Warum können Menschen mit dem 10-fachen (ca. € 20.000 netto monatlich) eines Durschnittseinkommens nicht gut und zufrieden leben?

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16 Antworten

Also ich verdiene knapp 10.000,- € im Monat und bin im Gegenteil viel entspannter als vorher, als das noch nicht der Fall war.

Dein Beitrag hat gleich 4 logische Fehlschüsse.

  • Anekdotisch
  • Eminenzbasierung (konfuzius)
  • Mitläufer-Effekt (die Reichen und die Nicht-Reichen)
  • Appell an Emotionen

Ich persönlich halte diese Umverteilungsdebatte für absoluten Schwachsinn. Nicht jeder Mensch ist gleich veranlagt und hat die gleichen Interessen und nicht jeder Mensch kann mit der gleichen Summe Vermögen gleich viel sinnvolles anfangen.

Manche Menschen haben Charakterzüge und Fachwissen die dem Generieren höheren Einkommens zuträglich sind, andere nicht.

Wer mehr leistet, mehr weiß, mehr kann, mutiger ist und bessere Entscheidungen trifft, der soll auch am Ende des Tages mehr haben.

Wenn Leistung sich nicht mehr lohnt warum dann Leistung bringen?

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Das ist ganz einfach. Weil die Ansprüche steigen. Dann reicht nicht mehr der klapprige Fiesta, dann ist es der Porsche. Und zusätzlich noch der SUV.  Man reist nicht nach Holland auf den Campingplatz, sondern nach Kalifornien und nach Sardinien, und nach... mehrmals im Jahr. Man schmiert sich nicht Nivea ins Gesicht, sondern Lancome. Man trinkt keinen 2,95 Sekt von Aldi, sondern Schampus für 40 Euro. Man wohnt nicht in einer kleinen Drei Zimmer Wohnung, sondern in einem schicken Haus mit Pool und großem Garten. Mit Gärtner und Putzfrau.

Etc.. Das ist also kein Problem.

Meine Schwägerin musste immer um den 25. herum, meine Eltern anpumpen, weil das Haushaltsgeld alle war. Dann machte mein Bruder Karriere, aber richtig, und verdiente viel Geld. Trotzdem kam sie am 25. des Monats pleite zu meinen Eltern gerannt.

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Nun ja, Geld ist letztlich ein Sammelobjekt und jeder Sammler weiß, dass er immer mehr will, egal, wieviel er von seinem Sammelobjekt angehäuft hat. Solange er noch mehr kriegen kann als er hat, wird er nicht zufrieden sein.
Dazu fallen mir spontan Menschen ein, die Schuhe sammeln. Die sind nie zufrieden, auch dann, wenn sie bereits mehr Schuhe haben, als sie überhaupt tragen können. Das ist ein Zwang, eine Sucht - und es hat völlige Herrschaft über die Sammler.

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Kommentar von Satiharu
25.11.2016, 11:31

Oder Tatoos $:

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Wenn wir Menschen mit irgendwas zufrieden sind, gibt es keinen Fortschritt mehr.

Ich weiß, wenns ums Geld geht, dann werden sogleich irgendwelche niederen Motive unterstellt, zumeist von Leuten, sie selbst gerne mal im Lotto gewinnen würden, in Ermangelung eigenen Erfolges jedoch andere mit genau diesem anfeinden und so hinstellen, als seien das alles nur Mafiosis.

Du auch. Schau Dir Dein Zitat von Konfuzius an. Der Typ hatte dermaßen einen Spreißel - und 0 Ahnung.

Nun stell Dir mal vor, da hat jemand eine tolle Gechäftsidee.

Der gründet ein Startup, das Ding läuft, der stellt noch einen Mitarbeiter ein, nach eienr Weile noch einen und hat dann 20000 im Monat - und sagt sich: "Langt doch, was solls denn auch".

Und dann?

Sagt der das nicht, sondern geht von nach oben offenem Verdienst aus, dann stellt der noch mehr ein und wenns geht noch mehr und noch.... u.s.w. und tut das, was Politiker stets versprechen, jedoch in nicht einem Fall hinbekommen, er schafft Arbeitsplätze.

Dadurch wird sein Gewinnstreben zu etwas Wertvollem für die Gesellschaft, was für den hinterher nur Nachteile hat, denn hat man in diesem Land Erfolg, muss man sich gar noch dafür rechtfertigen.

Am Anfang ein Held in der Gründunsphase, alles raunt, wie toll das doch ist. Kaum hat das jedoch fruchtbare Auswirkungen - boahhh schau Dir den Geldsack an, mit seinem sc.... Porsche.

Solange jemand dafür arbeitet, etwas leistet und seine Steuern brav bezahlt, ich neide es ihm dann nicht, nichtmal eine 160 Meterjacht und einen A380 als Privatjet, eine eigene Insel in der Karibik, meinetwegen eine eigene Raumstation, was solls denn auch.

Wenn ich ehrlich bin, würde ich auch nehmen. Warum sollte ich dem das dann neiden? Was wäre ich für einer, der das nehmen würde, wenn man es mir nachwirft aber dem gönne ich das nicht? Ein Heuchler!

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Kommentar von ancanei
25.11.2016, 10:45

"Wenn wir Menschen mit irgendwas zufrieden sind, gibt es keinen Fortschritt mehr."

Ich sehe da einen entscheidenden Unterschied. Natürlich wird Mensch alles verbessern wollen, aber das ist eine Frage der Qualität, nicht der Quantität. Etwas Bestehendes verbessern zu wollen, ist Fortschritt. Wer aber mehr will, als er braucht, ist einfach nur verantwortungslos - vor allem, wenn es um etwas Endliches geht und er mehr will, als andere je haben können.

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Menschen die Unzufrieden sind, sind unzufrieden mit sich selbst. Geld hat damit nichts zu tun, Ausser: Materielles Gut zerstückelt unser Wesen mit jedem Objekt das wir als unseres meinen. Umso mehr du hast umso weniger du bist.

Und: Wird doch vielen Kleinen schon eingetrichtert, dass sie mit Geld was wären. Dazu fördert es den Machtkampf.

Lass dir nichts aufschwätzen. Sei du selbst. Und entscheide du, was dir wichtig ist und wie man ein erfolgreiches Leben definiert! (:

Lg Sati

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Warum diese Menschen immer mehr wollen weiß ich auch nicht. Es gibt aber eine Studie, die heraus gefunden hat, dass man bis ca. 5.000.-€ im Monat glücklicher wird, je mehr man verdient. Ab 5.000.-€ wird das Zufriedenheitsgefühl dann nicht mehr größer, sondern eher geringer. Vermutlich weil man für so viel Geld viel arbeiten muss und gar eine Zeit mehr hat, den "Reichtum" auch wirklich zu genießen.

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Hey,

es gibt mehrere Studien, die belegen, dass man mit einem Einkommen von über $5000 im Monat sogar unglücklich wird.
Es liegt daran, dass diese Person ihr eigenes Ziel erreichte und somit kein Ziel mehr vor Augen hat. 
Das Problem ist auch einfach, dass Menschen sich nicht auf ihre Umwelt konzentrieren, die eine große Wirkung auf das eigene Wohlbefinden hat.

Es ist auch einfach eine Unvollkommenheit, da in meinen Augen Menschen, die ihr Reichtum auf Kosten anderer schaffen nicht wirklich reich sind, da sie selber nie was geschaffen haben mit Wert, welches sie am Markt vertreiben können . 

Mein eigenes Fazit: Es handelt sich hierbei um Menschen die keine Purpose haben , oder ihr eigenes Mindset falsch definiert haben...


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Das hängt auch stark von der Gesellschaft ab in der man sich befindet. Sind alle sozialen Bindungen/Arbeitskollegen auf ähnlichem Level fällt es deutlich leichter zufrieden zu sein.

Hat man aber deutlich weniger als das Umfeld, selbst wenn man 20000 im Monat verdient, kann man nicht genauso am gesellschaftlichem Leben teilhaben.

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Kommentar von Dahika
25.11.2016, 14:38

Das ist ein interessanter Beitrag. Ich habe mich mal mit einer Freundin darüber unterhalten, wie es wäre wenn man den 45 Mio Jackpot im Lotto gewinnen würde. Sie meinte, dass sie das gar nicht wolle. Sie sagte, dass sie damit nämlich automatisch aus ihrem Freundeskreis herausfallen würde. Die Freunde könnten dann nicht mehr mithalten. Sie könnte sie natürlich in schicke Restaurants einladen, kein Problem. Aber dann gilt sie als Angeber und Gräfin Koks und würde letztlich Ärger auf sich ziehen. Tut sie es aber nicht - die Leute einladen - gilt sie als geizig, und zieht Ärger auf sich.
Ich finde, dass meine Freundin recht hat. Obwohl ich den Versuch trotzdem gerne mal machen würde. ;-)

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Wie schon gesagt wurde. Nach Bedürfnissen kommen Bedürfnisse. Der mit wenig Geld ist mit einem Ikea Bett zufrieden, der andere will ein Designerbett für 5000€. Wenn es dich interessiert, kann ich dir nur wärmsten diesen einstündigen Film empfehlen. Es wird gezeigt, dass man ,desto mehr man hat, man immer mehr haben möchte und einem das Leid, was ander Meschen dafür ertragen müssen irgendwann egsl ist. Kann ich echt empfehlen, teifft genau dei meisten Personen unserer Gesellschaft, die immer die neusten Smartphones usw. haben wollen.

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Kommentar von kevin1905
25.11.2016, 12:00

Es wird gezeigt, dass man ,desto mehr man hat, man immer mehr haben möchte und einem das Leid, was ander Meschen dafür ertragen müssen irgendwann egsl ist.

Das ist eine total schwachsinnige pauschalisierte Aussage.

Wer spendet das meiste an wohltätige Organisationen oder gründet gar welche? Reiche Menschen! Warum? Weil sie die Kohle dafür haben!

Wem nützt die Armut eines Menschen? Niemandem? Wem kann er helfen? Vielleicht seinem engstem Umfeld.

Moral und Anstand haben NICHTS mit der Brieftasche zu tun, sondern mit Erziehung, Erfahrung und Wertvorstellung.

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Deine Ausdrucksweise ist nicht akzeptabel. 

Warum bezeichnest du jemanden gleich als "geistig krank", nur weil derjenige wegen irgendetwas unzufrieden ist? Vielleicht ist derjenige ja unzufrieden, weil jemand aus seiner Familie Krebs hat oder ähnliches.

Auch deine Fäkalsprache ist nicht akzeptabel. 

Mit diesem Neid wirst du es übrigens nie zu etwas bringen.

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Kommentar von Satiharu
25.11.2016, 11:50

Für mich ist Unzufriedenheit auch eine geistige Krankheit. Was ist es sonst? Ein gesunder Geist ist glücklich' (:

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Menschen die so viel verdienen geht es meistens nicht ums Geld, sondern um ihren Erfolg... und wenn man trotz des vielen Geldes nicht den Erfolg hat, den man gerne hätte, ist man unzufrieden.

Wenn du Trump seine x Milliarden $$$ wegnehmen würdest, wäre er sicherlich verzweifelt.... aber wenn du auf jede einzelne seiner Immobilien eine Bombe schmeißen würdest und alles in die Luft jagen würdest, würde er vermutlich Selbstmord begehen.

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Kommentar von fiwaldi
25.11.2016, 09:55

Ich glaube nicht, dass er lange verzweifelt.

Im ersten Moment ist es schwer, da die Orientierung fehlt.

Dann gibt es 2(+) Möglichkeiten:

  1. Er gibt auf und verschwendet den letzten $ für die Kugel (ob es ein Verlust ist, bleibt umstritten)
  2. Er arrangiert sich mit der Situation, stellt sich darauf ein und merkt bald, dass eine große Last von ihm genommen wurde.  Schneller kann man nicht glücklich werden!
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Je mehr du hast, desto mehr verschieben sich die Prioritäten auf den Mammon. Zum Schluss können Andere vor deiner Haustür verhungern, ohne dass du es bemerkst.

Das ist schon ein alter Hut und einer der Pioniere war auch Dagobert Duck.

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Ich gehe mal davon aus, das Moral und so weiter vorhanden ist, aber es ist ihnen egal. Das ist der Punkt.

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Kommentar von Satiharu
25.11.2016, 11:48

Geld ist begrenzt. Hast du mehr, hat jemand weniger. Also ist es unfair, wozu unmoralisch sein und trotzdem Grenzen aufstellen ? Da gibt es keinen Punkt und keine Moral (wobei ich die Etymologie von Moral nicht kenne, ich verbinde es mit Liebe)

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Kommentar von Askomat
25.11.2016, 12:32

Geld ist nicht begrenzt. Hast du mehr hat jemand anders weniger. Stimme ich im aktuellen Kontext zu, ob das absolut so ist, da bin ich mir unsicher. Es gibt sicherlich eine größere Menge Psychopathen in den höhsten, angesehensten und mächtigsten Positionen als wir glauben wollen, aber ein noch größerer Teil ist soziopathisch, die sehr wohl ein Moralempfinden haben, sich aber darüber hinwegsetzen.

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Weil sie nicht wissen was Selbstkontrolle und -beherrschung ist und wozu sie gut sein sollte. Wird nirgendwo gelehrt, woher sollen dann die kids es wissen?

Religion und Psychologie versagen hier eklatant.

Ich schlage vor, man läßt die Eliten machen was sie wollen und all den anderen zerstört man die kritische Beobachtungsgabe bereits gleich nach der Geburt. Damit gibt es klare Rollen und keine Verteilungskämpfe mehr. Auf Erden herrscht dann ein höllischer Friede.

Doch was soll dieser Satz ? Nur ein Trottel und ein Wirtschaftsweiser glaubt an das unendliche Wachstum ...


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Kommentar von Satiharu
25.11.2016, 11:41

Du hast die Träumer, Visionäre, Philosophen vergessen

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Guck dir mal die Bedürfnisspyramide an. Wenn ein bedürfnis gestillt ist, kommt da nächst höhere Bedurfniss.

Lg

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Das ist doch immer so. Umso mehr man hat, je leichter gibt man es auch aus. Meistens verkehren diese Leute dann auch in anderen Gesellschaftsschichten und kaufen anders ein bzw. gehen in teure Lokale. Wenn ich mir nur Designerkleidung kaufe und nur in Restaurants gehe, wo ein Essen 100€ kostet, werde ich die 20.0000€ im Monat auch los. Nicht zu vergessen, haben die dann meist teure Wohnungen und Autos...

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Kommentar von fiwaldi
25.11.2016, 10:07

Nicht zu vergessen, haben die dann meist teure Wohnungen und Autos...

... und erstaunlicherweise oft enorme Schulden, trotz des üppigen Einkommens. Oft genug dreht sich das Rad nicht schnell genug

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Kommentar von kevin1905
25.11.2016, 11:56

Das ist doch immer so. Umso mehr man hat, je leichter gibt man es auch aus.

Hierzu zwei Dinge.

  1. Geld das im Wirtschaftskreislauf gehalten wird, treibt diese an, daher freu dich, wenn man das tut.
  2. Ist das zwar tendenziell sicher zu verifizieren jedoch nicht immer richtig. Mein Lebensstil hat sich kaum verändert, seit ich Millionär bin.
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