Warum kommen zB die afghanischen Flüchtlinge zu uns obwohl wir nicht ein Nachbarland von denen sind, sie könnten auch nach Pakistan oder China fliehen?

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10 Antworten

Wenn man aus einem Kriegsgebiet kommt ist, denke ich, das beste was man kriegen kann die Sicherheit zu überleben. Für sich und die Familie. China und Pakistan wären da auch nicht meine Favoriten. Da was Wort "Sicherheit" in Europa - zum Glück - einen ganz Anderen Stellenwert hat - würde ich es genauso tun. Nach China oder Pakistan würde ich nur wenn ich a) keine Frau wäre und b) dort schon wen kennen würde, der mich mit offenen Armen empfängt.
Stell du dir die Frage wo du hingehen würdest, wenn es hier eng wird?
Rumänien, Ungarn, Türkei? Oder doch lieber Norwegen, Schweden, Dänemark

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China ist mittlerweile eine Wirtschaftsmacht. Die haben genug eigene Probleme mit ihren 1,5 Milliarden Einwohnern. Dort werden zB. Arztbesuche nicht vom Staat bezahlt. Ohne Arbeit überlebt keiner lange in China. In Deutschland, Frankreich etc. ist das soziale Auffangnetz viel besser. Die Flüchtlinge kommen, bekommen Geld, ein Dach über den Kopf und können kostenlos zum Arzt. Werden in Krankenhäusern kostenlos behandelt.

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Zum einen wegen der "Mundpropaganda", da sich in diesen Regionen rumgesprochen hatte, dass Deutschland Flüchtlinge dazu aufruft, nach Deutschland zu kommen, evtl. weil die Bundesregierung zu Beginn darin eine Chance gesehen hat, auf den demografischen Wandel einzuwirken oder/und um die EU, wegen der ohnehin nicht aufzuhaltenden Flüchtlingsströmen, zu entlassten. Davon abgesehen gibt es ein Asylrecht, also das Recht von Kriegsflüchtlingen auf Schutz.

Auf der anderen Seite, weil sich die Menschen aufgrund der wirtschaftlich starken Lage Deutschlands ein besseres Leben hier erhoffen... wem kann man das verübeln? Ich glaube nicht das z. B. Pakistan einen wirklichen Schutz bieten kann und China selbst Menschenrechte eher weit auslegt.

Es wollen aber auch nicht alle Flüchtlinge nach Deutschland, oder hier bleiben. Viele wollten weiter in skandinavische Länder, oder ins UK.

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1. fliehen sie ja nicht, sondern sie reisen durch 30 Länder, um endlich ins Schlaraffenland zu kommen. Sie sind Reisende ins gelobte Land, wo Milch und Honig fliesst.

2. Natürlich, du hast schon recht, China wäre viel näher. Die Chinesen würden sie auch aufnehmen, aber in China gibts nüscht umsonst, die drücken dir auch kein Bares in die Hand, sondern erst mal den Spaten, schipp schipp hurra.

Da gehts auch nicht so fürnehm zu wie in deutschen Unterkünften, dass externe Putzkolonnen den 'refugees welcome' Bad und Klo und Küche sauberhalten und Schulkinder nach der Schule ihnen die Betten machen.

In China gibts ne Weisheit: Ein Tag ohne Arbeit ist ein Tag ohne Essen. Gilt für die Gastgeber wie für die Gäste.

Wär bei uns vllt auch ne herzhafte Weisheit, nicht wahr?

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Kommentar von Rosenblad
09.08.2016, 20:14

Ein bißchen weniger Polemik, Generalisierung und Stigmatisierung wäre einfach auch menschlicher - es sind nicht alle Menschen gleich, auch nicht die vielen Ethnien der "Afghanen" . Ein ehemalige afghanische Mitarbeiterin von "Ärzte ohne Grenzen" mußte fliehen, da selbst jeder Mitarbeiter einer Hilfsorganisation von den Taliban als "Todfeinde" (ein Wort, das Dir sicher bekannt vorkommt) deklariert wurde - sie ist auch nach Deutschland geflohen und arbeitet heute als Kinderärztin in einer deutschen Uni-Klinik - nicht alle Menschen wollen Deutschland in Grund und Boden islamisieren, nicht alle Menschen und wir reden hier immer noch von Menschen, hoffe ich jedenfalls.

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Das tuen viele ja auch - zunächst. Dann merken sie, dass man ohne Arbeit auch dort nicht überleben kann und ziehen weiter. Bei uns kann man offenbar ganz gut überleben - mit und ohne Arbeit.

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Kommentar von Spaghettisauce
09.08.2016, 09:14

Dann sind sie Wirtschaftsflüchtlinge

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Diese Menschen kommen aufgrund der hier noch bestehenden Versorgungslage.

Dazu sind es zum größten Teil gar keine Afghanen sondern Paschtunen. Die leben grenzübergreifend in Afghanistan und Pakistan in Clan-Verbänden. Die haben weder was mit Taliban noch mit den jeweiligen Staatssystemen am Hut, da sie autonom sind.

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Die können nicht nach China. Die chinesischen Grenzgebiete sind massiv militarisiert oder völlig unzugänglich und China nimmt keine Flüchtlinge.

Die Taliban in Pakistan und Afghanistan sind für Verfolgte gleichermaßen tödlich.

Die einzigen Schlepperorganisationen, die tatsächlich funktionieren, führen nach Europa.

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Weil sie sich in Deutschland ein wohlhabendes, goldenes Leben erhoffen oder sich das auf irgendeiner anderen **legalen Weise "erarbeiten".

Die allerwenigsten sind arme Kriegsflüchtlinge.

Man sollte schon in das erste sichere Land, das man betritt, bleiben.

Wir haben genug Rentner die nicht mal im Winter mit Holz heizen können.

Wäre sinnvoll, zuerst sich um sie finanziell zu kümmern, bevor man sich um "Fremde" kümmert. Diese Rentner haben schon viele Arbeitsjahre auf dem Buckel.

Wir schaffen das?

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Kommentar von Dirndlschneider
10.08.2016, 01:25

Wieviele Rentner kennst du denn PERSÖNLICH , die sich kein Holz leisten können ?

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Weil das keine Flüchtlinge sondern Migranten sind. 

Kein Flüchtling reist durch 2-3 "sichere Länder" um nach Deutschland zu kommen. Ein Flüchtling wäre über jedes Land glücklich in dem er "sicher" ist. 

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Weil es in DE eindacher ist zu leben als in China und pakistan

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