Warum kaum Migranten i.d. Hilfsorganisationen?

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Das Problem ist ein sehr vielschichtiges. Der DFV hat das auch schon erkannt arbeitet intensiv in der Richtung.

Aus meiner Sicht ist ein Grund dafür das in vielen Kulturkreisen eine ehrenamtliche Arbeit wie wir sie kennen einfach nicht bekannt ist. Selbst in vielen europäischen Ländern gibt es kein so umfangreiches Netz an freiwilligen Feuerwehren wie bei uns. Dazu kommt das in weiten Teilen der Welt keine Feuerwehren auf so hohem Niveau wie bei uns vorhanden sind, zumindest nicht mit einer so langen Geschichte. Kurz gesagt sie kennen freiwillige Feuerwehren oder Hilfsorganisationen einfach nicht. Beim Sport ist das schon ein wenig einfacher.

Dazu kommen dann natürlich noch die Migranten die in einer Parallelgesellschaft leben. Die wirst du aber auch nicht in Sport- oder anderen Vereinen finden. Das ist halt so, ob man das gut finden muss sei dahingestellt.

Wollen wir sie jedoch in der Feuerwehr oder den Hiorgs haben werden wir wohl auf sie zugehen müssen. Siehe auch: http://www.dfv.org/miteinander.html

Die meisten freiwilligen Feuerwehren sind auf dem Land! Die meisten Migranten leben in Großstädten! Viele Migranten sehen die Feuerwehr wohl auch noch als eine Art deutschen "Verein"Aber das ist wohl eine Sache für eine genauere Untersuchung!

Hallo velodog.

Du musst bedenken das diese Hilfsorganisationen gewachsene Strukturen sind, die es in vielen Ländern so nicht gibt. Die Leute die selbst in der Freiwilligen Feuerwehr sind schicken ihre Kinder auch dort hin und so entsteht eine neue Generation von Ehrenamtlichen. Bei Migranten fehlen solche Beziehungen oft. Wenn es irgendwo brennt müssen alle helfen mit dem was da ist, spezielle Ausrüstung und Leute die das trainieren gibt es nur selten. (Wir haben hier in Deutschland außergewöhnlich gute Bedingungen)

Viel an geleisteter Hilfe findet dann einfach "unorganisiert" statt, man hilft sich einfach gegenseitig, ohne das man vorher in´s Rote Kreuz oder andere Organisationen geht. Diese zwischenmenschliche Hilfe funktioniert dann auch bei uns häufig sehr gut, deshalb machen die auch immer so einen "verschworenen" Eindruck.

Außerdem bezweifle ich das es insgesamt kaum Migranten gibt die Ehrenamtlich tätig sind. Beim Betreuten Wohnen bei uns kommt täglich eine Kroatin und serviert den Bewohnern das Essen. Unter den Frauen die für die Caritas morgens die "Lebendkontrolle" durchführen und sich etwas mit den älteren Menschen unterhalten ist eine Russin. Die Polin die auf der Arbeit Putzt pflegt das Bildstöckchen am ende der Straße. und das sind nur die Ehrenamtlichen Ausländer die mir aus dem Stegreif einfallen.

Im Tanzverein haben wir eine Russin, die unterrichtet für eine Flasche Rotwein und einen Blumenstrauß im Jahr Hip Hop.

LG Klaus.

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