Warum klatschen die Lehrer alle Arbeit immer in eine woche?

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8 Antworten

Hallo Matsuda,

eigentlich ist das recht logisch:
Die verschiedenen Fachlehrer arbeiten ja alle unter den gleichen zeitlichen Bedingungen. Halbjahr fängt an, man erarbeitet ein Thema, setzt dann eine Arbeit an, nach der Rückgabe sollten in der Regel zwei Wochen bis zur nächsten liegen, neues Thema, etc. Zwischenzeitlich gibt es Ausschlussgründe, die auch meist für alle gelten, wie z.B. Klassenfahrten, Veranstaltungen, Schulorganisatorisches....
Und vor den Zeugnissen gibt es natürlich eine Deadline, bis zu welcher alle Noten eingetragen sein müsssen, damit zu den Zeugniskonferenzen alles fertig ist.

Da ist es eigentlich nicht erstaunlich, dass die Leistungsüberprüfungen der einzelnen Fächer häufig in ein gemeinsames Zeitfenster fallen.

Die meisten Schulen haben im Schulprogramm festgehalten, wieviele Arbeiten (!, nicht kurze Tests) maximal in einer Woche geschrieben werden dürfen. Da kannst Du ja mal nachschauen.

Weil die Lehrer es bevorzugen, spät Klassenarbeiten zu schreiben. 

Damit können sie nämlich mehr Stoff mit euch durchnehmen und um so besser unterschiedliche Aufgaben stellen. Ebenso stellt sich am Ende deutlicher heraus, wer das Thema verstanden hat und selbst denken kann, was vor allem für das Fach Mathematik gilt.

Ist blöd - aber oft so.

In der Oberstufe haben wir nur noch Klausurpläne, die immer zu Beginn des Halbjahres bereits stehen. Das ist auch nicht schön. Vor allem, weil die Lehrer daran gar nichts machen können. Die Klausurpläne werden einfach vom Oberstufenkooridnator entworfen und stehen. Veränderungen gibt es da an sich nicht. Dazu muss er schon einen Fehler gemacht haben und wenn, ändern sich nur die Stunden, in denen man schreibt. Auch kein Stück besser, ist aber einfach so.

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Liebe Grüße

TechnikSpezi

Nach den letzten Arbeiten macht es wenig Sinn, noch Stoff durchzunehmen (weil sich die Schüler im nächsten Schuljahr nicht mehr daran erinnern wollen... sie lernen ja nur für die Arbeiten, die dann ja vorbei sind...)

Und um den Stoff des Schuljahres in der Arbeit abfragen zu können, muss man den Stoff auch unterrichtet haben. Deswegen kann ne Arbeit einfach nicht früher stattfinden.

Und fürs spätere Leben ists auch hilfreich, sich gleich damit abzufinden. Bei mir im Studium gibt es pro Semester genau eine Prüfungswoche, in der alle Klausuren geschrieben werden... und wenn ein Student Pech hat, auch mal zwei an einem Tag. In einem Assessment-Center, wenn du dich bei ner größeren Frma bewirbst, ist es nicht viel anders.

Und in der Arbeitswelt kann es auch durchaus vorkommen, dass du 5 Aufgaben gleichzeitig bekommst, die z.B. alle bis Ende des Jahres erledigt sein müssen... aber das nötige Material bekommst du erst am 1. Dezember.

Und dich fünf Tage in Folge jeden Tag anderthalb Stunden zu konzentrieren, sollte auch keinen Schüler überfordern. Das ist nur schlecht für die, die erst am Tag vorher mit lernen anfangen.

Weil bald Ferien sind. In der letzten Woche befürchten sie wahrscheinlich, dass nicht mehr alle da sind, geschweige denn konzentriert. 

Arbeitsstoff muss ja auch erstmal vermittelt werden. 

Das liegt wohl daran das die Lehrer noch andere Klassen haben und mit dem Stoff nicht schnell genug durch sind. Aber 5 Arbeiten in der Woche dürfen die eigentlich nicht schreiben. Ich meine es sind nur 3 Arbeiten die pro Woche geschrieben werden dürfen.

Tests dürfen aber so viele geschrieben werden wie es Stunden gibt.

Um eine Klassenarbeit schreiben zu lassen, muss eine bestimmte Menge an Stoff unterrichtet haben. Und, wenn das Schulhalbjahr sehr kurz ist, dann schaffen das halt alle Lehrer erst am Ende!

Weil sie wahrscheinlich vorher mit dem Stoff nicht durch waren, ganz einfach.

lg Lilo

Das geht nicht nur dir so die Lehrer sind halt so vor dem Zeugnis noch alles unter einem Hut bringen und Stressen.

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