Warum kann Unbeherrschtheit für jeden Menschen ein kleines oder grosses Problem, oder nicht sinnvoll sein ?

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6 Antworten

Unbeherrschtheit ist eine schlechte Eigenschaft. Sie führt dazu, sich von einen Anschein hinreißen zu lassen, alles andere aus dem Blick zu verlieren und rational unkontrolliert zu handeln. Dadurch werden häufig Fehler begangen, vor allem im Umgang mit anderen Menschen. So entsteht Unbeliebtheit. Ein Verhalten, das unbeabsichtigte schlechte Folgen hat, ist natürlich eindeutig nicht sinnvoll.

Unbeherrscht zu sein, heißt, nicht mit Problemen und Konflikten umgehen zu konnen. Unbeherrschte reden sich in Rausch und Rage, ohne noch zu wissen, was sie eigentlich sagen. Deshalb kann man ihnen nachher Äußerungen unterstellen, egal ob sie gefallen sind, oder nicht, denn ein Unbeherrschter kann sich an keine Aussage mehr wirklich erinnern. Unbeherrschte sind immer Verlierer.

Für Menschen, die sich im Griff haben, die nicht besonders temperamentvoll sind, ist Unbeherrschtheit ein kleines Problem.

Für Hitzköpfe, aus den von den anderen bereits genannten Gründen, ein ziemlich großes.

Aber auch die Menschen, die mit Hitzköpfen umgehen müssen, stehen vor einem Problem. Besonders in Führungspositionen (auch als Mutter/Vater von meherern Kindern) muss man dann anderen erklären, warum man jemandem evtl mehr "durchgehen" lässt als anderen, weil man in der Situation ja erst einmal versucht, zu deeskalieren.

Unbeherrschtheit ist nicht sinnvoll, weil oftmals Menschen verletzt werden, die nichts für die momentane Drucksituation des Unbeherrschten haben, weil Unbeherrschtheiten eher destruktive als konstruktive Auswirkungen haben.

Aber manchmal kann Unbeherrschtheit auch dazu führen, dass ein lange ertragener Missstand mit einem "Knall" zutage gefördert wird, eine längst fällige Änderung von Verhaltensweisen, unsinnigen Regeln o.Ä. offensichtlich wird.

Unbeherrschtheit ist niemals sinnvoll, aber selbst die "sich beherrschenden" können irgendwann ausflippen - man muss sie nur lange genug nerven - und dann wird es zum Problem: für beide Parteien...

Es kommt aufs Alter und auf die gesellschaftliche Position an, ob man sich Unbeherrschtheit leisten kann oder nicht. Meist wirkt es undiszipliniert und kindisch. Und das wird von der heutigen Gesellschaft nicht akzeptiert. Man hat sich anzupassen und sich seiner Position entsprechend unterzuwerfen.

Entschuldige den Einwand, Katzentätzchen: "...sich seiner Position entsprechend zu unterwerfen." (:-)!

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Danke, das sagt etwas.

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Irgendwie scheinst Du immer noch nicht kapiert zu haben, wozu die "Tags" eigentlich gut sein sollen.

grosses, jeden, kann, kleines, nicht, oder, sein, warum sind sicher keine Begriffe anhand derer Deine Frage "gefunden" werden können.

Warum machst Du das eigentlich?

Bist Du vielleicht unbeherrscht?

Das ist System: je mehr "globale" Tags, desto öfter werden diese Fragen (die in Wirklichkeit keine sind) gefunden, ob sie relevant sind, oder nicht...

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