Warum Kauft eine Firma von sich selbst Aktien?

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5 Antworten

Der Kurs der AKtien steigt mit jeder Aktie die gekauft wird. Wenn sie ietwas ändern wollen (zB BMW will ein neues Automodell rausbringen) darf jder, so viele Aktien wie er besitzt, abstimmen. Ich denke, die kaufen sie selber um selbst mehr Rechte zu haben und um nicht von einem anderen gekauft werden zu können (hat jmd. 50,1% gehört die Firma ja ihm, weil er für alles die Entscheidungen treffen kann.

Die haben nicht mehr Rechte, weil eine Firma nicht über sich selbst abstimmen kann.Als Abwehrmaßnahme gegen eine Übernahme kann man das zwar anstreben, dann amcht der gestiegen Kurs aber auch nichts, weil weniger Aktien zur Mehrheit von dem Übernehmer gekauft werden müssen.

Die einzigen Gründe, warum dies auf feindliche Investoren als Giftpille wirkt, ist darin zu shen, daß durch die Kurspflelge die restlcihen Aktieninhaber weniger beerit sind, ihr Anteile zu verkaufen, und wenn das ganze auf Krdeit erfolgt, die Firma zu verschulden und so unattraktiv zu machen.

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Ja der Kurs der Aktie steigt dann. Das ist eigentlich das einfach Prinzip von Angebot und Nachfrage. Dadurch, dass die Firma das Angebot der Aktie verkleinert (da ja weniger zu kaufen sind) aber die Nachfrage gleich bleibt, steigt der Kurs.

Es gibt eben Firmen die betreiben gerne eine "Kurspolitik". Die möchte dass ihre Aktie nicht zu teuer wird, um nicht als Edel-Marke angesehen zu werden.

Oder sie möchten nicht dass die Aktie zu billig wird, damit die Firma kein "Ramsch"-Image bekommt. Deshalb kaufen die Aktien.

LG CemeteryKeeper

Um nichtzu teuer zu wirken, macht man einen Akteinsplit, keinen Akteinrückkauf.

Das hat auch weniger mirt Edlemarke zu zun, als damit, daß insbesondere Amerikaner, einen Kurs > 100 als optisch zu teuer ansehen.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Kann mehrere Gründe haben. Z. B.:

Weil die Firma glaubt, daß Ihre Aktien unterbewertet sind und auf einen steigenden Kurs hofft.

Oder um den Anlegern nach Kursrückgängen zu suggerieren, daß man selbst noch Vertrauen in seine eigene Firma hat. Hat z. B. die Firma Muehlhan vor ein paar Monaten so gemacht: Jeden Tag über mehrere Wochen nur sehr wenige Aktien zurückgekauft. So ungefähr nach dem Motto: Schaut her wir kaufen täglich unsere Aktien zurück, so schlecht geht es uns gar nicht. Hat aber nicht viel gebracht, der Kurs ist trotzdem weiter stark eingebrochen.

Der Kurs steigt, weil meistens vorgegeben wird, in welchem presilichen und zeitlichen Rahmen die Firma ihre eigenen Aktien zurückkauft.

Mesit gescheiht dies, wenn ein Unternehmen auf hohen Barmitteln sitzt, und durch die Anzahl der Verkleinerung der Aktienanzahl,die Kurse steigern.

Auch der Gewinn verteilt sich uaf eine geringere Stückzahl an Aktien, was sie wertvoller macht.

Im Grunde genommen ist es eine Form der verdeckten Gewinnausschüttung.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Lieber Nasdaq,

ich möchte hier keine „akademische“ Diskussion „um des Kaiser’s Bart“ anzetteln, aber noch auf einen interessanten Artikel in der Europa-Ausgabe der Zeitschrift Fortune (diesjährige Ausgabe Nr 10) hinweisen.

In diesem Artikel ist unter der Überschrift „We Buy High and Sell Low“ gut beschrieben, dass US-Unternehmen meist kein Glück mit Aktienrückkäufen hatten.

Beispiel: Weyerhaeuser kauften in einem 800 Millionen-US-Dollar umfassenden Rückkauf in den Jahren 2006 und 2007 zu absoluten Höchstpreisen von 80 $ eigene Aktien zurück. In 2009, bei einem Kurs von 30 $, wurden mikrige 2 Millionen $ zum Rückkauf aufgewandt.

Ähnlich war das Ergebnis bei MEMC Electronic Materials, die für 100 Mio $ ebenfalls ihre Aktien kauften: zum Höchstkurs von 90 $. Jetzt steht MEMC etwa 8 $.

Und als drittes „ultimatives“ Beispiel wird dann noch der Rückkauf Citigroup angeführt, die im letzten Jahrzehnt die ungeheuerliche Summe von 31 Milliarden (ja Milliarden) $ zum Rückkauf aufwandten. Das Geld hätten die besser nicht zum Rückkauf ausgeben sollen. Dann hätte die vielleicht die Staatshilfe von 45 Milliarden Dollar aus dem US-Steuerzahlersäckel nicht nötig gehabt.

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Eigene Aktien an der Börse zurückkaufen – das ist deutschen AG’s erst seit rund einem Jahrzehnt erlaubt: nach der Reform des Aktiengesetzes.

Begrenzt ist dabei die Menge, die zurückgekauft werden kann. Es dürfen maximal 10 % der ausgegebenen Aktien zurückgekauft werden. Vorher muss die Hauptversammlung („HV“) einem „Rückkaufsprogramm“ zugestimmt haben.

Durchweg sieht nach der Zustimmung der HV dann eine Veröffentlichung darüber so aus:

„Der Rückkauf basiert auf der Ermächtigung der Hauptversammlung vom [Datum], insgesamt bis zu 10 % eigene Aktien zu erwerben. Der Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den am Handelstag in der Eröffnungsauktion ermittelten Börsenkurs im [Handel der xxxx-Börse] um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten“.

Auf der HV sollte der Vorstand genau und überzeugend erläutern, warum ein Rückkauf eigenen Aktien vorgenommen werden soll.

Nach meiner Beobachtung ist die Begründung dafür vorrangig, dass die zurückgekauften Aktien als Bezahlung einer ggf. einmal kommenden Übernahme oder Beteiligung an einem anderen Unternehmen „zur Bezahlung“ eingesetzt werden können.

In vielen Publikationen wird erzählt, dass Rückkäufe auch durchgeführt werden, um den Aktienkurs des Unternehmens zu erhöhen oder zu „stabilisieren“. Oder „um den Gewinn je Aktie“ zu erhöhen; da der Unternehmensgewinn ja nach Rückkauf auf weniger Aktien zu verteilen seien.

Insbesondere das Argument „Aktienkurs erhöhen oder stabilisieren“ erscheint mir nicht stichhaltig zu sein. Denn der Aktienkurs widerspiegelt den Wert des Unternehmens; also inklusive des Barvermögens der AG. Und dieses Barvermögen würde sich um den Kaufpreis der zurückgekauften Aktien vermindern. So dass der Rückkauf ein „Nullsummenspiel“ ist. Es gibt diverse Untersuchungen, dass Rückkaufsprogramme nur in den allerersten Tagen nach Ankündigung des Rückkaufes zu bemerkbaren Kurssteigerungen führen. Langfristig haben Rückkäufe eigener Aktien so gut wie keinen Einfluss auf den Kursverlauf.

Im Gegenteil! Der Rückkauf eigener Aktien, die nicht zur baldigen Bezahlung („Aquisition“) eines anderen Unternehmens eingesetzt werden (können) sind eher wertvernichtend. Denn dann stellt sich heraus, dass das Unternehmen Bargeld zum Rückkauf eingesetzt hat, was die Liquidität des Unternehmens geschmälert hat. Und Liquidität zum Kauf eigener Aktien einzusetzten ist und kann nicht der Zweck einer AG sein und vermindert die Handlungsfähigkeit der Unternehmung.

Insofern muß der Aktionär schon sehr genau überlegen, welches die Begründung zum Rückkauf eigenen Aktien ist.

Lies hier

http://mobil.boerse-online.de/aktie/nachrichten/ausland/617831.html

brzüglich Zielen hinsichtlich Kurs, Gewinn und Dividende.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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@Nasdaq14

Lieber Nasdaq, leider wird in dem Artikel von mobil.boerse-online das gleiche Mantra heruntergebetet, dass die PR-Abteilungen der zurückkaufenden AG's ausströmen. Ich bleibe dabei: Aktienrückkäufe sind eher ein Signal, eine rückkaufende AG sehr, sehr genau anzuschauen - und vielleicht eher das Gegenteil vermuten; nämlich dass der Rückkauf dem Aktienkurs entgegen des o.a. "Matras" nicht steigt.

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@MehrWissen

Lieber Nasdaq, ich kann es nicht lassen und muss hier noch einmal eine Stimme zu Aktienrückkäufen einfügen:

"Investoren wollen von uns profitables Wachstum, nicht die Rückkauf von Aktien".

(Stefan Lippe, Konzernchef Swiss Re, in einem Interview der Schweizer Zeitung Finanz und Wirtschaft, 06.08.2011)

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@Nasdaq14

Lieber Nasdaq14, aus Ihren Antworten ist zu folgern, dass Sie einer der leider zu wenigen professionellen Börsianer sind, die sich die Zeit nehmen hier auf der Fragenseite korrekte und sinnvolle Antworten zu geben.

Aber in puncto Aktienrückkauf und wie sich diese auf Kursverläufe auswirken möchte ich diese beiden Stellungnahmen anderer Profis anfügen:

„Rückkaufprogramme haben nur kurzfristig einen Effekt auf den Aktienkurs – oft nur dann, wenn sie angekündigt werden. Häufig werden Rückkäufe durchgeführt, wenn die Papiere teuer sind.“ Jörg de Vries-Hippen, Manager des Allianz RCM European Equity Dividend Fund in einem Interview mit der Schweizer Zeitung Finanz und Wirtschaft am 02.11.2011 Seite 33

„Eine der wichtigsten Lehren, die wir aus der Finanzmarktkrise gezogen haben, ist die, dass wir vor ihrem Ausbruch unsere Kapitaldecke durch umfangreiche Aktienrückkaufprogramme zu sehr verdünnt haben“ wird Aegon-Chef Alexander Wynaendts in einem Artikel der Schweizer Zeitung Finanz und Wirtschaft am 18.06.2011 Seite 31, zitiert.

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