warum kommt der Taschenrechner Casio fx-991DE PLUS nicht mit diesen Termen zurecht?

2 Antworten

rolle216 hat das Problem ja bereits gelöst. Wenn k ein extrem kleinen Wert annimmt und EG ca. 1 ist, wird der Exponent extrem groß und negativ. Dadurch wird das Ergebnis immer kleiner. Bei z.B. 5*exp(- 1/ 2*10^-2) sind wir bei 1,2 x 10^-35m erhöhen wir den negativen exponenten der 10 auf 3 (also 5*exp(-1/2*10^-3) sind wir schon bei 3,2 x 10^-350 (!!!) Das ist verdammt nahe an 0.

So genau rechnet der TR nicht (ist aber meistens auch nicht notwendig wenn man darauf angewiesen ist [klausuren etc]).

Der zweite Punkt ist, dass der TR nicht einfach 0 ausgibt, weil es ihm zuviel wird. Dann bekommst du eine Fehlermeldung. Wenn du also ein Ergebnis bekommst, hat der TR auch was gerechnet. Der Fehler liegt also meistens beim Anwender ;-)

Schönen Gruß

Das sollte eigentlich nicht passieren. Sag mal bitte anhand eines Beispiels welche Werte du für EG, k und T einsetzt.

für Silizium: EG= 1,12 eV  T=300K  und die Boltzmann Konstante:

k= 1,38 *10^-23 J/K

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@dreamerdk

Hast du daran gedacht EG in Joule umzurechnen? Also EG(in Elektronenvolt)*1,6*10^(-19) ?

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@rolle216

okay, das habe ich nicht gemacht. Aber in der Halbleiterelektronik wird die Bandlücke eigentlich immer standardmäßig in eV angegeben

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@dreamerdk

Ja, das stimmt. Im Exponenten müssen die Einheiten der physikalischen Größen natürlich trotzdem aufeinander abgestimmt sein. Wenn du die Energie in eV einsetzen möchtest, dann musst du die Boltzmann-Konstante entsprechend mit 8,6*10^(-5) eV/K angeben.

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