Warum kippt ein Velogemel nicht um!

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5 Antworten

Es ist richtig dass ein Kreisel seine Lage im Raum beibehalten möchte. Aber steht er nicht ideal zur Schwerkraft dann wirkt sie auch und der Kreisel muss sich wehren, das kostet auch Kraft. Es gibt Reibungskräfte an der Luft, eventuell im Lager, beim rollen usw. Also auf dauer kommt also so ein Kreisel auf alle Fälle von der geraden Bahn ab und wenn der Kreisel ein Teil des Rades ist dann liegt es. Rennfahrer trainieren auch auf Walzen, eine vorne und zwei hinten, und da muss man genau wie auf der Straße die Kreiselwirkung ausnutzen und durch leichte Lenkbewegungen die Einflüsse der Schwerkraft ausgleichen. Beim Velogemel wird das Gleichgewicht wie auf einem Monoschi gehalten. Und das Velogemel wird bei hoher Geschwindigkeit teilweise stabiler (nicht durch die Kreiselwirkung) und teilweise gefährlicher. Stabiler dadurch dass ein Körper seine Richtung beibehalten möchte und daher kleine Unebenheiten und verschieden Dichte Schneeteile durch die steigende Wucht einfach wegbügelt, darüber fliegt usw. Vergleichbar einem Ball der geschosen seine Parabolbahn fliegt aber langsam rollend jeder Unebenheit folgt. Aber es wird, wenn etwas schief geht natürlich gefährlicher

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hier ein link :http://www.weltderphysik.de/de/6147.php, bei deinem problem, würde es umkippen, wenn der schwerpunkt zu weit abwandern würde, so daß die aufstellmomente nicht mehr gegen die kraft ankommen können, die durch das schrägstellen enststeht.

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Kommentar von Nostalgico
11.10.2010, 21:28

Im Link ist auch von Kreiselkräften die Rede welche ein Velogemel aber nicht hat ! mit dem Fahrradbeispiel meinte ich ob es jemandem der darauf sitzt möglich währe das Gleichgewicht zu halten wie auf einem fahrendem Fahrrad, wenn es an den Kreiselkräften der Räder liegt müste das doch möglich sein

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Beim Fahrrad tragen mehrere Faktoren zur Stabilisierung bei:

  • das Gegenlenken des Fahrers

  • der Nachlauf des Vorderrades (Biegung der Gabel)

  • der Drehimpuls der Räder (nur bei hoher Geschwindigkeit)

Durch Experimente konnte nachgewiesen werden, dass ein Fahrrad auch dann lenkbar bleibt, wenn der Drehimpuls der Räder durch gegenläufige Schwungräder kompensiert wird.

Der Nachlauf alleine ist auch nicht entscheidend, er dient lediglich zur Unterstützung der Lenkbewegungen, was insbesondere beim Freihändigfahren eine Rolle spielt.

Entscheidend ist also beim Fahrrad wie auch beim Velogemel das Gegenlenken des Fahreres.

Und nun die Gretchenfrage: Bist Du auf dem Velogemel schon einmal freihändig gefahren? Siehst Du wohl, das Fahrrad ist eben doch stabiler.

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Bei langsamer Fahrt hält der Fahrer das Gleichgewicht, in dem er mehr oder weniger geschickt Schlangenlinien fährt.

Erst bei höherer Geschwindigkeit wirken Kreiselkräfte in nennenswertem Umfang. Das Fahrrad/Motorrad wird dann immer stabiler, der Velogemel dagegen immer unfahrbarer.

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Kommentar von Nostalgico
11.10.2010, 21:19

Auch das Velogemel wird durch zunehmende geschwindugkeit immer stabieler!

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Ich kannte kein Velogemel. Aber wenn ich bei: http://de.wikipedia.org/wiki/Velogemel glaube ich schon, das es mal umkippt. Ein Fahrrad kippt auch irgendwann um.

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