Warum kommen die Flüchtlinge eigentlich alle zu uns?

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22 Antworten

Reine Polemik, diese Frage. Fern der Realität, eine haltlose Behauptung, gestellt, um zu provozieren, weiter nichts.

Wer diskutieren will, beteiligt sich mit seiner Meinung an der Runde.

Es wurde bereits aufgezeigt, dass die Statistiken eine deutliche Aussage treffen.

Deutschland reiht sich hinten ein, wenn es darum geht, Flüchtlingen zu helfen. Dabei wäre deutlich mehr machbar, als dass, was bisher in die Wege geleitet wurde. Wir leben im Überfluss, könnten viele mehr beitragen, als bislang.

Dann hilf doch erstmal mit deinem privaten Überfluss bevor du forderst, dass alle sich daran beteiligen müssen.

Milliarden kann man für Flüchtlinge raushauen, aber wenn's mal wieder um Bildung/Infrastruktur/Soziales (für den eigentlichen Steuerzahler) geht, dann ist plötzlich die Kohle knapp...

Sorry, dass ich deine Moralvorstellungen nicht teile, aber das ist nunmal so in einer freien Gesellschaft. Es ist mir herzlich egal, wie die Menschen in anderen Ländern leben. Man könnte viel mehr machen, man könnte es aber auch lassen und statt dessen den Überfluss in die Verbesserung und den Erhalt des eigenen Lebensstandardes investieren.

Außerdem, anstatt einen winzigen Bruchteil der Flüchtlinge hier ein gutes Leben zu ermöglichen könnte man mit dem gleichen Geld einer vielfach größeren Anzahl an Menschen vor Ort und in den Flüchtlingslagern helfen.

Wie würdest du dich entscheiden?
1 Flüchtling dauerhaft aufnehmen
ODER
20 Flüchtlinge vor Ort/Flüchtlingslager dauerhaft mit Essen/Medikamenten/Unterkunft versorgen

Und plötzlich ist die Entscheidung garnicht mehr so schwarz/weiß wie die meisten hier glauben...

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@5432112345

Meine Antwort bezieht sich nur auf die Hilfe im eigenen Land, sondern darin, dass die Bundestepublik sich tatsächlich viel mehr engagieren kônnte.

Wir haben die Mittel, um auch vor Ort etwas zu bewirken, bzw. dort, wo es darauf ankommt. Sei es in den jeweiligen Ländern, aus denen die Asylsuchenden kommen oder in den Ländern, die sich den Flüchtenden weiter öffnen.

Für den Einzelnen ist es hierzulande einfach, sich vehement gegen ein weitere Aufnahme von Flüchtlingen auszusprechen und die Asylpolitik anzuprangern. Wer im Warmen sitzt, schaut gern heraus.

Viele haben vergessen, wie es dem eigenen Volk vor nicht allzu langer Zeit selbst ergangen ist. Auch wir waren auf Hilfe von außen angewiesen. Das man ein Land nicht verlassen muss, um sich ein neues Leben aufzubauen hat die Vergangenheit ebenfalls gezeigt.

Wenn man also effektiv die Mittel dort einsetzt, wo sie sinnvoll sind, kann man vieles erreichen.

Allerdings sollte man nicht vergessen, dass beispielsweise in Ländern wie Syrien zunächst die Missstände, wie u.a. der Krieg beendet werden müssen. 

Solange dort und in anderen Ländern das Leben von Menschen bedroht ist, sollte man seine Ressourcen zunächst dort einsetzen.

Nichtsdestotrotz ist jemand, der hier eine derartige Frage stellt, kaum ernstzunehmen. 

Etwas Eigeninitiative hätten eine erneute Diskussion dieses Themas, wie sie hier seit Monaten alltäglich stattfindet, verhindern können.

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@ponter

Vielen Dank. Das hat, zumindest für mich, etwas Klarheit über deine Aussage geschaffen. In den meisten Punkten kann ich mich dir anschließen. Es geht ja nicht unbedingt darum garnicht zu Helfen, sondern eben nicht einfach nur ineffizient mit Geld umsich zu werfen.

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Hey, 

also die Flüchtlinge kommen zu uns, weil sie sich hier die beste Zukunft versprechen. Egal ob du mit "uns" jetzt Deutschland oder Europa meinst. Die Menschen, die wirklich vor Krieg und Terror flüchten, würden viel lieber in ihrer Heimat in Sicherheit leben. Da dies aber nicht möglich ist, wollen sie wenigstens in das Land, von dem sie sich die beste Zukunft versprechen. Und das ist eben meistens Deutschland. Von Deutschland versprechen sie sich z.B. einen gut bezahlten Job, ein eigenes Haus, ein Auto und natürlich eine Ausbildung für ihre Kinder. Das ist ein Trugschluss, denn wenn die Flüchtlinge erstmal hier sind kommen sie in Flüchtlingslager und die Aussichten auf einen guten Job sind gering. Aber sie sind hier in Sicherheit und müssen nicht um ihr Leben fürchten(falls sie nicht für die Wahlpropaganda abgeschoben werden).

LG Ammie

Die Länder, die mit Stand Ende 2015 am meisten Flüchtlingen Zuflucht gewährt haben:

  1. Türkei (2.541.352)
  2. Pakistan (1.561.162)
  3. Libanon (1.070.854)
  4. Iran (979.437)
  5. Äthopien (736.086)
  6. Jordanien (664.118)
  7. Kenia (553.912)
  8. Uganda (477.187)
  9. DR Kongo (383.095)
  10. Tschad (369.540)

Zum Vergleich: in Deutschland fanden Ende 2015 316.115 Meschen Zuflucht.

Die Zahlen werden sich natürlich während 2016 noch verändert haben, aber wie du siehst, passt deine Frage nicht zu den Fakten.

Quelle: http://www.unhcr.de/no_cache/service/zahlen-und-statistiken.html?cid=11687&did=10824&sechash=c1e47294

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen! In keinem dieser Länder können die Flüchtlinge auf Kosten des Staates eine Wohnung beziehen. Sie müssen in allen diesen Ländern selbst für Strom und Heizung in ihrem Zelt sorgen und wenn sie trotzdem frieren dann haben sie eben Pech gehabt. Hier kosten uns die Flüchtlinge viel mehr, weil sie hier menschenwürdig unter gebracht werden. Hier bekommen sie Hilfe beim Erwerb der deutschen Sprache und sie bekommen Geld für ihren Lebensunterhalt. Die Unterschiede sind so gewaltig, dass man keines dieser Länder mit Deutschland vergleichen kann.

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@Fuchssprung

Ich habe in meiner Darstellung nirgendwo den Eindruck vermittelt, dass die Lebensqualität von Flüchtlingen in allen Ländern gleich sei oder dass alle Länder gleich viel in Flüchtlingshilfe investieren.

Die Frage war: "warum kommen die Flüchtlinge eigentlich alle zu uns?". Und nur diese Aussage habe ich widerlegt. Es ist unfair von dir, mir etwas vorzuwerfen, was ich gar nicht gesagt habe.

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@TheSnowGlobe

Sie haben mit dieser -inzwischen veraltete- Auflistung der Zahlen lediglich gezeigt, wie viele Menschen auf welchem Territorium leben. Das war keine vollständige Antwort auf die Frage, denn sie lautete: "Warum kommen die Flüchtlinge eigentlich alle zu uns?". Über das Wörtchen "alle" kann man natürlich streiten :-)

Deutschland, die Niederlanden, die Schweiz und die Skandinavischen Ländern haben für alle Flüchtlinge die besten Bedingungen geboten: ein Leben in Sicherheit und Wohlstand, gratis. Natürlich machen sich die Menschen aus den Kriegs- und Krisengebieten dann auf zu diesen Ländern. Das ist nur menschlich und verständlich, und das würde ich genau so machen.

Auch die Flüchtlinge, die in den Ländern des Nahen Ostens in schlecht organisierten Lagern leben, wollen nicht ewig da bleiben.

Da aber die andere Länder ziemlich bald die Zahl der Flüchtlinge die sie bereit waren auf zu nehmen, reduziert und limitiert haben, und obendrein die Bedingungen die sie an die Einreise knüpfen, deutlich verschärft haben, blieb Deutschland das einzige Land "ohne Obergrenze", und vor allem ohne Anforderungen an den einreisenden Flüchtlingen und Immigranten. Zwar wird von ihnen erwartet, dass sie einen Sprach- und Integrationskurs besuchen, aber wer dort nicht mitkommt, scheitert, oder sich einfach blöd stellt, weil er ohnehin schon längst gemerkt hat, dass er in den Parallelgesellschaft mit mangelhaftem Deutsch auch klarkommt, der hat nichts zu befürchten. Er darf bleiben, und wird ein Leben lang vom deutschen Staat versorgt. Das bietet kein einziges EU land, soweit ich weiss. Aber vielleicht irre ich mich, denn ich kenne die Bestimmungen von Island und Finnland nicht. 

Die Frage nach dem "Warum" ist einfach zu beantworten: Hier wird am meisten verteilt, und am wenigsten kontrolliert und gefordert.

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Daran hat sich nichts geändert. Alleine das Entwicklungsland Jordanien  nimmt mehr Flüchtlinge auf als alle EU-Staaten zusammen.

Wiedereinmal sind es die Ärmsten, die den Verfolgten helfen. Und die Reichsten, die am lautesten klagen.

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In Deutschland fanden Ende 2015 316 115 Menschen Zuflucht...

Woher hast du diese Zahlen?

Aber laut

http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-2016-koennte-rekordjahr-2015-uebertreffen-a-1075076.html

innerhalb von 13 Monaten - Januar - Dezember 2015 + Januar 2016 - (bitte nachrechnen) kamen um die 770.000 Flüchtlinge nach Deutschland.

Nicht alle wurden ordnungsgemäß registriert, das geben die Behörde selber zu.

Emmy

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@emily2001

Stimmt - sie wurden drei- und vierfach registriert durch Easy und die Deutschland nur passierten wurden ebenfalls erfasst. Deshalb mussten auch die offiziellen und stets sehr großzügigen Zahlen von Herrn De Maiziere später  drastisch nach unten korrigiert werden.

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@emily2001

Mit Stand Ende 2015 waren in Deutschland noch etwa 420.000 Asylanträge offen, über die noch nicht entschieden war (ich schrieb ja oben, dass sich die Zahlen wärhrend 2016 verändert haben werden). Gleichzeitig ist mancher Asylsuchender auch in andere Länder weitergezogen oder wurde schlicht mehrfach registriert. Ich nehme an, dass es so zu dieser scheinbaren Diskrepanz kommt.

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Du Träumer 🙈🙈🙈

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Unsere Willkommenskultur ist die BESTE. Wenn hier Kriegsfluechtlinge anlanden, dann ist das in Ordnung sie ordentlich aufzunehmen. Mit den Schafen ziehen auch die Woelfe, das hat nichts mit Polemik zu tun , das sind Tatsachen. 

Es ist eine schwere Arbeit die Fluechtlinge zwischen Wirtschafts- und wirklich berechtigte Fluechtlinge einzustufen. Missbrauch ist immer dabei.

In Europa besteht keine Bereitschaft ueberhaupt Fluchtlinge aufzunehmen, genau wie in den USA.

Im Fokus steht ja jetzt Syrien, dabei geht glatt die Mittelmeerroute bei unter.

Wer weiss denn schon, dass Suedafrika von Fluechtlingen aus ihrem Erdteil ueberrannt wird? Hier wird nicht viel Aufhebens von gemacht, allerdings grosse finanzielle Hilfen gibt es nicht, sie sind Selbstversorger. Das heisst widerum, sie duerfen arbeiten und das ist der Unterschied zu DE.

Erinnerst du dich an die Bahnhofsklatscher? Diese Bilder sind um die ganze Welt gegangen und haben ein vollkommen falsches Bild von Deutschland vermittelt. Diese "freundlichen" Leute sind der Grund warum sich so viele Menschen auf den Weg gemacht haben. Sie sind der Grund warum so viele im Mittelmeer ertrinken. Sie verlassen ihre Heimat, auch wenn sie nicht vor Krieg oder politischer Verfolgung fliehen. Die glauben wirklich, dass hier Milch und Honig fließen und alle herzlich willkommen sind. Dass sie hier arbeiten und ihrem tristen Alltag entfliehen können. 

Welch eine Lüge. 

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@Rheinflip

Welch ausführliche Gegenargumentation...

- Bahnhofsklatscher gab es und die Bilder dazu auch
- dass viele der Flüchtlinge gedacht haben, dass Sie hier Job, Wohnung und Auto bekommen stimmt auch

Letzteres wurde vor allem von Schleppern und ihren Komplizen so propagiert um möglichst viele Menschen dazu zu animieren ihre Dienste in Anspruch zu nehmen.
Ersteres hat da noch "Öl ins Feuer gegossen".

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@5432112345

Sie kamen seit 2011 zu uns geströmt,2015 haben sich die Medien für sie interessiert.Bahnhofsklatscher sind die letzten Gründe für die lebensgefährliche Reise.

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@Hundefreund1966

Flüchtlinge gab es schon immer. Die Medien haben sich vorher nicht dafür interessiert, weil es vorher noch verkraftbare Zahlen waren.

https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/2015/12/Asylantragszahlen-seit-1990-Imke-2.png

Die Anzahl der Asylanträge entspricht nicht der Anzahl der registrierten Einreisen. 2015 wurde fast das 3fache an Einreisen über das EASY-System registriert, was aber auch keine einwandfreie Zahl darstellt. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Aber mal abgesehen von den absoluten Zahlen ist der Trend hier sehr gut erkennbar.

Die Medien berichten auch nicht über Wasserhöchststände, sondern wenn das Wasser über das Ufer tritt.

Aber ja, die Bahnhofsklatscher waren mit Sicherheit nicht der Grund warum sich jemand für die Reise nach Deutschland entscheidet, aber sie waren quasi wie Werbung - sie haben die Entscheidung begünstigt.

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Weil ihnen in ihren Heimatländern ein Leben im Luxus versprochen wird.

Weil die Deutschen so blöd sind und arbeiten gehen bis zum Umfallen, um den Flüchtlingen und ihren Familien ihr Leben zu finanzieren und auch für ihre medizinische Versorgung blechen.

Weil sie sich hier mit verschiedenen Identitäten anmelden und den Staat abzocken können. Und falls sie doch dabei ertappt werden, müssen sie weder das Geld zurückzahlen, noch werden sie (so gut wie) nicht abgeschoben.

Weil sie sich hier als Kriegsflüchtlinge ausgeben können, obwohl sie in Wirklichkeit Wirtschaftsflüchtlinge sind, die nur deswegen hierherkommen, um sich und ihre Familien von uns finanzieren und aushalten zu lassen. Hier bei uns bekommen sie alles, was sie brauchen, inklusive medizinischer Versorgung.

Weil sie wissen, dass sie nicht abgeschoben werden, auch wenn sie straffällig werden. Vor allem dann nicht, wenn sie vorgeben, Kriegsflüchtlinge zu sein.

Und weil sie wissen, dass die Deutschen so dumm sind und das mit sich machen lassen!

Das EU-Land was zur Einwohnerzahl die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat,war Schweden.Trotz das sie nur 9,5 Millionen Einwohner haben,kommen sie direkt nach Deutschland.Da sich jeder vorstellen kann,das sie diese erstmal gut versorgen müssen und ein Stopp veranlasst haben,kann jeder nachvollziehen.Auch dort werden sie integriert,bekommen die gleichen Mittel wie bei uns.Nur das 9,5 Millionen Schweden es stämmen müssen und keine 80.00000 wie wir. 

Diese Frage ist insofern sehr berechtigt, als dass die Flüchtlinge, und ich wage zu behaupten, die Wenigsten sind tatsächlich politisch verfolgt, oder flüchten kriegsbedingt, der weit größere Teil dürften Wirtschaftsflüchtlinge sein, die hier eh nichts zu suchen haben, so hart das auch ist, im eigenen Land keine wirtschaftliche Perspektive mehr zu sehen, dass diese Flüchtlinge also, wenn die europäischen Richtlinien tatsächlich so umgesetzt würden, wie beschlossen nämlich dass sie in dem Land bleiben, in dem sie zuerst ankamen, dass dann hier überhaupt keine ankommen dürften.

Nichts desto trotz berichten ihnen natürlich deren bereits hier weilenden Verwandten, Bekannten und auch Schlepper, welche, im Gegensatz zu ihren Ländern, geradezu paradiesischen Zustände hier herrschen und sie bekommen auch noch Geld, eine Summe die oft ein Vielfaches dessen ist, was sie in ihrer Heimat zur Verfügung hatten. Ist meine Meinung. LG.


 

wage zu behaupten, die Wenigsten sind tatsächlich politisch verfolgt, oder flüchten kriegsbedingt, der weit größere Teil dürften Wirtschaftsflüchtlinge sein, die hier eh nichts zu suchen haben

Die überwiegende Mehrzahl kommt direkt aus Kriegsgebieten. Ein kurzer Blick in die Zahlen der Bamf würde helfen.

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@DreiGegengifts

Ob du die genauen Zahlen kennst, ist eine andere Sache. Gerade bei der Bamf herrscht derzeit ein mildes Chaos, Viele sind doppelt registriert und Viele machen Falschangaben, haben Pässe verloren etc. Die ganz genauen Zahlen kenne ich auch nicht, weshalb ich sagte, könnte ich mir vorstellen. LG

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@PicaPica

Deine totale Ahnungslosigkeit hält dich offenbar nicht davon ab Einschätzungen zu treffen, die dann wie zu erwartend vollkommen falsch sind.

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@DreiGegengifts

Und deine Einschätzung sagt mehr aus oder wie?

Dann zeig doch mal deine Fakten und Zahlen wie viele von den hier ankommenden tatsächlich verfolgt wurden.

Fakt ist nunmal, dass selbst in Ländern in denen Krieg herrscht, es noch genug Gebiete gibt die nicht betroffen sind. Auch in Nachbarländern wäre man sicher. Auf der Reise nach Deutschland kommt man auch noch durch einige Länder die ebenfalls sicher sind. (Oder werden in z.B. Italien Homosexuelle gelyncht? Ich denke nicht.)

Und über die Herkunft wird auch oft genug gelogen, damit man als Flüchtling anerkannt wird. Was wäre wenn man in Deutschland Geld bekommen würde wenn man Meier heißt? Und zwar ein vielfaches von dem, was dem bisherigen Lebensstandard entspricht. Und dann genügt auch noch nur die Behauptung, die Behörden müssten das Gegenteil beweisen.
Was glaubst du wie viele Deutsche plötzlich Meier heißen und keine Ausweisdokumente mehr haben?

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@5432112345

Ich rate dir noch einmal dazu einen Blick in die Bamf Zahlen zu werfen. Vielleicht lösen sich dann einige Wolken an deinem Horizont auf.

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@PicaPica

Nur weil sie keine Pässe haben,unterstellst du direkt sie machen falsche Angaben.Viele hatten zuvor schon keine Pässe.Aber die noch Zeit zum packen hatten,haben viele andere Dokomente.Zeugnisse,Diplome usw.Heiratsurkunden usw..Es gibt Betrüger,doch die meisten Menschen können und brauchen ihre Identität nicht verschleiern.Also wieder mal zu viel rechtspopolistiches gehört.

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@DreiGegengifts

Dann zeig mir doch mal die Bamf-Zahlen und vor allem auf welche Zahlen du dich beziehst.

Bis dahin rate ich dir nicht so viel über den Horizont anderer nachzudenken, wirkt ein bisschen ironisch.

1

der weit größere Teil dürften Wirtschaftsflüchtlinge sein, die hier eh nichts zu suchen haben,

Eine Frage.

Gehst Du nicht auch zu dem Arbeitgeber der Dir die besten Bedingungen bieten kann? Bei dem Du am Meisten verdienst?

Das machen täglich in Deutschland viele Menschen,
sie fahren vom Land in die Stadt, pendeln sogar wöchentlich über
Bundesländer hinweg - hauptsächlich mit dem Hintergrund damit es ihnen wirtschaftlich besser geht. Oder stimmt das nicht?

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@Crack

Das ist wohl wahr und da hast du auch vollkommen recht, aber wenn besagter AG zu viele Bewerbungen bekommt, lehnt er die, die er nicht brauchen kann einfach ab. Würde er alle Bewerber nehmen müssen, außer evtl. die kriminellen, würde er sehr schnell an seine Grenzen stoßen.

Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, die Hilfe tatsächlich benötigen, aber ich habe etwas dagegen, wie das Ganze gehandhabt wird. LG.

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@PicaPica

aber wenn besagter AG zu viele Bewerbungen bekommt, lehnt er die, die er nicht brauchen kann einfach ab. Würde er alle Bewerber nehmen müssen, außer evtl. die kriminellen, würde er sehr schnell an seine Grenzen stoßen.

Das passiert doch in Bezug auf die Flüchtlinge auch schon seit vielen Monaten in Europa.
Ist Dir das nicht aufgefallen?

Schließung der Balkanroute, Türkei-Abkommen.

Natürlich spricht das kaum jemand der Regierenden so aus - gewollt ist das aber schon.

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@Crack

OK, richtig, seit das der Fall ist kommen bei Weitem nicht mehr so Viele, Diejenigen die kommen haben vorwiegend dennoch ein Ziel - Deutschland.

Insgesamt gebe ich Dir aber recht - Danke. LG.

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@Crack

Da immernoch mehr kommen als abgeschoben werden, ist es eben nicht das gleiche. Das wäre so als ob der Arbeitgeber trotzdem jeden Monat einige Bewerber einstellen müsste, nur eben weniger als in den Monaten zuvor. Und nächsten Monat muss er wieder mehr einstellen als er kündigen konnte. Den Arbeitgeber wird es nicht lange geben.

Es geht nicht nur darum, dass niemand mehr kommt, sondern das die die schon da sind auch weider gehen. Es sollen also weniger werden und nicht einfach nur langsamer mehr.

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@5432112345

Da immer noch mehr kommen als abgeschoben werden, ist es eben nicht das gleiche.

Dir ist bekannt das ein Vergleich immer einen Haken hat und in der Regel auch nur ein Sinnbild darstellt?

Zudem ging es mir nicht darum den bisherigen und möglichen zukünftigen Ablauf der Flüchtlingssituation abzubilden, sondern darum die Beweggründe der Flüchtlinge auf den Alltag von uns Deutschen zu übertragen.
Ich will denjenigen welche Ausländer pauschal dafür verurteilen das sie wegen besserer Lebensbedingungen nach Deutschland kommen vor Augen führen das sie sich mehrheitlich und im Grundsatz auch nicht anders verhalten sondern den besten Bedingungen nachlaufen.

Genau wie die meisten Deutschen wählen auch Ausländer die Möglichkeit welche am vielversprechendsten für ihr Leben ist.
Wer das abstreitet darf seine Beweggründe gern erläutern.

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@Crack

Damit magst du Recht haben. Das Problem ist nur, dass ich mich zwar um ein besseres Leben bemühen kann, deshalb aber noch lange kein Anrecht darauf habe. Wenn mich das Land, der Arbeitgeber oder wer auch immer für mein besseres Leben sorgen soll das nicht will, dann habe ich eben Pech gehabt.

Das die Flüchtlinge hier gern ein besseres Leben haben wollen ist hier jedem klar. Dass sie deshalb ein Recht darauf haben sollen aber nicht.

Oder ist es jetzt in Ordnung mir durch Lügen, falsche Zeugnisse, Lebenslauf den Job zu erschleichen, weil ich sonst keine Chance hätte den Job zu bekommen. (Analog zu Wirtschaftsflüchtlingen die sich als Kriegsflüchtlinge ausgeben.)
Meine Motivation wäre doch immer noch, dass ich nur einen besseren Lebensstandard suche.

Wenn das Argument "Wirtschaftsflüchtlinge" angesprochen wird, dann heißt das nicht, dass man kein Verständnis für das Motiv hat, sondern dass sich diese Leute einen Vorteil erschleichen der ihnen nicht zusteht.

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@5432112345

@5432... Ich danke Dir und bin da volkommen!! Deiner Meinung - Danke, LG.

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@Rheinflip

Nichts ist erfunden.Alles Realität.

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Was wollen die denn in anderen Ländern?

 Hier gibt's am meisten Geld, hier werden sie am meisten akzeptiert und hier wird ihnen meistens fälschlicherweise eine berufliche Zukunft versprochen. 

Die meisten kommen aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland und nicht weil in ihrer Heimat Krieg herrscht.

Würde in ihrer Heimat Krieg herrschen, hätten sie ihre Familien gleich mitgenommen.

Dass viele Flüchtlinge aus wirtschaftlichen Aspekten nach Deutschland reisen, wird auf Dauer nicht gutgehen.

Wir haben genug Obdachlose, Betroffene von Altersarmut, Hartz IV Aufstocker usw.

Wir schaffen das nicht.

Deine Suggestivfrage beruht auf einer Lüge. Die meisten Flüchtlinge bleiben in direkter Nähe der Konflikte. 

Nicht "alle", aber es stimmt, dass D zur Zeit mehr Asylbewerber aufnimmt als ALLE anderen Länder der Welt ZUSAMMEN. Türkei etc. wird ja nur als Transitland gesehen.

Gründe:

- keine Probleme an der Grenze, jeder, der Asyl sagt, darf rein. Alle anderen Länder haben Obergrenzen bzw. lassen nur Qualifizierte rein. Kanada lässt keine allein reisenden Männer rein: zu unsicher.

- fast keine Abschiebungen, d. h. wer drin ist, ist fast immer auf Dauer drin, Asyl ist also gleich Einwanderung

- hohe Zahlungen, auch ohne Arbeit. Das monatliche Taschengeld ist so hoch wie das afghanische Durchschnittsgehalt in etwa vier Monaten.

- schnellerer Familiennachzug als in den meisten anderen Ländern

- milde Behandlung bei Regelverstößen, verständnisvolle Richter, oft nur Bewährungsstrafen

- viele Landsleute sind schon da und bilden Parallelgesellschaften, in die man leicht hineinkommt, ohne sich mit Anstrengung an die deutsche Bevölkerung anpassen zu müssen. 

Du hast postfaktisch völlig Recht. 

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Das monatliche Taschengeld ist so hoch wie das afghanische Durchschnittsgehalt in etwa vier Monaten.

Sehr schöner Vergleich. 😬
Damit er objektiv wird solltest Du die Lebensstandards mit angeben.

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@Crack

Astronomischer Unterschied, ist ja klar. Umso effektiver, die Hälfte des Taschengelds zur family nach Kabul zu schicken. Das sind dort nach der dortigen Kaufkraft zwei Monatsgehälter, arbeitsfrei auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. 

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@hutten52

Astronomischer Unterschied, ist ja klar.

Das Durchschnittseinkommen betrug 2014:

➣ in Afghanistan: 680$

➣ in Deutschland: 47.640$, also das 70-fache

http://durchschnittseinkommen.net/liste-durchschnittseinkommen/

Hier ist der Faktor sogar 72:
https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Internationales/Thema/Tabellen/Basistabelle_BNE.html

Astronomisch ist sicher relativ - einen massiven Unterschied kann man da aber schon erkennen.
Mit den Zahlen hast Du es nicht so, oder?

Das sind dort nach der dortigen Kaufkraft zwei Monatsgehälter, arbeitsfrei auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. 

Ja und?
Ich wüsste nicht das es ein Gesetz gibt welches eine bestimmte Nutzung des Taschengeldes vorschreibt.

Umso effektiver, die Hälfte des Taschengelds zur family nach Kabul zu schicken.

Und das machen wie viele Afghanen so?
Du hast doch sicher eine Quellenangabe die das nachweist?
Naja, wahrscheinlich doch nicht, oder?

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@Crack

Das machen auch die Afghanen so, das weiß jeder, der sich ein wenig mit der Sache beschäftigt und nicht nur Traumbildern anhängt. Die WELT z. B. schrieb am 15.9.2015:

Die Rücküberweisungen von Flüchtlingen und Migranten in ihre Heimat haben rasant zugelegt. Laut Daten des Zahlungsdienstleisters Moneygram, die der „Welt am Sonntag“ exklusiv vorliegen, haben sich die Überweisungen von Deutschland nach Albanien im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum bereits mehr als verdoppelt.

Auch das Kosovo, Afghanistan und Nigeria verzeichneten demnach zwischen Anfang Januar und Ende Juni zweistellige Zuwächse.

Laut Weltbank überweisen Migranten und Flüchtlinge allein in diesem Jahr 440 Milliarden Dollar in ihre Herkunftsländer. Nach Einschätzung der Experten werden die Geldströme angesichts der aktuellen Völkerwanderungen weiter zulegen, auch aus Deutschland heraus.

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@hutten52

Laut Daten des Zahlungsdienstleisters Moneygram, die der „Welt am Sonntag“ exklusiv vorliegen, haben sich die Überweisungen von Deutschland nach Albanien im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum bereits mehr als verdoppelt.

Nach Albanien?
Das ist ja unglaublich.

Dein Artikel ist fast 1,5 Jahre alt.
Albanien ist seit Monaten sicherer Herkunftsstaat.

Warum wirfst Du jetzt wieder neue Aspekte in den Raum, hast es aber bisher nicht geschafft auf meine Fragen einzugehen?

Bringst Du jetzt Deine Traumbilder unter die Leute?

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Deutschland nimmt mehr Flüchtlinge auf,wie alle Länder der Welt zusammen...echt dein Wissen?Das braucht man wirklich nicht mehr kommentieren.Selbst man 13 jähriger Sohn musste herzlich lachen.

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@Hundefreund1966

Ich beziehe mich auf Asylbewerber. 

Pressemeldung vom Herbst 2016:

In Deutschland haben bis einschließlich Oktober 723.027 Personen einen Erst- oder Folgeantrag auf Asyl gestellt. Das geht aus einer Statistik des Bundesamtes für Flüchtlinge und Migranten (BAMF) hervor. Im internationalen Vergleich zu den übrigen vom BAMF geführten Ländern stand Deutschland das ganze Jahr über unangefochten auf Platz eins bei den bearbeiteten Anträgen.

Im September verzeichnete Deutschland 76.500 Asylanträge, während die übrigen angegebenen Länder der Welt einschließlich der Vereinigten Staaten, Kanada oder Australien gemeinsam rund 72.000 Asylanträge bearbeiteten.

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Alle?  Interessant 

Kannst du,, alle " auch belegen?  

Überleg dir in deiner Hetze doch mal was du machen würdest 

Saudi Arabien,  die Unterstützer des is,  wo dieser wohl sogar herzlich willkommen wäre 

Polen,  wo die aufnahmechance gering ist und die Hilfe etc nicht unbedingt unterstützt wird 

Oder Deutschland wo du dir sowohl was bleiben als auch Verpflegung,  Integration etc die grössten Chancen ausrechnen darfst 

Zu uns kommen bei weitem nicht alle sondern eigentlich nur ein sehr kleiner Teil der weltweiten Flüchtlinge. 

Es gibt einige Länder, die haben bezogen auf ihre Bevölkerungszahl ein Vielfaches an Flüchtlingen aufgenommen. Diese Länder sind aber allesamt bei weitem nicht so wohlhabend wie Deutschland. 

Daher kannst du diese hetzerischen und menschenverachtenden Fragen eigentlich gleich wieder einpacken. 

👍🏻 Gute Antwort.

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@ponter

Wie viele möchten denn weiter? Und was ist an dieser Frage "Menschenverachtend" und "hetzerisch"? Bist du so ein "Nazikeulenschwinger"??

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@Altenberger

Die Frage lautete: "Warum kommen die Flüchtlinge eigentlich alle zu uns?"

Diese Frage stützt sich vorneweg auf ein Argument, welches nicht wahr ist. Welche Länder wie viele Flüchtlinge aufgenommen haben, wurde an anderer Stelle bereits sehr schön erklärt. 

Falsche Behauptungen sind ein beliebtes Mittel zur Manipulation und emotionalen Erpressung. 

Fakt ist: Nur ein kleiner Teil der weltweiten Flüchtlinge kommen tatsächlich zu uns. 

Diese bewusste falsche Grundaussage wird als Rechtfertigung für die pauschale negative Darstellung der hier ankommenden Flüchtlinge verwendet. 

Das lässt sich deutlich als "Hetze" gegen diese Menschen ansehen. 

Wenn durch falsche Aussagen gegen Andere gehetzt wird, um diese pauschal abzuwerten, ist dies schlichtweg "menschenverachtend". 

Natürlich haben diese Menschen das Recht, ein möglichst glückliches und friedliches Leben zu führen. Wer will ihnen das verdenken?

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Weltweit betrachtet hast du recht, betrachtet man aber die Zahlen vom letzten Jahr in Europa wurden 2/3 aller Asylanträge in Deutschland gestellt

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@vandaxx

Und auch hier bleibt die grundlegende Falschaussage bestehen, denn 2/3 sind eben 2/3 und nicht alle. 

Im Übrigen argumentierst du hier mit Asylanträgen. Die Frage jedoch bezieht sich auf Flüchtlinge. Nicht jeder Flüchtling stellt in jedem Land einen Asylantrag.

Sorry, ich mag es nicht, wenn versucht wird, mit falschen Argumenten zu manipulieren. Eine ernsthafte Diskussion kann nur auf Grundlage von echten und wahren Daten funktionieren. 

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Wenn Flüchtlinge keinen Asylantrag stellen kann man sie auch schlecht registrieren und keine Zahlen angeben. Eine ernsthafte Diskussion wird man bei einer Frage wie hier, ohne irgendwelche zusätzlichen Erklärungen, auch nicht führen können, wenn man sich nur darauf beruft Aus diesem einen Satz Hetze und Menschenverachtung herauszulesen ist eine sehr ausufernde Interpretation

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@vandaxx

Ich stelle mir eben die Frage, was jemanden dazu veranlasst, eine manipulative Frage auf einer Falschbehauptung aufzubauen. 

Meine Ansicht ist die logische Folge auf die Antwort zu dieser Frage.

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Solche Trolle gibt es hier leider zu genüge, da wird man nichts machen können außer die Frage zu melden

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Ja warum?Weil Merkels Verhalten dazu aufgefordert hat hat Zeichen gesetzt alles wilkommen,und das sind jetzt die Folgen!

Diese Frage stellen sich die Italiener, die Franzosen und die Österreicher auch gerade.

Weil ihr der ganzen Welt seit Jahrhunderten klarmachen wollt, dass ihr(Europa und generell die Domäne des "Weissen Mannes") der Nabel der Welt seid wo Milch und Honig fliessen.

Weil unsere Regierung das möglich macht!

Weil du in der Türkei oder im Libanon lebst?

Beide Länder haben die meißten Flüchtlinge bislang aufgenommen. Und wenn sie alle zu dir und deinen Leuten kommen, wirst du wohl dort deinen Wohnsitz haben.

Oder du gehörst zu den Rechtsradikalen, die solche Fragen mit falschen Behauptungen hier nur einstellen, um gegen Flüchtlinge zu hetzen.

Weil es bei uns ganz offensichtlich schöner und erträglicher ist als in Gebieten, in denen täglich Krieg herrscht und die Menschen um ihr Leben fürchten müssen.

Was möchtest Du wissen?