warum können manche Kinder nicht ohne Mutter Leben?

7 Antworten

Die Mutter ist nun mal für ein Kind der wichtigste Mensch in seinem Leben.  Sie ist im Normalfall immer für das Kind da, tröstet es, schenkt ihm Liebe und Geborgenheit, tut alles, damit es dem Kind seelisch und körperlich gut geht. Wenn die Mutter gestorben ist oder die Familie verlassen hat, dann hinterlässt sie eine grosse Lücke im Leben des Kindes, die sich nicht so leicht ausfüllen lässt.

muss das Leben denn weitergehen wenn man es nicht will 

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@RickyRelax

das hat nichts mit Erwachsen sein zu tun ein Leben ohne seine Mutter ist verdammt hart und gerade in dieser Schweren zeit ist alles möglich Drogen/Alkohol bis hin zum Tod weil man das nicht aushält.

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@RickyRelax

Sicher ist das erstmal ein grosser Schock für ein Kind. Aber trotzdem kann man irgendwie weiterleben. Es gibt ja auch noch andere Leute in der Familie, die für einen da sind und einem helfen, diesen Schock zu überwinden.

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@Woropa

Blödsinn was Frage ich überhaupt ich mache es einfach und Fertig

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Kein Kind kann gut ohne Mutter leben. Kommt auch nochmal stark aufs alter des Kindes an, aber normalerweise ist die Mutter die erste und wichtigste Bezugsperson. Eine Bezugsperson ist lebenswichtig. Zu der Mutter haben Kinder im Normalfall eine Sichere Bindung, die das Leben ohne diese Person sehr erschwert.

Das kann man nicht pauschalisieren.

Es kommt auf das Kind an, sein Alter, seine psychische Verfassung, wie es Traumata und Probleme verarbeitet, auf die Erziehung und auf die Umstände die entscheiden warum die Mutter von dem Kind getrennt ist.

Fakt ist dass Kinder in einem "normalen" also wohl behüteten Umfeld eine enge Bindung zur Mutter aufbauen.

Das ist völlig natürlich, kann aber durch Fehlverhalten der Mutter/der Eltern gestört oder sogar unterbunden werden, denn die Erfahrungen die ein Mensch macht, wiegen schwerer als die natürlichen Vorgaben.

Diese Bindung kann aber auch zu extrem werden, ebenfalls durch Fehlverhalten der Mutter/der Eltern.

Wird dem Kind keine Selbstständigkeit, sondern Abhängigkeit beigebracht, wird es sich ohne Mutter/Eltern schutzlos, verlassen und unfähig zu leben fühlen. Wenn es nicht lernt ohne Mutter/Eltern selbst auszukommen, wird es sich nicht dazu in der Lage fühlen und aufgeben bevor es dies versucht hat.

Derartige Abhängigkeit ist oftmals sehr schwer zu überwinden und nicht selten wird das Kind psychologische Hilfe dazu benötigen.

aber bevor man jahrelang leidet wäre es doch besser zu gehen oder?

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@RickyRelax

Nein, wäre es nicht.

Probleme sind dazu da um gelöst zu werden, in diesem Fall ist das Problem psychischer Natur.

Es gibt Spezialisten für so etwas, kann man das Problem nicht alleine lösen, zahlt es sich aus sich an solche zu wenden. Psychologen, Therapeuten, ganze Kliniken und Zentren die sich der psychischen Genesung gewidmet haben, können helfen.

Das Leben ist da um gelebt zu werden und genau das ist es was (die meisten) Eltern von ihren Kindern wollen. (die meisten) Eltern wollen dass ihre Kinder aufwachsen, glücklich werden und auf ihre eigene, individuelle Art Erfolg im Leben haben.

Was das "gehen" betrifft, so wirkt es sehr oft als einfache Lösung für alle Probleme und tatsächlich, ist es viel einfacher alles hinzuschmeißen als an sich zu arbeiten, jedoch ist der Preis den man bezahlt viel höher als man denkt.

Solange man lebt kann man etwas tun.

Und damit meine ich nicht etwas für sich, seine psychische Genesung oder so tun, sondern ganz generell Aktionen ausführen. Egal ob es essen, schlafen, fernsehen, eine Reise machen oder einem Hobby nachgehen ist, man kann etwas tun, solange man lebt.

Ist man erst einmal tot, kann man gar nichts mehr tun. Man hört auf zu existieren und bekommt das noch nicht einmal mit. Ewige Untätigkeit.

Daher ist es immer besser sein Ende hinauszuzögern anstatt darauf zuzugehen.

Ein Selbstmörder der seinen Sprung von einer Brücke knapp überlebt hatte, erzählte später in einem Interview:

Als ich in der Luft war, merkte ich auf einmal, dass all meine Probleme lösbar waren...

Mit Ausnahme des Sprungs.

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@Andrastor

und wenn ich dem Moment mit Drogen Anfange begehe ich Selbstmord auf Raten oder?

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@RickyRelax

Ganz ehrlich: Kommt drauf an was für Drogen und in welchem Ausmaß.

Tatsache ist dass Drogen erst dann zur Sucht und zum Problem werden, wenn sie nimmt, während man unter psychischen Problemen leidet.

Löst man die Probleme, hat man keinen Bedarf mehr an Drogen.

Daher ist es immer am Besten zuerst seine psychischen Probleme zu lösen.

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@RickyRelax

Das ist eine sehr harte Droge, die gerade von Anfängern oft überdosiert wird, wenn sie nicht gerade mit gestrecktem oder gepanschtem Zeug in die Irre geführt werden.

Generell ist immer davon abzuraten Drogen zu konsumieren die man nicht von vertrauenswürdigen Quellen erhalten hat. Die Mittel mit denen Drogen für den Verkauf auf der Straße gestreckt werden, sind nicht selten ungesünder als die Drogen selbst.

Weiters helfen Drogen nicht über Probleme hinweg. Sie schaffen, wie Alkohol, einen Rauschzustand, in welchem man (je nach Droge) die Fähigkeit klar zu denken, zu fühlen, Gedanken mit Emotionen zu verbinden verliert, und/oder Halluzinationen erlebt, welche einen kurzzeitig die Realität vergessen lassen.

Das ist nichts was Filme, Videospiele und nächtliche Träume nicht auch könnten.

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@Andrastor

eine Frage habe ich noch an dich was hat einem denn das Leben gebracht wenn man aus dem nichts kommt und wieder dorthin zurück geht.

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@RickyRelax

Schau dich an. Du bist das was das Leben deiner Eltern hervorgebracht hat.

Wenn du deinen Leidenschaften nachgehst, kannst du Dinge vollbringen, die Geschichte schreiben werden und nachkommende Generationen inspirieren werden, wie Einstein, Leonardo Da Vinci, Nikolai Tesler oder Musiker wie Mozart, Beethoven und Bach.

Du kannst dich für andere Menschen einsetzen und versuchen Missstände und Ungerechtigkeiten zu bekämpfen. Du kannst Organisationen gründen wie die Ärzte ohne Grenzen zum Beispiel.

Du kannst die Welt bereisen, entdecken was es zu entdecken gibt und vielleicht sogar neue Arten finden und benennen.

Du kannst dein Leben so gestalten, wie dir es gefällt. Es geht nicht darum was nachher kommt, sondern was du währenddessen machst. Wenn es dann einmal soweit ist, dass du stirbst, hast du dann ein gutes Leben gehabt, wenn du glücklich gehen kannst ohne Reue.

Alles was du in deinem Leben tust, hat eine Auswirkung auf deine Umwelt und die Menschen deiner Zeit und nach dir und auch wenn dir deine Aktionen marginal erscheinen mögen, denk immer daran dass auch kleine Steine große Kreise im Wasser hinterlassen.

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@Andrastor

Danke darf ich dir eine Freundschaft anbieten wenn du sie möchtest.

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