Warum konnte sich die Soziale Marktwirtschaft gerade in Westdeutschland durchsetzten?

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5 Antworten

Meinst du Westdeutschland in Gegensatz zu "Ostdeutschland", bzw. der DDR?

Beide Staaten gehörten verschiedenen Bündniskonstellationen an, die jeweils von einer Supermacht (USA / UdSSR) kontrolliert wurden.
Diese achteten penibel genau darauf, dass kein Staat innerhalb ihres Bündnisses "aus der Reihe tanzen" und wesentliche Veränderungen am jeweils gültigen Wirtschaftssystem durchführen konnte. Die beiden "Deutschlands" konnten garnicht selbständig über ihre wirtschaftliche und außenpolitische Situation bestimmen.

Anders als in den Geschichtsbüchern dargestellt, trifft dies übrigens nicht nur auf den "bösen" Ostblock zu. Aber das ist ein anderes Thema.

Sicherlich hatte sich dieser Begriff in der alten BRD durchgesetzt. Es war ein Kampfbegriff, der gegen den osteuropäischen Sozialismus gerichtet war. Nach dessen Zusammenbruch war dan nauch die "soziale" Marktwirtschaft perdu, weil nicht mehr notwendig. ("der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann geh`n" - Shakespeare)

Weil sie sich bewährt hat.

Ist das so?

Verwechselst du vielleicht ein politisches Schlagwort mit der Realität?

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wenn du das bezüglich der ost/west blöcke meinst, ist die antwort doch wohl klar. der kommunismus hatte andere zielsetzungen.

die DDR hatte demzufolge erst mal die planwirtschaft im visier.

BRD (und anderer westl. orientierten staaten) ziele waren andere.

Hat sie das denn?

Du übernimmst hier ein politisches Schlagwort.

Durchgesetzt hat sich nur die Bezeichnung.

Gruß, earnest


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