Warum kommen Selbstmörder in die Hölle - Ist das gerecht?

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18 Antworten

Hallo Edtin,

zunächst einmal möchte ich etwas zum Thema "Nahtoderfahrungen" sagen. Auch wenn dieses Phänomen seitens der Medizin noch nicht vollständig geklärt ist, ist doch eines eine Tatsache: Die Betreffenden waren noch nicht tot! Ihre Gehirnzellen waren noch am Leben und wurden wahrscheinlich durch gewisse neuronale Prozesse beeinflusst.

Außerdem zeigt die Bibel, dass ein Mensch, wenn er stirbt, nicht in irgendeiner Form weiterlebt. In vielen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod überdauert. Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10)

Mit dem in diesem Text erwähnten Wort "Scheol" (oder Grab) ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen; niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24 , 2. Könige 4:32-37 ,2. Könige 13:20, 21 ,Lukas 7:11-15 ,Lukas 8:41, 42, 49-56 ,Johannes 11:38-44,Apostelgeschichte 9:36-42 ,Apostelgeschichte 20:7-12 ).

Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder an einem Ort der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Auch lehrt die Bibel nicht, dass Menschen als Strafe für ihr schlechtes Handeln für immer in einem Höllenfeuer gequält werden. Das Wort "Hölle" steht zwar in vielen (meist älteren) Übersetzungen, doch werden damit die zugrundeliegenden biblischen Wörter nicht richtig wiedergegeben. Ich möchte an dieser Stelle auf das Thema "Hölle" nicht weiter eingehen, da es ja nicht Mittelpunkt Deiner Frage ist. Dennoch würde ich gern etwas dazu sagen, wie Gott gegenüber Selbstmördern eingestellt ist.

Die Bibel sagt zwar nicht direkt etwas zum Thema "Selbstmord" (obwohl darin Beispiele von Selbstmördern beschrieben werden), doch lässt sie aufgrund wichtiger Aussagen über Gott einige Rückschlüsse zu, wie Gott darüber denkt.

Gemäß dem Wort Gottes ist das Leben als heilig anzusehen, das heißt, Gott gehörend und damit für uns Menschen eigentlich unantastbar. Dennoch gibt es Situationen und Gemütszustände, in denen Menschen derart verzweifelt sind, dass sie nur noch im Selbstmord einen Ausweg aus einer unerträglichen Lage sehen.

Da Gott das Herz einer Person kennt, ist er sehr gut in der Lage zu verstehen, was in einem Menschen wirklich vor sich geht, der aus Verzweiflung seinem Leben ein Ende setzt. Auch wenn ein Selbstmörder auf etwas übergreift, was nur Gott gehört, und somit eine Sünde begeht, bedeutet das nicht, dass Gott diesen verurteilt oder gar verdammt. In der Bibel heißt es über Gottes Bereitwilligkeit zu vergeben: "So fern der Sonnenaufgang ist vom Sonnenuntergang, so weit hat er unsere Übertretungen von uns entfernt. Denn er selbst kennt ja unser Gebilde, ist eingedenk dessen, dass wir Staub sind" (Psalm 103:12,14). Dieser Text zeigt sehr schön, dass Gott nicht wie ein Polizist über uns wacht oder wie ein Scharfrichter darauf aus ist, Sünder zu bestrafen - ganz im Gegenteil! Wie Moses einmal sagte, ist Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte" (2. Mose 34:6).

Die Bibel zeigt also sehr deutlich, wie liebevoll, barmherzig und gütig Gott zu uns Menschen eingestellt ist. Ihm liegen sogar diejenigen besonders am Herzen, die emotional am Boden sind und Hilfe benötigen. In den Psalmen steht: "Ein gebrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten" (Psalm 51:17). In einer Prophezeiung macht er denen Mut, die durch das Leben benachteiligt und niedergedrückt sind: "  Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, Und die Seelen der Armen wird er retten.  Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, Und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen. . .(Psalm 72:12-14). Ein sehr schöner und zu Herzen gehender Text, der all jenen helfen kann, die vom Leben enttäuscht und ohne jede Hoffnung sind!

Gott ist demnach weit davon entfernt, einen vom Leben gezeichneten und verzweifelten Menschen für immer zu verurteilen, weil er nicht mehr die Kraft zum Weiterleben hat. Er handelt uns Menschen gegenüber niemals ungerecht, denn über ihn heißt es: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4). Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?

LG Philipp

Da Gott absolut gerecht die Situation und Seelenzustände von Menschen beurteilen kann, kann es bei Ihm keine Ungerechtigkeit geben. Es ist nicht an uns, "Erklärungen" zu finden oder etwas nach äußerem Anschein zu beurteilen. Die "Gesetze" der Kirche sagen, dass man ohne freie Entscheidung und klare Erkenntnis einer Tat nicht in die Hölle kommen kann. Bei Selbstmördern hat sich meistens ein solcher Leidensdruck aufgebaut, dass diese Freiheit und Erkenntnis nicht gegeben ist. Deshalb darf man hoffen, dass Selbstmörder vom ewigen Leben bei Gott nicht ausgeschlossen werden.

Von Gott zugelassene Nahtoderlebnisse sollen dazu führen, dass ein Mensch im Lichte Gottes sein Leben und die Folgen seiner Sünden erkennt und - umkehrt.  Dies kann im Falle eines Selbstmörders sehr unangenehm sein, weil dieser nun weiß, dass Gott allein Herr über sein Leben ist und er es eigenmächtig beenden wollte. Diese Erfahrung hilft ihm aber auch, nach seiner Wiederbelebung anders zu denken.

Mörder werden nur dann eine "wunderschöne" Nahtoderfahrung machen, wenn sie ihre Tat zutiefst bereut haben oder aber noch nicht zum Glauben an Gott gekommen waren und nun aufgrund des Erlebens der großen Liebe Gottes ganz anders leben werden.

 Nahtoderlebnisse sind  Erfahrungen in der Nähe des Todes  und noch
keine wirklichen Jenseitserfahrungen. Die Menschen, die davon berichten,
sind eben noch nicht tot (auch, wenn man vom „klinischen Tod"
spricht). Der entscheidende Schritt - eben der Schritt ins Licht
- unterbleibt immer.
Es handelt sich immer um Erfahrungen eines noch lebenden Menschen. Dessen Seele mag sich zwar schon weitgehend vom (klinisch toten) Körper gelöst haben - aber die Tatsache, dass durch Reanimation Seele und Leib wieder zusammengeführt werden konnten, zeigt, dass es sich noch nicht um
eine vollständige und endgültige Trennung gehandelt haben kann.

Das ist doch alles Quatsch! Die katholische Kirche hat auch keine "Gesetze". Sie ist die Mutterkirche und Stellvertreterin Christi und das Haus Gottes auf der Erde. Wir befinden uns im Jahr der Barmherzigkeit. Auch Selbstmörder können mit Barmherzigkeit rechnen, glaube ich zumindest. Es wäre wirklich zu grausam und unbarmherzig, wenn sie für ihre Verzweiflungstat, an der ihre Umwelt oft nicht unschuldig ist, auch noch mit Verdammnis bestraft würden. Überhaupt ist die katholische Kirche manchmal überraschend anders, als mancheiner denkt. Bin selber praktizierender Katholik und habe schon die wundersamsten Erfahrungen gemacht, die mit keiner strengen "offiziellen" (die es aber geben muss, denn Ordnung muss sein!) Linie übereinstimmen - sondern nur menschlich und gütig waren. Außerdem gab es selbt Päpste, die ordentlich über die Stränge geschlagen haben. Sind alles Menschen.

Edtin 02.01.2016, 03:23

Wir befinden uns im Jahr der Barmherzigkeit. Auch Selbstmörder können mit Barmherzigkeit rechnen

Danke, dass du mir den Zündstoff für eine neue Frage geliefert hast! :-)

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Nadelwald75 02.01.2016, 11:11

... und zur Ergänzung: Es gibt in der kirchlichen Lehre und der Tradition keine einzige Person, von der konkret ausgesagt wird, dass sie in der Hölle ist.

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Jeder Mensch, der in einem Alter ist, in dem er die Absicht hat, sich umzubringen, hat schon so viel von den Wertvorstellungen über das Leben an sich und im religiösen Sinn in sich gespeichert, dass er sich dessen bewusst ist, dass es "nicht richtig" ist.

Auch wenn er sich bei vollem Bewusstsein dafür entscheidet, aus dem Leben zu scheiden, weil er z.B. an einer unheilbaren Krankheit leidet, hat er im Hinterkopf immer dieses Wissen, dass es nicht richtig ist.

So kann ich mir diese schlimmen Erfahrungen erklären. Hingegen ein Mörder bereut entweder seine Tat oder ist nach dem Mord überzeugt davon, dass es richtig war... warum sollte ihn ein ... "schlechtes Gewissen" plagen?

Weil Selbstmörder die schlimmste mögliche Sünde begehen: Sie zahlen keine Kirchensteuer mehr.
Dafür hat die Kirche selbstverständlich die schlimmste mögliche Strafe angedroht.

de Deibel hat in der Höll ein großes Feuer entfacht, dies will gefüttert sein, sonst gehen ja die Flammen aus, ergo sind die Bösewichter zu braten. Anschließend verzehrt sie so gesotten und gebraten der Leibhaftige.

Edtin 02.01.2016, 12:28

ist der immer so verfressen?

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voayager 02.01.2016, 12:34
@Edtin

Davon kann man mal ausgehen, schließlich sch eißt er doch stets auf den größten Haufen, ist mithin ein tüchtiger Ka cker. Um ein solcher zu sein, muß er zuvor tüchtig in sich reinschaufeln.

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da hilft nur erkenntnis, was ein selbstmord eigentlich ist.

---selbstmord ist immer ein falscher ansatz um probleme zu lösen.

---denn wir sind auf der erde, um alles zu lernen, was sie uns bietet.

---wird der körper des menschen von ihm selber unbrauchbar gemacht, so muß er nachtodlich so lange auf seinen selbstmord schauen, wie er noch zu leben gehabt hätte.

---er sieht dann alles, was er noch zu erledigen die chance gehabt hätte.

---das versäumte muß dann in einem nächsten leben unter erschwerten umständen nachgeholt werden, da sich alles auf der erde inzwischen weiterentwickelt hat.

Edtin 02.01.2016, 20:10

Das sind die gechannelten "offiziellen" Erklärungen, doch schonmal gefragt, ob das gechannelte nicht nur eine weitere (transdimensionale) Propaganda von in Wahrheit schlechten Geistwesen sein könnte?

Es geht gar nicht um "Lernen" oder höhere Gerechtigkeit.

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nowka20 02.01.2016, 23:33
@Edtin

träume von verbrechern sind wunderschön, aber keine nachtoderfahrungen

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"Horror-Nahtoderfahrungen"???

Welcher Selbstmörder hat hat Dir selbige denn vermittelt? Und war das "vorher" oder "nachher"? 

Da eine "Hölle" noch nie als existent nachgewiesen werden konnte, sog. Nahtoderfahrungen auch Nicht-Selbstmörder bzw. Nicht-Mörder ereilen können und das mit "Gerechtigkeit" bzw. "Ungerechtigkeit" absolut gar nichts zu tun hat, ist diese Frage hier eine weitere sinnlose!

Liegt vielleicht am Geisteszustand. Selbstmödern geht es generell miserabel und das reflektiert sich in den Nahtodhalluzinationen die ihr Hirn produziert.

Eine Bekannte von mir hat sich umgebracht - ist sie jetzt in der Hölle?
Beantwortet von: Cornyriegel

Ich selbst habe an Hand der Bibel Überzeugungen gewonnen, die mich vollkommen beruhigt haben, als mich derartige Fragen quälten.


Zum einen hat deine Bekannte vom Moment ihres Todes an nichts mehr zu
leiden, denn sie hat aufgehört zu existieren. Die Bibel drückt es so
aus: "die Toten sind sich nicht des geringsten bewusst" (Prediger 9:5)
"er kehrt zurück zu seinem Erdboden. An jenem Tag vergehen seine
Gedanken tatsächlich." (Psalm 146:4)


Das heißt, dass die materiellen Bestandteile ihres Körpers nach und
nach zerfallen und wieder ein Bestandteil der Erde werden, so wie es
Gott schon zu Adam gesagt hatte, den er aus Elementen des Erdbodens
gemacht hatte: "denn Staub bist du und zum Staub wirst du zurückkehren"
(1. Mose 3:19)


Zudem finde ich es auch besonders erleichternd, dass jeder Gedanke an
eine Strafe nach dem Tod sich bei genauerem Hinsehen als Unsinn
herausstellt. Es ist ja nichts mehr da, was bestraft werden könnte und
die Bibel sagt ausdrücklich: "Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der
Tod" (Römer 6:23) was ja nur bedeutet: Die Strafe für Sünde ist der Tod.
Somit ist also ein Suizid nichts anderes, als ein Vollziehen der
Höchststrafe. Mehr geht nicht. "Denn wer gestorben ist, ist von [seiner]
Sünde freigesprochen." (Römer 6:7)


Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt, der weit über diese
Erkenntnisse hinaus geht und der ist besonders für dich sehr wichtig.


Von allen Menschen, die je gestorben sind, hat Jehova Gott eine ganz
genaue Erinnerung. Und er hat uns durch seinen Sohn Jesus Christus
mitteilen lassen, dass er gewillt ist, sie wieder ins Leben zu bringen.
(Was für ihn ja kein Problem darstellt, hat er doch alles erschaffen)
"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle,
die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen
werden, zu einer Auferstehung des Lebens" (Johannes 5:28,29)


Auch der Apostel Paulus bestätigt in Apostelgeschichte 24:15 "dass es
eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben
wird."


So wird auch deine Bekannte einmal wieder kommen und sie erwartet
gemäß den prophetischen Voraussagen Gottes aus der Bibel ein Leben ohne
Krankheit oder andere Probleme. Denn diese Auferweckungen werden zu
einer Zeit geschehen, da die ganze Erde von aller Ungerechtigkeit
gereinigt ist und die Auswirkungen jeglicher Schlechtigkeit verschwunden
sein werden.


Wenn du sie dann wiedersehen möchtest, solltest du die entsprechenden
Schritte unternehmen: Gott Jehova, den Schöpfer des gesamten Universums
richtig kennen lernen und erfahren, was er mit der Erde und den
Menschen vorhat, welche Gründe er für sein Handeln hat, wie du ihm
Freude machen kannst u.v.a.m.


Jehova Gott liebt die Menschen (auch dich) so sehr, dass er alles
tut, damit sie ein glückliches Leben führen werden ohne Krankheiten oder
andere Probleme — und sie werden vergessen können, was ihnen einst
widerfuhr. "er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod
wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr
sein. Die früheren Dinge sind vergangen." (Offenbarung 21:4)


Wenn du dich darüber noch mehr informieren möchtest, solltest du auf der Website jw.org nachsehen.

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Quelle:

Bibelant wortenpool, Stichwort: Selbstmord

Was für eine Hölle? Es gibt keine! Humbug. Die einzige Hölle die ich kenne, ist ein Weinlokal gleichen namens in der Eifel!

Selbstmörder kommen doch gar nicht in die Hölle, wie kommst du auf diese absurde Idee?

Also ich habe gehört die Selbstmordattentäter beim Islam kommen ins Paradies.

Ryuuk 01.01.2016, 12:20

Märtyrer sollen ins Paradies kommen. Die Selbstmordattentäter sind Idioten denen erzählt wird das sie Märtyrer sind wenn sie sich selbst in die Luft jagen.

Schonmal von den Hashashin gehört? Eine islamische Sekte von Attentätern im Mittelalter, die nach dem selben Prinzip rekrutiert haben. Von denen haben wir auch das Wort Assassine.

Das Konzept ist also schon ziemlich alt.

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Jeder weiß, dass das Leben heilig ist und es nur Gott zukommt, über seinen Anfang und sein Ende zu bestimmen.

Da macht es keinen Unterschied, ob ich mein eigenes Leben beende oder das Leben eines anderen. Leben ist Leben, und mein Leben ist genauso wertvoll wie das der anderen. Wieso sollten dann nur Mörder in die Hölle kommen und Selbstmörder nicht? Das wäre doch ungerecht, würde es doch bedeuten, dass das Leben anderer wertvoller ist als das eigene.

Ganz religiös gesehen würde ich sagen, weil sie in Gotteswerk eindringen. Es ist nicht Gott, der die Zeit für das Ende festlegt, sondern jeder Mensch selbst.

oO

bezweifle, dass Mörder ein sehr gutes Ende erwartet (wenn sie ihre Tat nicht bereuen). Ob das gerecht ist ? Ja, ich denke schon ..Gott hat uns schließlich unser Leben gegeben, von daher wer sich selbst umbringt hat auch einen Mord begangen - nur nicht anderen sondern an sich selbst. Dennoch bleibt es ein Mord.

Ich denke, ob das berechtigt ist oder nicht (bzw ob man das als berechtigt ansieht) hängt sehr stark davon ab, in wie weit man überhaupt an Gott glaubt. Wenn man wirklich daran glaubt, dass man Gott im Grunde genommen gehört (da Er einen erschaffen hat), dann versteht man warum ich gesagt habe, dass Selbstmord auch ein Mord ist und warum das dann ein Unrecht ist bzw warum man nicht das Recht hat sich selbst umzubringen. Aber dazu musst du natürlich erst an Gott glauben.. (glaubst du denn an Gott?)

oh.. und PS ..du planst aber nicht dich umzubringen, oder (wieso fragst du das mein ich)?

Was für eine Ungerechtigkeit? Wer Selbstmord begeht stirbt und das Leben ist vorbei.

Wer es nicht tut, für den geht das Leben weiter und irgendwann ist es für ihn auch vorbei.

alles eine frage des glaubens? denn wissen tut es keiner?

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