Warum können manche nicht zuhören, sodass man sich ein paar mal wiederholen muss. Findet ihr das nicht unhöflich?

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5 Antworten

Wenn sie dich nicht ernst nehmen würde, würde sie gar nicht nachfragen. Dann versteht sie dich eben nicht und interessiert sich auch nicht weiter für das, was du gesagt hast.

Auch wenn du nicht "extrem" Dialekt sprichst, kann das ein Grund sein, dass du von der "Hochdeutschen" nicht gut verstanden wirst.

Wie deutlich sprichst du? Wie laut sprichst du? Nuschelst du womöglich?

Wie gut ist die Hörfähigkeit deiner Frau? Viele Menschen haben Einschränkungen im Hörvermögen, ohne es zu wissen.

Deine Frau gibt sich offenbar Mühe. Sie fragt nach.

Du dagegen gibst dir offenbar keine - du wirst statt dessen unfreundlich und ungehobelt. Du stellst dich selbst überhaupt nicht in Frage, du bist zu bequem und selbstgefällig, dem Problem auf die Spur zu kommen.

Statt dessen unterstellst deiner Frau grundlos alle möglichen Gemeinheiten.

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Kommentar von Jochen2
16.07.2017, 15:29

Will halt auf meinen Dialekt nicht verzichten. Ich wohne in Baden-Württemberg und bin da aufgewachsen. Dialekte sind ein Gefühl von Heimat und da wo man Herkunft.

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Ich selber finde es immer abartig unhöflich, wenn sich Menschen einen in den Bart murmeln und dann auch noch fuchsig werden und brüllen, wenn man ihre Wortfaulheit nicht unterstützen kann.

Versuch es doch einfach mal mit deutlich und zu einer Person gewandt zu sprechen! Das hilft dann sogar bei Schwerhörigen.

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Wenn du schreibst, deine Frau sei das "beste" Beispiel, dann ist sie ja offenbar nicht das einzige Beispiel. Folglich verstehen dich auch andere Menschen nicht und müssen nachfragen.

Daraus solltest du schließen, dass das Problem eben nicht bei den anderen Leuten liegt, sondern bei dir. Vielleicht ist auch gar nicht der Dialekt der Grund, sondern ein Sprachfehler, etwa ein Nuscheln.

Anstatt laut zu werden, solltest du mal an deiner Kommunikation arbeiten, etwa indem du fragst, weswegen du nicht verstanden wirst. Eine Möglichkeit wäre auch, einmal zu einem Sprachtherapeuten zu gehen.

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Als Norddeutsche (?)  im Schwabenländle? Das ist nicht einfach! Ich lebe nun schon seit fast 35 Jahren als Hamburger Deern auf der Schwäbischen Alb und mir kommen immer noch Ausdrücke unter, die ich nicht verstehe und deren Bedeutung ich erfragen muß.

Wer behauptet, die Norddeutschen seien stur und wortkarg... Mannomann, derjenige hat noch keine Schwaben kennengelernt. An Sturheit übertreffen die Schwaben die Fischköpp bei weitem und an Hinterhältigkeit, denn sie tratschen liebend gern hinterrücks über andere. Die Pfennigfuchserei der Schwaben ist legendär und ebenso ihre Unzuverlässigkeit! Wenn man sich mit einem Norddeutschen verabredet, dann ist der da, auf den Schwaben wartet man oft und oft auch vergebens, denn eine in der Unterhaltung getroffene Verabredung nimmt der gar nicht ernst.

Merkwürdigerweise kommt man auch kaum mit alteingesessenen Schwaben richtig ins Gespräch, wenn, dann mit anderen "Reing'schmeckten".

Also, lieber Jochen, trag's mit Humor. Vielleicht schenkst Du Deiner Frau mal ein schwäbisches Wörterbuch oder Du bemühst Dich klar und deutlich zu sprechen. Unter liebenden Menschen sollte eine Verständigung doch wohl möglich sein.

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Schwäbisch sprechen und einen Dialekt haben sind zwei Paar Schuhe. Nur, weil du dich verstehst, muss das noch lange nicht für andere gelten.

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Kommentar von Jochen2
16.07.2017, 15:26

Wenn man mich beim ersten Mal nicht versteht ist es ja nicht schlimm. Es nervt aber, wenn man sich jedesmal wiederholen muss.

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