Warum knurrt und bellt mein Welpe mich an wenn ich "Aus" sage?

9 Antworten

Warum fasst du ihr ans Maul? Das wäre die Aufforderung zum weiter so spielen. Wenn du willst, das dein Welpe aufhört, dann mußt du laut aufquitschen - das Spiel beenden und weg gehen.

Wenn man das ganz konsequent macht, dann merkt der Welpe das er das nicht darf.

Aus, Nein, Warte, Sitz, Platz usw. sind Komandos, die ein Hund erst lernen muß. Das Wort hat für den Welpen keinerlei Bedeutung, der Ton macht die Musik. Erst nach mehreren Tagen bzw. Wochen, in denen ein bestimmtes Wort mit dem passenden Tonfall dazu gelernt wurde, kann der Hund wirklich darauf reagieren.

Das die jungen Hunde erst die Beisshemmung lernen und trainieren müssen sollte dir aber bei kauf eines Welpen bekannt sein, oder?

Trainier mit ihr ganz konsequent (immer gleich) die Beisshemmung. Der Hund darf nicht ein mal mit dem Maul mit dir spielen und dann wieder nicht mehr. Du mußt immer aufquitschen, (darfst auch Nein sagen), das Spiel beenden und aus dem Raum gehen.

Wie alt ist denn der Welpe? Wie lange hast du ihn schon?

Und warum zur Hölle greifst du ihm and maul? Hat man das bei dir auch gemacht als man sich erzogen hat?

Ein Welpe muss die beißhemmung erst erlernen und auch aus ist ein Kommando was nicht einfach so kommt.

Das was du da tust mit ans Maul greifen ist den Welpen zu schikanieren und das muss sich der Welpe nicht gefallen lassen auf so dumme Art und weise gemaßregelt zu werden.

Du baust so auch kein Vertrauen auf sondern sorgst höchstens dafür das du dir einen Problem Hund heranziehst.

Entweder liest du einige gute Bücher über richtige Erziehung oder gibst das arme Tier wieder ab.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Besitzerin von 5 Hunden

Wenn man dem Welpen ans Maul greift, dann ist das eine Spielaufforderung - guck mal wie viele Hunde dem anderen ans Maul beissen.

Den schmerzhafen Maulgriff meint sie bestimmt nicht, oder?

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Hast du ihm denn gezeigt, was er machen muss wenn du "Aus" rufst, oder nimmst du nur an dass dein Hund dieses Wort richtig interpretiert? Kann es sein dass dein Hund etwas vollkommen anderes unter dem Wort, deiner dazu gehörigen Körperhaltung und deiner Gestik versteht?

Ich denke Du machst fast alles falsch, angefangen das Du ihr nicht gezeigt hast das Du der Rudelführer bist. Mir scheint das der Welpe auch verunsichert ist und beissen darf er erst garnicht, wenn Du das zuläßt hast Du schon verloren .Ab in die Welpenschule Gebe ihm Sicherheit.Erst mal versuche wenn er wieder mal bellt und knurrt ihn an die Leine und vor der Zimmertür setzen dann warte 5 Min dann wieder mit Leine herein führen.Wenn er sein Verhalten nicht ändert das ganze wiederholen


dieses rudel Führer Gehabe hat bei einem Welpe nichts zu suchen und wenn der hund beißt dann bestimmt nicht aus Unsicherheit der Halterin sondern weil es ein Welpe ist der seine Grenzen testet. da muss man geduldig mit sein und immer wieder den Hund in der gleichen Situation gleich behandelt damit er lernen kann.

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Du weißt aber schon das Welpen "beißen" weil sie noch nicht wissen das es einem menschen wehtut? Bei anderen Hunden und den geschwistern ist das was bei uns durch die haut geht kaum mehr als ein kleines Zwicken.
Einen Welpen dann auch noch aussperren und mit Todesangst bestrafen statt ihm für einen Hund verständlich zu "erklären" das er dir weh tut und vorsichtiger sein soll vernichtet jedes Vertrauen gleich so gründlich das du die Auswirkungen noch sehr lange spürst. Schade um den Hund.

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@Achwasweissich

Was heißt hier aussperren ?5 Min. ? Ich habe auch ein Amerikan Stafford und in der Hundeschule habe ich das gelernt,siehe da, es hat gut funktioniert der Hund hat es gelernt ,das ich das sagen habe und er sich unterordnen muss , entweder ich bin der Rudelführer und leite das Rudel oder ich Überlasse es dem Hund. Bei Welpen erzieht das Muttertier von Klein auf und später hat es der Rudelführer zu machen,oder er überfordert den Hund in dem er ihn die Führung, überlässt allerdings kommt der Mensch nicht mehr zu Ruhe. Meiner ist sehr gut erzogen, hat man mir bestätigt und gesagt.

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@oma57

Welpen werden in einer natürlichen Umgebung (also im Familienverbund mit Mama, Papa, Wurfgeschwistern und Tanten) niemals allein gelassen, es löst einfach Panik aus weil es unnatürlich ist. Deshalb fängt das Training auch mit ganz winzigen Schritten an wenn der Hund so um die 5 Monate ist (und dann ist die beißerei normalerweise längst durch), nicht mit 5 Minuten sondern damit das du mal ausnahmsweise die Klotür zu machst.

Mein Hund ist auch sehr gut erzogen, ein Rudelführer-Gehabe war dafür aber nicht nötig, einfach nur gegenseitiges Verttrauen und ein wenig Konsequenz.

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@Achwasweissich

Ach was weiss ich, Diskussion zwecklos. Du hast es sicherlich richtig gemacht und ich auch. Ich hatte für Fragen Hilfe vom einer Klassenkameradin die eine Hundeschule hat und denke das es für mich gepasst hat . Und Du hast es auf Deine Art gemacht, ein Dritter auf Seine. Erfahrung bei learning by doing Gute Nacht 

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Die m. E. wichtigsten Tipps sind schon genannt. Bei Fehlverhalten kurz Schmerzquietschen und dann abwenden. Kein Weiterspielen, wenn der Hund schnappt, knurrt oder bellt. Hat er sich beruhigt, kann man es wieder versuchen. So macht es die Hundemutter. Und Achtung, das kann dauern! Monate! Dein Hund hat jetzt vermutlich schon "gelernt", wie er mit dir spielen soll: mit Bellen, Knurren, Schnappen. Das muss er wieder verlernen. Das dauert.

Obwohl ich bei meinem Hund von Anfang an die obige Strategie anwandte, brauchte er auch sehr lange, um das Schnappen einzustellen. Ein anderer Hundehalter gab mir den Tipp, wie man ihm das Schnappen verleiden kann: Unterkiefer mit einer Hand festhalten, wenn er schnappt und seinen Kopf hin und her bewegen. Sanft natürlich! Er soll einfach nur merken, dass er sich durch schnappen hilflos macht. Bei uns hat das funktioniert, wenn er mal wieder übertrieben hat. Ich habs nicht täglich angewandt. Die 1. Strategie schon. Inzwischen ist er 7 Monate und schnappt nicht mehr.

Übrigens sag ich zu diesem Verhalten nicht beißen. Beißen ist ne andere Hausnummer, im Zweifel blutig. Schnappen und zwicken trifft das Welpenverhalten eher. Er spielt.

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