Warum konnte sich nicht Linux gegen Windows durchsetzen?

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3 Antworten

Linux war lange Zeit ein Betriebssystem für "Bastler", ziemlich lange war es für den "normalen" Nutzer, der einfach nur ein lauffähiges System haben wollte, unbrauchbar. Das hat sich erst in den letzten Jahren so richtig geändert. (wobei man manchmal immer noch ziemlich abenteuerliche Wege gehen muss, um Dinge zu erreichen, die bei Windows mitgeliefert werden...kann aber auch umgekehrt sein ;) )

Deshalb haben aber Softwarehersteller auch recht lange auf Microsoft gesetzt: Zum einen war es einfach weiter verbreitet, zum anderen war man nicht sicher, ob die Linux-Community so zahlungsfreudig sein würde - die waren ja Open Source gewohnt ;)

Was Du bei Deiner Hausarbeit aber beachten solltest: Android basiert auf dem Linux-Kernel, und es gibt Stimmen, die Android als weitere Linux-Distribution ansehen (auch wenn dieses Statement ziemlich umstritten ist). Wenn man das so sieht, hätte sich Linux schon ziemlich eindrucksvoll gegenüber Windows durchgesetzt.

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In der Frage steckt eine unrichtige Behauptung. Linux hat sich bei wichtigen Rechnerkategorien gegen Windows durchgesetzt (Webserver, Embedded-Systeme, Smartphones, Tablets, Smart TVs u.a.), und es dominiert auch bei Rechnerkategorien, wo Windows überhaupt nie eine Rolle spielte (Großrechner und Supercomputer).

Siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Usage_share_of_operating_systems#Market_share_by_category

Nur bei Desktops, Laptops und Netbooks hatte und hat Windows den größten Anteil unter den eingesetzten Betriebssystemem, dort allerdings auch immer noch mit großem Abstand. Gründe dafür sind nach meiner Einschätzung: (a) Eingewurzelte Gewohnheiten unter den Anwendern in der Bürowelt, die i.d.R. mit MS Office ausgebildet wurden und weder Lust haben noch Gründe dafür sehen, etwas anderes zu benutzen. (b) Bei Gamern das schmale Angebot an angesagten PC-Games für Linux.

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Ich nehme mal an, dass sich Linux nicht durchsetzen konnte, da die meisten Spiele/Programmentwickler nur Programme für Windows programmiert haben. d.h es gibt die meisten gewünschten Programme nur für Windows (oder ggf. Mac) und nicht für Linux. Klar, Linux ist open source, aber das ist den meisten Nutzern von Computern sowieso egal.

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