Warum könnte man mit superluminaren Teilchen Botschaften in die Vergangenheit senden?

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4 Antworten

Hallo! Was du da schreibst ist wissenschaftlich nicht belegt. Wir können absolut nichts in die Vergangenheit schicken - aber immerhin in die Vergangenheit hören und schauen.

Weil Schall und Licht Zeit brauchen. 

Beim Schall ist das einfach zu beweisen - schon beim Echo hören wir in die Vergangenheit weil der Schall Zeit braucht um unser Ohr zu erreichen. Beim Licht ist das auch so aber dieses ist so schnell dass ein so einfaches Experiment nicht ausreicht. Immerhin braucht das Licht bis zum Mond nur 1 Sekunde. 

Aber das Licht erlaubt es Dir immerhin - wissenschaftlich belegt - in die Vergangenheit zu schauen. Das Nachbarsystem unserer Milchstraße ist der Andromedanebel. Hätte da jemand ein Superfernrohr und würde die Erde beobachten - was würde er jetzt in diesem Moment sehen? Die ersten Urmenschen.

Schaust Du nachts in günstiger Lage nach oben so kannst Du Mit dem bloßen Auge bis zu 3000 Sterne ( astronomische Größenklasse 6 ) sehen. 

Dabei sind auch Sterne die es schon seit tausenden Jahren nicht mehr gibt - aber Du siehst sie. 

Und es gibt da wo Du schwarze Dunkelheit siehst seit tausenden von Jahren Sterne die Du nicht sehen kannst weil ihr Licht Dein Auge noch nicht erreicht hat.

Alles Gute.

Wenn es hypothetisch eine Zeitmaschine gäbe, könnte man damit in die Vergangenheit reisen.

Gibt es aber nicht. Ebensowenig wie Tachyonen. 

Man könnte aber rumspinnen, dass für Tachyonen die Zeit rückwärts läuft und dann machst Du Dir daraus eine Notiz und - schwupp - können sie Deine Vorfahren lesen,

Kann man nicht.

Ist eine unzulässige Schlussfolgerung. Wenn man die Gültigkeit einer bestimmten Theorie ablehnt, kann man ihre Gesetze nicht in nachfolgenden Schlüssen zur Verifizierung seiner Folgerungen heranziehen. Das ist unwissenschaftlich.

Entweder ich akzeptiere eine Theorie ganz oder gar nicht. Wenn gar nicht, dann verwende ich ihre Gesetze auch nicht in meinen Argumentationen.

An welchem punkt lehnt der fragesteller die gültigkeit einer theorie ab um sie im folgenden für irgendwelche folgerungen zu benutzen? Er fragt lediglich was tachionen sind und wie sie funktionieren. Deine antwort war also so die unnötigeste von allen auch wenn du dir mühe gibst es schön intelligent klingen zu lassen.

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@Leolyyn

Leolyyn: Ich rede nicht vom Fragesteller, sondern ich rede von jenen, die diese hirnrissige Aussage:

"Ein (hypothetisches) Teilchen, das sich in einem Bezugssystem mit Überlichtgeschwindigkeit bewegt, würde das Kausalitätsprinzip umkehren und somit Botschaften in die Vergangenheit dieses Bezugssystems ermöglichen."

in die Welt gesetzt haben.

Sie leiten diese Aussage aus der Lorenztransformation ab, die die Grundlage der speziellen Relativitätstheorie ist. Einer Theorie , deren Gültigkeit sie aber bereits zuvor abgelehnt haben, indem sie die Existenz superluminarer Teilchen postulieren.

Das ist der Blödsinn und nicht die Frage des Fragestellers.

Der kann nichts dafür, daß er solchen Unfug in den NTV Dokumentationen zu hören kriegt und jetzt hier nach einer wissenschaftlichen Erläuterung fragt.

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@Roderic

Dass die SRT überlichtschnelle Teilchen "verbieten" würde, ist so aber auch nicht richtig. Nur die Überschreitung (!) der Lichtgeschwindigkeit ist ausgeschlossen (von <c nach >c). (und auch die Überschreitung in die andere Richtung)

D.h. wenn es überlichtschnelle Teilchen gäbe (Konjunktiv), hätten sie schon immer >c gehabt, und würden auch stets bei >c bleiben.
Natürlich ist das alles Mathematik (und hat keine Entsprechung in der beobachtbaren Realität), aber die SRT "verkraftet" das durchaus.

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@Roderic

Naja... Gibt welche die behaupten, Tachyonen seien seit dem Beginn ihrer Existenz schneller als Luxonen. Das eigentliche Problem ist ja, die Lichtmauer "zu durchbrechen", was die Tachyonen nicht brauchen. Sie können lediglich nicht langsamer als Licht werden, denn dazu müsste man unendlich viel Energie aufbringen. Ebenso wie man unendlich viel Energie aufbringen müsste, um die uns bekannten Tardyonen auf Lichtgeschwindigkeit zu bringen. Innerhalb der Theorien Einsteins sind sie aber eine mögliche Lösung.

Aber mir geht es hier in der Frage gar nicht mal um ihre Existenz, sondern wie das - natürlich rein theoretisch - mit den Informationen in die Vergangenheit klappen soll. Was wird da so behauptet?

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Daraus wird nichts.
Unterstellt Zukunft findet immer statt, wären diese Nachrichten längst hiert eingetroffen.

Vielleicht fehlt uns der passende Empfänger für die Nachrichten.

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