Warum könnte es schwierig sein aus konstruktivistischer Sicht Ziele (für einen Workshop) zu formulieren?

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1 Antwort

Ich würde das in dem Kontext als Gegenteil zum Instruktivismus sehen. Also im Instruktivismus wird dem Lernenden ja gesagt "das ist das Ziel, so und so kommst du dahin, ich erwarte in dem und dem Zeitraum, dass du das Ziel erreicht hast". 

Wenn ich mich richtig erinnere, zählt zum Konstruktivismus auch die Montessoripädagogik. Da gibt es freie Lernzeiten, in denen der Lernende sich aussuchen kann was er wann und wie viel macht. Da passt eine Zielsetzung von außen natürlich nicht ins Konzept. 

Praktisch ist es aber wohl so, dass zum Beispiel in Grundschulen nach dem Montessori-Ansatz in gewissen Abständen überprüft wird, wie weit die Schüler sind und dann doch etwas nachgeholfen wird wenn nötig. Also gibt's in der Praxis doch sowas wie vorgegebene Ziele die erreicht werden müssen. Vermutlich damit die Kinder für die Zukunft konkurrenzfähig bleiben.

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