Warum kann oder will Gott den Tod nicht abschaffen?

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33 Antworten

Das ist endlich mal eine gute Frage :)

Also, erst mal eine ganz einfache Rechnung:

Inzwischen sind wir ca. 7,3 Mrd. Menschen, die aktuell auf diesem Planeten leben. Das wird hier langsam recht eng. Jetzt stell Dir mal vor, dass nur mal ALLE Menschen der letzten 2000 Jahre immer noch leben würden! Diejenigen, die ganz unten liegen – weil wir uns inzwischen  riesenhoch stapeln müssten – würden doch ganz sicherlich elendig leiden!

Aber das nur zum praktischen Teil.

[…] auf das alle die an ihn glauben nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Es geht nicht darum, dass alle an die Person Jesus glauben sollen, um das ewige Leben zu erhalten. Es geht darum, an das zu Glauben, was er vertrat: die Liebe!

Das ist des Pudels Kern. Es geht darum, ein gutes und gerechtes Leben zu führen, darum, um für unsere Nächsten zu sorgen, darum, dem Hass zu entsagen, darum, sich füreinander einzusetzen und zusammen zu halten. es geht um das Gute. DAS ist mit Jesus gemeint.

Wir sollten die Bibel als Gleichnis begreifen. Es ging nie um die Personen. es geht noch nicht einmal um Gott. Gott ist lediglich der gute Vater, der uns auf den richtigen Weg führen möchte.

Wenn Du ein Kind bist, folgst Du Deinem Vater, weil Du nichts weist, er aber schon. er liebt Dich und deshalb wird er sich bemühen, dir immer den richtigen Rat zu geben, damit Du in Deinem Leben kein Leid erfährst. Nichts anderes macht Gott, nur eben, dass er viel mehr weiß, als alle Menschen zusammen. So mit ist er auch der allerbeste "Vater", den wir haben könnten.

Was nun aber das Leid und den Schmerz und all den ganzen Kummer betrifft, gibt es auch eine einleuchtende Erklärung.

Stell Dir vor, es gäbe keinen Schmerz. Dann würdest Du auch keinen Schmerz empfinden, wenn Deine Hand auf der glühenden Herdplatte läge. Du würdest sie liegen lassen, bis Dir das Fleisch verkohlt. Aber glücklicherweise trifft dich der Schmerz wie ein Blitz und Du hast etwas für Dein weiteres Leben gelernt. Du wirst nie wieder so etwas machen.

Nun ist es mit dem seelischen Schmerz genau das Gleiche.

Wenn Du – ich nehme mal an, Du bist weiblich – einen Freund hast, der Dich betrügt, dann hat er Dir das Herz gebrochen und Dein Schmerz sitzt tief. Du wirst eine Zeit lang brauchen, um darüber hinweg zu kommen. Aber wenn Du soweit bist, ist Dir – idealerweise – klar, was schief gelaufen ist und Du wirst diesem oder ähnlichen Jungs nicht mehr vertrauen und Dich dann nicht mehr betrügen lassen.

Jetzt kommt es aber vor, dass manche Menschen so etwas nicht sofort begreifen oder verstehen und dann diesen Fehler wieder und wieder neu begehen. Nun, wir sind nicht alle gleich intelligent und manche brauchen etwas länger, um zu begreifen. aber irgend wann wird jeder verstehen.

Was nun die Notwendigkeit von solchem Lernen betrifft, gibt es auch wieder einen Grund.

Du hast doch sicherlich schon mal etwas Verbotenes gemacht? Rauchen, Alkohol trinken, lügen, stehlen, oder sonst etwas.

Warum hast Du das getan? Man hat Dir doch gesagt, dass Du das nicht tun sollst, weil es schlecht ist!

Ich sage Dir warum: weil es nicht reicht, es zu wissen. Wir müssen unsere Umwelt erfahren. Wir müssen etwas probieren, um es wirklich zu begreifen. Deshalb nehmen Babys auch alles in den Mund.

Wie war das nach Deinem ersten Zug an der Zigarette, dem ersten Schluck Alkohol, der ersten Lüge, dem ersten Diebstahl?

Du hast Dich schlecht gefühlt und erst dann hast Du es wirklich verstanden.

Das ist unser Leben.
Wir Leiden, um zu lernen.
Wir lernen, um zu wachsen.
Wir wachsen, um am Ende mehr zu sein, als wir am Anfang waren.

Weißt du noch wie eingeschränkt Deine Wahrnehmung war, als Du noch ganz klein warst? Wie sehr hast Du Dich damals gefühlt? Wie fühlst Du Dich heute?

Das ist das Bewusstsein. Es wächst mit unseren Erfahrungen. Das macht das "mehr sein" aus.

Wenn wir das nicht hätten, wüssten wir nichts von alledem, was wir sind und was wir in dieser Welt sind und wohin wir gehen wollen.

Am Ende der Reise wartet eine große Überraschung auf uns. Aber das ist eine andere Geschichte …

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Kommentar von MarkusGenervt
10.09.2016, 07:32

P.S.: Wenn ich jetzt etwas vergessen haben sollte oder wenn du noch Fragen hast, dann bist Du herzlich willkommen :)

Gerne auch PN.

Es gibt immer gute und verständliche Antworten auf solche Fragen.

Ich selbst bin kein Christ – jedenfalls nicht so, wie sich Christen heutzutage selbst begreifen. Eigentlich könnte man sagen, dass ich eher so was wie ein Buddhist bin, der Gott kennen gelernt hat.
Klingt aber schlimmer, als es ist ;o)

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Kommentar von lifeispain7
10.09.2016, 11:20

so ein schmarrn

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Wir können als begrenzte Menschen nicht den unendlichen Gott und dessen Heilspläne bzw. Zulassungen begreifen,  deshalb werden derartige Fragen, warum er dieses oder jenes nicht anders gemacht hat, auch unbeantwortbar bleiben müssen.

Wir wissen von Gott, was Er uns offenbart hat, aber erst in der Ewigkeit gelangen wir zur vollen Erkenntnis all dessen, was uns jetzt noch verborgen ist. Du sprichst viele Fragen an wie Unheil in der Welt und Tod.
Christen reicht es, dass Gott in Christus das Leid durchschritten hat und
geholfen hat, wo immer es ihm begegnet ist. Wir wissen dadurch, dass Gottes
Zulassen kein unbewegtes Zuschauen ist, sondern er alles darauf anlegt, das
Leid zu überwinden, wir sollen aber dabei mitwirken. Gott will das Leid nicht. Aber Gott lässt menschliche Freiheit zu, wodurch der Mensch auch fähig wird, diese Freiheit zum Schaden für sich und die Menschheit zu
missbrauchen.

Darüber hinaus gibt es auch eine Eigenständigkeit der Schöpfung,
die Gesetze der Natur, die sich in Naturkatastrophen, Krankheiten usw. auch auf belastende Weise auf den Menschen auswirken. Es gibt Mächte, die Gott
entgegenwirken können – solange wir in dieser Zeit leben. Der gläubige Mensch weiß aber, dass alle Not und alles Leid letztlich im Leiden Christi ihre tiefste Sinngebung erfahren.

Warum es den Tod gibt als Folge der Sünde, bleibt ein Geheimnis. Der Tod widerspricht zutiefst unserem Verlangen nach Leben und Liebe. Die Lösung liegt im Leben in Gott über den Tod hinaus. Die Liebe Gottes schafft Ewigkeit für den sterblichen Menschen, sie lässt ihn nicht im Grab zugrunde gehen, sie gibt uns eine Zuversicht. Wir wissen, dass das Leben mit dem biologischen Sterben nicht beendet ist. Wir sehen schon in den Wandlungen der Natur, dass das Absterben zum Anfang neuen Lebens wird. Die ganze Verkündigung Jesu weist darauf hin, dass der Mensch den Schritt vom Tod zum Leben vollziehen kann. Die Heimat aller Menschen ist der Himmel, darum sind wir hier auf Erden ohne Ruhe untewegs zu diesem Ziel. Der Tod Jesu begründet den Sieg über menschliche Vergänglichkeit und bewirkt den österlichen Sieg des Lebens. Jesus ist der Weg, aber auch das Leben. Er sagt es selbst „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“.  In unserem materiellen menschlichen Körper können wir nicht zur Anschauung Gottes gelangen, dazu braucht es eine neue Seinsweise, die wir nach dem Tod erfahren, indem unser Leib dem verklärten Leib Christi ähnlich gemacht wird.

Zu deiner 1. Frage:

Nach christlicher Überzeugung sind alle Menschen erlöst und zur Auferstehung berufen und die  „guten Menschen“, die nicht zum Glauben gekommen sind, werden davon keineswegs ausgeschlossen, sofern sie ihrem Gewissen gefolgt sind. Der Gedanke, dass es Menschen gibt, die nach dem Tod ausgelöscht werden und für die es kein ewiges Leben gibt, ist Lehre der Zeugen Jehovas und nicht Lehre des Christentums. Schon Paulus hat erkannt, dass auch „Heiden“ ein Gewissen haben, wonach sie gerichtet werden.

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Aus meiner Glaubenssicht sind wir Geistwesen, die sich für ein vorübergehendes Leben auf der Erde entschlossen haben, um so Erfahrungen zu sammeln, die man als Geistwesen sonst nicht haben kann. Ziel ist, Liebe fließen zu lassen, auch unter widrigen Umständen, sonst wäre eine Bewährung nicht möglich.

Gott braucht das alles nicht zu seiner Verherrlichung, der könnte auch völlig ohne Geschöpfe auskommen. Aber ich danke ihm für die Schöpfung und für das Leben hier und stelle mich mit seiner Hilfe auch dem Negativen und Unheilen.

Die Rückkehr (Tod) am Ende des Lebens in die Welt der Geistwesen ("Himmel") ist natürlich ein Segen, denn wer möchte eeeewig auf dieser Erde weiterleben, selbst wenn es da keine Probleme mehr gäbe? Das wäre für mich die Hölle.

Die schlimmen Dinge, die in der Welt passieren, sind zum großen Teil auf Menschen zurückzuführen, die aus Dummheit ihre Gier und ihren Hass ausleben. Aber sie können nichts ausrichten, was gegenüber der Ewigkeit im Vergleich eine Bedeutung hätte.

Leider kann man diese fundamentalen Fragen nur mit skizzenhaften Antworten anreißen. Man bräuchte eigentlich dafür längere Gespräche.

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Meine Meinung?

Wenn es denn einen Gott gibt wird seine Moral und seine Erkenntnisfähigkeit soweit über der unseren stehen das er über unsere kleinlichen Deutungs/Handlungsversuche nur milde wissend lächeln kann.

Er wird dich erkennen wie du bist und warst und wird dich danach beurteilen. Er wird nicht schauen ob du ihm regelmäßig deine Demut bewiesen hast oder immer dem Bodenpersonal und alten Büchern gefolgt bist.

Warum wir alle sterben müssen? Weil man immer wieder Platz machen muss für den Nächsten der einem nachgefolgt ist und den man mit bestem Wissen und Gewissen in die Welt geführt hat. Dieser muss seinen Weg finden und seine Welt gestalten, darum muss der Andere für den Neuen weichen.

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Hallo moonchild1972,

Gott kann nicht nur den nur den Tod abschaffen, er wird es auch tun. In der Bibel wird der Tod klar und deutlich als der Feind des Menschen dargestellt und auch gesagt, dass es irgendwann den Tod nicht mehr geben wird. Das geht z.B. aus folgender biblischer Aussage hervor: "Denn er [Jesus Christus] muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht" (1. Korinther 15:25,26).

Aber warum hat er das nicht schon längst getan, fragst Du Dich wahrscheinlich. Auch formulierst Du ja auch die Fragen:

"Aber wenn dem wirklich so ist, warum müssen alle Menschen Gott zuliebe so schrecklich unter Krankheit, Schmerzen, Alter und Tod leiden? Was um alles in der Welt mutet er uns denn da zu, wenn er uns doch so unendlich liebt?"

Die Frage, warum Gott Böses und Leid zulässt, wird von vielen gestellt und zwar aus gutem Grund. Interessanterweise finden wir in der Bibel zufriedenstellende Antworten darauf.  

Vielleicht wäre zuerst einmal zu klären, wie das Böse überhaupt in die Welt kam. Die Bibel zeigt,  dass ein ursprünglich guter Engel dadurch zum Teufel wurde, dass er die erste Lüge äußerte. Angetrieben von dem Wunsch, etwas zu erlangen, was eigentlich nur Gott zusteht, nämlich angebetet zu werden, belog er Eva, die erste Frau und verleitete sie zum Ungehorsam gegen Gott. Ihr Mann, Adam, schloss sich der Rebellion an und auf diese Weise kam das Leid und der Tod in die Welt. (siehe 1. Mose 3:1-6)

Viele Menschen fragen sich, ob nicht letztendlich Gott selbst für das Böse verantwortlich ist, da er bei seiner Schöpfung einen Fehler gemacht habe. Dem ist jedoch nicht so, da alle Dinge, die Gott hervorgebracht hat, vollkommen sind. Die Bibel sagt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er." (5. Mose 32:4) Die Menschen, und auch die Engel, waren somit nicht fehlerhaft erschaffen worden und daher durchaus in der Lage gewesen, Gott treu zu bleiben.

  Dass sich sowohl Menschen als auch Engel dennoch für die Sünde entschieden, hat mit ihrer Willensfreiheit zu tun. Jeder von uns kann entscheiden, ob er das Gute oder das Böse erwählt. Gott hat uns nicht als Roboter erschaffen, die automatisch und zwanghaft seinen Willen tun. Er wünscht sich jedoch, dass ihm seine vernunftbegabten Geschöpfe aus Liebe gehorchen, ähnlich wie sich das Eltern von ihren Kindern wünschen.

Es stellt sich natürlich die Frage, warum Gott das Leid bis heute zugelassen hat. Der tiefere Grund hat mit der in Eden begonnenen Auflehnung gegen die göttliche Herrschaft zu tun. Seit dieser Zeit bemühten sich die Menschen, alle möglichen Regierungsformen auszuprobieren. Außerdem waren die meisten Menschen nicht bereit, sich der göttlichen Herrschaft zu unterstellen. So bevorzugen Menschen bis heute selbst über Recht und Unrecht zu entscheiden, statt sich zu erkundigen, was Gott gefällt und was nicht. Dadurch, dass Gott Zeit verstreichen ließ und Menschen die Gelegenheit gab, zu beweisen, ob ihr von Gott unabhängiger Lauf der bessere ist, wurde deutlich, wer schließlich Recht behalten sollte.

In all den Jahrhunderten Menschheitsgeschichte wurde eines immer deutlicher: Menschenherrschaft trägt nicht zum Wohl und zum Glück der Menschen bei. Das bestätigt die Bibel mit folgenden Worten: "All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat. (Prediger 8:9) Keine Regierung auf der Erde konnte bisher Kriegen, Verbrechen, Ungerechtigkeiten und Krankheiten ein Ende machen. Gerade in unserer Zeit wird mehr als deutlich erkennbar, wie sehr doch die menschlichen Regierungen versagt haben. Die Zustände auf der Erde werden von Tag zu Tag schlimmer und sogar der Fortbestand der Menschheit ist in Gefahr.

Gott wird dem Treiben der Menschen jedoch nicht endlos zusehen. In dem Bibelbuch Apostelgeschichte, Kapitel 17:31 steht: "Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“ Wenn Gott die Erde richtet, wird er dafür sorgen, dass alle menschlichen Regierungen beseitigt werden und an deren Stelle das Königreich Gottes zu herrschen beginnt (siehe Daniel, Kapitel 2, Vers 44). Dies ist das Reich Gottes, um das viele im sogenannten "Vaterunser" beten, wenn sie sagen: "Dein Reich komme". Das wird einen neuen Zeitabschnitt in der Menschheitsgeschichte einläuten. Dann wird es hier auf Erden endlich Ruhe und Frieden geben und niemand wird mehr krank oder sterben.

Dass Gott nicht schon längst in das Weltgeschehen eingegriffen hat, zeigt im Grunde, wie groß seine Geduld ist. Bei der Zulassung des Bösen geht es nämlich nicht nur um die Frage, ob Gott das Recht hat, über die Menschen zu herrschen, sondern auch darum, ob es Menschen gibt, die Gott aus selbstloser Liebe dienen. Diese Streitfrage bezüglich der Treue des Menschen gegenüber Gott ist von weitreichender Bedeutung. Der Teufel hatte nämlich behauptet, es gäbe keinen einzigen Menschen, der Gott aus echter Liebe dient. Das wurde an dem Beispiel eines treuen Dieners Gottes aus alter Zeit mit Namen Hiob deutlich. Satan behauptete, er könne ihn sowie jeden anderen Menschen von Gott abwendig machen, wenn er ihn unter Druck setzen würde.  (siehe Hiob, Kapitel 1, Verse 8 - 12) Durch Gottes Geduld kann jeder Mensch den Beweis erbringen, wer in dieser Streitfrage Recht behält: Satan oder Gott.

Hätte Gott gleich zu Anfang das Böse ausgemerzt, in dem er die Rebellen sofort vernichtete, dann wären die erwähnten Streitfragen für immer ungeklärt geblieben. Vielleicht wird die Sache durch folgende Veranschaulichung deutlicher: "Wie könnte ein Familienvater am besten die in aller Öffentlichkeit erhobene Anschuldigung widerlegen, er würde seine Stellung als Familienhaupt missbrauchen, und die Behauptung, seine Kinder wären besser daran, wenn sie ihre Entscheidungen unabhängig von ihm träfen, sowie die Anschuldigung, sie alle würden ihm nicht aus Liebe, sondern um materieller Vorteile willen gehorchen? Wären die Anschuldigungen oder Behauptungen in den Augen der Nachbarn zweifelsfrei widerlegt, wenn er den Falschankläger einfach erschießen würde? Welch eine vorzügliche Rechtfertigung es doch statt dessen wäre, wenn er seinen Kindern die Gelegenheit gäbe, für ihn als Zeugen aufzutreten, um so bezeugen zu können, daß ihr Vater seiner Familie in gerechter und liebevoller Weise vorsteht und sie bei ihm bleiben, weil sie ihn lieben! Würden einige seiner Kinder sich auf die Seite des Anklägers stellen, das Haus verlassen und durch Aneignung eines anderen Lebensstils ihr Leben ruinieren, würde aufrichtigen Beobachtern nur bewußt werden, daß die Kinder sich besser seiner Leitung unterstellt hätten." (Unterredungen anhand der Schriften S. 83)


Wie Du siehst, ist die Frage, warum Gott das Böse zulässt, komplizierter als die meisten zunächst denken. Die Art und Weise, wie Gott in dieser Sache vorgegangen ist, zeugt jedoch von seiner großen Weisheit und seinem Weitblick. Wie die Bibel aber auch zeigt, werden Schmerz und Leid nicht für immer Teil unseres Lebens bleiben. Mehrfach wird in der Bibel vorausgesagt, dass bald alles Böse und auch jegliches menschliches Leid enden wird. Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, stehen die Mut machenden Worte: Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21;3,4).

Dies ist kein leeres Versprechen, denn die Vorhersagen der Bibel haben sich als stets zuverlässig und genau erwiesen. Somit können wir uns auf ein wundervolles Zeitalter freuen in dem es weder den Tod noch irgendwelches sonstiges Leid geben wird.

LG Philipp




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Was unterscheidet das Gute vom Bösen? Die Folgen. Das Gute hat gute Folgen, die wieder gute Folgen haben, ein ewiger Kreis. Das Böse hat böse Folgen, schadet anderen und sich selbst, vergeht.

Wie funktioniert das Leben? Das Leben erschafft neues Leben, ein ewiger Kreislauf. Nur so ist Leben überhaupt möglich, es muss sich erneuern. Alles was stirbt, wird wieder aufgenommen und dienst so als Grundlage für neues Leben.

So wirkt Gott in der Natur, er ist die Natur, alles Miteinander, und wir sind ein Teil davon. (Pantheismus, Goethe)

Leben ist kein Kampf gegeneinander, es ist nur Miteinander möglich (Symbiose).

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Hallo,

da stehen jetzt schon sehr viele Antworten. Es kann also sein dass ich da jetzt etwas wiederhole.

Gott hat den Tod (noch) nicht abgeschafft, aber Jesus Christus hat durch seine Auferstehung den Tod überwunden. Wenn wir "glauben" und Jesus Christus unser Leben anvertrauen, haben wir ewiges Leben. Wir werden zwar sterben, danach aber wiederauferstehen.

Das Problem bei der Sache ist, dass dies nicht "beweisbar" ist. Wir müssen also Gott vertrauen dass er dieses Versprechen einlöst. Darauf vertrauen dass es eine unsichtbare Welt gibt ohne Leiden, Schmerz, Trauer, Tod.

Soviel zu deiner Eingangsfrage.

Nun zu der ersten Frage im Text: Ich persönlich weiß nicht was mit solchen Menschen geschieht wenn sie sterben. Ich vertraue darauf dass Gott da richtig entscheiden wird. Ich selber weiß dass ich ewiges Leben habe - meine Aufgabe, meine Verantwortung, ist es nun dass auch andere Menschen davon erfahren. Was man gemeinhin auch Missionierung nennt.

Was die andere Frage betrifft: Der Tod Jesu beeinhaltet noch mehr als nur die "Angelegenheit" mit dem ewigen Leben. Da geht es auch um Vergebung von Schuld und dass wir nun zu Gott kommen können wie wir sind, ohne dass wir speziell heilig sein müssen. Das ist ein sehr komplexes Thema! Wenn du Christ bist, wie du andeutest, kannst du Gott im Gebet da selber fragen - oder frag Jesus warum er sich geopfert hat.

Noch gehört der Tod zum Leben, da wir in einer Welt leben in der es Sünde gibt und wo der Teufel regiert. Es gibt aber eine Alternative, und die heisst Jesus Christus, und eine für uns unsichtbare Welt, an der wir Anteil haben können!

Ich hoffe dass dir das etwas weiterhilft :-)

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  • Gott will den Tod abschaffen
  • Gott will niemanden zu seinem Glück zwingen
  • Gott tut Dinge behutsam und teilweise langsam
  • Gott tut es auch weh, wenn seinen Kindern schlimme Dinge zustoßen
  • die richtige Konsequenz ist, sich an Gott gerade dann zu klammern, wenn etwas passiert, was zu einem liebenden Gott nicht zu passen scheint. Als Kind hast Du ja auch nicht immer verstanden, was Deine Eltern taten und dennoch nicht in Frage gestellt, dass sie Deine Eltern sind.
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Wenn es Gott gibt (und ich glaube, dass es Gott gibt) dann gibt es auch ein ewiges Dasein. Das irdische Dasein ist demnach nur eine Vorbereitung auf das ewige Dasein. Wenn es das ewige Dasein nicht gibt, so gibt es auch Gott nicht, denn dieses ewige Dasein, ist gewissermaßen das Dasein, in welchem Gott existiert und bereits als Wesen existiert hat, bevor das Universum, also seine Schöpfung durch Gott erschaffen worden ist.

Wenn es also nun kein ewiges Dasein gäbe und daher auch Gott nicht gäbe, wie sollte Gott die Sterblichkeit abschaffen? Und andererseits, wenn es Gott gibt und daher auch ein ewiges Dasein und die Möglichkeit, in seiner Gegenwart in Ewigkeit glücklich sein zu können, wieso sollte er dann die Sterblichkeit abschaffen, wo es doch so viel Schlechtigkeit in der Welt - nicht wegen Gott, sondern wegen fehlgeleiteter Menschen - gibt?

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Kommentar von MarkusGenervt
10.09.2016, 10:57

Das war sehr schön und rund formuliert :)

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Christlich sein , hat bei mir weniger mit Religion zutun , es bedeutet für mich ein mitfühlendes Wesen, für alles Erschaffende respektvoll umzugehen und anzuerkennen...Wer ein Gewissen hat , der weis...

Zu 1 Jesus war für mich , ein Mensch wie du und ich... Seine Aussage ; "Wer mir folgt hat das ewige Leben " , heisst nicht das wir ihn anbeten oder ihm hinterher laufen , sondern ihm gleich werden, in seiner Verständlichen Weise mit unserem Leben umzugehen...Den Tod gibt es nicht, für die Wissenden...

Zu 2 Die Angst vor dem Tod , dient nur der Knechtschaft und der Sklaverei ...Der Tod ist nur ein Übergang , denn Freiheit hat keine Grenzen... Jesus sollte gebrochen werden , (Sein Wille) sollte er ablegen und sich selbst verleugnen, doch das tat er nicht , weil ER wusste ...

Ps. "Niemand soll sich ein Bildnes von Gott schaffen", daher nenne ich ES die Quelle aller Seelen...

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Es stirbt nur der menschliche Körper,

und diesen braucht eine unsterbliche Seele nicht mehr,

wenn ihre Zeit auf Erden abgelaufen ist...

Wenn der Tod abgeschaft werden würde, dann würden

  • alle Seelen im menschlichen Körper fest sitzen
  • im Jenseits wartende Seelen auf ihre Inkarnation länger warten
  • es auf der Erde einee Tages eine Überbevölkerung geben

Weshalb haben Menschen, die an Gott glauben und von Gott überzeugt sind, Angst vor dem Tod, anstatt

mit Zuversicht durch das Leben zu gehen

und sich auf Gott zu freuen?

Gruß Fantho

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Ich kann deine Frage voll und ganz verstehen. Ähnliche Fragen die im Christentum nicht zufriedenstellend beantwortet werden können, haben mich auch lange Zeit beschäftigt.

Ich versuche einmal, dir das auf der Basis des vedischen Wissens zu erklären:

Wir gehören eigentlich gar nicht hierher, sondern in die ewige spirituelle Welt. Aus verschiedenen Gründen haben wir uns aber entschieden hier in der materiellen Welt zu versuchen, unsere egoistischen Wünsche auszuleben und dadurch glücklicher zu werden. Darum werden wir nun hier immer und immer wieder in einem neuen Körper geboren - entsprechend unserer Wünsche und unseres Karmas. Das geht solange weiter, bis wir wieder zu Verstand gekommen sind. Und dann können wir diesen ansonsten scheinbar ewigen Kreislauf von Geburt und Tod wieder verlassen.

Könnten wir hier ewig in einem Körper leben, dann hätten wir diese Möglichkeit gar nicht. Denn wir identifizieren uns schon jetzt so sehr mit unserem sterblichen Körper, dass wir uns eine Existenz ohne ihn gar nicht vorstellen können. Das geht ja sogar so weit, dass man im christlichen Glaubensbekenntnis von der "Auferstehung des Fleisches" spricht.

Schau dich um, alles, aber auch wirklich alles in dieser materiellen Welt ist vergänglich, nichts dauert ewig an oder lebt ewig. Das ist eine der Gesetzmäßigkeiten der die Materie unterliegt. Und unser Körper besteht nun einmal aus Materie. Während wir selbst ewige spirituelle Seelen sind.

Ich habe keine Ahnung, warum im Christentum so hartnäckig darauf bestanden wird, das Körper und Seele eine untrennbare Einheit bilden. Persönlich meine ich, dass die Existenz einer ewigen spirituellen Seele für einen intelligenten Menschen eher nachvollziehbar ist, als die Idee, dass eines Tages all die längst verwesten Körper wieder "auferstehen". 

Man mag diese Welt eine Schule, einen Spielplatz oder auch eine Besserungsanstalt bzw. ein Gefängnis für Unbelehrbare nennen. dDas Prinzip ist in allen Fällen das gleiche. Wir haben etwas zu lernen hier , lernen aus den Auswirkungen unserer Handlungen.

Die Erbsünde, von der im Christentum gesprochen wird, ist nichts als das Ergebnis unserer früheren Handlungen. Wer nicht hören will, der muss halt fühlen.

Was Jesus Christus angeht, er hat die Position eines spirituellen Meisters, eines Gurus und ist in der Lage, seine Schüler, seine Nachfolger zu befreien. Aber das "funktioniert" nur, wenn diese seine Lehren im täglichen Leben anwenden. Und das wird heute nicht einmal mehr von den großen christlichen Kirchen gelehrt. 

Da hört man dann Sachen wie: "Das hat er alle nur gesagt um uns aufzuzeigen, dass wir so große Sünder sind und gar nicht in der Lage, all dies zu befolgen. Also macht euch keine Sorgen beruft euch einfach auf ihn und ihr seid gerettet." Was für ein gerechter Gott wäre das, der seinen geliebten Sohn dafür sterben lässt, dass die Menschen tun und lassen können, was immer sie möchten???

Es gibt im Internet einen schönen Artikel, der aufzeigt, dass man die einzelnen Religionen nicht getrennt sehen darf. Er heißt  "Der erstgeborene Sohn Gottes" und gibt dem Leser eine Vorstellung von der Position und Macht, die Jesus hat. Wären Christen über solche Dinge informiert, dann hätten sie keine Probleme mit scheinbaren Widersprüchen in der Bibel.

Links stelle ich hier erst einmal nicht rein, das hat wohl einige gestört, die mit ihren "Kommentaren" bei mir nicht weiterkamen. Jetzt muss ich erst einmal herausfinden, was ich hier überhaupt noch darf.;-) Aber wenn es dich interessiert, dann kannst du ja selbst suchen, es ist leicht zu finden.

Verlassen kannst du dich auf Gott in jeder Hinsicht, denn er ist es der im Hintergrund "die Fäden zieht". In der "Bhagavad-gita Wie Sie Ist" (Kapitel 4, Vers 11) sagt Krsna, Gott selbst: "Alle belohne Ich in dem Maße, wie sie sich Mir ergeben. Jeder folgt Meinem Pfad in jeder Hinsicht, o Sohn Pṛthās."

Er spricht nicht von bestimmten Religionen, sondern sagt an anderer Stelle (18.66) sogar : "Gib alle Arten von Religion auf und ergib dich einfach mir. Ich werde dich von allen sündhaften (karmischen) Reaktionen befreien, fürchte dich nicht."

Du kannst Jesus Christus weiter nachfolgen, es wird dich Gott näherbringen. Aber lass dich nicht von den unvollständigen Lehren des Christentums verwirren. Die vedischen Schriften bieten vollständiges spirituelles Wissen., dass alle Fragen beantwortet. Und das ohne darauf zu bestehen, dass man automatisch in der Hölle landet, wenn man der "falschen" Religion angehört.

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Kommentar von Falbe
10.09.2016, 10:10

In der Heiligen  Schrift , Gottes Wort , der Bibel steht , daß wir diesem Wort weder was abziehen , noch hinzufügen dürfen . In deiner Erklärung tust du das aber !  Es mag  sein , daß verschiedene Lehren unvollständig sind , jedoch das geschriebene Gotteswort ist nicht unvollständig .

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Kommentar von MarkusGenervt
10.09.2016, 10:27

Hey, ein Erwachender :)) Danke.

Lass mich hinzufügen:

Viele Wege führen zu Gott und zum ewigen Leben. Aber ich fürchte, die großen Weltreligionen – so wie sie praktiziert werden – führen eher in die andere Richtung.

Wer sich auf das Wesentliche zurück besinnt, kann zu ihm finden. Was nun das Wesentliche ist, sollten eigentlich alle bereits wissen. Man muss es einfach mal zulassen und wirken lassen. Der Weg und die Rettung liegen in uns selbst. Wir sind für unsere Existenz selbst verantwortlich. Wir entscheiden, welchen Weg wir gehen.

Der Weg ist nur dann schwer, wenn man ihn noch nicht richtig begriffen hat. Warte nicht darauf, dass Gott Dir diesen Weg erleuchtet, sondern erleuchte ihn selbst.

Du kannst das. Du musst es nur wollen.

Aber vielleicht ist das doch etwas zu hoch für den Anfang. Es hat mich gerade einfach wieder mitgerissen, das Erwachen eines Anderen zu erleben :o)

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem weiteren Weg RevatiKKS. Ich hoffe, wir werden uns wieder "sehen".

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Kommentar von KaeteK
10.09.2016, 19:04

Kolosser 2 8 Sehet zu, daß nicht jemand sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und durch eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt, und nicht nach Christo.

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Um Dir aus dem Argen zu helfen, liebes Mondkind, möchte ich der Gesamtheit Deiner Fragen zuvörderst mit einem Satze abzuhelfen suchen:

Der Tod entfaltet das Leben.

Würde all die Regsamkeit, die dem Leben Zuerkenntnis seiner Fortsetzung und Besessenheit seiner eigenen Vervollkommnung ist, nicht erschüttert werden können, so bräche denn jede Bewegung vom Damme, wenn unsere Sehnsucht nicht vom Tode umschlossen wäre, würde alles nichtig und wertlos, ohne Atmung, sondern nur immerwährendes und schwüles Bleiben sein.

Die Abgrogation des Todes bedeutete die Abschaffung der Bewegung. Ein Überfluss, eine Endlosigkeit des Lebens wäre gleichfalls die Unkenntlichkeit desselben. Das Leben ist schlussendlich der Bogen zwischen Geburt und Nicht-Geborensein. Der Mensch wird nach dem Leben, was er schon vor dem Leben gewesen ist.

Du fragst:

[..] Was ist mit all den einfühlsamen und mitfühlenden Menschen, die auch leiden und trotzdem ihr gutes Herz nicht verlieren und hilfsbereit sind . . ?

Gesundheit und Schmerz - Herr und Diener sind derselbe. Was wäre noch gut, gäbe es nichts, was dem Leben drohte? Was droht uns das Böse immer durch Pein und Zermürbung aller Werte - dass das Böse allem erhaben sein möchte, indem es maßlos wird. Weder gäbe es die Maßlosigkeit noch, wenn es den Tode nicht gäbe, noch die Mäßigung, wenn nichts mehr drohte oder heilen würde.

Ich glaube, wer sich in Hinblick auf die Würde und Güte allen Lebens immerzu der Frage unserer irdischen Vergänglichkeit hinwirft, der stirbt andauernd, vergrößert den Tod, macht ihn zum Räuber allen Lebensgeistes. Im Gegenüber fremdartiger und möglicher Leiden schickt es sich letztlich, Demut zu üben, das heißt: sich der Wunden gewahr zu werden, die uns gerade nicht beugen und in unserer munteren Gesundheit vergessen worden sind.

Was um alles in der Welt mutet er uns denn da zu, wenn er uns doch so unendlich liebt?

Es gibt eine Größe und Sanftheit, die ist seltener und weniger bekannt als die Liebe, die streichelt und liebkost. Es gibt eine Güte zwischen Göttlich und Grausam, eine Widerspruchslosigkeit zwischen Gut und Unerbittlich. Eine göttliche Logik, die ich hier durch meine Darlegungen nur annähernd zu erfassen versuchte.

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Damit hat er uns einen gefallen getan. Der mensch wurde des himmels verbannt, weil er vom baum der weisheit gegessen hat trotz verbot. Um nicht dauerhaft in diesem zustand festzuhängen hat er den baum des lebens (für ewiges leben) bewachen lassen. In unserer welt gibt es ja viele schlechte dinge (krankheit, leid, hunger, schmerz) dieser zustand soll ja auch mal vorbei sein. Auf ewig in dieser welt festhängen....das wäre ja mal eine strafe.

Früher wurde der tod sogar gefeiert (quasi freuten sich die menschen, dass der jenige es jetzt hinter sich hat und in ein schönes leben im himmel ohne körperliche gebrechen und leid kommt) 

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Kommentar von Abahatchi
10.09.2016, 11:21

Der mensch wurde des himmels verbannt, weil er vom baum der weisheit gegessen hat trotz verbot.

Paradoxon! 

So lange der Mensch nicht vom Baum der Erkenntnis asz, kann er auch nicht erkannt haben, dasz das Essen von einem Baum ein Fehler ist. Das es ein Fehler ist, konnte er erst nach dem Essen vom Baum der Erkenntnis begreifen. 

Also ist es auch nicht relevant, ihm zuvor ein Verbot erteilt zu haben, denn ihm fehlte ja die Erkenntnis....

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ohne den tod müßten die menschen in ihren unfertigen körpern ewig leben.

durch den tod hat der mensch die möglichkleit, sich in einem neuen leben einen besseren körper zu bauen

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Hallo moonchild1972,

Lies mal, Gott existiert nicht, es gibt keine Hölle, keinen Himmel oder ein Fegefeuer. Genausowenig Transzendenz oder Übernatürliche Phänomene.

Vorallem, selbst wenn es einen Gott gibt, dann hat er uns schon lange verlassen, da fällt's mir leichter noch an den Teufel zu glauben, es sterben täglich Menschen, 1. u. 2. Weltkrieg.

Im gesamten Kosmos ist unser Planet klein und unbedeutend, und zudem wenn Gott wirklich der erbauer unsere Universums wäre, dann hätte der wesentlich größere Probleme als sich um uns zu kümmern.

Außerdem ist der Tod eigentlich ein Segen, Unsterblichkeit hingegen ein Fluch. Stell dir vor, nichts und niemand könnte sterben? Was wir für ne Überbevölkerung hätten, und außerdem würden wir langsam aber sicher dahinsiechen und selbst dann nicht sterben.

Unsterblichkeit ist ein Fluch, der Tod ist gerecht und ein Segen!

(Wobei, natürlich rechtfertigt das Suizid bei weitem nicht, jedenfalls nicht aus niederen Gründen.)

LG Dhalwim

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Gott wird den Tod abschaffen und darauf freue ich mich schon sehr: "Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen" (Offenbarung 21,4).

Bis dahin leben wir noch in der Zeit der Gnade, in der sich Menschen zu Gott bekehren können, um das ewige Leben in Herrlichkeit bei Gott geschenkt zu bekommen.

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug).

Jesaja 64,17-18a: "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so daß man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden; sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe."

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In diese Welt ist alles vergänglich und solange jeder Schmerz auch vergeht, ist alles in Ordnung. Vielleicht mag es sein, dass die Schmerzen Jemanden stark belasten, aber von Gottessicht ist das im Vergleich zu Jenseits bzw der Ewigkeit wo es keinen Tod mehr existieren wird, nichts. Außerdem ist diese Welt ja eine Prüfung wo Wir Dinge bestehen müssen, die uns auch manchmal nicht passen. Und ohne den Tod würden wir auch das Leben nicht wertschätzen können. Wir könnten die Dualitäten nicht unterscheiden.

Der Tod ist ja nicht ewig.. ich meine.. in einer seiner monotheistischen Büchern sagt er: bsp Kuran 50:1-7 dass er die Menscheit nach ihrem Tod, genauso wie die Pflanzen Jährlich sterben, auferwecken wird.

Und ich als gläubiger habe auch meine Mutter verloren und bin für sie halb so traurig, weil ich weiß dass es ein Jenseits gibt und dass ich sie im Paradies treffen darf...

Darum.. mach dir kein Kopf

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Um den Todesangst zu überwinden, müsste man logischerweise eine gute Beziehung zu Gott haben erstens.

Wenn du jetzt alles tust um mit Gott gut zu sein, kannst auch mit dem Tod gut sein. :) Weil der Tod nicht vermeidbar ist. Jeder der auf die Welt gekommen ist, wird den Tod kosten. 

Also heißt das von Akt zu Akt und von einer Güte zur anderen...! Und das Übel, das Schlechte sollte man aufgeben, somit man zu der Zuträglichkeit umkehrt. Nur so kann der Tod erträglich sein.

Möge Gott uns allen mit unseren Glauben sterben lassen.

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Ich geb's gleich zu, ich hab Deine ganze Frage nicht durchgelesen. Die Überschrift reicht:

Wohin mit all den Menschen?   Gott hin oder her, es ist ein Gesetz der Natur, dass man kommen und wieder gehen muss. Nicht nur der Mensch, sondern alles, was da kreucht und fleucht.

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