Warum können im Französisch nicht mehr als zwei Pronomen in einem Satz vorkommen?

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3 Antworten

  1. Die meisten Verben sind allenfalls zweiwertig, dass heißt, dass ein Verb nur ein COI und ein COD nach sich zieht, also ein indirektes und ein direktes Objekt gibt. Drei sind aber leicht denkbar, wenn man eine Ortsangabe durch "y" ersetzt: Je donne le livre à Paul à l'école. > Je le lui y donne. Theoretisch könnte man aber einen Satz konstruieren, der der Pronomenfahne folgt: http://de.pons.eu/grammatik_franzoesisch/sprachgebrauch/franzoesische-kurzgrammatik/die-pronomen/die-stellung-der-pronomen-bei-mehreren-pronomen-im-satz/ Mir fällt nur grad keiner ein... =) Und es ist auch die Frage, inwiefern ein solcher Satz sinnvoll und verständlich wäre.

  2. Mein Prof würde parce que sagen. Ist halt Regel.

Wie willst du das denn machen? Auch im Deutschen ist es doch so, dass man nur ein direktes bzw. Akkusativobjekt im einem Satz hast und nur ein indirektes bzw. Dativobjekt. Wie stellst du dir das anders vor? Die einzige Möglichkeit wäre natülrich, dass man die Objekte durch 'et' oder 'ou' erweitert und dann beide Möglichkeiten als ein Objekt zusammenfügt. Das ist im Französischen auch möglich.

Die erwähnte Reihenfolge der Pronomen ist vorgegeben, und ich würde mich nicht mit der Frage beschäftigen, warum das so ist. Nimm es einfach hin, dass es so ist. Und betrachte es doch als Vorteil, dass du dann zumindest hier sicher sein kannst, dass es nicht falsch ist.

Weil das nun mal so ist ....

So ist die Syntax, so sind die Regel....

Ein Franzose kann sich so ziemlich alles erlauben, solange er es nur richtig ausspricht (My Fair Lady)

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