warum kommt einem selber die Stimme so komisch vor?

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4 Antworten

Der Grund: Der Schall wird auch innerhalb des Körpers weitergeleitet. Die Wellen wandern über das Jochbein, den Unterkiefer und die Schläfe und werden dabei vom Knochen an das Innenohr geleitet. Dieser innere Schall klingt jedoch etwas anders, denn Muskeln und Gewebe dämpfen die Schwingungen und verändern so die Klangfarbe. Beim normalen Reden – mit offenen Ohren – hören wir also die Summe aus innerer und äußerer Stimme. Unser Gegenüber hört hingegen nur das, was über die Luft übertragen wird, und das klingt anders. Es ist also klar: Wenn wir unsere Stimme aufnehmen, zeichnet das Mikrophon nur die "äußere" Stimme auf. Beim Abspielen hören daher alle anderen das, was sie auch sonst hören. Nur bei uns selbst fehlt die innere Stimme und das klingt ungewohnt.

Weil Du die eigene Stimme nicht über die Luft-Schallwellen, sonder über die "Körperübertragung" (Kopfknochen, Muskeln, Haut) hörst.

Das liegt daran, dass Du Deine eigene Stimme normalerweise nur über die Resonanz Deines eigenen Kopfes hörst. Wenn dieses individuelle Klangempfinden weg ist, dann klingt die Stimme eben so wie alle anderen sie wahrnehmen.

Weil der Kopf hohl ist.

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