Warum kennen sich viele Atheisten besser mit der Bibel aus als manche Christen?

54 Antworten

Das ist sicherlich nicht so, dass sie sich besser auskennen. Und es ist auch gar nicht notwendig.

Atheisten haben aber meistens Logik und Falsifizierbarkeit im Gepäck. Und damit lassen sich inkonsistente Argumente und unsinnige Aussagen schonmal per se herausfiltern. Somit kann man auch auf Teile der Bibel reagieren, die man nicht kennt, sondern erst, wenn ein Gläubiger damit vor dem Ofen hervorkommt.

Man kann sich das auch wie die salvatorische Klausel vorstellen. Die fehlt halt in der Bibel. Und wenn die Leute sagen, dass die Bibel das Wort Gottes ist, und nur ein Teil der Bibel falsch ist, ist das Wort Gottes falsch. Natürlich ist da im Detail vielleicht nochmal zu argumentieren. Aber letztendlich kann man hier den größten Teil als Unsinn identifizieren.

Der Rest ist in den meisten Fällen irrelevant. Warum sollte es auch relevant sein, wenn es nichtmal von der Gläubigen in der Diskussion als wichtig erachtet wird.

Gläubige kennen ihre Schriften im Durchschnitt genauer als Atheisten. Ob das ihnen in der Diskussion hilft, mag ich bezweifeln.

ich glaube dass Atheisten nur die Bibel/Religion kennenlernen wollen, um dagegen zu protestieren.

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@adelaide196970

Dann müsste ich mir auch den Koran und die Thora anschauen. Womöglich müsste ich mir ALLE Versionen in allen Sprachen anschauen. Nenne mir EINEN Grund, warum ich mir speziell DEINE Bibel, nach der DU dich richtest, anschauen sollte und nicht alle anderen Versionen der heiligen Schriften?

Sorry, das Leben ist zu kurz um alles zu verifizieren. Deshalb falsifiziere ich auch nur das, was sich an Handlungsalternativen aus sozialer Interaktion mit anderen ergibt bzw. falsifiziere ich die Handlungsalternativen die ich für mich als sinnvoll ansehe. Und die Bibel zu lesen ist für mich Zeitverschwendung, weil andere die Falsifizierung an einzelnen Beispielen genau dargelegt und den inhaltlichen Unfug logisch dargelegt haben.

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Ich finde, dass Atheisten einen klareren Blick und weniger Bequemlichkeit in der Biebelarbeit haben. Die leiden nicht an der rosaroten Brille mit Tunnelblick, in der man sich alles so lange zurechtinterpretiert bis Wiedersprüche scheinlich nicht mehr auftauchen.

Die Frage ist ja schon steinalt, aber sie wurde mir angezeigt und ich antworte gerne.

Meine erste bewusste Berührung mit Religion war in der Grundschule. In der 1. Klasse zu Weihnachten kam der Pfarrer an die Schule und alle haben sich in der Aula versammelt. Er erzählte eine Geschichte über ein Kind und Hirten und Könige und von einer Geburt, also ohne einen Gott zu erwähnen. Am Ende seines Vortrages schloss er damit, dass er sagte, dass jetzt das "Vater Unser" gemeinsam aufgesagt wird. Da wurde ich stutzig, weil ich nicht wusste was er damit meinte. Absolut erstaunt war ich dann, als er anfing und aus der gesamten Aula überall um mich herum alle mitsprechen konnten, nur ich saß dort und wusste nicht was Sache war. 

Da habe ich die ersten Fragen zu Religion gestellt und wollte wissen was das ist und warum alle dieses "komische Gedicht" auswendig können, aber ich noch nie etwas davon gehört habe. Zu diesem Zeitpunkt war keiner meiner Mitschüler in der Lage mir zu erklären was das ist. "Das lernt man in der Kirche, da gehen wir Sonntags manchmal hin" war so die standard Antwort.

Ich glaube ab der Dritten Klasse fing dann irgendwann der Evangelische Religionsunterricht für mich an, obwohl ich nicht getauft bin wollten meine Eltern mir doch die Möglichkeit geben etwas über Religion zu erfahren. Ich konnte absolut nichts mit dem dort "gelehrten" anfangen. Ich fing an mit dem Lehrer zu diskutieren, dass man nicht über Wasser laufen kann usw. Jedoch versuchte ich in Proben das "gelernte" wiederzugeben. 

So ging das dann bis zur 10. Klasse und somit lernte ich auch über Buddhismus und Hinduismus, Judentum und den Islam. Nichts davon machte Sinn für mich und so beschloss ich zu ergründen, warum alle darauf so abfuhren. 

Ich las also die Bibel komplett. Konnte im Endeffekt auch dieser nichts abgewinnen und bin also weiterhin Atheist.

Ab der 11. Klasse wechselte ich dann in Ethik.

Die Moral von der Geschichte. Einige Atheisten lesen die Bibel, weil Religion etwas ist das sie nicht verstehen oder nachvollziehen können. Sie wollen sich informieren. 

Natürlich gibt es auch welche die mit Religion aufgewachsten sind, irgendwann zweifel bekamen und darum die Bibel gelesen haben.

Oder welche die schon als sie noch Gläubig waren die Bibel gelesen haben und später aus anderen Gründen zu Atheisten wurden.

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