Warum kennen sich viele Atheisten besser mit der Bibel aus als manche Christen?

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55 Antworten

Keine Ahnung warum ich jetzt eine so alte Farge zum beantworten angezeigt bekomme aber gut...

Ich denke mal, jeder der sich gut in der Bibel auskennt, die mal von vorne bis hinten gelesen hat und kritisch drüber Nachgedacht hat ob das alles so sein kann ist entweder Theologe (und frag die mal, an was für eine Art Gott sie wirklich glauben) oder Atheist. Da steht so viel Zeug drin, das so unglaublich ist, in all diesen Büchern (mal im Buch Mormon geblättert?), da kann man danach nur Atheist sein.

Dazu kommt halt, das man als Atheist, wenn man dazu steht regemläßg nicht nur gefragt wird, sondern das Leute versuchen dich zu "retten" mit irgend einem solchen Buch. Als unfreundlicher Mensch jagt man die weg, als freundlicher Mensch versucht man deren Buch zu lesen, zu verstehen was die meinen... und dann kennt man sich halt besser aus damit als die meisten die es nie gelesen haben.

Das ist sicherlich nicht so, dass sie sich besser auskennen. Und es ist auch gar nicht notwendig.

Atheisten haben aber meistens Logik und Falsifizierbarkeit im Gepäck. Und damit lassen sich inkonsistente Argumente und unsinnige Aussagen schonmal per se herausfiltern. Somit kann man auch auf Teile der Bibel reagieren, die man nicht kennt, sondern erst, wenn ein Gläubiger damit vor dem Ofen hervorkommt.

Man kann sich das auch wie die salvatorische Klausel vorstellen. Die fehlt halt in der Bibel. Und wenn die Leute sagen, dass die Bibel das Wort Gottes ist, und nur ein Teil der Bibel falsch ist, ist das Wort Gottes falsch. Natürlich ist da im Detail vielleicht nochmal zu argumentieren. Aber letztendlich kann man hier den größten Teil als Unsinn identifizieren.

Der Rest ist in den meisten Fällen irrelevant. Warum sollte es auch relevant sein, wenn es nichtmal von der Gläubigen in der Diskussion als wichtig erachtet wird.

Gläubige kennen ihre Schriften im Durchschnitt genauer als Atheisten. Ob das ihnen in der Diskussion hilft, mag ich bezweifeln.

Die Frage ist ja schon steinalt, aber sie wurde mir angezeigt und ich antworte gerne.

Meine erste bewusste Berührung mit Religion war in der Grundschule. In der 1. Klasse zu Weihnachten kam der Pfarrer an die Schule und alle haben sich in der Aula versammelt. Er erzählte eine Geschichte über ein Kind und Hirten und Könige und von einer Geburt, also ohne einen Gott zu erwähnen. Am Ende seines Vortrages schloss er damit, dass er sagte, dass jetzt das "Vater Unser" gemeinsam aufgesagt wird. Da wurde ich stutzig, weil ich nicht wusste was er damit meinte. Absolut erstaunt war ich dann, als er anfing und aus der gesamten Aula überall um mich herum alle mitsprechen konnten, nur ich saß dort und wusste nicht was Sache war. 

Da habe ich die ersten Fragen zu Religion gestellt und wollte wissen was das ist und warum alle dieses "komische Gedicht" auswendig können, aber ich noch nie etwas davon gehört habe. Zu diesem Zeitpunkt war keiner meiner Mitschüler in der Lage mir zu erklären was das ist. "Das lernt man in der Kirche, da gehen wir Sonntags manchmal hin" war so die standard Antwort.

Ich glaube ab der Dritten Klasse fing dann irgendwann der Evangelische Religionsunterricht für mich an, obwohl ich nicht getauft bin wollten meine Eltern mir doch die Möglichkeit geben etwas über Religion zu erfahren. Ich konnte absolut nichts mit dem dort "gelehrten" anfangen. Ich fing an mit dem Lehrer zu diskutieren, dass man nicht über Wasser laufen kann usw. Jedoch versuchte ich in Proben das "gelernte" wiederzugeben. 

So ging das dann bis zur 10. Klasse und somit lernte ich auch über Buddhismus und Hinduismus, Judentum und den Islam. Nichts davon machte Sinn für mich und so beschloss ich zu ergründen, warum alle darauf so abfuhren. 

Ich las also die Bibel komplett. Konnte im Endeffekt auch dieser nichts abgewinnen und bin also weiterhin Atheist.

Ab der 11. Klasse wechselte ich dann in Ethik.

Die Moral von der Geschichte. Einige Atheisten lesen die Bibel, weil Religion etwas ist das sie nicht verstehen oder nachvollziehen können. Sie wollen sich informieren. 

Natürlich gibt es auch welche die mit Religion aufgewachsten sind, irgendwann zweifel bekamen und darum die Bibel gelesen haben.

Oder welche die schon als sie noch Gläubig waren die Bibel gelesen haben und später aus anderen Gründen zu Atheisten wurden.

Vielleciht weil die meisten Menschen mit irgendeiner Art von Religiosität aufwachsen - mehr oder weniger stark ausgeprägt. Hier in Westeuropa wird ein eher liberales Christentum gelebt mit dem Christsein als Bestandteil aber nicht als prägnanten Hauptbestandteil des Lebens.Ich denke das viele Menschen das übernehmen ohne sich viel Gedanken über Alternativen zu machen -grosse Recherchen sind erst dann nötig ,wenn Zweifel aufkommen. Und Menschen, die sich dann intesiv mit ihrem Glauben/ Nichtglauben auseinandersetzen bekommen dann eben auch eine grössere Kenntnis religiöser Schriften als diejenigen, bei denen alles so nebenher läuft. Nur wer etwas verändert beschäftigt sich so intensiv mit den Grundlagen...

das ist ganz einfach zu beantworten:
Um Atheist zu werden musst du dich erst mal mit der Religion befassen, um zu merken dass da vieles nicht stimmen kann.

Gläubige Menschen denken nicht, hinterfragen nicht, studieren nicht an zweifelhaften Texten herum, sie glauben blind was man ihnen erzählt.

Atheisten gehen die Bibel eher kritisch an. Atheisten sind sehr oft ehemalige Gläubige, die von ihrer Kirche enttäuscht wurden und sich aus der Religion zurückzogen, was man oft an ihrem Hass auf die Kirche bemerkt. Als Atheist kann man die Bibel völlig anders lesen, neutral, und hat so einen klaren, nicht durch Deutungen und Übersetzungen getrübten Blick auf das Ganze. Das schafft einem Atheisten die Freiheit, ohne Denkverbote die heiligen Schriften zu studieren. Mir macht es zudem einen "Heiden"-Spaß, in einschlägigen Unterhaltungen die Gläubigen alt aussehen zu lassen und ihnen Bibelstellen um die Ohren zu hauen, dass es nur so knallt.

Das hat unter anderem mit dem Umstand zu tun, dass es genug Atheisten gibt, die rein aus Interesse mal die Bibel lesen. Weil sie keine Vorprägung haben, ihnen niemand erklärt, wie das zu verstehen sein soll (nach Sicht der jeweiligen Gruppe), sondern diese Leute die Bibel einfach mal selbst lesen, unvoreingenommen und unvorgeprägt, wissen sie dann auch mehr aus der Bibel, als viele Christen.

In den Christengemeinden wird leider oft nur sehr wenig aus der Bibel gelesen, aber viel drüber geredet...

richtig. Und deshalb sind diese soggenannten Christen dann auch keine Nachfolger von jesus Christus (wie man es nach dem Lesen der Bibel erwarten würde), sondern Katholiken, Evangelische, Apostolen, Adventisten usw.

Paulus selbst hat diese Haltung scharf kritisiert:

1. Korinther 1:

10 Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, kraft des Namens unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle einmütig seid in eurem Reden3 und keine Spaltungen unter euch zulaßt, sondern vollkommen zusammengefügt seid4 in derselben Gesinnung und in derselben Überzeugung.

11 Mir ist nämlich, meine Brüder, durch die Leute der Chloe bekanntgeworden, daß Streitigkeiten unter euch sind.

12 Ich rede aber davon, daß jeder von euch sagt: Ich gehöre zu Paulus! — Ich aber zu Apollos! — Ich aber zu Kephas! — Ich aber zu Christus!

13 Ist Christus denn zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt worden, oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft?

14 Ich danke Gott, daß ich niemand von euch getauft habe, außer Krispus und Gajus;

15 so kann doch niemand sagen, ich hätte auf meinen Namen getauft!

16 Ich habe aber auch das Haus des Stephanas getauft. Sonst weiß ich nicht, ob ich noch jemand getauft habe;

17 denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen, [und zwar] nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz des Christus entkräftet wird. Das Wort vom Kreuz und die Weisheit der Menschen

18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft;

19 denn es steht geschrieben: »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen«.

20 Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Wortgewaltige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht?

21 Denn weil die Welt durch [ihre] Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben.

22 Während nämlich die Juden ein Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen,

23 verkündigen wir Christus den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit;

24 denen aber, die berufen sind, sowohl Juden als auch Griechen, [verkündigen wir] Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

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@icecruiser

Schön erkannt. Denn wie in der heiligen Schrift schon drin steht, legte der heilige Geist als Namen für die Nachfolger Jesu die Bezeichnung "Christen" fest. Zwar geben viele vor, Christen zu sein, aber schon am gewählten Namen kann man dann erkennen, dass es keine sind.

Echte Christen haben sogar einen Ausweis, mit dem sie das "zeigen" können. Allerdings: nur die echten Christen wissen, wo es diese Ausweise gibt. Es ist so schön!

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Diese Frage habe ich mal auf Y!C gestellt. Das verursachte eine Welle der Emotionen seitens der Christen und zwar besonders derer, die sich sehr wohl in der Bibel auskennen. Denn es gibt ja solche und solche Christen, Christen die aus Tradition Christen sind und Christen, die aus Überzeugung Christen sind. Letztere kennen sich m.E. nach ebenso in der Bibel aus wie Atheisten und nehmen diese Frage viel zu persönlich.

Das Problem, dass sich beim Lesen der Bibel und anderer Heiliger Schriften ergibt, ist die vorgefasste Meinung. Wer der Ansicht ist, dass das Buch ein großer Haufen Müll ist, der findet seine Ansicht darin bestätigt, denn es gibt genug Knackpunkte. Wer hier nicht die Demut hat, seine Unwissenheit vor sich selbst zuzugeben, ist nicht bereit, den zu fragen, der die Menschen inspirierte, an der Verfassung der Bibel mitzuwirken, wird nur darauf fixiert sein, die Bibel als Märchenbuch abtun zu können. Das gleiche gilt für jede andere religiöse Schrift. So wie Atheisten die Bibel lesen, um sagen zu können, das sie Unsinn ist, lesen Christen das BM, um ihre vorgefasste Ansicht bestätigt zu finden. Anstatt Gott zu fragen.

Und es ist eben so, das die Kirche absichtlich so früh versucht unterentwickelte Gehirne so zu erziehen, dass sie die Kirche nicht anzweifeln! Deswegen erzählen sie Kindern (die natürlich alles glauben, was man ihnen erzählt) lügen, die sie natürlich glauben und werden geschlagen/ wurden geschlagen, wenn sie etwas anzweifeln. Da die Kirche dieses Verbrechen nicht mehr begehen kann (Falls es ihnen nicht gelingt es zu vertuschen), haben eben die Intelligenteren in unserer modernen Zeit die Chance sich richtig zu entwickeln und eigene Gedanken zu fassen. Sie werden Atheisten.

Sie kennen sich nicht besser mit der Bibel aus. Sie behaupten es nur. Dabei werden dann Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, um sie in einen neuen Kontext zu stellen. Zum Beispiel "Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert". Daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, dass Jesus Krieg auf Erden wollte, ist gelinde gesagt hirnverbrannt.

Das ist nur EIN Beispiel. Wenn Atheisten meinen, ein Weltbild ohne Gott haben zu müssen, ist das völlig OK. Aber sie sollten sich nicht der Lächerlichkeit preisgeben, indem sie Christen erklären wollen, was in der Bibel steht. Das ist nur peinlich ;-)

ich selber kenne mich nicht so gut mit der bibel aus. die zu lesen wäre mir zu aufwändig. aber oft (nicht immer) ist es so dass atheisten religiös erzogen werden (deswegen die bedeutung gewisser feiertage kennen) und sich zudem mit dem thema religion auseinandersetzen. wie sonst soll man sich eine meinung darüber bilden ob man daran glaubt oder nicht.

einige gläubige dagegen glauben einfach das was ihnen vorgekaut wird. sie sollten sich meiner meinung nach mit dem thema (auch mit anderern religionen) auch auseinandersetzen. nicht um vom glauben abzukommen sondern um sich seine eigene meinung zu bilden. zudem sind andere religionen/ kulturen auch intereressant. ;-)

Hallo chrisif -

weil manche von uns früher mal Gläubige waren und die Bibel mit der Muttermilch aufgesogen haben. Später haben wir angefangen nachzudenken ...

Ich zum Beispiel habe mich mit Ungläubigen und Andersgläubigen auseinander gesetzt, haben mich informiert über die Entstehung der Bibel und des Christentums, habe Bücher von kritischen Theologen gelesen und bin heute noch erstaunt, wie viele Passagen der Bibel in den Gottesdiensten und erbaulichen Bibelkreisen nie gelesen werden! Es steht nämlich grausames und widersprüchliches drin. Aber es würde das über Jahrhunderte konstruierte Glaubenskonstrukt erschüttern, wenn man die Bibel in ihrer Gänze wirklich ernst nehmen würde.

bin heute noch erstaunt, wie viele Passagen der Bibel in den Gottesdiensten und erbaulichen Bibelkreisen nie gelesen werden!

Bingo! Aber selbst dann, wenn Du die Nasen der Leute direkt hineinstupst, ist es erstaunlich, wie diese Widersprüche ignoriert werden. Dann entfaltet sich das mentale Himmel-und-Hölle-Hüpfspiel zu seiner ganzen Schönheit. Dies ist dann plötzlich Metapher, nur im Kontext eines ganz woanders stehenden Verses richtig zu lesen, oder jenes sei wortwörtlich zu nehmen und keineswegs in seiner tieferen Bedeutung im Kontext zu verstehen ,und das Dritte ist dann eben nur mit vollem Verständnis des theologischen Überbaus zu begreifen.

Hör mir uff!!
;-))

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@holodeck

Genau das ist es , worüber ich auch des öfteren sehr erstaunt bin . Egal welcher Text aus der Bibel es ist , er wird irgendwie immer zu etwas zugeteilt . So wie es gerade gebraucht wird . Und das hatten ja die Bibelschreiber schon berücksichtigt :)

PS. Schön das es dich noch gibt .

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Einspruch.

Weil Atheisten das behaupten glauben das viele.

Gemäß der Bibel ist es unmöglich das ein Atheist die Bibel wirklich versteht.

Hier die dazugehörigen Texte mit kurzen Erläuterungen:

Wer mit Wort und Tat den Gott der Bibel bestreitet und verleugnet, über den sagt die Bibel folgendes:

1 Johannes 2:22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht. . . .

Das als erstes zu Klarstellung.

Wie beschreibt Jesus wenn solche sich mit der Bibel beschäftigen?

Lukas 8:10 . . .für die übrigen aber [geschieht es] in Gleichnissen, damit sie, obwohl sie schauen, vergeblich schauen und, obwohl sie hören, den Sinn nicht erfassen.

Matthäus 13:13 Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14 und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.‘

Offenbarung 1:1 . . .. Und er sandte seinen Engel aus und legte [sie] durch ihn in Zeichen seinem Sklaven Johạnnes dar, → Offenbarung 1:4 Johạnnes an die sieben Versammlungen, die im [Bezirk] Asien sind:. . .

Glaubt jemand im Ernst das jemals ein Atheist den Inhalt der Offenbarung verstehen darf? Man braucht nur zu hinterfragen, an wen diese Botschaft gerichtet ist.

Das gilt auch für andere Aussagen der Bibel:

Daniel 12:9 Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

Diese Prophezeiung gilt übrigens für unsere Tage heute. Und bitte beachten: Gemäß der Bibel ist es „böse“ nicht an den Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, zu glauben.

Jakobus 1:5 Wenn es also einem von euch an Weisheit fehlt, so bitte er Gott unablässig, denn er gibt allen großmütig und ohne Vorwürfe zu machen; und sie wird ihm gegeben werden. 6 Er bitte aber unablässig im Glauben, ohne irgendwie zu zweifeln, denn wer zweifelt, ist gleich einer Meereswoge, die vom Wind gejagt und umhergetrieben wird. 7 In der Tat, jener Mensch denke nicht, daß er von Jehova etwas empfangen werde;

Wenn ein „Zweifler“ keine Hilfe erhält, dann der Atheist noch weniger.

Somit glasklar: Es mögen Atheisten glauben, das sie die Bibel kennen. Oder sie mögen es behaupten.

Die tatsächliche Erkenntnis können sie jedoch mit Sicherheit nicht erlangen. Dafür wäre folgendes zwingend erforderlich:

Jakobus 4:8 Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen.. . .

Sobald jemand das tut, ist er kein Atheist mehr.

Hervorragende, unwiderlegbare Argumentation, JensPeter, DH!!!!

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, ich verzichte auf eine eigene Antwort.

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Weil Atheisten das behaupten glauben das viele.

Es gibt auch Studien, die das behaupten.

Gemäß der Bibel ist es unmöglich das ein Atheist die Bibel wirklich versteht.

Apell an Religion ist ein Fehlschluss.

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@DarkSepia

Matthäus 11:25 Zu jener Zeit antwortete Jesus und sprach: „Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast. 

  1. Korinther 1:19 Denn es steht geschrieben: „Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen.“ 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.

Was ist zu beachten?

  1. Johannes 4:6 ... Auf diese Weise nehmen wir Kenntnis von der inspirierten Äußerung der Wahrheit und der inspirierten Äußerung des Irrtums.

Ausschnitt aus einem Gebet Jesu zu seinem himmlischen Vater: Johannes 17:17. . .dein Wort ist Wahrheit.

Zuletzt:

Studien, die behaupten das es Jehova Gott und Jesus Christus nicht gibt sind Studien von Antichristen (ich wiederhole mich):

  1. Johannes 2:2 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht. . . .

Es wird allgemein zu Kenntnis genommen das es Antichristen gibt. Das wurde schon vor fast zweitausend Jahren so aufgeschrieben.

Zu keiner Zeit der Geschichte gab es im "christlichen Lebensraum" eine so starke Zunahme von Atheismus, weswegen auf folgendes hingewiesen wird:

  1. Johannes 2:18 Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; . . .

Viele kehren (übrigens zu recht) den Weltkirchen den Rücken (-> "sie sind von uns ausgegangen ..." und: "so sind jetzt auch viele zu" ....). Ist alles vorausgesagt.

Was wird folgen? Das kann Offenbarung 17:15 ff entnommen werden. Dort steht die logische Konsequenz (siehe auch Offenbarung 16:12: Das "Wasser" vertrocknet, die Menschenströme versiegen wie vorausgesagt)

Und die "Kirchen"?

  1. Petrus 4:17 Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? 

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@JensPeter
  1. Thessalonicher 2:3 Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so daß er sich in den Tempel DES GOTTES niedersetzt und sich öffentlich darstellt, daß er ein Gott sei. 5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch diese Dinge wiederholt sagte, als ich noch bei euch war?
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Vlt. weil Atheisten wirklich alles versuchen zu widerlegen (und nicht einfach nur nciht glauben) und die Bibel dann besser kennen sollten, um auf Gegenargumente reagieren zu können?

Ich finde, dass Atheisten einen klareren Blick und weniger Bequemlichkeit in der Biebelarbeit haben. Die leiden nicht an der rosaroten Brille mit Tunnelblick, in der man sich alles so lange zurechtinterpretiert bis Wiedersprüche scheinlich nicht mehr auftauchen.

wahrscheinlich haben sie sich vorher damit auseinander gesetzt und sind dann zum entschluss gekommen, dass sie nicht an dieses weltbild glauben bzw diese ansichten nicht verfolgen.

ich denke, es gibt einige christen, die einfach nur so christen sind ohne sich große gedanken darüber zu machen... (ich will jetzt niemandem zu nahe kommen, aber bei einigen wird's wohl zutreffen)

wird wohl was mit aufklärung zutun haben. wenn man sich vorher nicht mit dem problem auseinandersetzt, kann man ja auch nicht dagegen sein.. einige sind dann halt nicht so aufgeklärt und nehmen das, was in der bibel steht wohl so hin wie es ist , ohne irgendetwas im ansatz zu hinterfragen. (ist meine meinung :-D)

lg claire

Bei vielen... Ich bin oft geschockt, wie wenig Christen wissen. Ich meine damit nicht, dass sie die Texte zitieren sollen. Aber wenn man mal fragt: "Hast du mal das AT gelesen? Alter, was da los war!" Dann gucken sie blöd

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@user1192

OMG, es gibt echt Menschen, die die Abkürzung für Altes Testament nicht kennen?

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@user1192

ja, ich auch.. ''einfach mal in die kirche gehen weil die generationen davor auch da waren'' und wenn dann mal jemand irgendwas kritisches gegenüber glauben sagt, wird man direkt schief angeguckt. ...

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@Binnz

Ich wollte eigentlich nicht auf die Abkürzung hinaus, sondern auf den Inzest, Blutdurst und so... aber naja...

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Man muss nicht an Gott glauben, um die Bibel zu kennen. Sie ist erstmal eines der Kulturgüter der Menschheit, egal wie man zu ihr steht! Und sich mit Kulturgütern zu beschäftigen, hat generell noch nie jemandem geschadet, so er dabei sein Hirn nicht abschaltet!

Vielleicht könnte man die Frage kausal gesehen auch etwas anders stellen:

Kann es sein, dass fest im Leben stehende Atheisten nicht mehr an Gott glauben, spätestens seitdem sie die Bibel aufmerksam gelesen hatten??

es ist um ein vielfaches einfacher zu glauben ohne genaues wissen -- lehnst du aber glauben ohne wissen ab dann muss du dich mit den glaubenslehren beschäftigen um zu wissen was du eigentlich ablehnst -- so sind bekennende atheisten meist recht gut informierte leute die erst dann ins schwimmen kommen wenn sie auch ebenfalls sehr gut informierte gläubige menschen treffen -- aber diese diskussionen finden dann meist auf entsprechend hohem niveau statt und nicht selten ändert einer der diskutanten seine meinung bzw. überprüft seine einstellung -- glaube für sich alleine setzt kein wissen vorraus, aber schaden tut es auch nicht dem gläubigen menschen

Selbst wenn man seine Meinung nicht ändert, lernt man sicher etwas neues.

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es ist um ein vielfaches einfacher zu glauben ohne genaues wissen

Glauben kannst / mußt Du erst da, wo es nichts mehr zu wissen gibt, so ist das definiert. An etwas zu glauben, was man (besser?) wissen könnte ist einfach nur Dummheit.

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@pecudis

@pecudis

mein reden -- dann gehst du also den evolutionisten auch nicht so einfach auf den leim!!^^

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Warum kennen sich viele Atheisten besser mit der Bibel aus als manche Christen?

diese Behauptung würde erst dann stimmen, wenn du "viele Atheisten" durch "einige Atheisten" ersetzt. Ich habe in meinem Leben noch keinen einzigen Atheisten getroffen, der sich mit der Bibel nur annähernd beschäftigt hat. Das meiste was sie tun, besteht darin, dass sie bestimmte problematische Stellen herauspicken und damit klug sch*** wollen um auf die Unglaubwürdigkeit der Bibel hinzuweisen. Würde man mehr ins Detail eines Themas gehen, würden sie gleich versagen.

Dies ist nicht irgendeine Behauptung, sondern stützt sich auf in Amerika durchgeführte Studien, demgemäß sich Atheisten in der Bibel und auch im Allgemeinwissen bezügl. Religion besser auskennen als Evangelikale, die oftmals nicht mal wussten, wer Luther war. Deshalb sollte man das als sehr allgemein gefasste Aussage betrachten. Es gibt genug Christen, die tatsächlich die Bibel kaum kennen und Christ sind aus Tradition, ohne tatsächliche Überzeugung. Als junges Mädchen hatte ich wenig Verständnis dafür, dass sich das Gros der Menschen irgendeiner Kirche anschloss wegen der Geschenke zur Konfirmation. Es wurde hier gesagt, die Leute glauben einfach ihrem Religionslehrer. Kann ich nicht beurteilen, ich war nie dabei. Diejenigen, die sich als Christ tatsächlich in der Bibel auskennen, gründen ihre Überzeugung aber nicht nur auf die Bibel, sondern von allem auf Gebetserhörungen.

Wenn nun jemand mit Gebet und Gott nichts zu tun haben will, und er ständig von seinen Mitmenschen mit seiner Weigerung an Gott zu glauben konfrontiert wird, dann braucht er die Bibel als Argumentationshilfe. Es gibt kaum eine These, die man mit der Bibel NICHT belegen kann, und sei es die These, dass es keinen Gott geben kann. Und wie schon erwähnt, verstehen viele den Grundsatz, nur wirklich ablehnen zu können, was man auch kennt. Es hat auch Menschen gegeben, die sich bei Studien der Bibel aus diesen Gründen bekehrt haben. Aber es hat auch Menschen gegeben, die ihre Zweifel durch Studium der Bibel nur bestätigt fanden. Und somit ist die Bibel eben nur eine Hilfe, an Gott glauben zu können, nicht aber das entscheidende Kriterium. Das ist das Gebet.

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@Betttina

Selbst Bibelstudienleiter kennen oft einige Passagen nicht. Ist mir schon wenigstens zwei Mal passiert, dass ich aus dem Kopf eine Bibelpassage angewendet habe und als Antwort zu hören bekommen habe: das steht aber nicht in der Bibel. Dann musste ich (dank Volltextsuchfunktion) diese Bibelstelle raussuchen und siehe da, die Studienleiter haben es entdeckt und waren ganz erstaunt, was sie da zu lesen bekommen haben.

Kann ich nicht nachvollziehen. Ich kann es mir nur so erklären, dass beim Lesen der Bibel so eine Art oberflächliches Überfliegen der Texte stattfindet, wegen Ablenkung oder Müdigkeit oder auch Desinteresse und deshalb solche Texte nicht wahrgenommen werden.

Die Bibel als Argumentationshilfe, um mit einem Atheisten zu sprechen, das habe ich noch nicht gebraucht. Wenn jemand nicht an Gott glaubt, wird der Umstand, dass ich ein Buch in der Hand halte und was daraus vorlese, an diesem Umstand meiner Meinung nach nix ändern. Die Bibel ist ein Handbuch für die Gottesmitarbeiter. Es ist genau genommen gar kein Buch, dass für Jedermann gedacht ist, dafür ist es zu anspruchsvoll und die heutigen Zustände zeigen ja, dass es nicht Sinn und Zweck des Buches sein kann, dass jeder damit rumläuft, denn die meisten verstehen doch gar nicht, was da drin steht.

So weit ich mich erinnern kann, sind die drei größten Dinge Glaube, Hoffnung und Liebe. Das Gebet ist zwar wichtig, aber nicht das entscheidende Kriterium. Außerdem - spontaner Gedanke - Kriterium für was?

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Weil viele Atheisten eben auch leider Christlich erzogen wurden (können sich ja leider nicht dagegen währen) Und daraufhin auf ihrer Intelligenz die Irrationalität im Glauben entdeckt haben. Atheisten haben eben einen größeren Sinn für Logik.

"Atheisten haben eben einen größeren Sinn für Logik."

Wenn dem so wäre, wären sie Agnostiker ;-P

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@Arrggh

Wenn dem so wäre, wären sie Agnostiker ;-P

Was sie ja auch sind.

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@Daisyfields

@ Daisyfields:

Nein - der Atheist sagt mit Bestimmtheit (woher auch immer er sie nimmt), dass es keinen Gott gibt. Der Agnostiker sagt, dass er nicht wissen kann, ob es einen Gott gibt.

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@Daisyfields

o.k., gut - gehen wir mal davon aus, dass das Schaubild von dieser Homepage korrekter ist, als der (zugegebenermaßen natürlich nicht zuverlässige) Wikipedia-Eintrag zu Atheismus. Schön, dann meine ich halt, dass der gnostische Atheist auch nicht logischer rangeht, als der gnostische Theist. Dennoch ist es demnach falsch, zu sagen, Atheisten seien Agnostiker, oder umgekehrt.

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@Arrggh

Ich bin, neben vielem anderen, Atheistin. Ich glaube nicht an die Existenz eines oder mehrerer Götter. Desweiteren weiß ich aber, dass ich nicht final wissen kann ob es einen Gott oder Götter gibt, da dies erkenntnistheoretisch nicht möglich ist. Womit ich also eine agnostische Atheistin oder eine atheistische Agnostikerin bin. Was ist daran bitte widersprüchlich?

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@Daisyfields

"Was ist daran bitte widersprüchlich?"

Widersprüchlich ist daran nichts, wohl aber Deine Aussage, [alle] Atheisten seien Agnostiker, denn das impliziert ja wohl Dein Zitat

"Wenn dem so wäre, wären sie Agnostiker ;-P"

Was sie ja auch sind.

Fazit: es gibt agnostische Atheisten, aber nicht alle Atheisten sind Agnostiker!

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@Arrggh

Weswegen manauch zwischen starkem und schwachen Atheismus unterscheidet. Der Starke ist aber weit weniger vertreten.

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@Daisyfields

Fakt ist, dass Theisten blind an etwas glauben, wofür es nicht einen Hauch eines Beweises gibt, da eigentlich bei fast allen Religionen, dass so ist, dass man seinen Gott nicht riechen, nicht sehen, nicht schmecken, nicht hören und nicht Nachweisen kann --> keine Existenz Und deshalb ist es meiner Meinung nach total irrational, das nicht anzuzweifeln. Jeder intelligente Mensch sollte also darauf kommen, das es sich hierbei um schlechte Fiktion handelt und einfach von einigen Leuten erfunden wurde. Aus welchen Grund sie das getan haben ist Spekulation aber Business oder Ideologie ist meine Theorie. Wenn das die Ziele der Erfinder waren, haben sie mit dem Business (Vatikan reichster und kleinster Staat der Welt) erfolg gehabt, aber als Ideologie hat es eigentlich nur geschadet.

lg

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