Warum konnten die Uhreinwohner Amerikas sich nicht gegen die Einwanderer wehren?

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12 Antworten

Nun stellt Dir mal vor Du hättest einen Holzlöffel und müsstest damit gegen einen Panzer kämpfen. Wie groß wären wohl die Erfolgsaussichten?

Ähnlich erging es den Ureinwohnern Amerikas. Sie hatten deutlich primitivere Waffen und Rüstungen und konnten sich gegen die Einwanderer trotz teilweiser massenmässiger Überlegenheit kaum wehren.

Aber es gab noch einen weiteren Grund. Die Ureinwohner lebten in Stämmen, die sich unter einander auch nicht wirklich grün gewesen sind. Aus dem Grund kam kein geregelter Aufstand oder gezielter Krieg gegen die Einwanderer zustande. Mit dem sie vielleicht eine Chance gehabt hätten.

Nicht zu vergessen: Die Einwanderer schleppten Krankheiten ein, die zuvor in Amerika unbekannt gewesen waren und gegen die die Ureinwohner natürlich keine Immunabwehr aufbauen konnten. Viele Ureinwohner sind an Krankheiten verreckt, die die Siedler eingeschleppt haben. Zum Teil wurden die Ureinwohner auch ganz bewusst von den Siedlern infiziert, etwa durch mit Pockenerregern infizierten Decken, die den Ureinwohnern geschenkt wurden.

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Die Indianer waren größtenteils selbst untereinander verstritten. Dazu kam sicher die technische Unterlegenheit und auch die Tatsache, dass sie es nicht mit einer Zentralmacht zu tun hatten. Viele Siedler auf haben auf eigene Hand gehandelt. Zudem gab es durchaus erfolgreiche Ansätze von Widerstand. Sie waren nur am Ende unterlegen. Darüber hinaus muss noch berücksichtigt werden, dass viele Indianer mit den Einwanderen kooperierten.

Die Eroberer haben Krankheiten eingeschleppt, an denen die Indigenen gestorben sind wie die Fliegen.

Außerdem haben die Eroberer sich mit unterdrückten indigenen Stämmen gegen die herrschenden Stämme verbündet.

Dass die Eroberer als so eine Art Götter angesehen wurden ist hingegen eher ein Gerücht, das die Europäer selbst in die Welt gesetzt haben und die Überlegenheit der Waffen war auch nicht sooo groß, weil die Musketen dank feuchten Pulvers oft genug gar nicht zu benutzen waren.

Es kamen immer mehr Eroberer, angetrieben aus Habgier nach reicher Beute, aus Lust an Abenteuern oder aus Eifer, die Eingeboren zum christlichen Glauben zu bekehren. Verheerender noch als die Grausamkeit der Eroberer litten sie unter den eingeschleppten Seuchen.

Uneinigkeit zwischen den einzelnen Indianerstämmen sowie z.B. der Glaube der Azteken, dass einst weiße Götter zu ihnen kommen würden, erleichterte den Eindringlingen die Besitznahme der Indianerreiche.

Seit der Entdeckung Amerikas wurden in ganz Amerika die indianischen Stämme zuerst von den Spaniern und Portugiesen, später von den aus allen Teilen Europas einfallenden Siedlern rücksichtslos dezimiert. Europäer nahmen den Indianern Land und Leben, beuteten sie aus, sperrten sie in Reservate und zerstörten ihre Kultur fast gänzlich.

klar konnten und haben sie sich verteidigt. es gab blutige und verlustreiche schlachten die aber letztlich die einwanderer gewonnen haben, weil sie technisch besser ausgestattet waren ..sie hatten schießeisen und kanonen, waren gut zu pferd und hatten besseres know how.

Es waren eben Stämme, keine einheitliche Nation, die sich organisieren konnte.

Die Eroberer haben einen Stamm nach dem anderen aufgerieben. Mit den besseren Waffen (Gewehre) und den besseren Transportmitteln (Pferd und Wagen) Und ihnen wurde dabei sogar von verfeindeten Stämmen geholfen

Sowohl in Süd als auch in Nordamerika rechneten die einheimischen Stämme nicht damit,dass eine Invasion von menschen käme, um ihr Land zu besetzen. Wie denn auch. Sie konnten also keine Schutzmechanismen vorbereiten. Hingegen kamen die Eroberer mit einem klar definierten Ziel Land und Reichtum wollten sie haben auf jeden Fall um jeden Preis. In Südamerika noch angestachelt von den fürchterlichen Anpeitschern die im Namen Christi alles was nicht katholisch werden wolltemal eben verbrannte. Die Waffen, so einfach sie uns heute erscheinen mögen, waren um ein vielfaches besser, als die der Einheimischen. Die kampftaktiken warenper se unterschiedlich. Die Krankheiten, geen die die Ureinwohner nicht resitent waren und die auch zu einer deutlichen Schwächung führte,wurde schon erwähnt. In Nordamerika war esteilweie etwas anders. Hier kämpften nicht nur Weiße gegen die Ureinwohner, hier kämpften die Kolonialisten auch untereinander um die Vorherrschaft. Besonders die Engländer und Franzosen lieferten sich erbitterte Kämpfe, die auch Glaubenskämpfe waren. Die Franzosen, katholisch hatten auch missioniert und führten nun mit ihren getauften Indianern Krieg gegen die Puritaner. Auch diee hatten verbündete und so unsinnig es erscheint, die Indianer kämpften miteinander für ihre jeweilige Partei statt sich zu verbünden und gemeinsam gegen die Weißen anzutreten.

Bei der Verdrängung der Indianer in Nordamerika spielte auch Technik eine große Rolle, die Eisenbahn und die damit verbundenen Möglichkeiten schneller und in größeren Mengen Menschen und Material ins und durch das große land zu bringen, half den Weißen.

last but not Least, Alkohol, die Indianer kamen durch die Weißen mit dem billigsten und stärksten Fusel in Berührung. Den kannten sie nicht vorher und er hatte eine verheerende Wirkung auf sie.

Hi, Du meinst Nordamerika? Die Indianer lebten meist noch in der Steinzeit, hatten Lanzen, Pfeil und Bogen. Die Siedler handelten ihnen Land ab, nachdem sie zahlreicher wurden, rotteten sie die Indianer aus. Gegen Kanonen und Repetiergewehre war kein Kraut gewachsen. Darüber hinaus wurden Ausrottungsprämien gezahlt. Pro Indianerskalp (als Beweis) gab es hohe Geldprämie. Krieger waren bestbezahlt, Weiber und Kinder waren weniger wert. Von daher soll angeblich die Sitte des Skalpierens zu den Indianern gelangt sein. Sodann wurden die Indianer mit Föhrenschnaps (Methanol) vergiftet, mit Typhus verseuchten Decken und Syphilis nahezu vollständig ausgerottet. Sie hatten auch keine Rechte, konnten nicht vor Gericht klagen. Bekamen erst nach 1924 halbwegs Bürgerrechte. Durften Stammeswahlen abhalten, nicht jedoch Bundesstaatliche Wahlen. Gruß Osmond http://www.freeonlineresearchpapers.com/die-geschichte-der-usa-ist-eine-blutige

Die Decken waren nicht mit Typhus oder Syhphillis Errergern kontaminiert. Die sogenannten Puritaner hatten etwas simpleres: Die Pocken.

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Nein. Sie waren einfach noch nicht so weit entwickelt. Sicherlich wurden sie auch oft belogen und überlistet oder hatten Angst vor den vielen neuen Sachen.

Weil sie klein und schwach waren und nur pfeile speere und nackte haut hatten und die anderen sich mit schweren panzern mg´s und AK´s ausgerüstet hatten und dazu noch die modernste rüstung

(das beispiel ist extrem übertrieben aber dient zur veranschaulichung wie es sich abgetragen hat ureinwohner nichts wir viel)

vlg Kazuya Yushiro

Hallo WarioLuigi,

es gab eine Zeit vor der Einwanderung, die sollte man kennen. Das ZDF hat einen ganz spannenden Zweiteiler dazu gedreht. Er beschreibt was geschah, als Amerika von Europa aus entdeckt wurde und wie man sich versuchte zu verteidigen. Diese 90 Minuten "Der geheime Kontinent" werden deine Frage beantworten. Hier der Link zu den beiden Teilen:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/suche/Der%20geheime%20Kontinent

Ein sehr gut gemachter Film, viel Spaß beim Anschauen.

EF2

Danke für den Link !!! Da ich kein TV mehr habe freue ich mich sehr über solche Hinweise auf wirklich interessante Sendungen, die ich im Netz gucken kann :)!!!

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DH! Danke für den wirklich guten Link. Wird mir Freude machen das anzusehen!!

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viell. weil die Einwanderer bessere Waffen hatten, weil sie auf Krieg bereit waren?

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