Warum keine Unterschiede bei Fahrtkostenerstattung mit Privat-PKW?

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9 Antworten

streitet euch nicht, ich würde die Fahrten mit meinem Privatauto für den Arbeitgeber dokumentieren und ihm zum Monatsende vorlegen, nach Absprache natürlich und mit Tankquittungen ect. Der Arbeitgeber darf diese Fahrten ganz legal als Aufwand verbuchen so als ob er selbst gefahren wäre und somit seine Steuern senken. Diese Erleichterung sollte er an den "fahrenden Arbeitnehmer " in Geldes wert oder wie auch immer weitervermitteln.

Das ist doch wohl total egal, mit welchem Fahrzeug, und wie teuer es auch war, man fährt. Das ist eine Kilometerpauschale und nicht Erstattung für Kfz-Abnutzung. Ich fahre mit einem teuren Auto genauso viele Kilometer wie mit einem alten Auto. Da ändert sich doch nichts dran. Sei froh, dass es das überhaupt gibt. Manche Firmen setzen voraus, dass man mit dem eigenen PKW fährt und zahlen nichts.

Das kann doch wohl echt nicht wahr sein, daß jemand so denkt! Klar bleibt die Anzahl der Kilometer gleich, doch mit einem teuren Auto mit großem Motor kosten sie aber mehr als mit einem billigen Kleinwagen! Und da soll man auch noch froh und dankbar sein, daß einem das erstattet wird? Eine Firma darf das gar nicht voraussetzen, denn ich bin in keinem Fall verpflichtet, mit meinem Privat-PKW für die Firma zu fahren, es sei denn, das ist vertraglich so festgelegt. Wenn ich es trotzdem tue, dann rein freiwillig und aus Kulanz. Und selbstverständlich möchte ich die Kosten dann auch erstattet bekommen, sonst fahre ich gar nicht erst. Gibt ja auch Leute, die haben gar kein Auto. Was machen dann die? Nichts bezahlen, ja sonst noch was?

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Und sorry, aber was bitte verstehst du denn eigentlich unter einer Kilometerpauschale? Wofür bekommt man da eigentlich Geld? Weil ich irgendwo im Geschäft war und dort ein paar Kilometer kaufen mußte, oder?

Natürlich werden da Kosten wie Spritverbrauch und Abnutzung erstattet! Was denn sonst? Nur eben halt nicht ausreichend und in gerechter Art und Weise.

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Also ich glaube das ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn Sie sich ein teures Auto leisten, dann wissen Sie doch auch, dass die Kosten höher sind. Aber auch ein altes Auto verbraucht mehr Sprit als ein neuwertigeres und hat höhere Steuern zu zahlen. Also wenn Sie schon wissen, dass Sie nicht dazu verpflichtet sind, warum fahren Sie denn dann mit ihrem eigenen Auto? Dann fragen Sie doch mal nach einem Dienstwagen oder gründen eine Fahrgemeinschaft, wie auch immer. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.

Ich fahre ja auch nicht mit meinem Privat-Auto für die Firma. Das war lediglich eine Feststellung, nicht mehr. Nicht jeder, der hier eine Frage stellt, muß selber auch zwangsläufig von dem Thema betroffen sein. Und ich glaube, daß ich auch hier wieder falsch verstanden wurde. Was nützt mir bitte eine Fahrgemeinschaft, wenn es darum geht, daß ich für die Firma eine dienstliche Fahrt zu erledigen habe bzw. dienstlich verreisen muß? Und das alleine und nicht mit einem anderen Kollegen zusammen.

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Wer mit der Oberklasse fährt, tut dies aus eigener Entscheidung und des Wunsches nach Luxus wegen. Warum sollte für das Privatvergnügen der Fiskus aufkommen, wenn Bus&Bahn Dich ebenfalls zur Arbeit bringen? (P.S. Fahre selbst Oberklasse).

Thema verfehlt! Es geht doch nicht um den Weg zur Arbeit, sondern wenn ich mit meinem Privatauto eine dienstliche Fahrt mache.

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@Franz577

Das hättest du evtl deutlicher herausstellen sollen...habs auch so verstanden wie WetWilly

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@Frankenfeld

Ich schrieb doch: "Wer mit seinem privaten PKW FÜR die Firma fährt..."

Und nicht: "Wer täglich mit dem Auto ZUR Arbeit fährt..."

Ich denke, da kann man schon erkennen, was gemeint ist, oder?

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weil es jedem selbst überlassen wird, welches auto er fährt. soll sich das finanzamt auch noch damit beschäftigen, wieviel liter dein wagen schluckt? du kannst ja auch mit dem rad fahren und bekommst die selbe pauschale. auch mit der bahn oder zu fuß. ich finde das nur fair...

Natürlich sollte da ein Unterschied gemacht werden! Wo ist das denn bitte fair? Außerdem stimmt es nicht, was du sagst. Ein Radfahrer bekommt ganz sicher nicht die gleiche Pauschale wie ein PKW-Fahrer. Wo hast du das denn her? Der hat doch keine Spritkosten. Es bekommt ja auch schon ein Motorradfahrer weniger als ein PKW-Fahrer. Warum soll dann der Radfahrer soviel wie der Autofahrer bekommen??? Denk doch mal nach!

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@Franz577

da muss man nicht drüber nachdenken, es IST so. denen ist egal, wie du zur arbeit kommst, nur der weg zählt. hab mir das ja nicht selber ausgedacht. lies mal nach, bevor du den mund aufmachst. wer soll mir denn nachweisen, wie ich zur arbeit gekommen bin? ob ich die fahrten mit dem auto mache oder ob ich da hinschwimme, ist denen wirklich egal. hast du schonmal eine steuererklärung gemacht?

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@Frankenfeld

Mann, ich rede doch nicht vom täglichen Arbeitsweg! Ist denn das so schwer zu kapieren? Ich rede davon, wenn ich mit meinem Privat-PKW eine dienstliche Fahrt für die Firma durchführe! Da bekomm ich doch das Geld von der Firma und nicht vom Finanzamt!

Und ja, ich habe schon mal eine Steuererklärung gemacht. Jedes Jahr mache ich die. Und da wird komischerweise auch gefragt, mit welchem Verkehrsmittel man zur Arbeit fährt. Wenn das alles keine Rolle spielt, warum wird dann danach gefragt?

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Alles in Allem macht JEDER dabei ein Verlustgeschäft. Wenn man Verschleiß, Wartung und Wertverlust mit einrechnet.

Daher ist eine Anpassung überflüssig - das Finanzamt zahlt in jedem Fall zuwenig. Was mehr gezahlt würde, müssten wir ja dann durch Steuern auch mehr zahlen.

Wenn in JEDEM Fall zuwenig bezahlt wird, dann wäre eine Anpassung doch erst recht nötig! Und die Erstattung der Fahrtkosten erfolgt ja steuerfrei. Ich meine ja nicht die Kosten für den täglichen Arbeitsweg, sondern wenn ich mit meinem Privat-PKW im Auftrag der Firma eine dienstliche Fahrt mache.

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@Franz577

Die Erstattung ist nicht steuerfrei, denn Deine Firma holt sich das Geld 1:1 vom Finanzamt zurück. Es zahlt also der Steuerzahler.

Eine Erhöhung wirkt sich also automatisch auf die Steuern aus, die müssen dann nämlich nach oben angepasst werden.

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@ThekenSchlampe

Wie auch immer, aber derjenige, der mit seinem Privat-PKW für die Firma fährt, soll jedenfalls nicht auf seinen Kosten sitzenbleiben. Aber weil das hier eben nicht gerecht abläuft, vermeide ich solche Fahrten mit meinem Privat-PKW so gut es geht und greife auf Firmen- oder Mietwagen zurück oder fahre mit der Bahn. Dann interessiert mich das Ganze sowieso nicht mehr.

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das sind die kosten, die der arbeitgeber dir steuerfrei erstatten darf. das legt die steuerbehörde fest.

wie sollte es deiner meinung nach funktionieren?

für jede automarke einen eigenen satz? dann auch für ältere und neuere? diesel, benziner, hybrid und elektro? was macht man dann, wenn man 2 oder mehr autos hat? wer soll das kontrollieren? etwa noch mehr steuerprüfer?

Ja sicher. Sonst ist doch auch alles haarklein geregelt und das Finanzamt würde einem auch wegen 5 Euro zuwenig bezahlter Steuern nachlaufen. Aber wenns darum geht, daß sie was bezahlen müssen, da ist dann auf einmal jeder Aufwand zu groß, oder?

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Das ist eine Milchmädchenrechnung, schließlich ist der Verschleiß bei einem Kleinwagen oder auch bei einem älterem Modell viel höher, als bei einem neuerem Mittelklasse-Modell, d.h. er ist anfälliger für Reparturen und besucht öfter mal die Werkstatt. Und der Benzinverbrauch ist nicht zwingend weniger, denn die alten Autos verbrauchen oft mehr , wie eben die neueren Modelle, die spritsparsam gebaut werden.

Also ich sehe da keine Milchmädchenrechnung. Ein altes Auto mit nur noch 1000 oder 2000 Euro Wert, da spielt die Abnutzung ja quasi keine Rolle mehr und die Fahrt reduziert sich mehr oder weniger nur auf den Sprit. Denn wer richtet in solch ein altes Auto noch viel rein, wenn mal was Größeres kaputtgehen sollte?

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@Franz577

Die , die es sich eben nicht leisten können, mal eben ein neues Auto zu kaufen, weil der alte in Repartur müsste. Wir zum Beispiel haben einen alten Wagen, der als "Dienstwagen" herhalten muß und auch dementsprechend strapaziert wird..

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Die Cleveren werden eben überall im Tierreich belohnt. Wer sich einen alten, klapprigen Kleinwagen zulegt und eine Firma findet, in der er viele Kilometer fahren kann und diese abrechnen, der verdient viel und bekommt das Weibchen. Oder so.

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