiter publizieren.

Ich gehe davon aus, dass mindestens ebenso viele Menschen ihrer Religion den Rücken kehren. Nur machen sie das insbesondere in islamischen Stammländern natürlich oft nicht offiziell.

http://exmuslime.com/ueber-uns/

oder 

http://www.zeit.de/2010/18/Arabische-Atheisten

Unter dem Leuten, die konvertieren sind vermute und erlebe ich oft Menschen, die psychisch nicht sehr stabil sind, und Menschen, die die Unlogik hinter der Religion nicht erkennen bzw Logik und zirkuläre Logik nicht erkennen können.

https://schda.files.wordpress.com/2010/12/zirkelschluss_islam.jpg

Dem ist nicht so, und Deine Empfindungen sind falsch.

Was haben wir tatsächlich ?

Vor ca. 10 Jahren fing der "Star"-Prediger Pierre Vogel mit seiner Missionierung Deutschlands an. Dabei vertrat er die Ansichten wahhabitischen und salafistischen Glaubens. 

War er Anfangs noch erfolgreich, bröckelte trotz seiner rhetorischen Redekünste der Zuspruch schnell, und gipfelt Heute darin, dass Vogel hauptsächlich nur noch unter Muslimen missioniert.

Schaut man sich seine öffentlichen Veranstaltungen bei YouTube mal etwas genauer an, dann sieht man hauptsächlich Migranten muslimischer Abstammung unter seinen Zuhörern.

Der Islam erhält aus anderen Glaubensrichtungen folglich wenig Zuwanderung, er fundamentalisiert sich dabei aber zunehmend.

Dies belegt sich dann auch in den wachsenden Zahlen der Organisation www.ex-muslime.de, die sogar schon einen Zentralrat eingerichtet haben.

Was dem Islam in Europa tatsächlich Zuwachs beschert hat, sind die unkontrollierten Einwanderer. Da dies mit noch anderen und weitreichenden Problemen verbunden ist, werden sich auch hier langfristig Lösungen anbieten.

Kommen wir aber nun zu den Andersgläubigen, die sich trotz der negativen Entwicklungen zum Islam entscheiden.

Geht man dabei in die Analyse, dann finden sich zwei Hauptgruppen:

  1. Orientierungssuchende Jugendliche die sich durch die klaren und einfachen Regeln des Islam angezogen fühlen. Das sind oftmals Menschen, die erstmalig durch den Islam eine Struktur in ihrem Leben erfahren. Dies ist ein Beleg zum gesellschaftlichen Versagen, da wir hier immer mehr dazu tendieren, Kinder von Medien erziehen zu lassen.
  2. Junge Frauen die sich aus Liebe zu einem muslimischen Partner für die Religion entscheiden. Auch dies sehe ich als gesellschaftliches Versagen an, da diese Frauen sich in ein Abenteuer stürzen, welches die Gesellschaft auch durch Beratung in eine andere Richtung hätte lenken können. Das Resultat derartiger Beziehungen findet sich leider dann sehr oft in Frauenhäuser, aber auch unter Berichten wie diesen www.1001geschichte.de

  

Diese Probleme sind in der Gesellschaft schon angekommen, und werden jetzt zumindest in Teilen behördlich aufgearbeitet. Hierzu empfehle ich die Broschüre des Innenministeriums von NRW, mit dem Titel "Salafismus als Jugendkultur". Als PDF kannst Du diese Broschüre einfach downloaden:

http://www.mik.nrw.de/fileadmin/user_upload/Redakteure/Verfassungsschutz/Dokumente/Broschueren/Extremistischen_Salafismus_erkennen_Okt2015.pdf

Ich glaube das sind vor allem Jugendliche. Jugendliche wollen ihren eigenen Weg gehen, das die Medien schlecht über den Islam berichten ist da eher sogar noch Werbung als Abschreckung.

Es ist nicht wichtig welche Religion jemand hat, in jeder Religion gibt es gute und böse Menschen. Daher sollte man Menschen nicht pauschal nach ihrer Religion beurteilen, sondern nach ihrem Charakter, danach wie derjenige wirklich ist.

Wieso konvertieren Leute zum Christentum? oder zum Judentum? oder wieso werden sie Atheisten ?

Wieso kannst du es nicht verstehen ? ist doch schön, dass die Menschen den richtigen Glauben für sich finden oder bist du etwa einer dieser verblendeten islamophoben pegida/afd anhängern?

Der Islam ist eine abrahamische Religion und hat eigentlich starke Ähnlichkeit zum Christen- und Judentum .  Kannst ja mal selbst nachgucken welche parallelen es da gibt.  

Falls du angst wegen dem IS hast, ich kann dir versichern deine angst vor normalen muslimen ist vollkommen unnötig :) und diese Angstmachen von wegen sie behandeln ihre Frauen wie dreck usw.  sind meistens nur erfunden oder extrem seltene einzelfälle die man auch bei christen,juden,buddhisten,hinduisten,atheisten,usw... finden kann :)  

Der Islam hat nichts mit den ISIS terroristen zu tun die auch hautpsächlich muslime töten( anschläge in türkei,syrien,libanon,jordan,irak und muslime starben auch bei dem anschlag in frankreich).   

Lies mal selbst den Koran und besuche eine lokale Moschee und frage dort nach, die werden froh sein dass sich jemand darüber informieren will ;)

comhb3mpqy 01.05.2016, 01:13

zu Ihrem ersten Satz: wenn man wissen möchte, warum man an das Christentum glaubt, dann kann man mich hier fragen. Oder man kann mal auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe/Argumente, warum ich daran glaube.

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comhb3mpqy 01.05.2016, 01:14

man kann sich ja mal bei meinen hilfreichen Antworten umsehen, dort findet man Argumente.

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Zicke52 02.05.2016, 09:21

Konversionen zum Judentum dürften wohl sehr selten sein und sind auch gar nicht einfach. Die Juden legen auf Konvertiten nämlich keinen Wert.

Ich bin kein Christ, aber inhaltlich enthält die Lehre Jesu nichts, was nicht mit meinem Gewissen und meinen Werten vereinbar wäre. 

Der absolute Despotismus des islamischen Gottes und die von ihm geforderte sklavische Unterwerfung des Menschen stehen jedoch in krassem Gegensatz zu jeglicher Menschenwürde. Dazu kommt sein Alleinherrschaftsanspruch, die allen Menschen ihre Freiheit abspricht.

Darum sehe ich es so wie der FS: ich verstehe nicht, wie ein Mensch jeden Stolz abgeben und sich freiwillig versklaven lassen kann. 

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Das kannst du dich bei jeder Relgion fragen, einige Menschen suchen halt darin. Andere suchen Antworten, für Fragen, die eigentlich keiner beantworten kann. Die Gründe sind wohl sehr vielschichtig. 
Aber Islam ist nicht gleich Islam. Auch in dieser Religion gibt es sehr viele Strömungen. Von Liberal, sogar schon extrem offen, bis hin zu fundamentalen Fanatikern. Ist halt in jeder Religion so.

Der Islam, liebe(r) genervt,

ist
- mehr als die die meisten Religionen - (von denen Lenin - Shaitan hab' ihn selig! -zu Recht sagt - sie seien Opium für's Volk)

eine Religion die sich hervorragend eignet für Menschen mit geringer kognitiver Komplexität. (was das heißt: bitte Googeln - diese Aufgabe will ich Dir nicht ersparen!)

anders ausgedrückt: Der Islam gibt einfache Antworten auf Fragen, die kein auch nur halbwegs intelligenter Mensch alleine herausfinden kann.

Also: Wenn DAS kein Grund ist...?

Der Grund ist, der Islam wird in den Medien soo falsch und schlimm gezeigt, dass Menschen die z.b. muslimische Freunde haben sich fragen, ist der Islam wirklich so schlimm?

Die Medien zeigen den Menschen falsches über Islam und die Menschen fragen sich wieso hat diese Religion, die so viele Anhänger hat, soviele Feinde...

Von was reden wir hier genau? Zur eigentlichen Religion, oder zur "Wannabe Religion" die nur ein Vorwand ist um Terror zu verbreiten?

Keine Ahnung. Es heißt in den Nachrichten, weil sie dann eine Gemeinschaft haben, weil sie zuvor Außenseiter waren, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Ich war auch immer einer würde im Traum nicht mal dran denken sowas zu machen.

Sie konvertieren zum Islam weil sie:

- darin die Wahrheit finden

- vom Christentum oder einer anderen Religion enttäuscht sind

- Muslime als Freunde haben

- mit einem Muslim zusammen sind und heiraten wollen

Ich kann dir aber sagen dass auch genug Muslime zum Christentum konvertieren. Im Internet taucht nämlich öfters mal die Zahl von 6 mil. Konvertiten jährlich auf. ;)

Weil IS Konvertierten nicht mehr Denken brauchen, das machen dann die anderen.

Die Freude ist kurz, die Reue lang.

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