warum kein Reibrad-Antrieb? (elektrofahrrad, pedelec)

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Der Name sagt es - Reibung. Außerdem ist die Methode viel zu wetterabhängig.

der widerstand des in den reifen drückenden reibrades ist erheblich. er schluckt nach meinen messungen im vergleich zu einem reinen kettenantrieb etwa 30-40% mehr strom, weil das reibrad zur kraftübertragung erheblich in den fahrrad-reifen eingreifen muß.

die sache war eigentlich klar, aber daß der verlust so enorm ist, hätte ich nicht gedacht. die erklärung ergibt sich womöglich aus der luftbereifung, während ein mechanischer reibradantrieb (bspws plattenteller) mit einer gummirolle gegen stahl oder alu arbeitet.

man kann widerstand und kraftverlust leicht nachvollziehen, wenn man am laufrad dreht, wenn das reibrad entsprechend und ausreichend gegen das laufrad gespannt ist (ohne antrieb).

das ganze ist nicht so sehr anfällig gegen nässe bzw. wetter, jedoch gegen ausreichend hohe vorspannung am laufrad (fahrergewicht und radgewicht müssen beschleunigt werden = 100++ kilo) und daneben natürlich auch des reifendrucks.

ich hatte das hier fertiggestellt und in verschiedenen varianten ausprobiert:

http://s2.imgimg.de/uploads/CIMG5585lt8ed2c49fjpg.jpg

die konstruktion fährt bei endgeschwindigkeit 32 km/h mit 24 volt und 9 ampere etwa 8 minuten allein (mit-treten nur bei anfahren)

gruß, tom

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die Zeiten von frz. Mofas mit 2 Takter sind gottseidank vorbei. Das waren diese Velosolex.

Diese hatten wohl mit einem Hebel einen Reibmotor, der Verschleiß am Vorderrad war wohl hoch.

Es gibt jetzt Motoren im Vorderrad, das sind aber eher schwache Motoren, besser sind die Hinterradmotoren wie z. B. bei Stromer Schweiz oder die Mittelmotoren an den Tretkurbeln

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